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Visumsantrag für eine Heirat in Deutschland. Hilfe!

Erstellt von Chriscross, 10.05.2012, 12:49 Uhr · 39 Antworten · 5.296 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Chriscross

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    Visumsantrag für eine Heirat in Deutschland. Hilfe!

    Hallo zusammen,

    Ich kenne meine Freundin nun mitlerweile seit 9 Monaten. Ich habe zwei Schengenvisumsanträge hinter mir,
    die beide abgelehnt wurden ( Keine Rückkehrwilligkeit ). Ich bin 28 Jahre alt, Sie ist 21 Jahre. Sie hat ein Kind.
    A1 ist vorhanden!

    Ich bin kein Freund von einer frühen Heirat, schon garnicht wenn sie mein Land und mein Leben hier
    nicht kennt. Daher möchte ich Ihr und mir die Möglichkeit geben sich in Deutschland besser kennen zu lernen.
    Das wahre Leben findet nun mal hier in Deutschland statt und ist mit einem Urlaub in Thailand nicht zu vergleichen.

    Da Deutschland mir nicht die Möglichkeit gibt, habe ich folgenden Plan und möchte euch hiermit fragen,
    was Ihr davon haltet.

    Ich möchte ein Visum beantragen für eine Heirat in Deutschland. Ich habe irgendwo gelesen, das dieses Visum
    nicht so einfach abgelehnt werden kann. Ist das richtig ? Was habe ich zu beachten ?
    Wenn das Visum genehmigt wird, für wie lange könnte Sie dann in Deutschland bleiben ? Kann dieses Visum
    dann in Deutschland noch verlängert werden ?
    Ziel ist ja eigentlich die Heirat in Deutschland, was ich aber nicht vor habe. Wie oben gesagt möchte ich Ihr
    mein Land erstmal zeigen bevor wir heiraten. Ist das überhaupt möglich ? Termin zur Heirat muss glaube ich vorher
    gemacht werden. Ich würde den Termin dann absagen bzw. verstreichen lassen.

    Wenn noch irgendwelche Fragen sind einfach raus damit. Ich bedanke mich jetzt schon mal für eure Hilfe.


    Gruß
    Chris

  2.  
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  3. #2
    Avatar von tira

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    Cool

    Zitat Zitat von Chriscross Beitrag anzeigen
    .....Ich möchte ein Visum beantragen für eine Heirat in Deutschland. Ich habe irgendwo gelesen, das dieses Visum
    nicht so einfach abgelehnt werden kann. Ist das richtig ? Was habe ich zu beachten ?
    Wenn das Visum genehmigt wird, für wie lange könnte Sie dann in Deutschland bleiben ? Kann dieses Visum
    dann in Deutschland noch verlängert werden ?
    Ziel ist ja eigentlich die Heirat in Deutschland, was ich aber nicht vor habe. Wie oben gesagt möchte ich Ihr
    mein Land erstmal zeigen bevor wir heiraten. Ist das überhaupt möglich ? Termin zur Heirat muss glaube ich vorher
    gemacht werden. Ich würde den Termin dann absagen bzw. verstreichen lassen.....
    moin,

    ...... antragssteller für das visum iss deine freundin!

    dauer des visum 3 monate mit begrenzter verlängerungsmöglichkeit.

    schimmert deine heiratsunwilligkeit beim standesamt oder bei der ausländerbehörde durch - kannste es wohl vergessen.

    stollte die freundin ggf. nach ihrer rückkehr ins los erneut diesen weg gehen wollen, kann der für eine weile verbaut sein.


  4. #3
    Avatar von noritom

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    Hallo @chriscross,

    dein Vorhaben ist grundsätzlich durchführbar, aber ob dieser Weg sinnvoll ist??? Fakt ist, du wirst eine Menge Papierkram zu erledigen haben, um die Hochzeit auf den Weg zu bringen. Deine Freundin wird noch mehr Lauferei in Thailand haben. Der Prozess wird u.U. Monate dauern und nicht wenig Geld kosten. Heiraten willst du nicht (bzw. noch nicht). Natürlich kann man eine Hochzeit absagen (in Thailand könnte ja jemand aus engstem Familienkreis gestorben sein....etc.) Aber ob dann ein erneutes Visum so ohne weiteres problemlos durchläuft wage ich zu bezweifeln.

    Wie gesagt, auf diese Art an ein Visum zu kommen ist machbar, ich würde aber die Finger davon lassen. Ach ja, mit dem Visum könnte sie drei Monate in Deutschland bleiben.

  5. #4
    Avatar von Chriscross

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    Hallo Noritom,

    wenn du einen anderen Vorschlag hast, evtl einen besseren weg kennst, wäre das wunderbar.

    Wenn wir uns nach den drei Monaten dazu entschließen zu Heiraten, könnte ich das ja auch in Thailand machen.
    Somit würde ich dieses Problem umgehen oder ? Bzw. wer will einem das krumm nehmen, dass man sich doch anders
    entschieden hat ?


