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Visumsantrag für eine Heirat in Deutschland. Hilfe!

Erstellt von Chriscross, 10.05.2012, 12:49 Uhr · 39 Antworten · 5.305 Aufrufe

  1. #11
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von gerhardveer;980361Die Rückkehrwilligkeit muss von der Antragstellerin schlüssig nachgewiesen werden - [B
    wer kann das[/B]?
    Einige. Z. B. die Leute, fuer Dich ich die letzten 10 Schengenvisa beantragt habe und die alle ohne Auflagen durchgegangen sind. Natuerlich muss man der Botschaft schon ein bisschen was an die Hand geben. Von einem Kind kann zumindest in Thailand keiner leben. Somit stellt sich in erster Linie immer die Frage, wovon das taegliche Leben bestritten wird. Frage ich mich manchmal auch, wenn ich waehrend der Wochen riesige Mengen junger Leute relaxt durch die Stadt ziehen sehe, speziell wenn auch gerade keine Schulferien sind. Wieso sind die nicht bei der Arbeit bzw. in der Schule? Bin ich zu konservativ? Nun ja, die Entscheidungstraeger bei der Botschaft sind es wohl auch.

    Mir sind schon Maedels untergekommen, die waren stolz darauf, mit 25 Jahren noch nie einen einzigen Tag im Leben gearbeitet zu haben. Ja, manch eines hat von ihnen geweint, als ein Visum nicht gewaehrt wurde. Phlegmatimus ist kein Rueckkehrgrund. Dies die andere Seite der Medaille.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von gerhardveer

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    Ich weiß, die Botschaft lehnt nur Visaanträge von faulen, phlegmatischen und nuttig aussehenden Mädels ab - unsere Schwiegertochter ist auch eine von denen....
    Isaan - Forum • Thema anzeigen - meine Erfahrungen mit der deutschen Botschaft in Bangkok

  4. #13
    Avatar von franki

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    Gerhard, es ist für einen normal denkenden sicher schwierig sich in die Entschidungsträger der Deutschen Botschaft in Bangkok hineinzuversetzen, warum das eine Visum genehmigt wird und das andere nicht, aber wenn das einer aus dem Forum kann, dann Richard (Tramaico). So weit ich weiß, hat er mittlerweile rund 10 Jahre fast täglich mit der Botschaft zu tun. Mit seiner Hilfe hat meine Frau, bevor wir geheiratet haben, 3 mal ein Besuchervisum für jeweils 3 Monate genehmigt bekommen, obwohl sie zu der Zeit keinen festen Job hatte. Leider ist beim Threadstarter das Kind schon in den Brunnen gefallen, sprich Antrag auf Besuchervisum abgelehnt. Ich kann nur jedem empfehlen, vor der geplanten Beantragung eines Visums Kontakt mit Richard aufzunehmen.

  5. #14
    Avatar von gerhardveer

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    Dann hat Richard aufgrund der häufigen Kontakte eben einen guten Draht und vielleicht auch eine gute Nase, wem er behilflich ist. In meinem Fall (s. obigen Link) zumindest gibt es aber gar nichts "hinein zu versetzen in Entscheidungsträger" - das war die menschlich größte Schweinerei, die ich in meinen bis dahin 59 Lebensjahren erlebt habe. Darüberhinaus kenne ich einige andere Fälle, wo es sich um grundanständige Thais handelte - nur mit dem Manko, Habnichts zu sein - die kein Visum bekamen. Und ich kenne - zum Glück weniger - absolut miese Ratten, die nur nach D kamen, um abzuzocken und ihr gerade volljähriges Töchterlein an egal wen in D zu verkuppeln und die bekamen ihr Visum, obwohl sie sozial und finanziell genauso gestellt waren wie die Abgelehnten!
    Der einzige Fall in meinem Leben, der abgrundtiefen und bleibenden Hass ausgelöst hat...

