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Thaimassage und die Berufsgenossenschaft

Erstellt von sawatdi, 29.08.2010, 18:13 Uhr · 11 Antworten · 4.437 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von sawatdi

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    Thaimassage und die Berufsgenossenschaft

    Hallo,
    kann mir jemand sagen ob für die Thaimassage auch Pflichtversicherung in der Berufsgenossenschaft besteht?
    LG Sawatdi

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Hans.K

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    ja die Knappschaft

  4. #3
    Avatar von martinx

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    am besten du erkundigst dich bei der wirtschaftskammer die können dir darüber am besten auskunft geben.

  5. #4
    Avatar von Rene

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    Nur wenn Du Angestelte hast. Dann in der BGW, Berufsgnossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtflege, in 22089 Hamburg, Pappelallee 35/37. Auch wenn Du Leute auf 400,- € Basis beschäftigst.

  6. #5
    Avatar von sawatdi

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    Hallo,
    danke für eure Antworten werde am Montag mal in Hamburg anrufen.
    LG Sawatdi

  7. #6
    Avatar von Cybersonic

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    Ich würde dieses Thema gerne wieder aufgreifen, da ich aktuell mit der BGW in Kontakt stehe und klären möchte, ob eine Traditionelle Thai Massage (TTM) Pflichtmitglied in der BGW ist.

    Meine Meinung: Nein
    Die Meinung der BGW dürfte bekannt sein

    Auf der Webseite der BGW findet sich eine Liste von Berufgruppen, die Pflichtmitglied der BGW sein sollen.
    https://www.bgw-online.de/DE/Leistun...erte_node.html

    Wenn ich mir den §2 SGB VII durchlese, komme ich nicht zum Schluss, dass eine TTM Pflichtmitglied wäre.
    § 2 SGB VII Versicherung kraft Gesetzes - dejure.org

    Für die Pflichtmitgliedschaft ist nicht relevant, ob man Angestellte hat oder nicht.

    Auf meinen Einspruch hin hat der Herr der BGW eine Begründung abgegeben, warum eine TTM Mitglied sein soll:
    Hauptzweck einer TTM müsste sein:

    1. die Beseitigung oder Besserung eines krankhaften Zustandes oder
    2. die Pflege pflegebedürftiger Menschen oder
    3. den vorbeugenden Gesundheitsschutz vor unmittelbar drohenden Gesundheitsschäden gerichtet ist und
    4. dabei die Wahrung der Gesundheit den Schwerpunkt bilden und sie nicht nur „lediglich“
    5. gesundheitsfördernd oder krankheitsverhütende Erfolge erzielt und
    6. sie die Selbstheilungskräfte aktiviert und somit die Genesung und Heilung fördert,


    jedoch:


    1. Es genügt nicht, dass ein gesundheitsfördernder […] Erfolg […] bewirkt wird.“
    2. „Sie (die TTM) zielt darauf ab, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und zu stärken und dadurch Genesung und Heilung zu fördern
    3. „Alternative Heilmethoden, werden entweder ergänzend […] ohne die klassische Schulmedizin zu ersetzen.



    Die BGW müsste also einen Richter finden, der die ersten Punkte 1-6 zumindest teilweise der TTM zuschreibt.
    Dabei wird die BGW jedoch ein Problem haben - das gibt es das bekannte "Atlaswirbelurteil".
    https://ilovespa.de/2014/04/23/thang-thong-spa-berlin/
    Nach dem Bericht der erste Post fasst dieses Urteil zusammen.


    Ich versuche nun entweder ein Urteil zu finden, in welchem klar und deutlich festgelegt wurde, dass eine TTM Pflichtmitglied in der BGW sein muss. Weiß jemand von Euch hier Rat?

    Danke und Gruß
    Cyber

  8. #7
    Avatar von Chak

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    Ich habe jedenfalls kein Urteil gefunden.

  9. #8
    Avatar von Eutropis

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    Das ist ein mühsames Unterfangen.
    Ich hab es irgendwie geschafft aus der Bau Berufsgenossenschaft Hannover rauszukommen.
    Zu diesem Zeitpunkt hatte ich aber auch keine Angestellten.
    Würde nun in einer anderen zuständigen BG nurnoch 1 Drittel bezahlen müssen wenn ich wieder einstellen würde.
    Das ganze System stinkt zum Himmel.

  10. #9
    Avatar von Cybersonic

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    Danke Euch beiden.
    Die Frage, die ich mir nun stelle ist, ob man als Selbstständiger in einer Berufsgenossenschaft Mitglied sein "muss".

    Also ob eine Thai Masseurin einer Berufsgenossenschaft zugehörig sein muss oder ob eine grundsätzliche Zugehörigkeit nicht sein muss.

  11. #10
    Avatar von brubri

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    Stehe gerade vor dem gleichen Problem mit der BGW, - Widerspruch gegen Zwangsmitgliedschaft eingelegt, da ich keine Angestellten habe und gesundheitsfördert eigentlich gar nicht bewerben darf - Widerspruch natürlich ablehnt. Nun muss ich den Widerspruch nochmal bekräftigen, ansonsten bin ich drin.
    Was ist bei Dir damals rausgekommen?

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