    Gruß
    Chris

  6. #5
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Eine solide Grundlage fuer die Belegung Rueckkehrwilligkeit schaffen, die die Erteilung eines Besuchervisums rechtfertigt und dann ein entsprechendes Visum beantragen. Mit 21 Jahren sollte man sich ja entweder in einer Schulausbildung befinden oder einer Erwerbstaetigkeit nachgehen. Beides scheint nicht der Fall zu sein und ergo wurden auf dieser Basis die Visumantraege abgelehnt. Somit waere hier entsprechend zu agieren bzw. haette schon laengst agiert werden sollen. Am besten, ehe ueberhaupt der 1. Visumantrag gestellt wurde.

  7. #6
    Avatar von noritom

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    @chriscross,

    leider gibt es keinen anderen Weg. Wenn du es also durchziehen willst, dann mach es. Das es so laufen muss, weil der Deutsche Staat einen quasi dazu zwingt, ist schon sehr sehr trauirg. Aber, wer beschissen werden will, der wird es halt auch :-)

    Viele Glück bei allem.

  8. #7
    Avatar von noritom

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Eine solide Grundlage fuer die Belegung Rueckkehrwilligkeit schaffen, die die Erteilung eines Besuchervisums rechtfertigt und dann ein entsprechendes Visum beantragen. Mit 21 Jahren sollte man sich ja entweder in einer Schulausbildung befinden oder einer Erwerbstaetigkeit nachgehen. Beides scheint nicht der Fall zu sein und ergo wurden auf dieser Basis die Visumantraege abgelehnt. Somit waere hier entsprechend zu agieren bzw. haette schon laengst agiert werden sollen. Am besten, ehe ueberhaupt der 1. Visumantrag gestellt wurde.
    Das geht natürlich auch, ist aber u.U. mit ebenso viel Aufwand/Kosten verbunden wie der Weg über eine fingierte Heirat. Und dann bekommst du großzügig ein Visum für drei Wochen.

  9. #8
    Avatar von waanjai_2

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    Ich würde mir einfach schon jetzt eine gute Ausrede für die beteiligten deutschen Behoerden: Standesamt und Ausländeramt ausdenken, warum zunächst eine Verlängerung des Visums beantragt wird und später ein erneuter, 2. Anlauf als das kleinere Übel von allen für Alle erscheint.
    Koennte ich jetzt nur ins Unreine phantasieren. Aber genau das haben wir früher ja auch schon getan, als es hieß "schlüssige Begründungen" für die Rückkehrbereitschaft zu finden. In einer Gesellschaft, wo die Minister ihre Doktorarbeiten als Plagiate einreichen, kann man dies kaum ehrlich verdammen.

    Und was gibt es nicht alles an Verfahrensfehlern, bzw. Versäumnissen mit aufschiebender Wirkung. Erst sei ein Umzug im Bundesgebiet vonnoeten (Klasse, wieder so ein mobiles Kerlchen, fährt stundenlang zur Arbeit), dann verlangt die Erbtante das pünktliche Erscheinen. Später mußte die Gattin ein Gelübde ablegen, dass..... Helft uns. Mit Eurer Unterstützung überwinden wir alle Knüppel, die uns die Verwandtschaft zwischen die Beine wirft. Das nächste Mal kommen wir besser in Bremen an, oder?

  10. #9
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Eine solide Grundlage fuer die Belegung Rueckkehrwilligkeit schaffen, die die Erteilung eines Besuchervisums rechtfertigt und dann ein entsprechendes Visum beantragen. Mit 21 Jahren sollte man sich ja entweder in einer Schulausbildung befinden oder einer Erwerbstaetigkeit nachgehen. Beides scheint nicht der Fall zu sein und ergo wurden auf dieser Basis die Visumantraege abgelehnt. Somit waere hier entsprechend zu agieren bzw. haette schon laengst agiert werden sollen. Am besten, ehe ueberhaupt der 1. Visumantrag gestellt wurde.

    Die Frau hat ein Kind in Thailand und hat A1, womit sie jederzeit ein nationales Visum beantragen könnte. Vor diesem Hintergrund ist es nur schwer nachvollziehbar weshalb die Frau dann nicht zurückkehren sollte.

  11. #10
    Avatar von gerhardveer

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    Ihr könnt rumdiskutieren wie ihr wollt - Hochzeitsvisum und dann Heiraten ist die einzige Möglichkeit, alles andere ist kalter Kaffee, besonders wenn schon zweimal abgelehnt wurde.
    Kinder werden zwar vordergründig als Rückkehrgrund genannt, aber in Wirklichkeit weiß doch jeder, dass es in TH Usus ist, diese bei den Großeltern zu lassen - also absolut kein Grund für Rückkehrwilligkeit. Die meisten in DACH lebenden Thais haben Kids in TH! Und A1 zu nennen - der Schuss kann nach hinten gehen, weil damit von vorneherein ein beabsichtigtes Verbleiben in DACH unterstellt wird (auch nicht so ganz falsch, odder?).
    Macht euch nichts vor - Ziel ist die Verhinderung möglichst vieler Ehen mit Habenichtsen aus Nicht-EU-Ländern und da ist die systematische Verhinderung von "Schnupperkursen mit Besuchsvisa" der Hebel dafür. Die Rückkehrwilligkeit muss von der Antragstellerin schlüssig nachgewiesen werden - wer kann das? Diese "Klausel" ist ein reines Willkürinstrument, das das Auffinden von Haaren in der Suppe zum Kinderspiel und vor allem juristisch kaum angreifbar macht.

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