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Visum für Thailand, Daueraufenthalt, Einkommensversteuerung

Erstellt von , 04.09.2009, 12:40 Uhr · 20 Antworten · 5.531 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Joe70

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    206

    Re: Visum für Thailand, Daueraufenthalt, Einkommensversteuer

    Hi

    Ich würde ohne Bescheinigung für deine Frau Deutschland nicht verlassen.
    Reicht schon wenn der Grenzbeamte bei der Rückkehr einen schlechten Tag und deine Angetraute in den nächsten Flieger nach Thailand setzt.

    Mfg
    Joe70

  2.  
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  3. #12
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: Visum für Thailand, Daueraufenthalt, Einkommensversteuer

    Die Bescheinigung kostet 10 € und schlimmstenfalls eine Belehrung der Fachkraft in der Behörde, die unter Umständen nicht über die aktuelle Gesetzeslage informiert ist und von Dir dann kostenlosen Nachhilfeunterricht erhält. :-)

  4. #13
    Avatar von

    Re: Visum für Thailand, Daueraufenthalt, Einkommensversteuer

    Zitat Zitat von franky_23
    wenn du jetzt schon gefrustet bist, dann viel spass bei der ständigen Verlängerung deiner Aufenthaltstitel in Thailand, ...
    Eine kleine Geschichte, die Allseits bekannt ist:

    Du bekommst als Angestellter ein Gehalt, brutto. Davon, wenn wir die Bruttolohnkosten des Arbeitgebers betrachten, erhälst Du ca. 50% als Nettolohn. Davon zahlst Du prinzipiell mal die 19% MwSt (7% ist eher die Ausnahme)sobald Du irgendwas kaufst. Somit hats Du bereits einen Steueranteil von etwa 70%.

    Jetzt die Perversität:
    Gehst Du tanken, zahlst Du Mineralölsteuer - und auf die Mineralölsteuer nochmal MwSt 19%.

    Spekulierst Du und erzielst Gewinne - 25% Abgeltungssteuer. Auf bereits versteueretes Kapital.

    Vice versa für Vererbtes, 100 mal versteuertes Vermögen.

    Der aufmerksame Leser bemerkt, dass ich Arbeitgeber bin/war.

    Wenn Du nun ein Geschäft in Form einer GmbH hast und dann auch noch im "Touristikbereich" tätig bist, darfst Du einen Fremdenverkehrsbeitrag leisten. Egal, ob Du Profite oder Verluste erwirtschaftest, es kommt nur auf die theoretische Verdienstmöglichkeit an.

    Weiterhin werden Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer etc fällig.

    Summa summarum kommen wir hierbei schon auf etwa 8 verchiedene Steuern.

    Von GEZ, IHK und Berufsgenossenschaft nicht zu sprechen.

    Von einer Versteuerung als Arbeitnehmer abgesehen. Rentenversicherung 100% in Rentenversicherung (RV), KFZ-Steuer geht zu 95% in die RV, der Soli geht zu 98% in die RV, die Ökosteuer geht zu 95% in die RV, etc)

    Das alleine könnte man schon Betrug am Steuerzahler nennen. Dass der Geburtstag von Herrn Ackermann, der sicherlich einer der wenigen guten Banker ist, vom Steuerzahler gezahlt wird, ist n schlechter Witz.

    Wenn Du auch noch Minijobbler (400 €) beschäftigst, zahlst Du auf diesen Lohn extra 33% an die Bundesknappschaft Bahn-See. 15% Renten-VS, 15% KV und 3% an Unterstützungskassen. Davon hast Du nichts, der Minni-Jobber auch nichts.

    So zieht sich das Alles aber komplett durch dieses marode System.

    Um mir selbst 2.500 € netto zahlen zu können und mein Leasing-Auto fahren zu können (inkl. Steuervorteil durch die Abschreibung) muss ich mit meinem Unternehmen alleine schon mal € 140.000 p.a. Umsatz erzielen.

    Sind Auto plus € 28.000 netto für meine Tasche. Etwas pervers, oder?????

    Das große Unternehmen, insbesondere wegen der Finanzkrise "um gehen" ist hinlänglich bekannt. Opel, Arcandor, Escada, Woolworth, etc. Allein in meiner (kleinen) Region haben wir 45% mhr Insolvenzen als "normal".

    In Thailand gibt es einen Steuersatz, gestaffelt, bis max. 25%.

    Wohnst Du in einer als "arm" geltenden Region, zahlst Du gar keine Steuern.

    Wenn es dann eines meiner wenigen Probs ist, mein Visum zu verlängern und in regelmäßigen Abständen meinen Horizont dadurch erweitern zu können, dass ich Nachbarländer besuche...mach ich drei Kreuze.

