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Visum für eine notwendige medizinische Behandlung für eine Thai in Deutschland

Erstellt von lozara, 01.09.2013, 23:34 Uhr · 16 Antworten · 2.057 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von lozara

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    Visum für eine notwendige medizinische Behandlung für eine Thai in Deutschland

    Hallo,
    meine Frage ist erstmal nur prophylaktisch,aber manchmal werden unerwartete Probleme schnell zur Realität.

    Wie sieht eine Visa-Beschaffung aus für eine erkrankte Thai,die schon einmal ohne Probleme in
    Deutschland war und zurückgekehrt ist?
    Momentan besteht die Möglichkeit,daß sie unter einer erstzunehmenden Erkrankung leidet,die in Deutschland
    auch aufgrund meiner Kontakte wirkungsvoller behandelt werden kann als in ihrer Heimat.
    Ist es so,ist Eile geboten und drei Monate Wartezeit könnten 2 Monate zu spät sein.
    Gibt es einen schnellen Weg zur Erlangung des Visums,wenn ich ihre Krankenakte vorlege und zudem eine ernstzunehmende und erfolgversprechende Therapie ermöglichen kann inclusive Einverständnis-Erklärung des vor Ort behandelnden Arztes?
    Es geht in diesem Fall nicht um eine KV,sondern um ein schnelles Visum,dass eine zeitnahe und heilende
    Behandlung ermöglicht - für die möglichen Kosten bürge ich bzw. mache das hier vor Ort im Vorfeld klar.

    Kann ich das Visum möglicherweise hier für sie beantragen (natürlich mit allen erforderlichen Unterlagen und ärztlichen Befunden incl. Kostenübernahme),falls sie zu schwach und damit unfähig ist,dieses selbst bei der deutschen Botschaft in BKK zu beantragen?
    Google ich im Internet,erfahre ich,dass das nur in der deutschen Botschaft in BKK möglich ist.
    Aber auf sich allein gestellt schafft sie das vielleicht nicht selbst.

    Bin über jede Antwort dankbar,sie natürlich auch!

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Teddy

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    Das hast du selbst schon geschrieben, hier ist die Deutsche Botschaft die richtige Adresse.

  4. #3
    Avatar von Knut_0815

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    Zitat Zitat von lozara Beitrag anzeigen
    Hallo,
    meine Frage ist erstmal nur prophylaktisch,aber manchmal werden unerwartete Probleme schnell zur Realität.
    Solche "prophylaktischen" Beiträge sind nicht nur pure Zeitverschwendung, sondern auch irreführend!

    Kisow und Schottstedt haben es in Bezug auf die Heirat auf ihrer Homepage so treffend zusammen gefaßt, daß, was gestern gut und richtig war, heute nicht unbedingt mehr stimmen muß!

  5. #4
    Avatar von tigerewi

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    Ich kann mir nicht vorstellen, daß Du hier eine wirklich brauchbare Auskunft bekommen wirst, denn dazu müßte dir ein Jurist, der sich in den für Ausländer geltenden Rechtsgebieten sehr gut auskennt oder ein Nichtjurist, der eine deiner Situation vergleichbare Situation selber erlebt und entsprechende Erfahrungen gemacht hat, antworten. Darum würde ich an deiner Stelle mal im Internet nach Juristen schauen, die sich tagtäglich mit dem Ausländerrecht befassen.

    Wenn Du von Deutschland aus nicht die deutsche Botschaft in Bangkok kontaktieren willst oder es schwierig ist, diese zu kontaktieren, dann würde ich es bei dem zuständigen Ministerium versuchen. Die Botschaften sind Teil des Auswärtigen Amtes in Berlin. Alles was die Botschaft in Bangkok tut oder auch nicht tut, wird letztlich in Berlin festgelegt. Die Botschaft ist nicht mehr als das ausführende Organ des Ministeriums.

    Ferner könntest Du die Ausländerbeauftragte von Bund, Länder und Kommunen kontaktieren.
    Die Bundesauslnderbeauftragte - Auslnderbeauftragte
    Auslnderbeauftragte der Bundeslnder
    Kommunale Ausländer- und Integrationsbeauftragte (KAIB) - Der Sächsische Landtag

    In jedem Bundesland gibt es auf kommunaler Ebene viele Ausländer- und Integrationsbeauftragte. Hier mal exemplarisch Links für Sachsen und den Großraum Köln:
    Ausländer- und Integrationsbeauftragte - Der Sächsische Landtag
    Integrationsbeauftragte in Köln (Nordrhein-Westfalen) - Beratungsstelle - ortsdienst.de

    Ich könnte mir denken, daß sich manche öffentliche Organisationen, wie z.B. Kirchen, DRK, Amnesty, Caritas, Diakonie, Pro Asyl, Arbeiterwohlfahrt ......, schon mit ähnlichen Problemen befasst haben. Ich an deiner Stelle würde mal schauen, welche Sozialverbände, karitative Organisationen, soziale Vereine .... es in deiner Umgebung gibt und diese kontaktieren. I.d.R. sind die recht gut vernetzt und wissen, an wen man sich in welchen Angelegenheiten wenden kann.

