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Thaipaß nebn deutschem

Erstellt von Khun Han, 20.03.2008, 09:07 Uhr · 58 Antworten · 7.023 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von PengoX

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    Re: Thaipaß nebn deutschem

    Zitat Zitat von Bukeo",p="581268
    [
    Dafür gibt es ein internes Schreiben des Inneministeriums, dass bei Thailändern eine Doppelstaatsbürgerschaft hinzunehmen ist. (info4alien - interner Bereich)
    Die Ausländerbehörde in München weiss davon nichts.
    Hast du nöhere Quellenangaben dazu?

    PengoX

  2.  
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  3. #12
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Thaipaß nebn deutschem

    Die Ausländerbehörde in München weiss davon nichts.
    Hast du nöhere Quellenangaben dazu?
    info4alien - internes Forum für Mitarbeiter von AB´s.
    Ev. hat hier ja ein Member Zugang dazu, meiner wurde leider gesperrt :-(
    Dort dann unter Einbürgerungen nachsehen....

    Lass dir dann von AB München mal den Ablauf einer Einbürgerung bei Thais erklären, wenn Ausbürgerungen bis zu 10 Jahren dauern und Zeugen, die für die Ausbürgerung nötig sind, die Einreise verweigert wird :-)

  4. #13
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Thaipaß nebn deutschem

    ich habe nochmals nachgesehen und die Antwort eines Beamten der AB Peine in info4alien gefunden. Aus dieser Antwort habe ich auch über diesen MI-Erlass erfahren.

    Folgende Original- Erklärung eines Beamten der AB Peine:

    Ich habe in den letzten beiden Jahren zwar Thailänderinnen eingebürgert, warte jedoch noch auf die Entlassungsurkunden. Wenn Kosten über 2000 EUR nachweislich entstehen, liegen sie über der Zumutbarkeitsgrenze. Wenn also kein entsprechendes Einkommen nachgewiesen ist, kann die Entlassung nach § 12 Abs. 1 Nr. 3 StAG nicht mehr gefordert werden.

    Aufgrund der Verfahrensdauer sollen laut MI-Erlass die thailändischen Einbürgerungen im übrigen statistisch unter (endgültiger) Hinnahme von Mehrstaatigkeit erfasst werden.

    Quelle: AB Peine

  5. #14
    Avatar von Hippo

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    Re: Thaipaß nebn deutschem

    ich habe nochmals nachgesehen und die Antwort eines Beamten der AB Peine in info4alien gefunden. Aus dieser Antwort habe ich auch über diesen MI-Erlass erfahren.
    Könnte ich mit dieser Info zur AB Berlin gehen? Oder bekommt dann jemand Ärger? Das ist ja schließlich eine interne Information.

    Gruß Klaus

  6. #15
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Thaipaß nebn deutschem

    Könnte ich mit dieser Info zur AB Berlin gehen? Oder bekommt dann jemand Ärger? Das ist ja schließlich eine interne Information.
    ist die Frage, ob die einen internen Erlass der Öffentlichkeit weitergeben - glaube ich eigentlich nicht.

    Die Deutschen wissen, dass momentan eine Ausbürgerung aus der thail. Staatsbürgerschaft so gut wie nicht möglich ist, daher habe ich auch unter den zahlreichen Bekannten, die eingebürgert wurden, inkl. meiner Frau und Stieftochter - noch niemanden kennengelernt, der durch die Doppelstaatsbürgerschaft Ärger mit der AB bekommen hätte.

    Sollte es doch mal der Fall sein, so hat es ein Anwalt für Ausländerrecht sehr, sehr leicht, eine Doppelstaatsbürgerschaft aufgrund unzumutbarer Kosten und Verfahrensdauer durchzusetzen.

    Siehe auch unter:

    http://www.rechtsanwaltdrpalm.de/hindernis.htm

    Vor allem scheitert es schon daran:

    Mehrstaatigkeit ist regelmäßig hinzunehmen, wenn zwei Jahre nach Einreichen eines vollständigen und formgerechten Entlassungsantrags eine Entlassung aus der Staatsangehörigkeit nicht erfolgt und mit einer Entscheidung innerhalb der nächsten sechs Monate nicht zu rechnen ist.