  6. #15
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von gerhardveer Beitrag anzeigen
    Ich weiß, die Botschaft lehnt nur Visaanträge von faulen, phlegmatischen und nuttig aussehenden Mädels ab - unsere Schwiegertochter ist auch eine von denen....
    Isaan - Forum • Thema anzeigen - meine Erfahrungen mit der deutschen Botschaft in Bangkok

    Gerhard, als ich Deinen Link anklingte wurde mir sofort klar, dass Du das Pferd von vornherein von der voellig falschen Seite aufgezaeumt hast. Ellenlange Laudatien fuehren in den seltensten Faellen zum Visaerfolg. Warum Eure Schwiegertochte nach Deutschland reisen sollte ist bei dem Verfahren unwesentlich. Wesentlich ist, warum sie wieder nach Thailand zurueckkehren muss und dieses ist entsprechend nachzuweisen.

    Humanitaere Gruende kaemen zum Tragen, wenn sie selbst medizinischer Versorgung bedarf, die sie nur in Deutschland bekommen kann oder es um den Besuch von Geschwistern oder Eltern geht. Somit wurde dem Sohn ein Visum gewaehrt, nicht aber der Schwiegertochter, bei der es sich nicht um eine nahe Verwandte handelt. Daher ist es der falsche Weg, auf dieser Basis eine Argumentation aufzubauen sondern eine andere Basis zur Belegung der Rueckkehrwilligkeit ist zu identifizieren. All die Energie den Aerger und den Frust abzulassen, haette sinnvoller verwendet werden sollen.

    Nein, dies ist jetzt keine extreme Hartherzigkeit und Hartleibigkeit meinerseits weil ich die Regeln nicht mache. Muss selbst wie jeder mit den Umstaenden zurechtkommen und kann nur versuchen das beste daraus zu machen. Vor kurzem sprach ich einen Entscheidungstraeger der Botschaft darauf an, dass die Botschaft ja manchmal ganz schoen Zunder in der Forenwelt bekommen wuerde. Dies liess ihn absolut kalt und er meinte nur, dass dieses oftmals von Personen kommt, die nicht einmal in der Lage sind, sich in der deutschen Sprache vernuenftig zu artikulieren, wobei er nach meinen Erfahrungen nicht ganz unrecht hat. Nein, dieses trifft nach meinem Eindruck nicht auf Dich zu sondern Du hast beim Ueberfliegen des Sachverhalts meiner Meinung nach lediglich von Anfang an auf das falsche Pferd gesetzt.

    Keine Vetternwirtschaft, keine Selbstueberschaetzung etc. Man hat mir in der Vergangenheit dreimal mit Hausverbot gedroht, wenn ich mich nicht wie alle anderen an die Regeln halte, obwohl ich in keiner Weise aus der Rolle gefallen bin. Man hat mir lediglich klar gemacht, dass die Botschaft grundsaetzlich nicht mit Visadienstleistern zusammenarbeitet und es fuer diese auch keine Sonderwuerste gibt. Akzeptiert meinerseits und absolut verstanden. Somit spielen alle mit identischen Karten. Wie beim Skat. Die Karten sind gleich und es somit dann die Kernfrage, wie man diese spielt. Hierbei ist dann wichtig, sich in die Position der Entscheidungstraeger hineinzuversetzen, die ja fuer ihre Entscheidungen geradestehen muessen. Mir tat die Antragstellerin leid, ist hierbei eine schlechte, kaum glaubhafte Begruendung, wenn es zu einer Revision kommt. Schmierverdacht kommt sehr schnell auf, wenn ein Visa nicht nach dem geltenden Regelwerk erteilt wurde.

