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Selbständigkeit in D. durch trad. Thaimassage

Erstellt von DisainaM, 08.01.2007, 11:56 Uhr · 150 Antworten · 43.502 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Hans.K

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    Henk und natürlich auch franky_23, vielen lieben Dank im Namen meines Bekannten für die Informationen.

    Zitat Henk: Aber im Gewerberecht müssen halt solche Formalias im Vertrag paragraphiert werden. Wenn man, ohne das jetzt böse zu meinen, blauäugig angeht, hat man ganz einfach Pech.


    Gruß Hans

  2.  
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  3. #62
    Avatar von Phati

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    Ja das ist einfach der WAHNSINN was es für Bürokartie, Verordnungen und Verbote in Deutschland gibt!

  4. #63
    Avatar von Philip

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    Nachdem dieser Thread unerwartet wieder auflebt, erlaube ich mir hier zu schreiben.

    Thema: Kleinunternehmerregelung § 19.1 (bis 17.500,- Umsatz p.A.)

    Beispiel Vorhabeplan: Ladenlokal, 2 Masseurinnen, Jahresumsatz 20.000,- Euro.

    Um weiterhin die Kleinunternehmerregelung anwenden zu können erfolgt eine sogenannte Dehnung.
    Aus ein mach zwei. Zwei eigenständige Unternehmen (beide Ehemänner) teilen sich ein Geschäftslokal.
    Es werden getrennte Kassen geführt.
    Hat jemand zufällig eigene Erfahrungen auf diesem Gebiet?
    Wie sollten die Eigentumsverhältnisse der Geschäftseinrichtung aufgeteilt sein?
    Gibt´s hier jemanden mit 20.000,- Euro Jahresumsatz?

  5. #64
    Avatar von phi mee

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    Also 20.000 € Jahresumsatz halte ich schon, bei dieser Konstellation, für sehr wenig.

    Selbst ein kleines Ladenlokal für 2 Masseurinnen schlägt locker monatlich mindestens mit 600 € zu buche, also 7.200 € p.A.
    So eine Einrichtung ist auch nicht ganz billig und muss abbezahlt werden. Sagen wir mal vorsichtig 4.000 € p. A.
    Blieben noch knapp 9.000 € brutto für die beiden Masseurinnen pro Jahr. Also Beide, Chefin und Angestellte, oder 2 Chefinnen, arbeiten als 400 € Kraft.

    Echt mal, dafür geht man doch nicht das Risiko ein und öffnet ein Geschäft.

    Eine Bekannte macht das zu Hause, angemeldet auf den Mann, er verrechnet das mit seinen recht hohen steuerlich Verpflichtungen Sie hat nur Kunden aus der näheren Umgebung durch Mundpropaganda. 2 - 3 Kunden täglich. Steckt sich dadurch ohne viel Heckmeck 1.200 - 1500 € in die Tasche.

    Eine weitere Bekannte hat gerade eine neue Massage eröffnet. Sie und ihre Mitarbeiter und zukünftigen Mitarbeiter wurden früher alle "ausgebeutet". Wie hier im Thread schon beschrieben. Geld nur wenn massiert wird, manchmal den ganzen Tag nichts zu tun weil Cheffin sich nicht kümmerte. Also sauber machen, spülen, Handtücher und Decken waschen und dann Abends nach Hause fahren ohne einen Cent verdient zu haben. Dann noch der tolle Vorschlag einer der füheren Chefinnen doch den Stundenlohn um weitere 2 € zu kürzen weil sie ein neues, größeres Auto braucht.

    Alle diese Mädels sind Profies, die wirkliche Ausbildungen gemacht und langjährige Erfahrung haben und nicht nur irgendwie an dir rumkneten.
    Der Anfang diesen Monat eröffnete Laden brummt schon dermassen, dass täglich mindestens 8 Kunden dort sind und Voranmeldungen und Gutscheinverkauf auch schon gut anläuft.

    Thaimassagen schießen wie Pilze aus dem Boden, da ist mittlerweile auch Qualität gefragt um Stammkundschaft zu bekommen und zu halten.

  6. #65
    Avatar von Herrmann

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    Deswegen kommt jetzt in NRW auch bald ne Verordnung für die sog. Wellnessmassagen ! Erste Kunden melden sich schon mit Problemen etc. und machen Ansprüche geltend. Die Rummassiererei soll also demnächst nach guter deutscher Sitte geregelt werden.....

    Lief sogar in der aktuellen Stunde bzw. Lokalzeit

  7. #66
    Avatar von Joerg_N

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    Zitat Zitat von Herrmann Beitrag anzeigen
    Deswegen kommt jetzt in NRW auch bald ne Verordnung für die sog. Wellnessmassagen ! Erste Kunden melden sich schon mit Problemen etc. und machen Ansprüche geltend. Die Rummassiererei soll also demnächst nach guter deutscher Sitte geregelt werden.....

