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Thaigold & Zoll

Erstellt von Rolex, 20.03.2014, 14:55 Uhr · 37 Antworten · 4.716 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Rolex

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    Zitat Zitat von Rolex Beitrag anzeigen
    Aus gegebenen Anlass, habe ich vorsorglich eine Anfrage beim Zoll gestellt, nachfolgend die Antwort:


    "Sehr geehrter Herr ...,

    ausgehend davon, dass Ihre Bekannte mit dem gesamten Hausstand und einer Aufenthaltserlaubnis nach Deutschland reist, kann das Zollverfahren für abgabenfreies Übersiedlungsgut angewandt werden.

    alle Gegenstände, die zum persönlichen Hausrat gehören und die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen, können abgabenfrei als Übersiedlungsgut eingeführt werden.

    Weitere Einzelheiten dazu und die Zollanmeldung in Form des Vordrucks 0350 finden Sie hier: Zoll online - Übersiedlungsgut

    Soweit die vorstehende Antwort fachliche Ausführungen enthält, sind diese aus rechtlichen Gründen unverbindlich.

    Mit freundlichen Grüßen

    Im Auftrag

    Informations- und Wissensmanagement Zoll"



    Soweit die obige Antwort des freundlichen Zollbeamten, etwas misstrauisch macht mich die Floskel "
    Soweit die vorstehende Antwort fachliche Ausführungen enthält, sind diese aus rechtlichen Gründen unverbindlich".

    Deshalb meine Frage an das Forum, läuft es in der Praxis wirklich so problemlos?


    Besten Dank für Eure Beiträge, soweit ich daraus erkennen kann, scheint es im Fall meiner Freundin - erstmalige Einreise nach Deutschland, Kaufbelege nur teilweise vorhanden - eine Ermessensfrage des Zollbeamten zu sein. Hierzu hat "bass_d" seinen Fall geschildert , interessant wäre zu wissen ob sich daraus eine Regel ableiten lässt, also die Zollbeamten kleine, angemeldete Goldmengen "durchrutschen" lassen...

  2.  
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  3. #32
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    Na , wenn du zB am Flughafen die Kette deklarieren lässt , mußt du mit der Kette wieder durch den Zoll raus .
    Ob das so einfach geht weiß ich nicht .

    Sombath
    Naja, so gesehen könnte das wohl sein - wenn es aber um richtig dicke Knete geht, lässt sich das aber auf jeden Fall austricksen. Deshalb kann ich mir das eigentlich schwer vorstellen.
    Hinzu kommt noch, dass man möglicherweise bei der Anmeldung ebenfalls unangenehme Fragen gestellt bekommt.
    Also ich weiss nicht, ........

    Ehrlich gesagt - mir ist niemand bekannt, der das je gemacht hätte. Wer will heutzutage noch die hässlichen Dinger mit nach Thailand schleppen? Da gibt's schneller was auf die Birne, als man gucken kann.

    Thais werden dass wohl auch eher selten machen, weil sie

    A) von ihrer Freundin gehört haben, dass es überhaupt kein Problem am Zoll gibt

    B) das Formular nicht ausfüllen können.

    Meine Frau hat ihre paar Baht hier gebunkert, und weil sie weiss, dass ich das nicht leiden kann, trägt sie es auch nicht.

    Bei einer Thai- Veranstaltung ist uns so eine Tussi wie ein behangener Pfingstochse über den Weg gelaufen.

    "Kann ganz schön teuer sein, so billig auszusehen.." meinte Papa und die Frau hat's verstanden.

  4. #33
    Avatar von Nokgeo

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    Wir reden doch über Thaigold , nicht ?
    Mir ja unklar.. ( stehe auf der Leitung..sorry )
    hatte was von Notbarren gelesen..

