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Verheiratet und ein Condo kaufen auf eigenen Namen?

Erstellt von HampiK, 13.08.2010, 15:18 Uhr · 16 Antworten · 3.212 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Chak

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    Waanjai, wenn du wirklich tausende Gerichtsurteile in Scheidungsfällen gelesen hast, dann lasse ich mich eines besseren belehren. Wobei die gerichtliche Praxis aus vielen Fällen abweichen kann. In meinem Fall etwa habe ich gerne auf den Zugewinn verzichtet, weil meine Frau dafür auf Ansprüche verzichtet hat, die auf Dauer viel mehr wert gewesen wären. Das ist aber etwas anderes als "gehören".

    Silom, von Landbesitz spricht Waanjai ja jetzt erst. Im Grunde ging es doch um den Zugewinn, wo behauptet wurde, dass alleiniger Besitz diesem nicht unterliege.

    Ergänzung:
    Waanjai, vielleicht solltest du Siam Legal und etliche andere Anwaltskanzleien mal informieren, da dennen diese tausende GErichtsurteile nicht bekannt zu seine scheinen, denn sonst würden sie soetwas ja nicht auf IHre Websites schreiben. http://www.divorcethailand.com/matri...-property.html
    Danach unterläge das Immobilieneigentum nur dann nicht dem Zugewinnausgleich, wenn der Ehepartner es geerbt hätte oder es ihm schon vor der Ehe gehört hätte.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Silom, von Landbesitz spricht Waanjai ja jetzt erst. Im Grunde ging es doch um den Zugewinn, wo behauptet wurde, dass alleiniger Besitz diesem nicht unterliege.
    Genau genommen, ab dem ersten Post von mir in diesem thread. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

  4. #13
    Avatar von Chak

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    Waanjai, das ist doch nicht zielführend, deswegen möchte ich dir jetzt auch nicht auseinanderpflücken, wann du von was gesprochen hast.

    Entscheidender ist doch, irren sich all die Anwälte oder du? Wenn letzteres, was ich befürchte, der Fall ist, würde sich für den Threadstarter deine Aussage relativieren, sein Condo sei dem Zugriff der Ehefrau im Falle einer Scheidung entzogen. Bevor du dich hier weiter ereiferst bitte ich dich dich erstmal mit dem von mir verlinkten auseinanderzusetzen und zu äußern, welche anderweitigen Kenntnisse du hast über die unbelegte Behauptung, tausende Gerichtsurteile sorächen dem entgegen.

  5. #14
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Waanjai, das ist doch nicht zielführend, deswegen möchte ich dir jetzt auch nicht auseinanderpflücken, wann du von was gesprochen hast.
    1. Seit meinem ersten Beitrag in diesem thread schreibe ich vom Landkauf:
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Diese Regelung ermöglicht ja erst den Kauf von Landtiteln durch die Ehefrau, ohne dass der Ehemann davon bei einer potentiellen Scheidung die Häfte abbekommt. Nein, der Ehemann muß vor dem Land-Office erklären, dass das Geld - welches in Wirklich natürlich von ihm kommt - rein rechtlich gesehen aus dem Privatvermögen der Frau stamme. Auf diese Weise kann man in Thailand auch während der Ehe Dinge erwerben, woran der Partner bei einer Scheidung nicht partizipieren wird.

    2. Empfehle ich die Abwicklung des Kaufs des Condos ähnlich wie bei einem Landkauf. Und der Farang darf ja ein Condo auf eigenen Namen kaufen.
    Und ähnlich heißt eben: Kauf des Condos aus dem Sin Suan Tua
    . Um einmal die Begrifflichkeit von Siam Legal zu verwenden.