    Grüße

    Cyber

  5. #14
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
    25.01.2009
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    8.731

    Re: Visum für Thailand, Daueraufenthalt, Einkommensversteuer

    Zitat Zitat von Cybersonic",p="771223
    Zitat Zitat von franky_23
    wenn du jetzt schon gefrustet bist, dann viel spass bei der ständigen Verlängerung deiner Aufenthaltstitel in Thailand, ...
    Eine kleine Geschichte, die Allseits bekannt ist:

    Du bekommst als Angestellter ein Gehalt, brutto. Davon, wenn wir die Bruttolohnkosten des Arbeitgebers betrachten, erhälst Du ca. 50% als Nettolohn. Davon zahlst Du prinzipiell mal die 19% MwSt (7% ist eher die Ausnahme)sobald Du irgendwas kaufst. Somit hats Du bereits einen Steueranteil von etwa 70%.

    Jetzt die Perversität:
    Gehst Du tanken, zahlst Du Mineralölsteuer - und auf die Mineralölsteuer nochmal MwSt 19%.
    was soll daran pervers sein, ein normaler Vorgang, den es schon zig Jahre gibt z.B. bei der Sektsteuer.

    Spekulierst Du und erzielst Gewinne - 25% Abgeltungssteuer. Auf bereits versteueretes Kapital.
    der Unterschied zwischen Vermögen und Gewinn schein dir gänzllich verborgen geblieben zu sein. Wie richtig gesagt, Steuer zahlst du nur auf Gewinn und dann ist u.U. noch das Halbeinkünteverfahren zu berücksichtigen.

    Vice versa für Vererbtes, 100 mal versteuertes Vermögen.
    100 mal mangelndes Verständnis, ob nun aufgrund von fehlener Denkkompetenz oder limitierten Möglichkeiten kann dahingestellt sein.
    Seit wann wurd ein Übertrag von Vermögen deiner Eltern, somit ein Geschenkähnlicher Übertrag jemals von Dir versteuert???

    Die Sätze sind für den Normalbürger so gering, dass sie vernachlässigbar sind.


    Der aufmerksame Leser bemerkt, dass ich Arbeitgeber bin/war.
    was für einer



    Wenn Du nun ein Geschäft in Form einer GmbH hast und dann auch noch im "Touristikbereich" tätig bist, darfst Du einen Fremdenverkehrsbeitrag leisten. Egal, ob Du Profite oder Verluste erwirtschaftest, es kommt nur auf die theoretische Verdienstmöglichkeit an.

    Weiterhin werden Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer etc fällig.
    wie hoch ist der absolute Satz???


    Summa summarum kommen wir hierbei schon auf etwa 8 verchiedene Steuern.
    die teilweise anrechenbar sind und mehrheitlich von tatsächlich realisiertem Gewinn abhängen.



    Von einer Versteuerung als Arbeitnehmer abgesehen. Rentenversicherung 100% in Rentenversicherung (RV), KFZ-Steuer geht zu 95% in die RV, der Soli geht zu 98% in die RV, die Ökosteuer geht zu 95% in die RV, etc)

    Das alleine könnte man schon Betrug am Steuerzahler nennen.
    Semantik üben, dann kannst auch Begriffe wie Betrug etc. richtig anwenden.
    Du beschreibst doch gerade die Subventionierung der Arbeitnehmer als Ausgleich für ungeahnten übertragungsmöglichkeiten von Unternehmern von Privaten auf Geschäftskosten.



    Wenn Du auch noch Minijobbler (400 €) beschäftigst, zahlst Du auf diesen Lohn extra 33% an die Bundesknappschaft Bahn-See. 15% Renten-VS, 15% KV und 3% an Unterstützungskassen. Davon hast Du nichts, der Minni-Jobber auch nichts.
    offensichtlich hast als AG nicht viel von der Materie mitbekommen und deine AN geschröpft.
    1. Rentenversichung gibt auch als geringfügig Beschäftigter Rentenpunkte. KV begründet u.U. eine eigene KV die dann nicht Privat abzuschließen ist.
    3% Unterstützungkassen sind z.B. für Lohnfortzahlungsumlage im Krankheitsfall von denen der AG dann ja wieder was zurückbekommt.

    Würde mich nicht wundern, wenn bie dir optionale Minijobber keine Feiertage, keinen Urlaub und auch keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bekommen würden.

    Somit ein Unternehmer der übelsten Sorte.



    Um mir selbst 2.500 € netto zahlen zu können und mein Leasing-Auto fahren zu können (inkl. Steuervorteil durch die Abschreibung) muss ich mit meinem Unternehmen alleine schon mal € 140.000 p.a. Umsatz erzielen.
    bei einer GmbH doch nicht übel das sind dann über 3000.-- netto incl. Auto.

    Wo ist dein Problem, das wäre bei einem Unternehmer als Einzelunternehmer ein Gewinn von über 30% des Umsatzes. Wer schafft das schon und du beklagst Dich??? findest das noch pervers?? in welche Richtung???



    Das große Unternehmen, insbesondere wegen der Finanzkrise "um gehen" ist hinlänglich bekannt. Opel, Arcandor, Escada, Woolworth, etc. Allein in meiner (kleinen) Region haben wir 45% mhr Insolvenzen als "normal".
    hinlänglich ist bekannt, dass diese Unternehmen auch schon vor der Krise strukturelle oder hausgemachte Probleme hatten. In Boomzeiten konnte Missmanagement kaschiert werden.


