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Visum zur Eheschließung

Erstellt von Bernd68, 04.05.2013, 09:23 Uhr · 54 Antworten · 5.843 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Bernd68

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    Visum zur Eheschließung

    Hallo!

    Ich möchte bald meine thailändische Verlobte die sich zur Zeit noch in Thailand aufhält in Deutschland heiraten! Es ist geplant das Sie mit einem Visum zur Eheschließung (Heiratsvisum) nach Deutschland einreist!

    Nun wurde mir von der Ausländerbehörde mitgeteilt das ich über ein gewisses Mindesteinkommen verfügen muss damit meine Verlobte das Visum ausgestellt bekommt! Ich habe einen 3/4 Job und verdiene ca. 730€ Netto und bekomme vom Jobcenter daher noch ca. 330€ dazu! Ich verfüge somit über ein Gesamteinkommen von ca.1060€ Netto! Nun meine Frage: Ist mein Einkommen" ausreichend "für die Erteilung des Visums! Gibt es überhaupt eine Mindestverdienst Grenze? Wird das Geld vom Jobcenter mit angerechnet? Ist die Aussage des Herren von der Ausländerbehörde rechtens? Gibt es eine Rechtsgrundlage dafür?

    Danke für eure Hilfe und Antworten!

    liebe Grüße

    Bernd68



  2.  
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  3. #2
    Avatar von markobkk

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    Hast Du mal die Auslaenderbehoerde gefragt welches Mindesteinkommen erwartet wird? Waere fuer mich in Deinem Fall der erste Gedanke um an verlaessliche Informationen zu kommen, welche speziell Dich und Deine ALB betreffen.

    Wir haben hier aber ein Mitglied welcher Dich, unabhaengig Deiner eigenen Recherche, in rechtlichen Angelegenheiten inklusive der entsprechenden Gesetze, Verordnungen und Grundsatzklagen bestens informieren kann. Er wird sich bestimmt hier zu Wort melden und die rechtlichen Grundlagen und Zusammenhaenge erklaeren. Visa fuer Ehegatten und aehnliches ist sein Hobby und Spezialgebiet. Gern uebernimmt er auch den Schriftverkehr mit den Behoerden bei Problemen, aber das wuerde ich an Deiner Stelle dann doch selber machen. Ist auf Dauer besser

    Wie gesagt, frag mal Deine ALB, die sollten Dich da entsprechend informieren.

    Nachtrag:

    Kurze Recherche im Internet hat folgendes ergeben. Schau es Dir mal an. Vielleicht ganz interessant als Wegweiser

    Einkommen und Wohnraum bei "Visum zur Eheschließung" (nicht VE!) Ausländerrecht

  4. #3
    Avatar von michael59

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    die Rechtsanwältin hat es super beschrieben- sollte man ausdrucken und zum Gespräch mitnehmen. Falls es Probleme mit der VE gibt bleibt immer noch die Alternative in Thailand zu heiraten und den Familiennachzug zu beantragen.

  5. #4
    Avatar von Khun_Mii

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    Zitat Zitat von markobkk Beitrag anzeigen
    ...Wir haben hier aber ein Mitglied welcher Dich, unabhaengig Deiner eigenen Recherche, in rechtlichen Angelegenheiten inklusive der entsprechenden Gesetze, Verordnungen und Grundsatzklagen bestens informieren kann...
    und ich dachte, dass ist bereits der Thread-Starter, nur unter Pseudonym.

  6. #5
    Avatar von berliner35

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    Zitat Zitat von Bernd68 Beitrag anzeigen
    Hallo!

    Ich möchte bald meine thailändische Verlobte die sich zur Zeit noch in Thailand aufhält in Deutschland heiraten! Es ist geplant das Sie mit einem Visum zur Eheschließung (Heiratsvisum) nach Deutschland einreist!

