Umfrageergebnis anzeigen: hat jemand schon einmal aufgr. der schwierigkeit einen TR visa antrag sein gelassen (

Teilnehmer
36. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • ja, habe es sein gelassen

    9 25,00%
  • werde es wahrscheinlich sein lassen

    3 8,33%
  • nein

    24 66,67%
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Ergebnis 21 bis 30 von 372

Umfrage! Wer hat einen Visaantrag erst gar nicht gestellt, wegen der Schwierigkeiten

Erstellt von funnygirlx, 07.02.2012, 04:15 Uhr · 371 Antworten · 23.671 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von Doby Beitrag anzeigen
    Wenn das keine Willkür ist, dann weis ich auch nicht.
    Im Beamtendeutsch heißt das "Ermessensspielraum". Vielleicht versteht das Member @mariobkk.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von markobkk

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    Sagen wir es so.

    Der Sachbearbeiter der Botschaft bewegt sich mit seinen Entscheidungen im Rahmen seines Ermessensspielraumes gemaess den Vorgaben und Regelungen. Dann haben wir beide Recht :-)

  4. #23
    Avatar von gerhardveer

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    Dann "ermessen" die entweder alle sehr einseitig oder die Vorgaben sind derart rigide, dass sie gleich sagen könnten "Lassen Sie es bleiben, die CHANCE IST GLEICH NULL!"

  5. #24
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von mariobkk Beitrag anzeigen
    Der Sachbearbeiter der Botschaft bewegt sich mit seinen Entscheidungen im Rahmen seines Ermessensspielraumes gemaess den Vorgaben und Regelungen. Dann haben wir beide Recht :-)
    Der deutsche Rechtsstaat ist halt wie Lotto. Der Ermessensspielraum sind eben die 49 Kugeln. Man muss eben nur die 6 Richtigen tippen, um Recht zu bekommen oder eben das Visum.
    Da aber viele Lotto spielen, kann man auch das Glücksspiel Visaantrag speilen. Der Einsatz könnte sogar günstiger werden und die Chance auf ein Visum etwas höher.

    Auch wenn ich persönlich bei meiner Familie noch keine Probleme mit einem Schengenvsium hatte, finde ich es einfach abscheulich, wie willkürlich hier mit Menschenschicksalen gespielt wird und Selbstmorde bewusst in Kauf genommen werden.
    Kein Wunder, wenn die halbe Welt aus Terroristen besteht und sich gegen diese westliche Arroganz auflehnt. Ich kann deren Frust immer mehr verstehen.

  6. #25
    Avatar von gin kao

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    [QUOTE=kcwknarf;954035]Auch wenn ich persönlich bei meiner Familie noch keine Probleme mit einem Schengenvsium hatte, finde ich es einfach abscheulich, wie willkürlich hier mit Menschenschicksalen gespielt wird QUOTE]
    Ich habe ja auch gerade mein persönliches Debakel in Sachen Thai Beziehung gerade!
    Am Anfang war das alles so gut geplant. Ich lade meine Freundin nach Deutschland sie kann sich hier umsehen und schon mal testen ob es ihr hier gefällt. Vielleicht auch schon mal ein wenig deutsch lernen. Zweimal versucht mit dem Touristenvisa abgelehnt. Ich habe dann aber volles Risiko gespielt , sie im Februar geheiratet und dann hat es mit dem A1 nicht geklappt . Wo soll auch dann die Motivation zum Deutschlernen herkommen- wenn sie nicht mal die Chance hat sich mal das Land anzusehen.
    Ok manche beissen sich durch andere geben auf ( man kann es irgendwo verstehen )

  7. #26
    Avatar von korat

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    Hallo zusammen, da hier die Meinung vorherrscht, ein T-Visa für D zu bekommen ist ganz und gar unmöglich will ich doch mal mit meinen aktuellen Erfahrungen zu Wort melden.

    Vor genau zwei Wochen (31.1.2012) waren mein Süße und ich in der D-Botschaft in Bangkok. Ich hatte natürlich eine Verpflichtungserklärung aus D in der Tasche. Den Termin für's Visa haben wir telefonisch am 26.1.2012 gemacht.
    Am Freitag, den 27.1.2012 haben wir fix eine Krankenversicherung bei der Allianz in Bangkok abgeschloßen (Kohle bei "Nicht-Visa" gibt es zurück auf's Thai Konto), Foto's für Visa machen lassen, im Hotel bei einer netten Dame einen Flug mit Thai-Airways reserviert und dann noch Kopien gemacht von allen notwendigen Papieren lt. Merkblatt der Botschaft.