    Wohnst Du in einer als "arm" geltenden Region, zahlst Du gar keine Steuern.
    nach meinem Wissen gibt für Unternehmensgründen in der Anfangsphase vergünstigungen.

    Doch was bekommst Du dafür?




    Wenn es dann eines meiner wenigen Probs ist, mein Visum zu verlängern und in regelmäßigen Abständen meinen Horizont dadurch erweitern zu können, dass ich Nachbarländer besuche...mach ich drei Kreuze.

    Grüße

    Cyber
    denke nicht dass es so kommen wird.

  6. #15
    Avatar von Dieter1

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    Re: Visum für Thailand, Daueraufenthalt, Einkommensversteuer

    Franky_23, warst schon mal selbststaendig taetig?

    Ich finde der Threadstarter hat nicht unrecht.

  7. #16
    Avatar von franky_23

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    Re: Visum für Thailand, Daueraufenthalt, Einkommensversteuer

    Zitat Zitat von Dieter1",p="771924
    Franky_23, warst schon mal selbststaendig taetig?

    Ich finde der Threadstarter hat nicht unrecht.
    logisch,...

    immer das Problem mit den Einzeilern :-) erübrigt sich ein fundierte Antwort, da nicht einmal ein Bezug zu einer speziellen Antwort vorhanden ist.

  8. #17
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: Visum für Thailand, Daueraufenthalt, Einkommensversteuer

    @Dieter:

    Du solltest Dich auf Einzeiler beschränken, da so manch einer mit Deinen Zweizeilern offensichtlich überfordert ist. :-)

  9. #18
    Avatar von Dieter1

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    Re: Visum für Thailand, Daueraufenthalt, Einkommensversteuer

    Zitat Zitat von franky_23",p="771926
    immer das Problem mit den Einzeilern :-) erübrigt sich ein fundierte Antwort, da nicht einmal ein Bezug zu einer speziellen Antwort vorhanden ist.
    Um eine fundierte Antwort habe ich gar nicht gebeten.

    Fuer meinen Geschmack benoetigst Du zuviele Worte um fast nichts zu sagen :-) .

  10. #19
    Avatar von

    Re: Visum für Thailand, Daueraufenthalt, Einkommensversteuer

    @ franky23
    Ich bedanke mich für Deine überaus lehrreichen Zeilen und sehe ein, dass ich mich im Grunde für all die Gelder, die der Staat einem Unternehmer aus der Tasche zieht, dankbar sein muss.
    Ich werde meine Geschäftstätigkeit umgehend wieder aufnehmen, um dem Wohl der schmarotzenden Gesellschaftsschicht (wo auch immer Du diese ansiedeln möchtest) meinen Beitrag zu leisten.

    Du hast des Öfteren gefragt, wo etwas "pervers" ist.

    Ich persönlich, und das ist meine subjektive (und möglicherweise falsche) Meinung, erachte es im höchsten Grade als pervers, wenn man von 100€ brutto, ob selbständig oder nicht, gerade mal eine Kaufkraft von realen 20 € zurückbehält.

    Ebenso "pervers" empfinde ich es, dass es immer neue, als "Gebühren" und "Beiträgen" verkappte "Steuern" gibt.

    Ebenso "pervers" empfinde ich es, dass ein Beamter niemals schlechter gestellt sein darf, als er es jemals war.

    Ebenso "pervers" empfinde es es, dass eine Frau Schmidt auf Staatskosten Auto im Urlaub fahren kann und/oder ein Herr Ackermann seinen Geburtstag von Steuergeldern finanziert bekommt.

    Oder...die Liste ist endlos.

    ABER...ebenso pervers empfinde ich es, dass es tatsächlich Menschen gibt, die diese Umstände als "normal" empfinden.

    Diese Personen waren wahrscheinlilch nie Arbeitgeber, in welcher Form auch immer, und/oder Unternehmer.

    Ganz sicher aber gehörten diese Sorte Mensch niemals zu der Gesellschaftsschicht der "Leistungsträger"...denn diese denken anders als Du.

    Ganz liebe Grüße

    Cyber

  11. #20
    Avatar von Acky

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    96

    Re: Visum für Thailand, Daueraufenthalt, Einkommensversteuer

    Nach über 2 Jahren in TH kann ich Dir sagen, dass in Thailand vieles auch nicht so toll ist, wie es zuerst aussieht.

    Ich war/bin auch frustriert von der Situation in D und bin daher nach TH gegangen. Inzwischen muss ich aber zugeben, in TH ist einiges noch viel schlimmer, so dass ich im Moment nicht weiß, ob ich nicht wieder nach D zurückgehe oder weiter in TH bleibe.

    Mich persönlich stört die Rechtunsicherheit und die Willkür in TH doch sehr. Als Ausländer ist man dort nichts, aber gar nichts. O, ich vergas, Geldgeber, ja das ist man auch in TH. Dazu kommt noch das Wetter, 11 Monate im Jahr heiß und schwül, irgendwann nerft es. So ein lauer, deutscher Sommer ist auch was schönes!
    November bis März sind in D aber "schrecklich".

    Ich kann nur empfehlen eine Art 50/50 Lösung anzustreben.

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