    Gibt es in deiner Umgebung eine(n) Bundes- oder Landtagsabgeordnete(n) mit Migrationshintergrund? Wenn ja, dann würde ich diese(n) kontaktieren.

  6. #5
    Avatar von Knut_0815

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    Zitat Zitat von tigerewi Beitrag anzeigen
    Ich kann mir nicht vorstellen, daß Du hier eine wirklich brauchbare Auskunft bekommen wirst, denn dazu müßte dir ein Jurist, der sich in den für Ausländer geltenden Rechtsgebieten sehr gut auskennt oder ein Nichtjurist, der eine deiner Situation vergleichbare Situation selber erlebt und entsprechende Erfahrungen gemacht hat, antworten. Darum würde ich an deiner Stelle mal im Internet nach Juristen schauen, die sich tagtäglich mit dem Ausländerrecht befassen.
    Das kann ich mir auch nicht vorstellen. Juristen entscheiden konkrete Einzelfälle, ein solcher liegt hier aber nicht vor.

    Das beginnt schon mit der eingebildeten Krankheit. Was darf es denn bitte sein? Ein Schnupfen?

    Ich habe das bei der Sache um die Witwenrente unserer Bekannten gesehen. Ihr Mann war krank und die Rentenversicherung bestand darauf, daß sie das gewußt haben muß weil er "gelblichen Urin" (wie "gelblich", ist noch heute ihr Geheimnis), geschwollene Füße und Übelkeit hatte. Das hat der Anwalt auseinander genommen, sie hat ihre Rente. Überhaupt: Wer geht mit seinem Ehepartner auf die Toilette und guckt, ob der irgendwelche Besonderheiten in seinen Ausscheidungen hat?!

    Die Botschaft gibt, wie alle Ämter, keine Rechtsauskünfte. Da war Dein Tipp mit dem Anwalt schon richtig - nur der macht das auh nicht aus Juy und Dollerei, sondern für Money.

  7. #6
    Avatar von tigerewi

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    Zitat Zitat von Knut_0815 Beitrag anzeigen
    Das kann ich mir auch nicht vorstellen. Juristen entscheiden konkrete Einzelfälle, ein solcher liegt hier aber nicht vor.

    Das beginnt schon mit der eingebildeten Krankheit. Was darf es denn bitte sein? Ein Schnupfen?

    Ich habe das bei der Sache um die Witwenrente unserer Bekannten gesehen. Ihr Mann war krank und die Rentenversicherung bestand darauf, daß sie das gewußt haben muß weil er "gelblichen Urin" (wie "gelblich", ist noch heute ihr Geheimnis), geschwollene Füße und Übelkeit hatte. Das hat der Anwalt auseinander genommen, sie hat ihre Rente. Überhaupt: Wer geht mit seinem Ehepartner auf die Toilette und guckt, ob der irgendwelche Besonderheiten in seinen Ausscheidungen hat?!

    Die Botschaft gibt, wie alle Ämter, keine Rechtsauskünfte. Da war Dein Tipp mit dem Anwalt schon richtig - nur der macht das auh nicht aus Juy und Dollerei, sondern für Money.
    Irgendwie hast Du wohl ein Problem:

    1. Es geht hier nicht um eine Entscheidung, sondern um eine Beratung und um Auskünfte. Anwälte sind nun mal dafür zuständig, auf dem Gebiete des deutschen Rechts zu beraten. Und ob ein Anwalt etwas nur gegen Entgelt tut oder nicht, braucht deine Sorge doch nicht sein.

    2. Ob es sich um eine eingebildete oder tatsächliche Krankheit handelt, kann dir doch egal ein. Wenn Du dich mit dem Thema nicht befassen willst; und dazu ist hier niemand verpflichtet; dann lasse es doch einfach, aber akzeptiere, daß andere es eben tun. Niemand hat dich zur Abgabe deiner Meinung aufgefordert. Es werden hier bei nittaya so viele Themen behandelt und das teilweise bis zum Erbrechen, über deren Sinn man nicht lange diskutieren brauchte, sondern sie eigentlich sehr schnell einstampfen könnte. Wenn ich alleine an das aus meiner Sicht total überflüssige Thema "1000 Dinge, die man in Thailand ...." denke. Habe ich da vielleicht sinngemäße Äußerungen abgelassen, die da lauten "laßt es bleiben"? Nee, habe ich nicht, weil jeder so wie er möchte!!! Aus Respekt vor denen, die sich mit diesem Thema beschäftigt haben und es vielleicht auch noch tun werden, habe ich nur eines getan: nichts! Ich habe mich nicht beteiligt!

