Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 17

Touristenvisum für thailändische Freundin - brauche Hilfe!

Erstellt von Kai Gai, 24.01.2011, 21:53 Uhr · 16 Antworten · 11.450 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Kai Gai

    Registriert seit
    07.01.2011
    Beiträge
    427

    Post Touristenvisum für thailändische Freundin - brauche Hilfe!

    Hallo zusammen,

    habe trotz suchfunktion nichts passendes gefunden.

    Ich will meine Freundin für möglichst 12 Wochen nach Deutschland einladen. Wie gehe ich da am besten vor ?

    I - Brauch sie in einen Thailändischen Reisepass?

    II - Muss ich das Visum in Bangkok beantragen, oder kann man das alles postalisch in Deutschland klären?

    III - kann ich den Rückflug für sie auch kurzfristig buchen ?

    IV - wie gehts am einfachsten?

    Bin da wirklich etwas unbedarft und freu mich wirklich auf jede Antwort.

    Viele Grüße an alle hier

  2.  
    Anzeige
  3. #2
    Avatar von unddasistgutso

    Registriert seit
    16.01.2011
    Beiträge
    36
    1.Ja sie braucht einen Reisepass

    2. Erstmal muss Sie das beantragen, danach musst du die Verpflichtungserklärung etc. ausfüllen

    (inladung für Besucher (Verpflichtungserklärung)



    Ein Ausländer, der legal ins Bundesgebiet einreisen möchte, braucht dazu in aller Regel ein Visum.



    Das Visum wird von der deutschen Auslandsvertretung - Botschaft oder Konsulat - in dem Land, in dem sich der Ausländer aufhält, erteilt.



    Möchten Sie einen Angehörigen eines Staates, für den Visumspflicht besteht, zu einem Besuch nach Deutschland einladen, fordert die Auslandsvertretung von Ihnen als Einlader eine sogenannte “Verpflichtungserklärung”, bevor sie das Visum für den Besucher erteilt.



    Mit dieser Erklärung verpflichten Sie sich, alle Kosten zu übernehmen, die während des Aufenthaltes Ihres Gastes in Deutschland entstehen.



    Dazu gehören die Kosten für den Lebensunterhalt (Essen, Trinken, Kleidung etc.), die Kosten für die Unterkunft (Wohnung oder Hotel) und auch evtl. anfallende Kosten für die medizinische Versorgung im Krankheitsfall oder bei Pflegebedürftigkeit.



    Sollte Ihr Gast während seines Aufenthaltes in Deutschland aus irgendeinem Grund Sozialhilfe oder andere öffentliche Mittel erhalten, besteht aufgrund der von Ihnen unterschriebenen Verpflichtungserklärung ein Rückerstattungsanspruch des Trägers (Stadt, Krankenkasse oder ähnliche).



    Das heißt, der jeweilige Träger kann von Ihnen als Einlader das ausgezahlte Geld zurückfordern.



    Deshalb prüft die Ausländerbehörde, bei der Sie die Verpflichtungserklärung abgeben, ob Sie genügend Einkommen oder Vermögen haben, um diese Verpflichtungen erfüllen zu können.



    Überprüft wird auch, ob Ihre Wohnung groß genug ist, um den Gast während seines Aufenthaltes unterzubringen.



    Sie können diesen Nachweis erbringen, indem Sie dem Ausländeramt



    - Ihre Verdienstbescheinigungen der letzten 3 Monate vorlegen,

    - den Mietvertrag für Ihre Wohnung und

    - Ihren Pass als Nachweis dafür, dass Sie legal in Deutschland leben.



    Bitte beachten Sie außerdem:



    Einen Antrag auf eine Verpflichtungserklärung kann nur derjenige stellen, der über genügend Einkommen und Wohnraum verfügt.



    Beantragen Sie die Verpflichtungserklärung im Namen eines Anderen (z.B. Freund, Familienangehörigen etc.) benötigen Sie von diesem eine Vollmacht.



    Dies gilt auch für Ehegatten, wenn diese über kein eigenes Einkommen verfügen.



    Grundsätzlich ist es darüber hinaus zu empfehlen, für den Gast - für die Dauer seines Aufenthaltes bei Ihnen - eine Krankenversicherung abzuschließen.



    Das Ausländeramt muss nach der Prüfung davon überzeugt sein, dass derjenige, der die Verpflichtungserklärung unterschreibt, finanziell dazu in der Lage ist, die eingegangene Verpflichtung zu erfüllen.



    Ansonsten wird die Verpflichtungserklärung nicht entgegengenommen.



    Zweck dieser Prüfung ist es, bereits vor der Einreise des ausländischen Gastes sicherzustellen, dass durch seinen Besuch keine öffentlichen Mittel in Anspruch genommen werden müssen.



    Folgende Einkommensarten können bei der Berechnung des

    Familieneinkommens nicht berücksichtigt werden:



    - Arbeitslosengeld/Arbeitslosenhilfe

    - Sozialhilfe

    - Erziehungsgeld, Kindergeld

    - Wohngeld



    Zur Überprüfung der finanziellen Leistungsfähigkeit

    des Einladers werden als Anhaltspunkt die jeweils gültigen Regelsätze des Sozialamtes für Erwachsene und Kinder zugrunde gelegt.



    Denn nach deutschem Recht entspricht der Sozialhilfesatz den Kosten, die für Kinder und Erwachsene zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes in Deutschland entstehen.



    Für Ihren Gast oder Ihre Gäste werden 234 Euro pro Person zusätzlich berücksichtigt.



