Seite 8 von 17 ErsteErste ... 678910 ... LetzteLetzte
Ergebnis 71 bis 80 von 166

Visum, brauche Rat

Erstellt von Luftikus, 16.05.2012, 09:36 Uhr · 165 Antworten · 11.834 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
    25.01.2009
    Beiträge
    8.731
    Zitat Zitat von Leopard Beitrag anzeigen

    Hier unterstelle ich definitiv Vorsatz. Lies Dir die Posts von Luftikus mal durch. Wollte er den Vorsatz umgehen, hätte er schon umgebucht oder storniert und neu gebucht.
    Einem rechtlichen Laien unterstellst du Vorsatz? Dann solltest du noch einiges lernen.

    1. wir sind uns einig, Luftikus wird nie eine Straftat oder OWi begehen, denn er kann nach D einreisen, wann er will.

    2. Einer Thai Vorsatz zu unterstellen, wenn in ihrem Rechtsgebiet ein overstay unproblematisch ist, ggf. mit ein paar Euro legalisiert wird, ist mehr als dreist. Man kann ihr Fahrlässigkeit unterstellen, bei grober Fahrlässigkeit wäre ich vorsichtig, aber keinesfalls Vorsatz.

    3. Auch mit dem Abflugtermin ist doch gar nicht gesagt, dass es zu einem overstay kommt. Gut der LH Flieger geht abends, denke so um 22.00. Gibt es ein Gesetz oder ein Verbot, das einen Aufenthalt von mehr als 20 h im Transitbereich verbietet?

    4. Wenn jetzt die Frau oder Mann der die Frau in D abholen will ein Schreiben an die LH vorlegt, dass er umbuchen will, auch dann gilt der Vorsatz? Vielleicht hat er dann ja auch ein schreiben dabei, dass er jederzeit bis 3 Tage vorher stornieren kann und bei freien Kapazitäten jederzeit einen neues Ticket kaufen kann. Oder noch eine andere Offerte der LH.

    5. Jetzt sagst du, du kennst den Ermessensspielraum und somit die Rechtslage nicht, unterstellst vorab jedoch Vorsatz! Das als ein Staatsbediensteter?

    Wo wir uns einig sind, ist der Punkt das Ganze am Besten vorab zu klären. Wenn du es nicht gelesen hast, die ersten Schritte hat der Luftikus doch unternommen.

  2.  
    Anzeige
  3. #72
    Avatar von Leopard

    Registriert seit
    23.04.2010
    Beiträge
    589
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Einem rechtlichen Laien unterstellst du Vorsatz? Dann solltest du noch einiges lernen.

    Vorsatz hat nicht zwingend etwas mit "rechtlichen Laien" zu tun.

    1. wir sind uns einig, Luftikus wird nie eine Straftat oder OWi begehen, denn er kann nach D einreisen, wann er will.

    Richtig, den er ist ja deutscher (gehe ich zumindest von aus) Unabhängig davon, hat er aber die Verpflichtungserklärung mit allen rechtlichen und finanziellen Folgen unterschrieben.......

    2. Einer Thai Vorsatz zu unterstellen, wenn in ihrem Rechtsgebiet ein overstay unproblematisch ist, ggf. mit ein paar Euro legalisiert wird, ist mehr als dreist. Man kann ihr Fahrlässigkeit unterstellen, bei grober Fahrlässigkeit wäre ich vorsichtig, aber keinesfalls Vorsatz.

    Das ändert nichts am Vorsatz. Visum geht bis zum 20., das Rückflugticket geht am 21. Das ist Luftikus ja auch durchaus bewusst. Er ist über die möglichen Folgen aufgeklärt. Das ist Vorsatz.
    Die Thai wird in der deutschen Botschaft bei Aushändigung des Visums aktenkundig darüber aufgeklärt wie es sich mit dem Visum verhält und welche folgen ein illegaler Aufenthalt in Deutschland hat. Sie muss sich ja auch wieder in der Botschaft zurück melden.