    Nach allem was ich hier lese, ist es UNMÖGLICH das meine Süße ein Visa für D bekommt. Armes Mädel aus dem Isaan, keine Kohle, keine feste Arbeit. Die Familie hat einen kleinen Laden, betreibt Landwirtschaft und produziert Holzkohle. Hier arbeitet meine Freundin mit wo sie gebraucht wird. Aber meine Süße hat einen Sohn, 8 Jahre alt und für diesen auch Papiere.

    So, nun waren wir am Dienstag also in der Botschaft und haben auf den Termin gewartet. Eigentlich hatten wir Termin um 10:40. Um 10:20 ist der nette Aufpasser vor der Treppe zu uns gekommen und meinte, es seien andere Termin ausgefallen meine Süße könnte - wenn Sie wolle - jetzt schon zum Sachbearbeiter.

    Nach keinen 10 Min kommt Sie mit einem mürrischen Gesicht wieder raus und mein: "Ich brauch neue Fotos. Die wir mitgebracht haben entsprechen nicht dem Standard". Also, vor Ort neue Fotos gemacht und wieder rein. Nochmal 5 Minuten später kam sie wieder raus und fragte: Hast Du eine Bankcard auf meinen Namen? Nö, hab ich natürlich nicht. Was soll die Frage?? *grins* Aber sie hat eine Postbank 3000 Karte von mir. Mit meinem Namen. Also hat sie diese hergezeigt.

    Insgesammt 20 Minuten später war das Thema Botschaft erledigt. Noch kurz den Umschlag zum Rücksenden des Passes ausgefüllt und der Sachbearbeiterin nachgereicht. Kein Problem.

    Nirgends und niemand hat meine Süße oder mich "von oben herab" behandelt. Ganz im Gegenteil. Wir wurden überall sehr freundlich und höflich behandelt.

    Nun, um es kurz zu machen, eine Woche später ist das Visa für 4 Wochen D mit der Post gekommen. Und in zwei Wochen kommt meine Süße zu mir nach D! Wir haben von Anfang an auch nur 4 Wochen Visa haben wollen. So soll Tim erst mal 4 Wochen D schauen und dann mal sehen wie es weitergeht.

    Also, alles in allem dachte ich nicht daß meine Süße ein Visa bekommt. Nie und nimmer. Vor allem nachdem ich hier im Forum (das ich grundsätzlich sehr schätze) all die Geschichten rund um's Visa gelesen habe. Aber die 60 EUR Visagebühr waren mir der Versuch alle Mal wert. Ach ja, den Reisepass hatten wir schon letztes Jahr November machen lassen....

    Ergo, obwohl die Rückkehrwilligkeit wohl doch eher fraglich ist (*Ironiemodus an* nach vorherrschender Forums und Botschafts-Meinung *Ironiemodus aus*), ÜBERHAUPT kein Problem ein T-Visa für 4 Wochen zu bekommen.
    das meine Freundin nach 4 Wochen wieder nach Thailand geht, steht ganz ausser Frage. Nachdem ich Thailand nun schon ganz oft gesehen habe, war es einfach mal an der Zeit daß Tim auch mal mein Heimatland, inkl. Schnee sieht.

    So, vielleicht hilft dies ja den Zeitgenossen, die auch mal Ihre Thai Freundin nach D holen wollen das ganze etwas entspannter zu sehen und nicht ganz ohne Mut zur Botschaft zu gehen.

    VG
    Korat

  8. #27
    Avatar von gerhardveer

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    Glück gehabt und so sehr ich euch das wünsche - so wie du die Lebensumstände deiner Süßen schilderst, dürfte sie tatsächlich kein Visum bekommen haben. Genau das zeigt m.E. die Willkür, mit der hier vorgegangen wird - ich könnte dir spontan fünf ähnlich gelagerte Fälle schildern, die eine Absage bekamen! Das nährt wieder meinen leider nicht beweisbaren Verdacht, dass hier womöglich eine Quotenregelung dahinter steht....

  9. #28
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von gerhardveer Beitrag anzeigen
    Dann "ermessen" die entweder alle sehr einseitig oder die Vorgaben sind derart rigide, dass sie gleich sagen könnten "Lassen Sie es bleiben, die CHANCE IST GLEICH NULL!"
    Es ist wie mit allen Vorgaben/Ermessensspielraum/Gummiparagraphen. Vergleichbar wie im Straßenverkehr. Bei einem Unfall. Ob du ihn verschuldet hast oder nicht. Auf jeden Fall bist du nicht den Straßenverhältnissen angepaßt gefahren. Auch wenn du nur mit 5 h/km auf Eisglatter Straße in den Graben gerutscht bist.
    (Einige Versicherungen nutzen diese Lücken um zumindest eine Teilschuld angedeihen zu lassen.)
    Alles eine Interpretation und Auslegungssache und welche Ziele ich verfolge.
    So ist es auch mit diesen Vorgaben und Ermessensspielraum in welcher Richtung der Politik die Vorgaben der Gewichtung stehen. So kann diese Vorgabe vor zwei bis drei Jahren noch sehr viel tolleranter und in anderer Richtung gehandhabt worden sein als zu diesen Zeitpunkt oder umgekehrt.