    3. Tausendfach und täglich passiert dies auf den Land-Ämtern der Provinzen oder den lokalen Kreisverwaltungen: Dass der Ehemann vor dem beabsichtigten Landkauf vor dem Amt durch Unterschrift bestätigen muß, dass das Geld - rechtlich gesehen - aus dem Sin Suan Tua der Ehefrau stamme (und nicht wie es in Wirklichkeit zumeist der Fall ist, vom Farang selbst)

    4. Durch diese Rechtsfiktion schafft es Thailand, dass weiterhin in der Regel kein Farang thailändisches Land in rechtlich einwandfreiem Verfahren erlangen kann. Denn bei der Zahl an Scheidungen in Thailand würde es ja schon sehr viele Eigner von thail. Land geben.
    Das ist also das ständig praktizierte Verwaltungsverfahren zur Verhinderung von Eigentumsansprüchen an Landtiteln im Falle einer Scheidung. Die zusätzliche Regelung im Falle des früheren Todes der Frau - also die erbrechtliche Lösung - interessiert ja hier und jetzt nicht.


  6. #15
    Avatar von Chak

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    Waanjai, die Fettschrift beeinträchtigt eher die Lesbarkeit.

    Ich fürchte, du bringst zwei Dinge durcheinander. Zum einen geht es bei dem Zugewinnausgleich ja gerade nicht darum, Land zu erwerben, sondern um den Ausgleich des Wertes, den die Frau erworben hat. Zum anderen, woraus interpretierst du, dass der Mann bestätigen muss, das Geld käme aus dem Sin Suan Tua der Ehefrau? Er bestätigt doch lediglich, dass es nicht sein Geld ist. Die Frau könnte aber auch das Geld, wie bisweilen vorkommen soll, selbst verdient haben. Dann ahndelt es sich ja eben gerade nicht um Vermögen des Ehemannes, sondern um Sin Somoros, auf dass Anspruch auf Zugewinnausgleich besteht.

    Wenn es zur Scheidung kommt müsste die Ehefrau den Mann auszahlen. Anspruch auf eine Hälfte des Grundstückes hat er nicht, denn es handelt sich ja um einen Wertausgleich. Woraus sollte er einen Eigentumsanspruch an dem Landtitel selbst erwerben? Das würde er doch nach deutschem Zugewinnsausgleichsrecht auch nicht.

    Wenn im übrigen ein Mann, wie der Threadstarter, nun eine Egentumswohnung, also ein Condominium, kurz condo, kaufen möchte, dann könnte er es ja auch nur dann aus dem Sin Suan Tua erwerben, wenn er geerbt hätte oder dieses Vermögen bereits in die Ehe gebracht hätte. Nur dann wäre es dem Anspruch seiner Ehefrau auf Zugewinnausgleich entzogen.

  7. #16
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    ....Zum anderen, woraus interpretierst du, dass der Mann bestätigen muss, das Geld käme aus dem Sin Suan Tua der Ehefrau? Er bestätigt doch lediglich, dass es nicht sein Geld ist.
    Ich interpretiere nicht, ich kann lesen. Ich habe schon so manches Stück Land in Thailand gekauft und kenne den Vordruck, den der Farang Ehemann beim Landerwerb durch seine Frau unterschreiben muß. Und da steht halt drin, dass das Geld, welches für den Landkauf eingesetzt werden würde, dem Sin Suan Tua der Frau zugehörig sei.

  8. #17
    Avatar von Chak

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    Dem Threadstarter geht es aber gar nicht um Landkauf, sondern darum eine Eigentumswohnung kaufen zu wollen. Selbst wenn also die Ehemänner beim Landkauf tatsächlich erklären, es sei Sin Suan Tua der Ehefrau (vorausgesetzt, das steht da wirklich so drin), so ist dieser Fall nicht vergleichbar. Insofern kommt dann im Scheidungsfall die Ehefrau doch über den Zugewinnausgleich an das entsprechende Vermögen.

    Insofern kann die Antwort an den Threadstarter nur lauten, ja, das Condo bleibt im scheidungsfall in deinem Namen, aber es unetrliegt dem Zugewinnausgleich.

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