    Was bei Dir nun tatsaechlich bei der urspruenglichen Visumantragstellung in die Hose gegangen ist weiss ich nicht. Dazu muesste ich ALLE Unterlagen sehen, wie sie damals vor 3 Jahren eingereicht wurden aber es ist sicherlich muessig ueber vergangenes zu hadern. Zeitverschwendung, weil eben nicht mehr korrigierbar. Eine Anmerkung aber noch. Es ist ist gestattet mit einem Besuchervisum nach dem Schengener Durchfuehrungsuebereinkommen zu pflegen oder im Haushalt zu helfen. Auch nicht, wenn kein Entgelt gezahlt wird. Kompensation wuerde durch Bezahlung der Reise erzielt werden (geldwerter Vorteil, sagen die Finanzleute). Ergo, duerfte die Schwiegertochter nur moralisch unterstuetzend agieren, da wir sonst einen Fall von Visumsmissbrauch haetten, bei dem das Visum zwingend abzulehnen waere.

  7. #16
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von gerhardveer Beitrag anzeigen
    Der einzige Fall in meinem Leben, der abgrundtiefen und bleibenden Hass ausgelöst hat...
    Ups, eine lose/lose Situation fuer Dich, anstatt zu versuchen aus den Erfahrungen der Niederlage Nutzen zu ziehen. Dieser Hass wird Dir sicherlich noch mehr Probleme und Hass einbringen, wenn Du Dich nicht von ihm befreist. Jetzt zaeumst Du sicherlich das Pferd nicht nur von der falschen Seite auf sondern gehst dazu gleich auch noch mit den denkbar schlechtesten Voraussetzungen in's Rennen. Deine Emotionen lassen Dich Deinen Verstand nicht zum vollen Masse nutzen und Du gehst bereits mit einem selbstbeigebrachten Handicap an den Start. Ein Teufelskreis.

  8. #17
    Avatar von gerhardveer

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    Diese Argumente kenne ich alle lang und breit - mir ist klar, dass du auch nichts anderes sagen kannst, da es nichts anderes zu sagen gibt. Du wirst aber nicht bestreiten, dass sich in den letzten (zehn?) Jahren die Vergabe von Visa massiv in Richtung Ablehnung verändert hat - das kann nur mit der Änderung von Vorgaben aus Berlin zusammenhängen, die gesetzlichen Grundlagen haben sich meines Wissens ja kaum geändert. Und dass auf diese Art auch systematisch "Kennenlernbesuche" unter europäischen Alltagsbedingungen ausgehebelt werden und damit auf Dauer sicher die Zahl der Eheschließungen zurückgehen wird, ist wohl auch klar und ganz sicher politische Absicht. Die Rückkehrwilligkeit muss ja nachgewiesen werden - es muss also etwas bewiesen werden, was nicht beweisbar ist!

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    1.Vor kurzem sprach ich einen Entscheidungstraeger der Botschaft darauf an, dass die Botschaft ja manchmal ganz schoen Zunder in der Forenwelt bekommen wuerde. Dies liess ihn absolut kalt und er meinte nur, dass dieses oftmals von Personen kommt, die nicht einmal in der Lage sind, sich in der deutschen Sprache vernuenftig zu artikulieren, wobei er nach meinen Erfahrungen nicht ganz unrecht hat.
    2.Du hast meiner Meinung nach lediglich von Anfang an auf das falsche Pferd gesetzt.
    3.Ergo, duerfte die Schwiegertochter nur moralisch unterstuetzend agieren, da wir sonst einen Fall von Visumsmissbrauch haetten, bei dem das Visum zwingend abzulehnen waere.
    zu 1. Das alleine zeugt für mich schon von einer Arroganz übelster Sorte! Es ist nunmal Tatsache, dass ein nicht geringer Teil der Farangs ein relativ geringes Schulbildungsniveau hat - aber auch sie bezahlen mit ihren Steuern diese arroganten Möchtegern-Herrenmenschen. Wenn ich als Akademiker einen besseren Slang und weniger Schreibfehler draufhabe, dann habe ich Glück mit meinen Eltern gehabt, die auch Akademiker waren und das finanzieren konnten - nicht mehr und nicht weniger!! Die von uns mitbezahlten thailändischen Kollaborateure, die zur Visumablehnung führende Fangfragen stellen und damit ihre eigenen Landsleute in die Pfanne hauen, sind nochmal drei Nummern arroganter, wie sich das in TH gegenüber dem "Isaangesoxe" gehört...
    zu 2. Das Pferd bzw. die Schindmähre, auf die ich gesetzt habe, war die Leiterin der Visumabteilung selbst (Name so ähnlich wie "dunstig"). Diese falsche Schlange bedeutete mir anfänglich in einem Telefonat wörtlich, dass unsere beiden Jungen standesamtlich verheiratet sein müssten, damit die Schwiegertochter auch ein Visum bekäme - das, was letzlich bei rauskam und ich auch persönlich am Telefon von ihr hörte: Da die richtig angetraute Schwiegertochter der einzige Rückkehrgrund für den Sohn sei, könne sie kein Visum bekommen - DDR-Methoden!!!
    zu 3. Auch diese Argumentation kenne ich - aber: Was soll man von einem Staat halten, der die Unterstützung der schwer krebskranken Schwiegermutter durch die Schwiegertochter als illegale Arbeit und damit als Visumverweigerungsgrund sieht??
    Für mich ein klarer Fall:
    Ein menschenverachtendes Unrechtssystem, dessen Vertretern ich das gleiche Unglück wünsche, das uns widerfahren ist - das habe ich übrigens dem "Herrn" Gernot Erler, als er noch Außenminister war, anlässlich eines Besuchs an unserer Schule vor allen Oberstufenschülern persönlich ins Gesicht gesagt...

