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Sorgerechtsentzug bei Verweigerung der Teilnahme am Integrationskurs

Erstellt von Otto-Nongkhai, 17.08.2011, 11:08 Uhr · 73 Antworten · 8.301 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von jerry1959

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Hatte mir schon das gedacht das du das schon so meinst.

    gesamter Beitrag
    da stimmen wir beide vollkommen überein. Gerade damit, dass es dem Kindeswohl dienen muss. Wenn aber eine ledige Mutter ihre eigene Entwicklung, vorsätzlich so hemmt, dass dies auch die Entwicklung und Integration des Kindes hemmt, dann geht es sehr schnell um das Kindeswohl und da sind gerade die deutschen Familiengerichte sehr schnell mit einer Sorgerechtentziehung zur Hand. Wie sich das dann, im Rahmen einer Abschiebung der Mutter regeln wird, wird dann das zuständige VG entscheiden müssen. Wie gesagt, ich habe nur auf die Möglichkeit hingewiesen.

  2.  
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  3. #52
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von jerry1959 Beitrag anzeigen
    da stimmen wir beide vollkommen überein. Gerade damit, dass es dem Kindeswohl dienen muss. Wenn aber eine ledige Mutter ihre eigene Entwicklung, vorsätzlich so hemmt, dass dies auch die Entwicklung und Integration des Kindes hemmt, dann geht es sehr schnell um das Kindeswohl und da sind gerade die deutschen Familiengerichte sehr schnell mit einer Sorgerechtentziehung zur Hand. Wie sich das dann, im Rahmen einer Abschiebung der Mutter regeln wird, wird dann das zuständige VG entscheiden müssen. Wie gesagt, ich habe nur auf die Möglichkeit hingewiesen.

    Dann schieb mal ein paar Urteile rein, denn wenn ein Deutscher Vater dabei ist, und sich ein Kind nicht auffällig negativ entwickelt. Was soll dann passieren? Zunächst würde man vielleicht mal eine vom Jugendamt zur Seite stellen bevor das Sorgerecht entzogen wird.

    Auch dachte ist, ist für den Aufenthalt nur das Umgangsrecht entscheidend, somit nicht das Sorgerecht. Es wird vielleicht auch nur das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen und dann hätte Otto immer noch das Aufenthaltsbestimmungsrecht, das Sorgerecht und die Mutter das Umgangsrecht.

    Ihr malt Schreckgespenste an die Wand, wo es keine gibt.

  4. #53
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von jerry1959 Beitrag anzeigen
    ... dann geht es sehr schnell um das Kindeswohl und da sind gerade die deutschen Familiengerichte sehr schnell mit einer Sorgerechtentziehung zur Hand. Wie sich das dann, im Rahmen einer Abschiebung der Mutter regeln wird, wird dann das zuständige VG entscheiden müssen. Wie gesagt, ich habe nur auf die Möglichkeit hingewiesen.
    Ich hoffe sehr, dass die Gerichte hier immer im Hinterkopf behalten, was ihre Entscheidung bedeuten kann.

    Einem Kind seine Mutter aus solchem Grunde ( Nichtteilnahme am Integrationskurs ) zu entziehen, faende ich persoenlich vollkommen unverhaeltnismaessig und eigentlich ist es fuer mich auch nicht vorstellbar.

    Mir ist klar, Jerry, dass Du hier voellig sachlich nur die Moeglichkeit in den Raum gestellt bzw. erwaehnt hast.
    Behutsamkeit bei einem so schwerwiegendem Eingriff in die Privatsphaere mehrere Menschen sollte immer oberstes Gebot bleiben und nicht das blinde Befolgen politischer Vorgaben.
    Die sich morgen wieder aendern koennen .......

  5. #54
    Avatar von jerry1959

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Ich hoffe sehr, dass die Gerichte hier immer im Hinterkopf behalten, was ihre Entscheidung bedeuten kann.

    Einem Kind seine Mutter aus solchem Grunde ( Nichtteilnahme am Integrationskurs ) zu entziehen, faende ich persoenlich vollkommen unverhaeltnismaessig und eigentlich ist es fuer mich auch nicht vorstellbar.