    3. Auch mit dem Abflugtermin ist doch gar nicht gesagt, dass es zu einem overstay kommt. Gut der LH Flieger geht abends, denke so um 22.00. Gibt es ein Gesetz oder ein Verbot, das einen Aufenthalt von mehr als 20 h im Transitbereich verbietet?

    Mir nicht bekannt, das ist aber nicht der Punkt. Wo ziehst Du denn die Grenze? Bei einer Stunde? Bei zwei Stunden? Bei 20 Stunden? Bei drei Tagen im Transitbereich? So, nun sind wir wieder beim Ermessensspielraum......

    4. Wenn jetzt die Frau oder Mann der die Frau in D abholen will ein Schreiben an die LH vorlegt, dass er umbuchen will, auch dann gilt der Vorsatz? Vielleicht hat er dann ja auch ein schreiben dabei, dass er jederzeit bis 3 Tage vorher stornieren kann und bei freien Kapazitäten jederzeit einen neues Ticket kaufen kann. Oder noch eine andere Offerte der LH.

    Evtl. Möglich, aber so will er es ja nicht machen. Er könnte ja jetzt einfach umbuchen oder stornieren. Das dauert keine 10 Minuten und alles ist in Butter.

    5. Jetzt sagst du, du kennst den Ermessensspielraum und somit die Rechtslage nicht, unterstellst vorab jedoch Vorsatz! Das als ein Staatsbediensteter?

    Der Vorsatz bei diesem Sachverhalt hat doch nichts mit dem Ermessensspielraum zu tun. Die Rechtslage hingegen ist eindeutig. Da gibt es nichts zu interpretieren. Visum gilt bis zum 20., Rückflug ist nach derzeitigem Stand am 21.

    Wo wir uns einig sind, ist der Punkt das Ganze am Besten vorab zu klären. Wenn du es nicht gelesen hast, die ersten Schritte hat der Luftikus doch unternommen.
    Der erste Schritt für jeden normal denkenden Mitteleuropäer wäre gewesen bei Opodo und/oder Lufthansa sofort anzurufen und umzubuchen oder stornieren und neu buchen.
    Das geht auch bei "Billig-Tickets" bei Opodo. Hab das wie bereits geschrieben auch schon mal machen müssen. Nicht billig, geht aber.

    Das ganze auszusitzen und vielleicht dann innerhalb der drei Monate zu regeln ist,.... nun sagen wir sehr gewagt.....

    Aber warten wir doch mal ab, was Philip zum tatsächlichen Ermessensspielraum sagt bzw. ob er überhaupt vorhanden ist. Die Fakten sind ja eindeutig.

  4. #73
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
    25.01.2009
    Beiträge
    8.731
    Argumente und Fakten sind bei dir aber Mangelware. Du verwendest sie bestenfalls als Plattitüden.

    Deiner Meinung nach sind die Fakten klar?
    Bei 3. erklärst du einen Ermessensspielraum, gleichwohl bei normaler Betrachtung alles im grünen Bereich ist? Bis Tag x 23.59 ist er legal in D. Am nächsten Tag fliegt er ab? Erklär mir mal auf welcher Grundlage hier ein illegaler Aufenthalt anzunehmen ist? Für Staatl. Sanktionen bedarf es einer Rechtsgrundlage. Wo ist diese?

    Welche rechtlichen Folgen hat eine Verpflichtungserklärung im Rahmen eines overstays? Dass man wegen vorsätzlichem Aufenthalt eine anderen Person belangt werden kann? Jetzt komme mir bitte nicht mit Abschiebungskosten, wenn der Flieger 20 h später fliegt, ... .