  9. #18
    Avatar von noritom

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    @gerhardveer, was du mit der Botschaft erlebt hast hat dich traumatisiert, was ich nochvollziehen kann. Nichts desto trotz bist du, wie @tramaico ja bereits beschrieben hat, falsch an die Sache ran gegangen. Du hast fast von Anfang an die sachliche an die emotionale Ebene verloren. Dies kann man in deinen mit Prosa "geschwängerten" Briefen nachlesen. Und nun zu den Mitarbeiten der Botschaft, ich z.B. hatte mit "Julia" überhaupt kein Problem, obwohl mein Fall auch nicht einfach war.

    Dem, was @tramaico ausgeführt hat, kann ich zu 100% beipflichten.

  10. #19
    Avatar von gerhardveer

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    Die emotionale Ebene betrat ich, als das Visum für Schwiegertochter abgelehnt wurde und keine Minute vorher - ich war mir ja durch die erste Aussage der Oberzicke zeimlich sicher, dass alles klar ginge...
    Und was ich in Folge der Veröffentlichung meiner Erfahrungen mit der deutschen Unrechtsvertretung in der Folge an Mails von verzweifelten Leuten bekam (einer stand kurz vorm Selbstmord - glaubs oder nicht), das kann ich nicht an den Fingern beider Hände abzählen. Es ist ja schön, dass es bei manchen klappt, das nutzt der größeren Anzahl an Verzweifelten aber wenig....

  11. #20
    Avatar von gerhardveer

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    Zitat Zitat von noritom Beitrag anzeigen
    bist du, wie @tramaico ja bereits beschrieben hat, falsch an die Sache ran gegangen. Du hast fast von Anfang an die sachliche an die emotionale Ebene verloren.
    Kennst du die Situation aus eigener Erfahrung:
    Frau schwer an Krebs erkrankt, stirbt fast bei 6stündiger OP / ich in vollem Job mit Leistungskursen und als Klassenlehrer / Chemotermin steht fest und lässt sich nicht verschieben / Frau zuhause viel alleine und völlig verzweifelt / ich nervlich völlig am Ende::::

    und da fange ich was falsch an, wenn ich aufgrund der Ablehnung die rein sachliche Ebene nicht mehr halten kann

    Glaube mir, ich wünsche der gesamten Belegschaft der Visaabteilung das Gleiche an den Hals und wenn dort mal einer der Düpierten durchdreht, kaufe ich mir hier in Thailand eine Flasche Veuve Cliquot!

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