    3. Keine Behörde ist berechtigt, Rechtsauskünfte zu erteilen und trotzdem sind alle Behörden verpflichtet über die Verfahren in ihrem Zuständigkeitsbereich zu informieren. Und vielleicht bekommt er bei dieser Behörde auch die eine oder andere brauchbare Info und dann hätte sich der Kontakt auch schon gelohnt. Dafür war ich lange genug im öffentlichen Dienst tätig, um sagen zu können, daß man es mal probieren sollte. Von vorn herein alles gleich schwarz zu malen, statt Chancen immer nur Hindernisse zu sehen, immer nur "Ja, aber" zu sagen ...... Verschone mich! Problemdenker wie dich habe ich in meinem Leben schon oft genug erlebt! Mit solchen Leuten erreicht man gar nichts!

    Übrigens, Du interessierst dich vielleicht für die Pi... deiner Bekannten. Interessiert sich sonst noch einer der Leser hier für deren Ausscheidungen? Ich jedenfalls nicht!

  8. #7
    Avatar von Knut_0815

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    Ja, mein Problem ist, daß hier von einer in ferner Zukunft eventuell einmal auftretenden Krankeit die Rede ist.

    Da müßte es sich dann um eine schwere Erkrankung handeln, die man in Thailand nicht oder nur mit mehr Aufwand heilen kann. Da aber das thailändische Gesundheitssystem nicht zu verachten ist, sollte es ein solches Visum eher nicht geben.

    Anders herum kann aber ein Schuh daraus werden: Ein Kumpel von mir hatte einen schweren Unfall mit seinem Motorrad und mußte monatelang in die Reha. Um ihn dabei zu versorgen und zu begleiten hat seine Freundin dann ein Visum bekommen, um den Genesungsprozeß zu beschleunigen.

    Ich schrieb bereits in meinem ersten Beitrag, wo meine Probleme mit solchen Themen liegen: Daß sie auf lange Sicht gesehen eher Probleme schaffen denn lösen, weil sich die Rechtslage ständig ändert.

  9. #8
    Avatar von Frankie

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    Frage ist doch auch die nach einen KV. Wie bekommen, Thema Vorerkrankung?

    Denke auch nicht, dass es ein Visum dafür gibt, Nutzen aus der deutschen KV zu ziehen. Das wäre ja ein Fass ohne Boden. So traurig der Einzelfall auch sein mag. Und in Thailand gibt es ja durchaus gute Krankenhäuser. Ok, die kosten halt. Hier aber auch. Nur dass es hier die Gemeinschaft bezahlt.

  10. #9
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Frankie Beitrag anzeigen
    Frage ist doch auch die nach einen KV. Wie bekommen, Thema Vorerkrankung?

    Denke auch nicht, dass es ein Visum dafür gibt, Nutzen aus der deutschen KV zu ziehen. Das wäre ja ein Fass ohne Boden. So traurig der Einzelfall auch sein mag. Und in Thailand gibt es ja durchaus gute Krankenhäuser. Ok, die kosten halt. Hier aber auch. Nur dass es hier die Gemeinschaft bezahlt.
    Es geht hier wohl nicht um eine KV. Ich lese es so, dass der TS die Kosten wohl privat übernimmt.

    Zitat Zitat von lozara Beitrag anzeigen
    Es geht in diesem Fall nicht um eine KV,sondern um ein schnelles Visum,dass eine zeitnahe und heilende
    Behandlung ermöglicht -

  11. #10
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Erste Frage ist hier ob ein Visum nach dem Schengener Durchfuehrungsuebereinkommen beantragt werden soll bzw. kann (maximal 90 Tage Aufenthalt in einer 6 monatigen Zeitperiode) oder ein deutschen nationales Visum.

    Im erstgenannten Fall ist die Botschaft zustaendig und entscheidet autonom ueber das Visum. In jedem Fall muss die Rueckkehrwilligkeit glaubhaft gemacht werden und auch, dass dem deutschen Staat durch den Aufenthalt tatsaechlich keine Kosten entstehen. Durch die Gesetzgebung koennte es eine Behandlunfgspflicht geben, falls die Kosten, aus welchem Grund auch immer, nicht von privater Hand getragen werden koennen bzw. kein Krankenversicherungschutz besteht, weil es sich um eine Vorerkrankung handelt. Weiterhin muesen natuerlich auch entsprechende aerztliche Atteste vorgelegt werden, dass eine aerztliche Behandlung im Heimatland tatsaechlich nicht ausreichend waere.

    Geht es um ein nationales deutsches Visum, naemlich dann wenn 90 Tage Aufenthalt innerhalb eines 6 monatigen Zeitrahmens ueberschritten werden, dann bedarf das Visum bekanntlich grundsaetzlich der Zustimmung der deutschen Auslaenderbehoerde, ohne die eine Botschaft das entsprechende Visum nicht erteilen darf. Somit in diesem Fall Vorabklaerung mit der zustaendigen deutschen Auslaenderbehoerde ob sie einem Visumbegehren zustimmen wuerde und unter welchen Bedingungen.

    In jedem Fall wird bei der Sache wesentlichstes Element sein sicherzustellen, dass moegliche Behandlungskosten tatsaechlich voll und ganz abgedeckt werden und eine Belastung des deutschen Steuerzahlers absolut ausgeschlossen ist, damit eine Einreiseerlaubnis, welcher Art auch immer, erteilt werden kann.

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