    Deine Interpretationen zum Vorsatz sind sowas von daneben, denn es setzt ja einen vorsätzlichen Overstay voraus! Wo ist der gegeben? Später sagst du, dass es für dich nicht klar ist, wo der Ermessenspielraum ist. Bereits diese Überlegung steht dem Vorsatz entgegen.

    und unter 4.
    Dann lies einfach mal. Soweit mir bekannt wurde LH angeschrieben! Wer sagt denn, dass er es innerhalb der 3 Monate regeln will? Wo steht ,dass etwas zu zwingend zu regeln ist? Auch ein Flug kann verschoben werden. Kommt bei Thai- Airways ab und an vor. Auch LH Flüge verschieben sich mal.

    Erkläre mal was ein Rückflug am 21. von einem internationalen Gebiet mit der Unmöglichkeit zu tun hat am 20. aus der Bundesrepublik auszureisen und in das internationale Gebiet zu gehen? Mit dem Umstand, dass es ein vorsätzlich geplanter Aufenthalt um max. 20 h ist????

    Nimm dir mal ein paar Minuten und mache dir mal über den Begriff "Vorsatz" ein paar Gedanken. Derzeit könnte man dir unterstellen unter Ausblendung relevanter Fakten ein eigenes Rechtskonstrukt zu gestalten.

    Was ist so eindeutig?

    Sicherlich das größte Problem, wenn man sie nicht in den Flieger lässt. Doch da hat sie ja keine Straftat begangen was du ihr unterstellst, das ist ein privatrechtliches Problem. Ob man dann schnell noch umbuchen kann, während die Frau in der Abflughalle wartet ist eine Option.

    Wenn die gute in D angekommen ist, bei Bundespolizei antanzt und es Probleme gibt, dann ruft man den Abholer an, der bespricht die Sachlage ggf. in einer Kleingruppe mit dem Schichtleiter.

    Überlegungen könnten sein, ob dies überhaupt wie oben beschrieben ein Einreiseverweigerungsgrund gibt,? Wenn aus Sicht der BPol zwingend mit ja beantwortet, ob ggf. in einem hinzuziehenden Eilverfahren vor dem VG zu klären wäre- a) ob dies tatsächlich ein Grund ist, inbesondere vor dem Hintergrund, dass die Fluggesellschaft die Frau zurückzutransportieren hat und eine Strafzahlung leisten muss, b) ob man das Problem durch ein zeitnahe Umbuchung oder ein weiteres früheres Rückflugticket oder Ticket nach Moskau (einfach) heilen kann.

    Hier geht es nicht um die Darlegung aller möglichen Optionen, sondern nur um die befremdende Verwendung des Wortes Vorsatz und der Unterstellung einer Straftat durch eine Person, die sich schon wiederholt als Staatsbediensteter ausgegeben hat.

  5. #74
    Avatar von Leopard

    Registriert seit
    23.04.2010
    Beiträge
    589
    Aufenthaltsgesetz:

    § 95 Strafvorschriften

    (1) Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer1.entgegen § 3 Abs. 1 in Verbindung mit § 48 Abs. 2 sich im Bundesgebiet aufhält,
    2.ohne erforderlichen Aufenthaltstitel nach § 4 Absatz 1 Satz 1 sich im Bundesgebiet aufhält, wenna)er vollziehbar ausreisepflichtig ist,
    b)ihm eine Ausreisefrist nicht gewährt wurde oder diese abgelaufen ist und
    c)dessen Abschiebung nicht ausgesetzt ist,