    Nun wurde mir von der Ausländerbehörde mitgeteilt das ich über ein gewisses Mindesteinkommen verfügen muss damit meine Verlobte das Visum ausgestellt bekommt! Ich habe einen 3/4 Job und verdiene ca. 730€ Netto und bekomme vom Jobcenter daher noch ca. 330€ dazu! Ich verfüge somit über ein Gesamteinkommen von ca.1060€ Netto! Nun meine Frage: Ist mein Einkommen" ausreichend "für die Erteilung des Visums! Gibt es überhaupt eine Mindestverdienst Grenze? Wird das Geld vom Jobcenter mit angerechnet? Ist die Aussage des Herren von der Ausländerbehörde rechtens? Gibt es eine Rechtsgrundlage dafür?

    Danke für eure Hilfe und Antworten!

    liebe Grüße

    Bernd68


    Ja,die ABH kann aus Lust und Laune Dein Einkommen als nicht ausreichend anerkennen,noch mit dem Zusatz.:
    Ihr Einkommen reicht nicht für den Persönlichen Unterhalt,da sie schon jetzt Leistungen aus aus dem Arbeitslosengeld II beziehen!
    Somit Ihre Frau nach der Einreise auf Sozialleistungn angewiesen ist!

    Mein Vorschlag.:Erst mal das mit dem Standesamt alles abklären bis zum Eheschließungstermin!Liegt der Termin fest,in etwa 3 Wochen,dann zur ABH gehen und den Antrag stellen auf ein Heiratsvisum!

    Den Antrag stellst du auf einem neutralem Blatt,in etwa so.:
    Der Termin zur Eheschließung ist am ----,vor dem Standesamt----,in----.
    Bescheinigung des Standesamt liegt bei!

    Somit stelle ich nach Artikel 9 der EU Menschenrechte am---,bei der ABH---,in---,meiner Verlobten Frau ----,geb.am---,in,---,wohnhaft,----,PaßNr. ist,---,ausgestellt vom,----,in---,der Deutschen Botschaft in,----,anzuweisen das Heiratsvisum zu erteilen,bis zum ,----,
    damit meine Verlobte und ich die Eheschließung,am,----,vor dem Standesamt vollziehen können!

    Eine Bescheinigng für eine Krankenversicherung Deiner Verlobten für einen Monat legst Du mit vor!
    Nach der Eheschließung ist Deine Frau über die Familienversicherung Krankenversichert.

    Laß Dich nicht auf irgendwelche Paragraphen aus der Aufenthaltsgesetzgebung ein,immer nachfragen,ob die Gesetzgebung,welche Dir erklärt wird,im Einklang mit dem Artikel 9 der Charta der EU steht?
    Immer Fragen,wie und wo,mit welche Aktenzeichen hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte,ihre Geseztgebung abgesegnet,entgegen dem Artikel 9 der Charta der EU?

  7. #6
    Avatar von MadMac

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    Hat ja nicht lange gedauert mit der Meldung des genannten "Experten".

    @Bernd68
    Warnung an der Stelle: @berliner35 fuehrt seinen ganz eigenen Kampf gegen die Windmuehlen der deutschen Buerokratie in der Forenwelt und man sollte seine Empfehlungen und Ratschlaege mindestens zweimal ueberschlafen, ehe man evtl. ueber eine moegliche Verwendung derselben nachdenkt.

  8. #7
    Avatar von berliner35

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Hat ja nicht lange gedauert mit der Meldung des genannten "Experten".

    @Bernd68
    Warnung an der Stelle: @berliner35 fuehrt seinen ganz eigenen Kampf gegen die Windmuehlen der deutschen Buerokratie in der Forenwelt und man sollte seine Empfehlungen und Ratschlaege mindestens zweimal ueberschlafen, ehe man evtl. ueber eine moegliche Verwendung derselben nachdenkt.
    Na,kannst Du einen beseren Rat geben?

    Erkläre dem Use @Bernd mal,warum ist die Antragstellung mit dem Schutz des Artikel 9 der Charta Rechtswriedrig?

