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Unechte AE

Erstellt von sunnyboy, 27.01.2013, 18:36 Uhr · 91 Antworten · 7.003 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von strike

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    .... mal ganz davon abgesehen, dass sie selbst wenn, die AT-Karte sicher nicht sofort in den Haenden gehalten haette.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von phitim

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    Zitat Zitat von Enrico Beitrag anzeigen
    Stimmt...

    Sunnyboy: Du kannst die AE nicht beantragen, das kann deine Frau nur selber wenn sie in Deutschland ist. Vorher muss sie das Visum zum Familienzuzug beantragen, das ist dann 90 Tage gültig ab Ausstellung.
    Auch das ist nicht ganz richtig. Die AE nach § 28 Abs. 1 Satz Nr. 1 AufenthG wird zwar von ihr beantragt werden müßen, aber der Ehemann muss bei der Antragsstellung bei der Ausländerbehörde anwesend sein. Außerdem heißt es nicht 'Familienzuzug', sondern ' Familiennachzug' zu Deutschen.

  4. #13
    Avatar von phitim

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    .... mal ganz davon abgesehen, dass sie selbst wenn, die AT-Karte sicher nicht sofort in den Haenden gehalten haette.
    Bis zum eAT gibt es eine Fiktionsbescheinigung nach § 81 V AufenthG.

    § 81 Beantragung des Aufenthaltstitels

    ...

    (4) Beantragt ein Ausländer vor Ablauf seines Aufenthaltstitels dessen Verlängerung oder die Erteilung eines anderen Aufenthaltstitels, gilt der bisherige Aufenthaltstitel vom Zeitpunkt seines Ablaufs bis zur Entscheidung der Ausländerbehörde als fortbestehend. Wurde der Antrag auf Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels verspätet gestellt, kann die Ausländerbehörde zur Vermeidung einer unbilligen Härte die Fortgeltungswirkung anordnen.

    (5) Dem Ausländer ist eine Bescheinigung über die Wirkung seiner Antragstellung (Fiktionsbescheinigung) auszustellen.







  5. #14
    Avatar von sunnyboy

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    Yep, so Madame beantragt das Visum, Berbeitungszeit eine Woche (wird ja nicht länger dauern als ein Schengenvisum) , sie fliegt dann 70 Tage nach der Erteilung, dann hätte sie noch 20 Tage in D und sollte dann so ab dem 15 Tag die AE beantragen. Richtig gedacht?

    Jetzt ärgert mich die Gültigkeit des A1 ein bischen, mit dem Schengenvisum war wirklich eine unproblematische Sache.

    Gruß Sunnyboy

  6. #15
    Avatar von phitim

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    Zitat Zitat von sunnyboy Beitrag anzeigen
    Yep, so Madame beantragt das Visum, Berbeitungszeit eine Woche (wird ja nicht länger dauern als ein Schengenvisum) , sie fliegt dann 70 Tage nach der Erteilung, dann hätte sie noch 20 Tage in D und sollte dann so ab dem 15 Tag die AE beantragen. Richtig gedacht?

    Jetzt ärgert mich die Gültigkeit des A1 ein bischen, mit dem Schengenvisum war wirklich eine unproblematische Sache.

    Gruß Sunnyboy
    An einer Bearbeitungszeit von einer Woche glaubst Du doch nicht wirklich. Oder? Geh mal von 3 - 4 Monate aus! Natürlich dauert das Visum zum Familiennachzug zu Deutschen länger als das Schengenvisum, weil viel mehr Unterlagen beigebracht werden müßen und die Ausländerbehörde an der Zustimmung beteiligt ist.

  7. #16
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Enrico Beitrag anzeigen
    Deine Frau ist noch da, nehme ich an. Also ab zur Ausländerbehörde und AE beantragen. Wird wieder sofort entschieden, da keine Überprüfung nach Terroristen mehr statt findet zwischen DE und THAI. Je nach Gefühl wird sie dann 1-3 Jahre AE bekommen. Dann müsst ihr gleich angeben, das sie aber länger als 6 Monate nicht in Deutschland ist. Dann gibts einen Eintrag, das sie dann im Oktober oder später wieder einreisen darf, auch wenn die 6 Monate überschritten sind.
    Eine Möglichkeit, doch da müsste die ALB mitspielen. Denn der Entschluss in D den Lebensmittelpunkt zu belassen ist erst nach der Einreise gefallen und alle Voraussetzungen liegen vor.

    evt. könnte man erklären, dass die Frau aus beruflichen Gründen zunächst noch einmal nach Thailand muss. Vor Ablauf der 6 Monate dann eine Verlängerung der Abwesenheit beantragen.