    3.entgegen § 14 Abs. 1 Nr. 1 oder 2 in das Bundesgebiet einreist,
    4.einer vollziehbaren Anordnung nach § 46 Abs. 2 Satz 1 oder 2 oder § 47 Abs. 1 Satz 2 oder Abs. 2 zuwiderhandelt,
    5.entgegen § 49 Abs. 2 eine Angabe nicht, nicht richtig oder nicht vollständig macht, sofern die Tat nicht in Absatz 2 Nr. 2 mit Strafe bedroht ist,
    6.entgegen § 49 Abs. 10 eine dort genannte Maßnahme nicht duldet,
    6a.entgegen § 54a wiederholt einer Meldepflicht nicht nachkommt, wiederholt gegen räumliche Beschränkungen des Aufenthalts oder sonstige Auflagen verstößt oder trotz wiederholten Hinweises auf die rechtlichen Folgen einer Weigerung der Verpflichtung zur Wohnsitznahme nicht nachkommt oder entgegen § 54a Abs. 4 bestimmte Kommunikationsmittel nutzt,
    7.wiederholt einer räumlichen Beschränkung nach § 61 Abs. 1 zuwiderhandelt oder
    8.im Bundesgebiet einer überwiegend aus Ausländern bestehenden Vereinigung oder Gruppe angehört, deren Bestehen, Zielsetzung oder Tätigkeit vor den Behörden geheim gehalten wird, um ihr Verbot abzuwenden.

    (1a) Ebenso wird bestraft, wer vorsätzlich eine in § 404 Abs. 2 Nr. 4 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch oder in § 98 Abs. 3 Nr. 1 bezeichnete Handlung begeht, für den Aufenthalt im Bundesgebiet nach § 4 Abs. 1 Satz 1 eines Aufenthaltstitels bedarf und als Aufenthaltstitel nur ein Schengen-Visum nach § 6 Abs. 1 Nummer 1 besitzt.
    (2) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer1.entgegen § 11 Abs. 1 Satz 1a)in das Bundesgebiet einreist oder
    b)sich darin aufhält oder

    2.unrichtige oder unvollständige Angaben macht oder benutzt, um für sich oder einen anderen einen Aufenthaltstitel oder eine Duldung zu beschaffen oder eine so beschaffte Urkunde wissentlich zur Täuschung im Rechtsverkehr gebraucht.

    (3) In den Fällen des Absatzes 1 Nr. 3 und der Absätze 1a und 2 Nr. 1 Buchstabe a ist der Versuch strafbar.
    (4) Gegenstände, auf die sich eine Straftat nach Absatz 2 Nr. 2 bezieht, können eingezogen werden.
    (5) Artikel 31 Abs. 1 des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge bleibt unberührt.
    (6) In den Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 und 3 steht einem Handeln ohne erforderlichen Aufenthaltstitel ein Handeln auf Grund eines durch Drohung, Bestechung oder Kollusion erwirkten oder durch unrichtige oder unvollständige Angaben erschlichenen Aufenthaltstitels gleich.

    § 96 Einschleusen von Ausländern

    (1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer einen anderen anstiftet oder ihm dazu Hilfe leistet, eine Handlung1.nach § 95 Abs. 1 Nr. 3 oder Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe a zu begehen unda)dafür einen Vorteil erhält oder sich versprechen lässt oder
    b)wiederholt oder zugunsten von mehreren Ausländern handelt oder

    2.nach § 95 Abs. 1 Nr. 1 oder Nr. 2, Abs. 1a oder Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe b oder Nr. 2 zu begehen und dafür einen Vermögensvorteil erhält oder sich versprechen lässt.

    (2) Mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren wird bestraft, wer in den Fällen des Absatzes 11.gewerbsmäßig handelt,
    2.als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung solcher Taten verbunden hat, handelt,
    3.eine Schusswaffe bei sich führt, wenn sich die Tat auf eine Handlung nach § 95 Abs. 1 Nr. 3 oder Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe a bezieht,
    4.eine andere Waffe bei sich führt, um diese bei der Tat zu verwenden, wenn sich die Tat auf eine Handlung nach § 95 Abs. 1 Nr. 3 oder Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe a bezieht, oder
    5.den Geschleusten einer das Leben gefährdenden, unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung oder der Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung aussetzt.

    (3) Der Versuch ist strafbar.
    (4) Absatz 1 Nr. 1 Buchstabe a, Nr. 2, Absatz 2 Nr. 1, 2 und 5 und Absatz 3 sind auf Zuwiderhandlungen gegen Rechtsvorschriften über die Einreise und den Aufenthalt von Ausländern in das Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder eines Schengen-Staates anzuwenden, wenn1.sie den in § 95 Abs. 1 Nr. 2 oder 3 oder Abs. 2 Nr. 1 bezeichneten Handlungen entsprechen und
    2.der Täter einen Ausländer unterstützt, der nicht die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum besitzt.