    Liegt das Einkommen des Gastgebers unterhalb des so errechneten Bedarfs, ist eine Verpflichtungserklärung für eine Einladung nicht möglich.
    Sind Sie Eigentümer eines Hauses oder einer Wohnung, weisen Sie dies zum Beispiel durch den Kaufvertrag oder den Grundbuchauszug nach.



    In jedem Fall muss aus dem Nachweis erkennbar sein, wie groß Ihre Wohnung ist und wie hoch Ihre monatliche Belastung durch Miete oder Abzahlung ist.



    Sind alle Anforderungen erfüllt, kann das Ausländeramt eine Verpflichtungserklärung ausstellen.



    Sie wird in Ihrem Beisein im Ausländeramt ausgefüllt und wird gleich von Ihnen unterschrieben.



    Das Original erhalten Sie und schicken es demjenigen, den Sie einladen möchten.



    Ihr Gast muss die Verpflichtungserklärung zusammen mit

    seinem Antrag auf ein Besuchervisum bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung in seinem Land einreichen.



    Hinweise:



    Für die Ausstellung der Verpflichtungserklärung wird eine

    Gebühr in Höhe von z.Zt. 20,00 Euro erhoben (Pro Person, Ehepaare und deren Kinder zählen als eine Person) und Sie ist maximal 6 Monate nach Ausstellung gültig!



    Trotz abgegebener Verpflichtungserklärung kann die Botschaft das Besuchervisum aus anderen Gründen ablehnen!



    Eine Rückerstattung der Gebühr ist auch in diesen Fällen nicht möglich.



    Eine Verlängerung des Besuchervisums - nach Einreise - über 3 Monate hinaus ist grundsätzlich nicht möglich.

    3. nEIN RÜCKFLUG MUSS VORHER SCHON GEBUCHT WERDEN:

  4. #3
    Avatar von didi

    Registriert seit
    20.11.2009
    Beiträge
    970

  5. #4
    Avatar von wansau

    Registriert seit
    28.12.2009
    Beiträge
    1.016
    @Kai Gai,
    da haste wirklich nicht lange gesucht. Dazu steht so viel hier im Forum und wenn dann der nächste Schritt fällig wird, hilft Dir .... Beglaubigte Thai-Übersetzungen, Deutsch/Thailändische Heirat

  6. #5
    Avatar von Kai Gai

    Registriert seit
    07.01.2011
    Beiträge
    427
    Wirklich vielen Dank für die Antworten und die Tipps !

    Hätte nicht gedacht, dass es so kompliziert ist.

    Wenn ich sie für 30 Tage einlade - geht das einfacher ? Wenn nun so ne Thai einfach mal Urlaub im tiefgefrorenen Deutschland machen will, was muss sie denn da tun ?

  7. #6
    Avatar von didi

    Registriert seit
    20.11.2009
    Beiträge
    970
    Zitat Zitat von Kai Gai Beitrag anzeigen
    ........Wenn ich sie für 30 Tage einlade - geht das einfacher ? Wenn nun so ne Thai einfach mal Urlaub im tiefgefrorenen Deutschland machen will, was muss sie denn da tun ?
    Die Voraussetzungen sind von dasistgutso ausführlich beschrieben ( #2 ). Für weitergehende Fragen: Immer zu!

  8. #7
    Avatar von unddasistgutso

    Registriert seit
    16.01.2011
    Beiträge
    36
    Nein ob Sie für 3 tage kommt etc. ist alles gleich,

  9. #8
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
    25.01.2009
    Beiträge
    8.731
    Bei 30 Tagen etc und vernünftigen Background ist die Rückkehrwiligkeit eher darzustellen als bei 3 Monaten. Thais haben meist nur 2- 3 Wochen Urlaub und das nur selten am Stück.

  10. #9
    Avatar von Kai Gai

    Registriert seit
    07.01.2011
    Beiträge
    427
    Immer diese Rückerwilligkeit. Sie hängt so sehr an ihrer Mama, dass sie nicht mal gern in BKK arbeitet. Das sind doch Familienmenschen. Habe mal vier Wochen in ihrem Dorf verbracht. Das Leben dort ist wirklich anders. Ich mach mir nur Gedanken, dass sie den Kulturschock hier nicht verkraftet. Darum soll sie sích das vorher in Ruhe anschauen und dann entscheiden. Wir beide kennen uns fast drei Jahre und sie war noch nicht einmal hier.

  11. #10
    Avatar von michael59

    Registriert seit
    15.08.2007
    Beiträge
    1.959
    Zitat Zitat von Kai Gai Beitrag anzeigen
    Immer diese Rückerwilligkeit. Sie hängt so sehr an ihrer Mama, dass sie nicht mal gern in BKK arbeitet.(
    Das interessiert auf der Botschaft keinen Menschen- wenn sie so an ihrer Familie hängt- was will sie dann bei dir?

    Locker das Argument in das Gegenteil verkehrt- damit musst du immer rechen.

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 51
    Letzter Beitrag: 20.04.13, 17:09
  2. Freundin verschwunden, brauche eure Hilfe!
    Von Kai Gai im Forum Treffpunkt
    Antworten: 703
    Letzter Beitrag: 09.01.13, 13:46
  3. Thailändische Freundin
    Von Stephens im Forum Ehe & Familie
    Antworten: 38
    Letzter Beitrag: 16.11.11, 16:19
  4. Antworten: 90
    Letzter Beitrag: 18.08.10, 18:08
  5. Urlaubsvisum für Thailändische Freundin
    Von MungKorn im Forum Behörden & Papiere
    Antworten: 32
    Letzter Beitrag: 10.01.10, 19:15