  5. #34
    Avatar von Rolex

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    Zitat Zitat von Nokgeo Beitrag anzeigen
    Mir ja unklar.. ( stehe auf der Leitung..sorry )
    hatte was von Notbarren gelesen..
    Thaigold, teilweise in Barrenform = Notgroschen (Notbarren) meines Mädels.

  6. #35
    ffm
    Avatar von ffm

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    Sind das Goldbarren so wie sie in Europa üblich sind, mit offiziellem Prägestempel, oder die alten chinesischen Goldbarren, wie man sie in den Goldläden in Thailand kaufen kann?

    Goldbarren gelten in Deutschland als Zahlungsmittel und unterliegen damit nicht der Umsatzsteuer, müssen aber bei der Einfuhr angmeldet werden wenn ihr Wert, zusammen mit den Zahlungsmitteln die man außerdem dabei hat mehr als 10000 Euro beträgt. Aber die Steuerfreiheit gilt nur für Goldbarren die bestimmte Kriterien erfüllen. Du solltest also vorab klären ob das bei den Goldbarren deiner Frau der Fall ist.

    Wenn nicht, dann wäre es jedenfalls wirtschaftlich völlig sinnlos die Barren nach Deutschland zu verbringen. Die Unwägbarkeiten beim Zoll, Schwierigkeiten beim möglichen Verkauf, der niedrigere erzielbare Verkaufspreis in Deutschland sowie das Diebstahlrisiko beim Transport wären für mich klare Ausschlusskriterien.

  7. #36
    Avatar von Rolex

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    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen
    Sind das Goldbarren so wie sie in Europa üblich sind, mit offiziellem Prägestempel, oder die alten chinesischen Goldbarren, wie man sie in den Goldläden in Thailand kaufen kann?

    Goldbarren gelten in Deutschland als Zahlungsmittel und unterliegen damit nicht der Umsatzsteuer, müssen aber bei der Einfuhr angmeldet werden wenn ihr Wert, zusammen mit den Zahlungsmitteln die man außerdem dabei hat mehr als 10000 Euro beträgt. Aber die Steuerfreiheit gilt nur für Goldbarren die bestimmte Kriterien erfüllen. Du solltest also vorab klären ob das bei den Goldbarren deiner Frau der Fall ist.
    Alle Goldbarren stammen aus den thailändischen Goldshops und sind geprägt mit dem Gewicht, Goldanteil (96,5%), der Prägeanstalt oder Verkaufsstelle und teilweise mit einer Seriennummer.

    Vermute die Barren welche Du als chinesische Goldbarren bezeichnest, sind nur mit der Verkaufsstelle geprägt, jedoch OHNE Seriennummer, dafür mit chinesischen Abbildungen.

    Wäre natürlich schön, wenn zumindest manche Barren nicht der Umsatzsteuer unterliegen...

    Wirtschaftliche Kriterien stehen beim Transport nach .de eher im Hintergrund.

  8. #37
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Rolex Beitrag anzeigen
    Wirtschaftliche Kriterien stehen beim Transport nach .de eher im Hintergrund.
    Dann soll sie das Zeug besser in Thailand lassen. Hier kümmerst du dich wohl um sie.
    Leg ihr doch zur Sicherheit etwas auf ein Konto zu ihrer Verfügung.

  9. #38
    Avatar von bass_d

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    Zitat Zitat von Rolex Beitrag anzeigen
    Alle Goldbarren stammen aus den thailändischen Goldshops und sind geprägt mit dem Gewicht, Goldanteil (96,5%), der Prägeanstalt oder Verkaufsstelle und teilweise mit einer Seriennummer.
    Das Thaigold unterliegt der EUST (MWST), nur Feingold ist Zoll und EUST frei, Tarifnummer 7108 1200 001, siehe auch VZTA (Verbindliche Zolltarifauskunft) VZTA DE10395/11-1 oder VZTA DE1571/14-1.

    Das wär sonst natürlich ne feine Sache gewesen wenns eh Abgabenfrei importiert werden kann

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