    Lief sogar in der aktuellen Stunde bzw. Lokalzeit
    Hatten die plötzlich Probleme mit ihrem ..... ?

  8. #67
    Avatar von Herrmann

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    Nee die Frisur war hinnüber !

  9. #68
    Avatar von Philip

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    phi mee: Im Prinzip gebe ich dir Recht (bis auf den Absatz mit der steuerlichen Verrechnung durch den Ehemann).

    Die Warmmiete für das ausgesuchte Geschäftslokal (50m² + kleine Einzimmerwohnung) beträgt tatsächlich 7.200,- Euro p.A.
    Eine Masseurin hat derzeit noch einen Vollzeitjob auf Steuerkarte und meine Frau wird noch einige Monate einen Integrationskurs besuchen. Zudem arbeitet meine Frau bereits als selbständige Masseurin in unserem Haus. (3xw.s*u*k*s*a*b*a*i-thaimassage.de) (aufgrund technischer Probleme dauert´s noch ein wenig bis die Fotos der Räumlichkeiten auf der Homepage zu sehen sind.). Und jeweils 2 Monate Urlaub wurden auch berücksichtigt.
    Daher sind die 20.000,- Euro für´s Erste nicht zu niedrig angesetzt.
    Mir geht´s in erster Linie um die Beibehaltung der Kleinunternehmerregelung.
    Denn bei einem Umsatz von 17.000,- p.A. fällt in diesem Fall keine Umsatzsteuer an.
    Bei einem Umsatz von 18.000,- p.A. sind 2.873,95 Euro Ust. fällig. Somit bleiben 15.126,05.
    Oder anders gesagt: Wer die Umsatzgrenze von 17.500,- Euro am Ende des Jahres geringfügig zu überschreiten vermag, sollte besser vorher den Laden bis zum Ende des Jahres schließen und in Urlaub fahren.
    Sofern sich zwei Unternehmen(r) ein Geschäftslokal teilen, ist sogar dauerhaft ein Jahresumsatz bis 35.000,- Euro Umsatzsteuerfrei möglich.
    Da dies völlig legal ist bin ich auf der Suche nach Erfahrungswerten.

    Üblicherweise wird ein Kleingewerbe in der Thaimassage auf den Namen des Ehemann angemeldet. Sofern der Ehemann sozialversicherungspflichtig tätig ist, sind die Einnahmen aus dem Gewerbe sozialversicherungsfrei.

    Zurück zum vorherigen Beitrag und der "steuerlichen Verrechnung".
    Dieser Abschnitt kann m.E. so nicht stimmen. Was will der Ehemann mit seinen Steuern verrechnen, wenn die "gemeldeten" Einnahmen aus der Massage über 1.200,- Euro liegen?
    Vielmehr dürfte der Gegenteil der Fall sein und sich seine Steuerlast erhöhen.

  10. #69
    Avatar von phi mee

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    @Philip
    Wollte beim verrechenen eigentlich nicht so in's Detail gehen. Normal ist eine gemeinsame steurliche Veranlagung. Der Mann ist Rentner, Hausbesitzer und hat Einnahmen aus Vermietung. Hab mich jetzt nicht weiter reingekniet aber zumindest hat er es geschafft, die Steuerlast so aufzuteilen das sie letztendlich ihre Einahmen steurefrei hat. Wie er es gedreht hat kann ich nicht sagen, da müsste ich mich dann erst mal mit beschäftigen. Wäre eine Frage an Chak. Ist auf jeden Fall ein legales Abschreibungsmodell.


    @JoergN

    Immer schön vom Körper wegstreichen und nicht wild rubbeln, sonst ziehts die Falten aus dem Sack!

  11. #70
    Avatar von Philip

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    @phi mee
    Du solltest nicht alles glauben, was dir andere erzählen.
    Wenn sich ein Einkommen um monatlich 1.200,- Euro erhöht, kann die Steuerlast nicht sinken.
    Dies ist u.a. nur möglich, wenn die anfänglichen Ausgaben der Investion über den Einnahmen liegen.
    Sicherlich sind z.B. Hypothekenzinsen absetzbar, dafür steigt aber die Grundsteuer für die gewerblich genutzen Räume.
    Auch sind 50% der Kosten (Flug, Hotel) für einen Massagekurs in Thailand oder Paris absetzbar.
    Wenn dies aber zu starke Auswüchse annimmt, wird das Gewerbe aberkannt und als Hobby geführt.

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