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Schengenvisum (Besuchervisum) für Freundin

Erstellt von Solid9, 02.01.2014, 10:46 Uhr · 34 Antworten · 5.458 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von weyon

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    Das ist nicht ganz richtig. Bei einem Tourivisum erlteilt die Botschaft das Visum, beim Ehegattennachzug die ALB per Mausklick.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von JT29

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    Zitat Zitat von weyon Beitrag anzeigen
    Das ist nicht ganz richtig. Bei einem Tourivisum erlteilt die Botschaft das Visum, beim Ehegattennachzug die ALB per Mausklick.
    Ah ja, und dann steht auf dem Visum als Aussteller LRA xxxx

    (Die ALB gibt ihre Zustimmung, aber entscheiden tut immer noch die Botschaft und da kann es dann oftmals Überraschungen geben).

  4. #23
    Avatar von weyon

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    Frag doch einfach deinen ALB Beamten wer das Visum zur Eheschließung genemigt. Die Botschaft prüft lediglich die Echtheit der Unterlagen welche dann in D noch von der ALB und dem OLG gecheckt werden. Die Genemigung wird von den ALB erteilt und die Botschaft Stempelt es in den Pass rein.

  5. #24
    Avatar von JT29

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    Den brauche ich nicht zu fragen, weil der genauso antworten würde. Noch unterliegt die Entscheidungshoheit über die Ausstellung von Visa bei der deutschen Auslandsvertretung, bei längerfristigen Visa mit Beteiligung und Zustimmung der ABs.

    "Auch über die Ausstellung von Visa für längerfristige Aufenthalte und/oder zur Aufnahme einer Arbeit oder eines Studiums entscheidet die zuständige deutsche Auslandsvertretung. Die Erteilung dieser Visa ist ggf. nur nach vorheriger Zustimmung durch die beteiligte Ausländerbehörde möglich."

    Auswärtiges Amt - Visabestimmungen - Wer ist für die Entscheidung über die Ausstellung eines Visums zuständig?


  6. #25
    Avatar von weyon

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    Lies den Link durch, die Zustimmung zum Ehegattennachzug oder zur Eheschließung (kein anderes Visum) erteilt die ALB und nicht die Botschaft. Hat die ALB zugestimmt, ruft die Botschaft die Person zum einstempeln an.


    Auswärtiges Amt - Visabestimmungen - Ich bin deutsche/r Staatsangehörige/r und möchte gemeinsam mit meinem/r ausländischen Ehepartner/in in Deutschland leben. Ist ein Visum erforderlich?


    Hier der Auszug:


    "Die deutsche Auslandsvertretung wird den Visumantrag dann zur Stellungnahme an die für Ihren deutschen Wohnsitz zuständige deutsche Ausländerbehörde weiterleiten.
    Die deutsche Auslandsvertretung kann das Visum zur Einreise erst ausstellen, nachdem die Ausländerbehörde ihre Zustimmung erteilt hat."

  7. #26
    Avatar von JT29

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    Zitat Zitat von weyon Beitrag anzeigen
    Lies den Link durch, die Zustimmung zum Ehegattennachzug (kein anderes Visum) erteilt die ALB und nicht die Botschaft.
    Nichts anderes hab ich geschrieben, Du aber schreibst in #21: erteilt die AB das Visum und das ist definitiv Mumpitz.

    Rechtsgrundlage ist 71 (2) AufentG, und in deinem Link wird da auch im letzten Satz genau zum ausdruck gebracht.

    Weiterhin werden diese Visa nicht gestempelt - die Zeiten sind lange vorbei - sondern es kommen spezielle Aufkleber zum Einsatz.

  8. #27
    Avatar von weyon

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    Ich glaube im Grunde sind wir uns einig, nur am Deutsch hapert es ein wenig (inbesondere bei ons schwoba)

    Die deutsche ALB prüft alle Unterlagen und gibt grünes Licht für das Visum (was bei mir heißt sie genehmigt oder erteilt das Visum). Die Botschaft Stempelt (klebt) es lediglich in den Pass ein und fertig. Auf Deutsch könnte man also auch sagen die Botschaft "erteilt" das Visum im Auftrag der ALB. Wobei hier der Auftraggeber wohl den wichtigsten Teil der Arbeit hat.

    Sorry, wein mein "nicht beamtendeutsch" zu missverständnissen geführt hat. Ich gelobe Besserung. Mache nächste den den C1

  9. #28
    Avatar von weyon

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    Hier noch die A1 Text:

    Habe ich auf einer RA Seite gelesen (will keine Schleichwerbung machen, RA Seite nur per privatmail):


    In einem Urteil vom 04.09.2012 hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass Ehepartner (Nicht-EU-Staatsangehörige) von Deutschen den für das Ehegattenvisum bislang erforderlichen Sprachtest Stufe A1 auch in Deutschland nachholen können.


    Hier das genannte Urteil:
    Bundesverwaltungsgericht | Entscheidung

  10. #29
    Avatar von JT29

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    Das Urteil ist aber nun nichts Neues. Es stellte nur klar, dass ein Visum erteilt werden muss, wenn Bemühungen um den Spracherwerb IM EINZELFALL nicht möglich, nicht zumutbar oder innerhalb eines Jahres nicht erfolgreich ist .

  11. #30
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von Solid9 Beitrag anzeigen
    wie der Titel schon sagt geht es um das Besuchervisum meiner Thailändischen Freundin.
    All die Informationen über diese Art von Visum in diesem Forum stimmen einen ja ziemlich negativ, wenn man so liest wie viele schlechte Erfahrungen es dazu gibt.
    Das Thema "Besuchervisum" ist ein zeitloses Thema. Das Problem ist die Tatsache, dass das Konsulat der deutschen Botschaft in Bangkok den Antrag häufig wegen angeblich "fehlender Rückkehrbereitschaft" ablehnt.

    Hierzu eine hilfreiche Stellungnahme durch einen deutschen Rechtsanwalt in Thailand:

    "Die meisten Anträge auf Erteilung eines sogenannten Schengen Visums, also einem sogenannten Besuchervisum das im Gebiet Schengen Staaten, also auch der Bundesrepublik den Aufenthalt für 90 Tage gestattet, werden durch die deutschen Botschaften mit der Begründung abgelehnt, dass die sogenannte Rückkehrbereitschaft des Antragstellers nicht hinreichend nachgewiesen wurde.Bei der sogenannten Rückkehrbereitschaft handelt es sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff. Es bleibt der Verwaltung, also den Mitarbeitern der deutschen Botschaften ein sehr weiter Ermessensspielraum. Die Rückkehrwilligkeit kann daher schon mit der Begründung abgelehnt werden, dass Zweifel an der Rückkehrbereitschaft nach Thailand bestehen."
    In bestimmten Fällen kann eine Klage sinnvoll sein :

    Rechtskolumne von Marcus Scholz :: Wochenblitz - Ihre deutschsprachige Zeitung für Thailand

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