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Verfall des Aufenthaltstitels/Niederlassungserlaubis

Erstellt von peter1, 16.08.2013, 14:43 Uhr · 11 Antworten · 2.244 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von andilein

    Registriert seit
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    Beiträge
    96
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Achtung, wesentlich ist bei der Sache folgender Passus:

    ...in ehelicher Lebensgemeinschaft lebenden Ausländers erlischt nicht...

    Das heisst die Aufenthaltserlaubnis erlischt praktisch am 181. Tag der Abwesenheit, wenn die Eheleute nicht zusammen im Ausland gelebt haben.
    Hast du dazu auch einen link zur Auslegungsvorschrift?

  2.  
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  3. #12
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Hier der Gesetzestext zur Thematik im Ganzen:

    § 51 AufenthG Beendigung der Rechtmäßigkeit des Aufenthalts; Fortgeltung von Beschränkungen - dejure.org

    Eine generelle Auslegungsvorschrift wird es nicht geben, da Aufenthaltsrecht Landesrecht ist, was Ermessensspielraum bedeutet.

    Essentiell im Gesetzestext ist, dass es heisst "in Lebensgemeinschaft LEBEND" und nicht lediglich "in Lebensgemeinschaft stehend oder befindlich".

    Somit wird das Schreiben in deutscher Sprache fuer die deutschen Behoerden von wesentlicher Bedeutung sein, waehrend fuer die Fluglinien es aureichen sollte, dass ueber ein datumsmaessig gueltiges Visum, Aufenthaltserlaubnis bzw. Aufenthaltserlaubniskarte verfuegt wird.

    Im Regelfall fragt die Fluglinie beim Einchecken nach der Karte, falls sich nichts im Pass befinden sollte. Es kann schwerlich verlangt werden, dass alle Fluggesellschaften ueber die Details der internen Aufenthaltsgesetzgebung informiert sind. Erfahrungsgemaess kann es im Zweifelsfall beim Einchecken schon mal Ruecksprache geben, falls der Mitarbeiter bzw. die Mitarbeiterin der deutschen Sprache unkundig ist und die deutschsprachigen Eintragungen in einem D-Visum nicht lesen kannn bzw. nicht mit den Unterschieden eines Visums der Kategorien C und D vertraut ist, somit also nicht weiss, dass es bei einem D-Visum nicht eines Rueckflugtickets bedarf.

    Generell ist anzuraten, im Ausgangsfall das Bestaetigungsschreiben der deutschen Auslaenderbehoerde unbedingt mit dabeizuhaben, auch wenn es "nur" in deutscher Sprache ist. Sollte es zu Problemen kommen, dann koennen die mit Sicherheit mit diesem Schreiben sehr schnell geloest werden. Ohne Schreiben aber moeglicherweise nicht.

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