    (5) In den Fällen des Absatzes 2 Nr. 1, auch in Verbindung mit Absatz 4, und des Absatzes 2 Nr. 2 bis 5 ist § 73d des Strafgesetzbuches anzuwenden.


    § 15 Zurückweisung

    (1) Ein Ausländer, der unerlaubt einreisen will, wird an der Grenze zurückgewiesen.
    (2) Ein Ausländer kann an der Grenze zurückgewiesen werden, wenn1.ein Ausweisungsgrund vorliegt,
    2.der begründete Verdacht besteht, dass der Aufenthalt nicht dem angegebenen Zweck dient,
    2a.er nur über ein Schengen-Visum verfügt oder für einen kurzfristigen Aufenthalt von der Visumpflicht befreit ist und beabsichtigt, entgegen § 4 Abs. 3 Satz 1 eine Erwerbstätigkeit auszuüben oder
    3.er die Voraussetzungen für die Einreise in das Hoheitsgebiet der Vertragsparteien nach Artikel 5 des Schengener Grenzkodex nicht erfüllt.

    (3) Ein Ausländer, der für einen vorübergehenden Aufenthalt im Bundesgebiet vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit ist, kann zurückgewiesen werden, wenn er nicht die Voraussetzungen des § 3 Abs. 1 und des § 5 Abs. 1 erfüllt.
    (4) § 60 Abs. 1 bis 3, 5 und 7 bis 9 ist entsprechend anzuwenden. Ein Ausländer, der einen Asylantrag gestellt hat, darf nicht zurückgewiesen werden, solange ihm der Aufenthalt im Bundesgebiet nach den Vorschriften des Asylverfahrensgesetzes gestattet ist.
    (5) Ein Ausländer soll zur Sicherung der Zurückweisung auf richterliche Anordnung in Haft (Zurückweisungshaft) genommen werden, wenn eine Zurückweisungsentscheidung ergangen ist und diese nicht unmittelbar vollzogen werden kann. Im Übrigen ist § 62 Absatz 4 entsprechend anzuwenden. In den Fällen, in denen der Richter die Anordnung oder die Verlängerung der Haft ablehnt, findet Absatz 1 keine Anwendung.
    (6) Ist der Ausländer auf dem Luftweg in das Bundesgebiet gelangt und nicht nach § 13 Abs. 2 eingereist, sondern zurückgewiesen worden, ist er in den Transitbereich eines Flughafens oder in eine Unterkunft zu verbringen, von wo aus seine Abreise aus dem Bundesgebiet möglich ist, wenn Zurückweisungshaft nicht beantragt wird. Der Aufenthalt des Ausländers im Transitbereich eines Flughafens oder in einer Unterkunft nach Satz 1 bedarf spätestens 30 Tage nach Ankunft am Flughafen oder, sollte deren Zeitpunkt nicht feststellbar sein, nach Kenntnis der zuständigen Behörden von der Ankunft, der richterlichen Anordnung. Die Anordnung ergeht zur Sicherung der Abreise. Sie ist nur zulässig, wenn die Abreise innerhalb der Anordnungsdauer zu erwarten ist. Absatz 5 ist entsprechend anzuwenden.








