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Vereidigter Dolmetscher für Eheschließung?

Erstellt von franki, 04.04.2011, 14:17 Uhr · 23 Antworten · 4.815 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von JT29

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    Na ja, Ihr Sachsen habt ja viel von BW übernommen .

    Es ist auch hier ganz normal, dass sich ein Standesbeamter erstmal davon überzeugt, dass die Verlobte auch der deutschen Sprache folgen kann. Ich hatte dazu bereits den ersten Termin mit der Dolmetscherin bei der Eheanmeldung und dabei geht es ja schon um gewisse wichtige Dinge, die vorab zu klären sind. Ähnlich verhält es sich auch anders herum bei einer Beitrittserklärung; da will der Standesbeamte schon wissen, was die Verlobte denn da so angegeben hat auch seine Richtigkeit hat.

    Die Standesämter hier halten sich an die Empfehlung des Rechtsaufsicht (OLG stuttgart bei uns), die aus gegebenem Anlass seinerzeit eben einen Dolmetscher forderten. Ein paar Jahre später ging es dann auch ohne ... hängt also in der Tat vom Ermessen des Standesbeamten ab.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von andydendy

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    ist aber eine kann bestimmung und keine muss bestimmung und somit liegt das am standesbeamten.

  4. #13
    Avatar von franki

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    Na ja, Ihr Sachsen habt ja viel von BW übernommen .
    Ja, leider nicht nur die positiven Dinge...

    Ich werd mal sehen: Anfang Mai, da ist Meow (hoffentlich) gerade gekommen, heiratet eine Freundin von ihr, mit der sie am Goethe-Institut gelernt hat, in Neustadt (Sachsen), etwa eine Stunde mit dem Auto von Dresden, mal sehen, wie es dort abläuft. Es wäre eine Alternative, woanders zu heiraten, aber da müßte man erst mal eruieren, wo. Und außerdem muß man mindestens einmal, eher mehrmal, dort hin, um das anzumelden etc. Also ich sage mal so: wenn mich der Dolmetscher incl. Anreise nicht mehr als 300 bis 500 Euro kostet, wäre das immer noch die bessere Variante.

    Gruß von Franki

  5. #14
    Avatar von noritom

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    Also bei uns (Standesamt im Saarland) wurde auch ein Dolmetscher gefordert (hat mich 75 Euro, bar auf die Hand, gekostet). Und das war gut so. Erstens mussten vor der Hochzeit noch einige Dinge geklärt werden die meine Frau, mit den paar Brocken Deutsch die der A1 Kurs gebracht hat, nie und nimmer verstanden hätte. Soll mir blos keiner erzählen, mit bestandenem A1 wäre sprachlich irgendwas anzufangen!!! Mit der Trauungszeremonie hat sich die Standesbeamtin viel Mühe gegeben und alles liebevoll gestaltet. Auch hier wäre es sehr schade gewesen, wenn meine Frau 99% nicht verstanden hätte. Hier fängt Gleichberechtigung in der Ehe nämlich schon an.

  6. #15
    Avatar von franki

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    @noritom

    Das sie alles verstehen soll, finde ich ja richtig. Ich hatte ja vorgeschlagen, das ihre Freundin, die schon lange in Deutschland lebt und fast perfekt deutsch spricht ,mit dabei ist. Aber warum es unbedingt ein vereidigter Dolmetscher sein muß, wenn es einen solchen in Dresden uind Umgebung nicht gibt, das macht die Angelegenheit eben für uns schwierig und teuer.

    Gruß von Franki.

  7. #16
    Avatar von strike

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    Nun, das laeuft ja sicher bei jedem auch etwas anders.

    In einem Fall ist es nur mehr ein reiner, deutscher Verwaltungsakt - wenn auch in angemessener Kleidung und Raeumlichkeit - und die Trauung wird innerhalb weniger Minuten vollzogen.
    Die grosse Feierlichkeit fand unter Umstaenden ja schon in Thailand statt.

    Beim naechsten ist es die Big Show in Deutschland, hunderte Menschen vor Ort.
    Ein Dritter findet derartige Dinge so toll bzw. verfuegt ueber das Geld, dass er sich diese gern ein zweites Mal goennt.

    Soll halt jeder so halten wie er es will: Hauptsache es passt.


  8. #17
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von franki Beitrag anzeigen
    @noritom

    . Ich hatte ja vorgeschlagen, das ihre Freundin, die schon lange in Deutschland lebt und fast perfekt deutsch spricht ,mit dabei ist. Aber warum es unbedingt ein vereidigter Dolmetscher sein muß, wenn es einen solchen in Dresden uind Umgebung nicht gibt, das macht die Angelegenheit eben für uns schwierig und teuer.

    Gruß von Franki.
    Was war die Begründung? In diesem Fall muss es auch kein vereidigter Dolmetscher sein. Denke der Standesbeamte muss ihn nur auf die wahrheitsgemäße Übersetzung erinnern ggf. einen einfachen mündl. Test machen, dass er auch dazu in der Lage ist zu übersetzen.

  9. #18
    Avatar von JT29

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    ggf. einen einfachen mündl. Test machen, dass er auch dazu in der Lage ist zu übersetzen.
    Klar, wenn der Standesbeamte auch Thai versteht, kann er die Übersetzung sicherlich nachprüfen

    @noritom
    Das ist ja noch ein Schnäppchen; bei uns wird im Minutentakt abgerechnet - ab/bis Haustüre. Meine Standesbeamtin meinte es auch besonders gut mit der tollen und schwierigen Trauansprache (hat allein 2 Stunden Zeit gekostet vorzuübersetzen). Ergo alles in allem 250 €, war es aber wert laut meiner Frau.

  10. #19
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von JT29 Beitrag anzeigen
    Klar, wenn der Standesbeamte auch Thai versteht, kann er die Übersetzung sicherlich nachprüfen

    .
    so wenig Einfallsreichtum, wie dies z.B. geprüft werden kann?

  11. #20
    Avatar von aalreuse

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    Die Trauung muss am Heimatstandesamt angemeldet werden. Die Hochzeit selbst kann an einem beliebigen Standesamt in Deutschland erfolgen.

    Ich weiß jetzt nicht, ob da das Recht von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist, hier in S-H haben wir zur Trauung keinen allgemein vereidigten Dolmetscher gebraucht. Es genügte ein Landsmännin die lange genug in Deutschland lebt (in unserem Fall seit über 30 Jahren) um glaubhaft beide Sprachen gut zu können. Sie wurde für den Verwaltungsakt unserer Trauung einzeln vom Standesamt vereidigt. Für die Vor- und Absprchen vor der Trauung wurden die bisdahin erworbenen Sprachkenntnisse meiner Frau akzeptiert....

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