    Mir ist klar, Jerry, dass Du hier voellig sachlich nur die Moeglichkeit in den Raum gestellt bzw. erwaehnt hast.
    Behutsamkeit bei einem so schwerwiegendem Eingriff in die Privatsphaere mehrere Menschen sollte immer oberstes Gebot bleiben und nicht das blinde Befolgen politischer Vorgaben.
    Die sich morgen wieder aendern koennen .......
    alles andere, als sachlich an so ein Thema ranzugehen, wäre fatal. Was ich allerdings als falsch ansehe ist, von den Sprach-/integrationskursen, als politische Vorgabe zu sprechen. Diese Sachen sollen helfen, ausländische Bürger zu integrieren. Natürlich macht und schaft das der Einzelne von sich aus und Hut ab dafür. Andere würden es, ohne Zwang, nicht machen und wir lesen doch immerwieder, was daraus resultiert. Auch davon, welche Folgen es für die Kinder dieser Leute haben kann, lesen wir immer wieder. Und daran zu glauben, dass das nur in einer größeren Volksgruppe passiert, ist Träumerei. Daher geht es nicht nur darum, was die Mutter verweigert, sondern auch darum, was sie damit, u.U., dem Kind antut.

  6. #55
    Avatar von Ban Bagau

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    Post

    @jerry1959

    Ich will das Thema nicht weiter zerpflücken.

    Daher geht es nicht nur darum, was die Mutter verweigert, sondern auch darum, was sie damit, u.U., dem Kind antut.
    Bei binationalen Ehen/Lebensgemeinschaften meist du, es würde jemand daran Anstoß nehmen oder dem Kind schaden, wenn eine Teil der Eltern die eine und der andere, die Kultur sowie die Sprache des jeweiligen Heimatlandes/Geburtslandes vermittelt.
    Bei Elternteilen anderer Kulturen, zum Beispiel der englischen oder amerikanisch sprachigen, stellt man dies hingegen offiziell als Bereicherung und Lerneffekt hin. Neuerdings zählt auch schon Russisch und Chinesisch dazu. Warum also nicht auch Thai, wenn sie die Kultur und Sprache des einstigen und vielleicht auch zukünftigen Heimatlandes vermitteln.

  7. #56
    Avatar von jerry1959

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    @jerry1959

    Ich will das Thema nicht weiter zerpflücken.



    Bei binationalen Ehen/Lebensgemeinschaften meist du, es würde jemand daran Anstoß nehmen oder dem Kind schaden, wenn eine Teil der Eltern die eine und der andere, die Kultur sowie die Sprache des jeweiligen Heimatlandes/Geburtslandes vermittelt.
    Bei Elternteilen anderer Kulturen, zum Beispiel der englischen oder amerikanisch sprachigen, stellt man dies hingegen offiziell als Bereicherung und Lerneffekt hin. Neuerdings zählt auch schon Russisch und Chinesisch dazu. Warum also nicht auch Thai, wenn sie die Kultur und Sprache des einstigen und vielleicht auch zukünftigen Heimatlandes vermitteln.
    klares nein, ich nehme keinen Anstoß daran, was andere machen, müssen sie selbst entscheiden. Ich meine aber, dass jeder, der sich für ein Leben in einem anderen Kultur-und/oder Sprachkreis entscheidet, sich und seine Angehörigen, extrem darauf vorbereiten muß.
    Ich meine auch, dass die Ausnahmeregelungen, für die Staatsangehörigen der im Gesetz genannten Staaten ungerecht sind und jeder Grundlage entbehren.
    Von Russisch und Chinesisch, in diesem Zusammenhang, habe ich noch nichts gehört.

  8. #57
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von Otto-Nongkhai Beitrag anzeigen
    Jetzt hat die Ausländerbehörde bei der letzten Verländerung der AE angedroht,sie würde das Jugendamt einschalten zum Zwecke der Prüfung des Sorgerechtes für unser Kind,da die Mutter die Integration verweigert.
    Dieses Land ist einfach krank.

  9. #58
    Avatar von franky_23

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    Was meint ihr was von den erworbenen Kenntnissen nach 3 Jahren übrigbleibt, wenn man eine Person gegen seinen Willen in einen Integrationskurs zwingt?

    30 % weniger soziale Leistungen, .... keine besonderen Fördermaßnahmen, ... . Wenn jemand nicht will, dann hat er einfach die Verantwortung für sich selbst in einem höheren Maße zu übernehmen.

  10. #59
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Was meint ihr was von den erworbenen Kenntnissen nach 3 Jahren übrigbleibt, wenn man eine Person gegen seinen Willen in einen Integrationskurs zwingt?
    .
    Ist das jetzt gewollt, oder ein Schreibfehler?

    Ob Ottos Frau aus eigenem Antrieb nicht will, wissen wir nicht. Mir scheint, er selbst ist vor allem dagegen.

    Eine Bekannte "erwischte" es nach Jahrzehnten auch (vorübergehend Hartz IV). Es kostete Überwindung, aber dann war sie vom Nutzen für sich überzeugt und begeistert.

  11. #60
    Avatar von franky_23

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    Da es sich umeine allgemeine Wertung handelt, wird nur maskulin geschrieben. Wenn du lieber ihren haben möchtest, dann lies es so.

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