  6. #75
    Avatar von Luftikus

    Registriert seit
    16.05.2012
    Beiträge
    16
    ganz einfach, ich habe den Flug storniert und ein neues Ticket geholt, kostet Geld, klar
    Prallel dazu: Um in BKK ein Visum zu erhalten,muß ein Thai erst das Flug bzw Rückflugticket vorlegen.
    Da haben die zwar gesehen daß da eine Differenz war,also 90 Tage +1 ..... der Fehler bestand darin, daß die bereits
    den Abflugtag bzw. Zeit 23:25 also wenige Minuten vor Datumswechsel als Auslandsstay gewertet haben und nicht die Ankunft in FFM
    Auf den 1 Tag mehr haben Sie sich nicht eingelassen... auch nicht bei Beantragung eines evtl längeren Visums
    gegen Mehrkosten natürlich
    so wars

  7. #76
    Avatar von Leopard

    Registriert seit
    23.04.2010
    Beiträge
    589
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    .......... Bis Tag x 23.59 ist er legal in D. Am nächsten Tag fliegt er ab? Erklär mir mal auf welcher Grundlage hier ein illegaler Aufenthalt anzunehmen ist? Für Staatl. Sanktionen bedarf es einer Rechtsgrundlage. Wo ist diese?

    Weil es eben ab 00:00 Uhr nicht mehr legal ist, ist das so schwer zu verstehen?

    Welche rechtlichen Folgen hat eine Verpflichtungserklärung im Rahmen eines overstays? Dass man wegen vorsätzlichem Aufenthalt eine anderen Person belangt werden kann? Jetzt komme mir bitte nicht mit Abschiebungskosten, wenn der Flieger 20 h später fliegt, ... .

    Doch, theoretisch durchaus denkbar.

    Deine Interpretationen zum Vorsatz sind sowas von daneben, denn es setzt ja einen vorsätzlichen Overstay voraus! Wo ist der gegeben? Später sagst du, dass es für dich nicht klar ist, wo der Ermessenspielraum ist. Bereits diese Überlegung steht dem Vorsatz entgegen.

    Noch mal, Vorsatz und Ermessensspielraum sind zweierlei.

    und unter 4.
    Dann lies einfach mal. Soweit mir bekannt wurde LH angeschrieben! Wer sagt denn, dass er es innerhalb der 3 Monate regeln will? Wo steht ,dass etwas zu zwingend zu regeln ist? Auch ein Flug kann verschoben werden. Kommt bei Thai- Airways ab und an vor. Auch LH Flüge verschieben sich mal.

    Es ist deshalb zwingend zu regeln, weil nach derzeitigem Sachstand das Visum bis zum 20. geht, der Rückflug aber am 21. geplant ist. So ist nun mal die derzeitige Papierlage.

    Erkläre mal was ein Rückflug am 21. von einem internationalen Gebiet mit der Unmöglichkeit zu tun hat am 20. aus der Bundesrepublik auszureisen und in das internationale Gebiet zu gehen? Mit dem Umstand, dass es ein vorsätzlich geplanter Aufenthalt um max. 20 h ist????

    Nun sind wir wieder beim Ermessensspielraum welchen ich nicht kenne. Der nächste kommt dann und sagt er wartet 2 Tage im Transitbereich, dann kommt einer der will 1 Woche im Transitbereich warten, wo ist die Grenze?
    Irgendeiner hat doch z.B. geschrieben, dass es in Berlin so gar nicht geht, also gibt es wohl offensichtlich einen Ermessensspielraum dafür.


    ...........
    Sicherlich das größte Problem, wenn man sie nicht in den Flieger lässt. Doch da hat sie ja keine Straftat begangen was du ihr unterstellst, das ist ein privatrechtliches Problem. Ob man dann schnell noch umbuchen kann, während die Frau in der Abflughalle wartet ist eine Option.

    Hier unterstelle ich keine Straftat. Wenn man sie nicht in den Flieger lässt, kann sie den Tatbestand des illegalen Aufenthaltes ja nicht erfüllen, da dieser ja erst in der BRD zustande kommen kann, nicht am Schalter in Thailand.

    Wenn die gute in D angekommen ist, bei Bundespolizei antanzt und es Probleme gibt, dann ruft man den Abholer an, der bespricht die Sachlage ggf. in einer Kleingruppe mit dem Schichtleiter.