    Diese Charta bekräftigt unter Achtung der Zuständigkeiten und Aufgaben der Union und des Subsidiaritätsprinzips
    die Rechte, die sich vor allem aus den gemeinsamen Verfassungstraditionen und
    den gemeinsamen internationalen Verpflichtungen der Mitgliedstaaten, aus der Europäischen Konvention
    zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten, aus den von der Union und dem
    Europarat beschlossenen Sozialchartas sowie aus der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen
    Union und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte ergeben. In diesem Zusammenhang
    erfolgt die Auslegung der Charta durch die Gerichte der Union und der Mitgliedstaaten unter
    gebührender Berücksichtigung der Erläuterungen, die unter der Leitung des Präsidiums des Konvents
    zur Ausarbeitung der Charta formuliert und unter der Verantwortung des Präsidiums des Europäischen
    Konvents aktualisiert wurden.
    Die Ausübung dieser Rechte ist mit Verantwortung und mit Pflichten sowohl gegenüber den Mitmenschen
    als auch gegenüber der menschlichen Gemeinschaft und den künftigen Generationen
    verbunden.
    Daher erkennt die Union die nachstehend aufgeführten Rechte, Freiheiten und Grundsätze an.
    Da findet man den Artikel 9 der Charta!

    Artikel 9
    Recht, eine Ehe einzugehen und eine Familie zu gründen
    Das Recht, eine Ehe einzugehen, und das Recht, eine Familie zu gründen, werden nach den einzelstaatlichen
    Gesetzen gewährleistet, welche die Ausübung dieser Rechte regeln.
    Kanns Du lesen?

    Artikel 2
    Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
    Nanu da steht es wieder!

    Artikel 16
    1. Heiratsfähige Männer und Frauen haben ohne jede Beschränkung auf Grund der Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion das Recht, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Sie haben bei der Eheschließung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.
    2. Eine Ehe darf nur bei freier und uneingeschränkter Willenseinigung der künftigen Ehegatten geschlossen werden.
    3. Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.
    Also @MadMac,kannst Du nun Erklären,was ist Falsch an der Antragstellung,bei der ABH nach dem Artikel 9 der Charta der EU?
    Währe es noch besser auch den Artikel 16 der UN Menschenrechte mit anzuführen?

    Beide Völkerrechtsverträge stehen über unser GG.!

    Du kannst ja zu Behörden gehen und Betteln,ich mache mich vorher Schlau und kann den Beamten auf seine Fehler in der Gesetzgebung verweisen!

    Kommt nun wieder eine Sperre?

  9. #8
    Avatar von MadMac

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    Wolfgang, ich diskutiere diese Thematik nicht mit Dir. Jeder kann Deine Beitraege hier lesen und sich seine eigene Meinung bilden. Daher ist es wichtig, vor blindem Folgen gefaehrlicher Ratschlaege zu warnen.

    Wenn Du das hier als neuen Start Deines Kampfes gegen Windmuehlen siehst, dann sehen wir uns gezwungen, Deinen Kampf in Deinen Kampfesthread einzureihen. Zu finden hier: Schrieftsatz an das AA von Deutschland.

  10. #9
    Avatar von Philip

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    Das Nettoeinkommen von 730,- Euro ist zu gering. Somit kann die Ausländerbehörde das Visum verweigern.
    Da du der Bittsteller bist, empfiehlt es sich, es nicht mit Gewalt bzw. mit allzu blöden Schreiben (Menschenrechte & Co)
    zu versuchen.
    Besser wäre es persönlich um Hilfestellung zu bitten, auch wenn bei 730,- Euro der Erfolg eher gering sein dürfte.
    Eine Heirat in Thailand wäre sicherlich vorteilhafter.

  11. #10
    Avatar von Soi 18

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    Zitat Zitat von Philip Beitrag anzeigen
    Das Nettoeinkommen von 730,- Euro ist zu gering. Somit kann die Ausländerbehörde das Visum verweigern.
    .
    Richtig mich hat die Hamburger A.B auch mal so abstempeln wollen, dass mein damaliges Einkommen mit 1.200€ Netto zu gering war.
    Fakt ist eine Heirat können Sie vieleicht in Deutschland versuchen zu verhindern als Ausländerbehörde, aber nicht in Thailand und nach der Heirat dort können sich die Beamten im Kreis drehen und Sie müssen ein Visa ffür die Ehefrau ausstellen, so habe ich es dann gemacht .

    Alo ab nach TH zum Heiraten

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