    Könnte auch sein, dass die ALB dies ablehnt, dann sollte sie aber ggf. eine Vorabzustimmung ausstellen. Nirgends ist festgelegt wie lange diese gültig ist.

    Das mit der nichtschutzwürdigen Ehe ist eher unwahrscheinlich, da die Eheleute aus eigenem Entschluss sein längerem die Ehe in Form von zwei Wohnsitzen in zwei Ländern führen.

    Die Alternative, zunächst mit einem unechten Jahresvisum die Beziehung fortführen dann kann sie auch mal in D einen Leistungstest z.B. bei VHS machen.

    Wenn sie eh dann nochmals weg will, procedere s.o.

  8. #17
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von phitim Beitrag anzeigen
    Bis zum eAT gibt es eine Fiktionsbescheinigung nach § 81 V AufenthG.

    § 81 Beantragung des Aufenthaltstitels

    ...

    (4) Beantragt ein Ausländer vor Ablauf seines Aufenthaltstitels dessen Verlängerung oder die Erteilung eines anderen Aufenthaltstitels, gilt der bisherige Aufenthaltstitel vom Zeitpunkt seines Ablaufs bis zur Entscheidung der Ausländerbehörde als fortbestehend. Wurde der Antrag auf Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels verspätet gestellt, kann die Ausländerbehörde zur Vermeidung einer unbilligen Härte die Fortgeltungswirkung anordnen.

    (5) Dem Ausländer ist eine Bescheinigung über die Wirkung seiner Antragstellung (Fiktionsbescheinigung) auszustellen.







    Das dürfte der Frau nicht weiterhelfen, da die FB nicht für ein jahr ausgestellt wird, sondern z.B. für 3 Monate um sie dann zu erneuern.

  9. #18
    Avatar von phitim

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Das dürfte der Frau nicht weiterhelfen, da die FB nicht für ein jahr ausgestellt wird, sondern z.B. für 3 Monate um sie dann zu erneuern.
    Bitte vorher richtig lesen! Wenn die Frau mit einem nationalen Visum Typ D vorher einreist und danach die AE Familiennachzug zu Deutschen beantragt, erhält sie erstmal eine Fiktionsbescheinigung bis zum Erhalt des eAT.

    Also bitte, franky_23. Du solltest das doch eigentlich wissen, dass es aus organisatorischen Gründen den eAT nicht sofort gibt!


  10. #19
    Avatar von phitim

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Eine Möglichkeit, doch da müsste die ALB mitspielen. Denn der Entschluss in D den Lebensmittelpunkt zu belassen ist erst nach der Einreise gefallen und alle Voraussetzungen liegen vor.

    evt. könnte man erklären, dass die Frau aus beruflichen Gründen zunächst noch einmal nach Thailand muss. Vor Ablauf der 6 Monate dann eine Verlängerung der Abwesenheit beantragen.

    Könnte auch sein, dass die ALB dies ablehnt, dann sollte sie aber ggf. eine Vorabzustimmung ausstellen. Nirgends ist festgelegt wie lange diese gültig ist.

    Das mit der nichtschutzwürdigen Ehe ist eher unwahrscheinlich, da die Eheleute aus eigenem Entschluss sein längerem die Ehe in Form von zwei Wohnsitzen in zwei Ländern führen.

    Die Alternative, zunächst mit einem unechten Jahresvisum die Beziehung fortführen dann kann sie auch mal in D einen Leistungstest z.B. bei VHS machen.

    Wenn sie eh dann nochmals weg will, procedere s.o.
    franky_23, nochmal richtig lesen. Enrico hat sich da verzettelt, weil er von sunnyboy seine Fragen nicht richtig verstanden hat. Das Mißverständnis ist schon lange aufgeklärt und Dein genanntes Konstrukt gibt es so gut wie gar nicht.

    Mir fällt bisweilen in diesem Thread auf, franky_23, dass Du zweimal nicht richtig mitgelesen hast.

  11. #20
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von sunnyboy Beitrag anzeigen
    Yep, so Madame beantragt das Visum, Berbeitungszeit eine Woche (wird ja nicht länger dauern als ein Schengenvisum)
    Oh doch, wie Phitim schon sagte, gerade in Großstädten dauer das gerne mal drei Monate.

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