    Aber reden wir mal Klartext in deutsch. Egal woher der Antragsteller kommt. Erwünscht ist er bei nicht ausreichend nachweisbaren finanziellen Background nicht. Einige Länder machen die unmißverständlich in ihren Bestimmungen kenntlich, andere weil sie eine andere Innenpolitik fahren, nicht. Jedenfalls nicht offiziell. (oder noch nicht)
    Die Selektion beginnt schon viel früher. Das Geschwafel von „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren." oder "Alle Menschen sind gleich, niemand darf wegen seinem Geschlecht, Abstammung, Rasse, Sprache, Heimat und Herkunft, Glauben und Weltanschauung oder Behinderung benachteiligt oder bevorzugt werden. Nichts von dem dürfe zu ungleicher Behandlung führen." ist schon lange nicht mehr anwendbar, fraglich ob es überhaupt schon mal mit allen Konsequenzen angewendet wurde. Unser über Jahre gelehrtes Demokratieverständnis bewiegt uns immer noch in diesen Strukturen zu denken und einzufordern.
    Wir werden daher zukünftig der Frage stellen ob wir ein Grundgesetz haben, daß zwar viele Gleichheiten gewährleistet, aber die wichtigste Frage der Zukunft, nämlich die Ungleichbehandlung "ökonomisch nutzlos gewordener Menschen", stillschweigend übergeht.

    In Deutschland haben sich bisher, über einen Bogen zur seine Gesetzgebung der "unantastbarkeit der Familie" auch Migranten ohne ausreichend nachweisbaren finanziellen Status, quasi durch die Hintertür mit einigen Auflagen und Bedingungen bzw. Hürden wie Sprachtest integrieren lassen.
    Nicht das einem ordentliche Umgang der Muttersprache des Gastlandes etwas entgegenstehen würde. Jedoch diese Hürde diese zu erlangen wurde schon wieder so gelegt, um gerade finanziell schlechter gestellte Migraten auszusortieren. (verstecktes Selektionsverfahren)
    Von den Hürden und Kosten eines nicht in der nähe einer Sprachschule wohnenden werden einige hier ein Lied singen können. Eine Sprachschule im Gastland neben praxisgerechten integrativen Schulungen wäre der geeignetere Weg gewesen. Um sich auf und mit den Gegebenheiten des Gastlandes im und während des Alltag`s vertaut zu machen. Wenn ein Hauptaugenmerk auf Integration als einzigstes Hemmnis entgegenstünden und von den staatlichen Stellen wirklich daran gelegen wäre. (Ist ja nun auch keine Neuendeckung das Sprachen im jeweiligen Fremdsprachenumfeld besser, schneller und praxisbezogener gelernt werden können.) Anschließenden abschließenden Test`s, Prüfungen und fortbildenden Maßnahmen hat ja auch im Gastland nichts entgegenzustehen.

  10. #29
    Avatar von korat

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Eine Sprachschule im Gastland neben praxisgerechten integrativen Schulungen wäre der geeignetere Weg gewesen. Um sich auf und mit den Gegebenheiten des Gastlandes im und während des Alltag`s vertaut zu machen. Wenn ein Hauptaugenmerk auf Integration als einzigstes Hemmnis entgegenstünden und von den staatlichen Stellen wirklich daran gelegen wäre. (Ist ja nun auch keine Neuendeckung das Sprachen im jeweiligen Fremdsprachenumfeld besser, schneller und praxisbezogener gelernt werden können.) Anschließenden abschließenden Test`s, Prüfungen und fortbildenden Maßnahmen hat ja auch im Gastland nichts entgegenzustehen.
    Da stimme ich doch grundsätzlich zu!
    ABER, welche Schwierigkeiten würde man sich den mit einem Sprachkurs und anschl. Prüfung im Gastland an Land ziehen. Da ist es doch viel, viel einfacher die Prüfung im Heimatland machen zu lassen. Dann hat man keine unnützen Sorgen und MIgranten im Heimatland...

    Wie ist das mit den Sprachkursen in anderen Ländern geregelt? Gibt es da auch solche Hürden? Ich kenne es nur von Mexico, mein Bruder ist mit einer Mexicanerin verheiratet und lebt mittlerweile seit 4 Jahren dort. Der musste aber keine extra Sprachkenntnisse nachweisen... Braucht man z.B. für GB auch so ein A1 Gedingens???

  11. #30
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von korat Beitrag anzeigen
    für GB auch so ein A1 Gedingens???
    Die diskutierten auch über die Einführung. Doch nachdem der EuGH den NL einen auf die Finger gab, werden sie es wohl lassen.

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