    -----

    Eine unzumutbare Bedingung liegt insbesondere vor, wenn die bei der Entlassung zu entrichtenden Gebühren (einschließlich Nebenkosten wie zum Beispiel Beglaubigungskosten) ein durchschnittliches Bruttomonatseinkommen des Einbürgerungsbewerbers übersteigen und mindestens 1250 EUR betragen.

  7. #16
    Avatar von Khun Han

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    318

    Re: Thaipaß nebn deutschem

    Dass die Immigration in Bangkok seit dem 1.3. keine Wohnsitzbescheinigungen mehr ausstellt, hatte ich in einem anderen Forum gelesen. Wir wurden jedenfalls auf Anfrage an das Amphoe verwiesen.

    Als Deng vor 16 Jahren eingebürgert wurde, verlangte das Landratsamt, dass sie ihre thailändische Staatsbürgerschaft aufgibt. Sie war zu diesem Zeitpunkt bereits 17 Jahre in der BRD und hat keinen Sprachkurs besucht und kann auch nicht deutsch lesen und schreiben. Den thailändischen Pass ließen wir auf dem Landratsamt zurück. Er wurde uns einige Zeit später von der Botschaft zurückgeschickt, ohne Begleitschreiben und ohne ihn ungültig gemacht zu haben. Nach einem Jahr erhielten wir vom Landratsamt ein Schreiben, indem der Nachweis ihrer Entlassung aus der thailändischen Staatsbürgerschaft verlangt wurde. Anderenfalls würde ihr die deutsche wieder entzogen. Auf der Botschaft konnte oder wollte uns niemand weiterhelfen. Wir sprachen dann mit dem Botschafter persönlich. Er nahm den Pass, legte ihn zu anderen unter seinem Schreibtisch und erklärte die Sache für erledigt. Zwei Jahre später verlangte das Landratsamt wieder den Nachweis, dass wir die Entlassung durch Veröffentlichung in der thailändischen Regierungszeitung veranlasst haben. Wieder mit dem Hinweis, es werde anderenfalls die Rücknahme der Einbürgerung in Erwägung gezogen. Als wir nach 5 Monaten einen Termin in Bonn erhielten, konnten wir nur eine Bescheinigung (Gebühr 1 DM) mitnehmen, dass wir den Antrag abgegeben hatten. Über die Veröffentlichung in der Goverment Gazette, die Jahre dauern könnte, würden wir nicht informiert werden. Nach einem halben Jahr forderte das Landratsamt wieder den Nachweis und erst nach einem empörten Brief von mir war Ruhe.
    Dennoch ist die Ausbürgerung offensichtlich nicht vollzogen worden, denn Deng bekam eine neue ID-Karte und eine Wohnsitzbescheinigung. Bis jetzt galt: Lässt ein Deutscher sich in einem anderen Staat einbürgern, verliert er seine deutsche Staatsangehörigkeit. Die Frage ist: lässt sie sich einbürgern oder hat sie ihre alte Staatsbürgerschaft nie verloren. Auf der Seite des Bundesverwaltungsamtes,

    http://www.bva.bund.de/cln_046/nn_38...ng-inhalt.html

    auf der es um die Beibehaltung der deutschen Staatsbürgerschaft geht, gibt es auch eine Ansprechpartnerin. Ich werde mal versuchen, ihr zu mailen.

  8. #17
    Avatar von Caveman

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    Re: Thaipaß nebn deutschem

    Zitat Zitat von Khun Han",p="582066
    Die Frage ist: lässt sie sich einbürgern oder hat sie ihre alte Staatsbürgerschaft nie verloren.
    Offensichtlich hat sie ihre thailaendische Staatsbuergerschaft trotz aller Anstrengungen nie verloren. Also kann sie sich auch nicht nach Thailand einbuergern lassen, sie ist ja bereits Thai und war das auch immer schon.

    Somit keine Einbuergerung und natuerlich auch kein Verlust der deutschen Staatsangehoerigkeit.