    Überlegungen könnten sein, ob dies überhaupt wie oben beschrieben ein Einreiseverweigerungsgrund gibt,? Wenn aus Sicht der BPol zwingend mit ja beantwortet, ob ggf. in einem hinzuziehenden Eilverfahren vor dem VG zu klären wäre- a) ob dies tatsächlich ein Grund ist, inbesondere vor dem Hintergrund, dass die Fluggesellschaft die Frau zurückzutransportieren hat und eine Strafzahlung leisten muss, b) ob man das Problem durch ein zeitnahe Umbuchung oder ein weiteres früheres Rückflugticket oder Ticket nach Moskau (einfach) heilen kann.

    Hier geht es nicht um die Darlegung aller möglichen Optionen, sondern nur um die befremdende Verwendung des Wortes Vorsatz und der Unterstellung einer Straftat durch eine Person, die sich schon wiederholt als Staatsbediensteter ausgegeben hat.


    Noch mal, die Straftat erfüllt sie dann, wenn sie ohne schwerwiegende nicht selbst verschuldete Gründe noch nach dem 20. in DEU ist. Ich unterstelle aber Vorsatz genau dies vorzuhaben, wenn das Visum bis zum 20. geht aber das Ticket für den 21. ausgestellt ist.

  8. #77
    Avatar von Leopard

    Registriert seit
    23.04.2010
    Beiträge
    589
    Zitat Zitat von Luftikus Beitrag anzeigen
    ganz einfach, ich habe den Flug storniert und ein neues Ticket geholt, kostet Geld, klar

    Bravo, das war das vernünftigste was Du tun konntest.

    Prallel dazu: Um in BKK ein Visum zu erhalten,muß ein Thai erst das Flug bzw Rückflugticket vorlegen.
    Da haben die zwar gesehen daß da eine Differenz war,also 90 Tage +1 ..... der Fehler bestand darin, daß die bereits
    den Abflugtag bzw. Zeit 23:25 also wenige Minuten vor Datumswechsel als Auslandsstay gewertet haben und nicht die Ankunft in FFM
    Auf den 1 Tag mehr haben Sie sich nicht eingelassen... auch nicht bei Beantragung eines evtl längeren Visums
    gegen Mehrkosten natürlich

    Logisch, weil 90 Tage ist gem. Gesetz nun mal das Maximum. Die Botschaft muss sich nun mal an die Gesetze halten.

    so wars

    So, nun haben wir uns wegen so einem Mist wieder mal über 8 Seiten gefetzt, jetzt können wir uns alle wieder lieb haben.


  9. #78
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Herrschaften, ich weiss gar nicht was hier noch diskutiert und spekuliert wird. Der einzige vernuenftige Weg wurde doch schon laengst durch das nachfolgende noch einmal zitierte Post aufgezeigt, naemlich das Rueckflugticket auf den 20. umzubuchen oder falls dies nicht moeglich ist stornieren und neubuchen. Es gibt keine andere vernuenftige Alternative.

    Zitat Zitat von Leopard Beitrag anzeigen
    Nein Strike, ich meinte den Check In in BKK bei z.B. Lufthansa. Wenn die sehen, dass das Visum bis zum 20. geht, der Rückflug aber erst am 21. kann da schon Schluss sein.

    Sollten die das nicht merken, ist die nächste Hürde dann in Deutschland. Bemerken die Beamten welche direkt am Ausgang beim Flieger warten oder der Grenzbeamte welcher die Passkontrolle durchführt diese Visum-Flugticket Kombination MUSS die Reise für die Dame hier beendet sein und sie wird zurück nach Thailand geschickt werden.
    Meine Hunden und Katzen sind erstaunlicherweise weitaus weniger begriffsstutzig.

    P.S.: Zusatz. Aha sehe, es hatte anscheinend zwischenzeitlich Hirn geregnet.

  10. #79
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
    25.01.2009
    Beiträge
    8.731
    Du bist unbelehrbar! in deinen rechtlichen Aussagen ein Chaot, der bestenfalls Rechtsunfrieden stiftet.