    Gruss
    Caveman

  9. #18
    Avatar von tira

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    Re: Thaipaß nebn deutschem

    Zitat Zitat von Caveman",p="582083
    Offensichtlich hat sie ihre thailaendische Staatsbuergerschaft trotz aller Anstrengungen nie verloren.....
    tach khun han,

    hat mir meine frau auch so bestätigt, dass eine thailänderin, immer diese staatsbürgerschaft
    innehat ggf. ohne probleme neue papiere wie id card, passport erhält.

    gruss

  10. #19
    Avatar von Khun Han

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    Re: Thaipaß nebn deutschem

    Die Antwort kam umgehend:

    Sehr geehrter Herr ...,

    vielen Dank für Ihre Anfrage.

    Leider kann ich Ihnen zum thailändischen Recht keine verbindlichen
    Auskünfte geben. Allerdings würde ich Ihnen bei der von Ihnen geschilderten
    Sachlage folgendes empfehlen.

    Da Ihrer Ehefrau ja offensichtlich eine ID-Karte für thailändische
    Bürger ausgestellt wurde, wäre es wichtig, dass ihr von den thailändischen
    Behörden bestätigt wird,

    ob, und wenn ja, seit wann und auf welcher Rechtsgrundlage sie die
    thailändische Staatsangehörigkeit besitzt.

    Mit dieser Bescheinigung sollten Sie bei Ihrer zuständigen deutschen
    Auslandsvertretung vorsprechen und ggf. einen Antrag auf Ausstellung
    eines Staatsangehörigkeitsausweises für Ihre Ehefrau stellen. In diesem
    Verfahren kann dann der staatsangehörigkeitsrechtliche Status Ihrer
    Ehefrau zweifelsfrei geklärt werden.


    Mit freundlichem Gruss
    Im Auftrag
    Doris Charon


    Ich werde also demnächst zur Botschaft gehen und die doppelte Staatsbürgerschaft bestätigen lassen.

  11. #20
    Avatar von Khun Han

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    Re: Thaipaß nebn deutschem

    Update.
    Ich hatte immer geglaubt, dass meine Frau mit dem deutschen Pass ausreisen und mit einem thailändischen wieder einreisen müsse, damit sie nicht mehr die Jahresverlängerung zu beantragen bräuchte und ich selbst diese als mit einer Thai Verheirateter bekommen würde. Zur Klärung der Frage suchte ich auch in Chiang Mai den Member Bukeo auf, übrigens ein netter und mit seiner Frau sehr gastfreundlicher Mensch, dessen politische Ansichten ich allerdings nicht teile. Dennoch blieb die Frage des Grenzübertrittes unsicher. Die deutsche Botschaft konnte oder wollte nicht weiterhelfen. Man gab mir einen Antrag zur Feststellung der deutschen Staatsangehörigkeit mit, den ich natürlich nicht ausfüllte. Meine Gattin ist ja Deutsche durch Einbürgerung. Dass sie ihre thailändische trotz aller unserer Bemühungen nicht verloren hat, haben wir ja erst hier beim Eintrag ins Tabien Ban festgestellt. Ich hätte gern die Immigration selbst befragt. Aber da ist man als Farang ja wie unsichtbar und unser Sohn (37) drückte sich stets darum, die Frage zu stellen. „Besser nicht. Sie macht kein freundliches Gesicht. Sie hat vielleicht viel Arbeit.“, hieß es beim letzten Mal.

    Dennoch scheint das Problem jetzt gelöst zu sein. Meine Frau erhält als ehemalige und immer bleibende Thai (die Kopie ihrer ID ist dort hinterlegt) ihre Jahresverlängerung sofort, ohne Nachweis und unabhängig von mir. Und ich kann beim nächsten Mal den Antrag auf „Thai wife“ stellen. Voraussetzung sind 400.000 Baht auf einem Konto mit meinem alleinigen Namen. Jetzt habe ich also 9 Monate Zeit, denn das Geld muss 3 Monate vor Antragstellung dort sein. Der Beamte sagte noch etwas davon, dass bei dem monatlichen Einkommen an Verdienst und nicht an Guthaben gedacht ist. Er redete noch manches, doch am Schluss meinte er: „It`s all very easy.“ Wer übrigens Korruption für verwerflich hält, könnte vor einigen Schwierigkeiten stehen.

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