    Was du nicht kapierst, dass du einfach Sachen behauptest, jemand einer Straftat bezichtigst wo bestenfalls eine OWi vorliegt, wenn überhaupt!

    Theoretisch denkbar ist für dich ein vorsätzlicher Straftatbestand.

    Kläre dies mal mit höheren Vorgesetzten. Wenn jemand erklärt er ist Staatsbediensteter und trotz Mahnung seine Worte mit Bedacht zu wählen, weiterhin einer unbescholtene Person unterstellt, sie würde vorsätzlich Handeln und schon fast in manischer Art und Weise seine desolate Rechtssicht darzustellen versucht, der agiert nicht im Sinne einer freiheitlich demokratischen Grundordnung.
    Jemand legt deutlich dar, dass er bei geplantem Aufenthalt gegen keine Norm verstößt - zumindest hast du noch keine Norm, noch kein Gesetz, kein Urteil genannt das betroffen wäre - und du bist nicht davon abzubringen ihm einen v o r s ä t z l i c h e n Rechtsverstoß zu unterstellen.

    Jetzt stützt du dich auf einen Dilettanten der erklärt, dass es an einem internationalen Flughafen keinen Transitbereicht gibt? Gehts noch? Wieviel nonsens soll hier noch kommen? Wo fliegt LH von BKK aus hin? hmhh???

    Du bist tatsächlich der Meinung Einschleusen von Ausländern käme in Frage?

    Lies dir bei §95 Abs 2 die Nr. 2 und 3 durch und denke nach ,was das Wörtchen und bedeutet.

  11. #80
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
    25.01.2009
    Beiträge
    8.731
    Zitat Zitat von Luftikus Beitrag anzeigen
    ganz einfach, ich habe den Flug storniert und ein neues Ticket geholt, kostet Geld, klar
    Prallel dazu: Um in BKK ein Visum zu erhalten,muß ein Thai erst das Flug bzw Rückflugticket vorlegen.
    Da haben die zwar gesehen daß da eine Differenz war,also 90 Tage +1 ..... der Fehler bestand darin, daß die bereits
    den Abflugtag bzw. Zeit 23:25 also wenige Minuten vor Datumswechsel als Auslandsstay gewertet haben und nicht die Ankunft in FFM
    Auf den 1 Tag mehr haben Sie sich nicht eingelassen... auch nicht bei Beantragung eines evtl längeren Visums
    gegen Mehrkosten natürlich
    so wars
    Sind wir an dem Punkt, dass die Botschaft nicht über die nötige Intelligenz verfügt ein Visum entsprechend einer Flugreservierung ausstellen zu können.



    Deshalb wird man gleich zu einem vorsätzlichen Straftäter!

    @ Tramaico

    was sinnvoll war und ist, war längst klar. Hier ging es ja um die kriminalisierung eines Verhaltens bei dem kein zwangsläufiger Rechtsverstoß erkennbar ist.

    Hier haben wir den Fall, dass auf Grund der mangelnden Sorgfalt des Botschaftspersonals eine Privatperson Stornokosten zu tragen hat, also Opfer ist und dann zum Rechtsbrecher gemacht wird.

Seite 8 von 17 ErsteErste ... 678910 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Visum brauche eure hilfe.....
    Von Michi Braun im Forum Behörden & Papiere
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 10.11.11, 17:03
  2. Verlängerung Visum in D nach Einreise mit FZF Visum
    Von Hans2009 im Forum Behörden & Papiere
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 16.03.10, 17:11
  3. Visum für Burma, brauche Tipps
    Von Simpson im Forum Touristik
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 12.11.09, 11:12
  4. Brauche ich ein Visum?
    Von same im Forum Behörden & Papiere
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 14.10.08, 07:44
  5. Brauche ich extra Visum für EU-Länder
    Von Koh Samui im Forum Behörden & Papiere
    Antworten: 24
    Letzter Beitrag: 22.06.08, 16:52