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Rückkehr aus Thailand nach Deutschland mit Kind - Anspruch auf was?

Erstellt von shaishai, 02.02.2013, 08:25 Uhr · 28 Antworten · 3.438 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Joerg_N

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen


    Frage: Bin ich deshalb dumm oder einfach nur nicht clever genug ?
    Ich wuerde sagen, Du bist ehrlich und Aufrichtig,
    man muss nicht jeden Kuchen essen den man serviert bekommt,
    gerade wenn man keinen Hunger hat

  2.  
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  3. #22
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    Ich wuerde sagen, Du bist ehrlich und Aufrichtig,
    man muss nicht jeden Kuchen essen den man serviert bekommt,
    gerade wenn man keinen Hunger hat
    Erzähl das mal dem deutschen Staat. Die ziehen den Steuerzahler bis aufs letzte Hemd aus, obwohl sie soviel Einnahmen wie noch nie haben. Der Hunger müsste also längst gesättigt sein. Insofern sieh mal die Robin Hoods dieser Welt (also die Sozialhilfeempfänger) als Würgereiz an, damit der Staat nicht an Fettleibigkeit stirbt. Also positiv, mein Jung!

  4. #23
    wasabi
    Avatar von wasabi
    Von ALGII können die Menschen hier nur leben wenn sie nebenbei irgendwelche Jobs schwarz machen (Handwerker, Putzfrau usw.). Langfristig macht einen das mürbe. Wenn Du erst mal z.B. bei Deinen Eltern/Bruder/Schwester wohnen könntest wäre schon viel gewonnen. Mit ALGII frisch eine Wohnung finden ist schwierig.

    Arbeitslos melden kannst Du Dich ruhig, ALGI gibts nicht. Aber evtl. eine Förderung in Deinem Beruf damit Du hier wieder auf die Beine kommst.

  5. #24
    Avatar von DisainaM

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    in dem Moment, wo ein Kind im Spiel ist,
    sind in manchen Städten die Jugendämter auf Hinweisen aus der Nachbarschaft,
    einsamer Mann mit asiatischem Kind,

    derart hellhörig,
    dass bei einer Sofortkontrolle der mann echte Schwierigkeiten bekommt,
    wenn er nicht unverzüglich alle Sozialanträge gestellt hat,
    die gewährleisten, dass er dem Kind eine kindesgerechte Umgebung schafft.

    Will er dann noch arbeiten gehen, und das Kind alleine zuhause zurück lassen,
    (lassen wir mal den ganzen Rechtsstaat ausgeklammert)
    die Auflagen, die ein Erziehungspflichtiger Elternteil in Deutschland hat,
    um sich nicht wegen Kindesvernachlässigung schuldig zu machen,
    sind nicht zu unterschätzen.

    Ob mangelhafte Pflege und Versorgung, fehlende Unterstützung oder unzureichende Förderung – der Vernachlässigung von Kindern kommt eine große Bedeutung zu. Die über die Medien bekannt gewordenen Fälle stellen nur die bekannte Spitze des Eisberges dar. Dies mag damit zusammenhängen, dass gerade die Vernachlässigung von Säuglingen und Kleinkindern zumeist in den Familien verborgen bleibt und dass sich dieses Thema weniger für medienwirksame Skandalisierungen und Stilisierungen eignet – es sei denn, es kommt zum Extremfall: dem Tod eines Kindes. Der gesetzlich normierte Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung (vgl. hierzu § 8a SGB VIII) verdient in diesem Zusammenhang besondere Aufmerksamkeit
    Gerade bei fehlende Unterstützung oder unzureichende Förderung ist die Nachbarschaft gefordert, sofort Alarm zu schlagen,
    dass sollte die Erfahrung der Vergangenheit gelehrt haben.

    Wer in dieses Deutschland heim kehrt,
    und dann so mir nichts Dir nichts, einfach arbeiten gehen will,
    und sein Kind dabei alleine zurück lässt,
    muss sich der Konsequenzen im klaren sein.

    Es gibt genug reiche, kinderlose Familien in Deutschland, die schon lange darauf warten,
    endlich vom Jugendamt bescheid zu bekommen ...

  6. #25
    Avatar von lucky2103

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    Man, bist Du heute aber wieder gemein.

  7. #26
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    ...Wer in dieses Deutschland heim kehrt,
    und dann so mir nichts Dir nichts, einfach arbeiten gehen will,
    und sein Kind dabei alleine zurück lässt,
    muss sich der Konsequenzen im klaren sein.

    Es gibt genug reiche, kinderlose Familien in Deutschland, die schon lange darauf warten,
    endlich vom Jugendamt bescheid zu bekommen ...
    Na, halt mal ein bischen inne. So läuft das nicht.

  8. #27
    wasabi
    Avatar von wasabi

    Tagesmutter, Krippe & oder Eltern

    In der Tat ... mit einer 19monatigen Tochter als Hartz4 Papi in D ... das ist keine gute Konstellation. Die Frage ist berechtigt - wer kümmert sich um das Kind wenn er arbeiten geht? Bei einem guten Ingenieurgehalt dürfte eine Tagesmutter drin sein.
    Ansonsten wird es schwierig. Die Krippenversorgung ist ja bekanntlich schlecht und geht oft nur Halbtags oder bis zum frühen Nachmittag (so wie der Kindergarten mit Hortplatz).
    Vielleicht können seine Eltern helfen. Alleine wird es schwierig.

  9. #28
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Na, halt mal ein bischen inne. So läuft das nicht.
    habs erlebt, wie das Jugendamt vom Kindergarten informiert wurde,
    und bei einer Thai unvorangemeldet vor der Tür stand.

    Klar, nur in klaren Fällen, wenn die Jugendamtsmitarbeiterin der Meinung ist, unterernährung festzustellen,
    (also in Fällen, wo Gefahr im verzug ist)
    muss sie sofort handeln, ansonsten läuft der Standart behördenweg,

    aber dennoch sollte man die Maschinerie nicht unterschätzen.

    Meist liegen ja aus der nachbarschaft bewegungsprotokolle vor,
    wann denn der mann mit dem kleinen asiatischen Kind, was angestellt hat,
    da hat man zumindestens schonmal ansatzpunkte um nachzuhacken.

  10. #29
    Avatar von Ban Bagau

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    Arrow

    Gut das du ein wenig relativierst.
    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    habs erlebt, wie das Jugendamt vom Kindergarten informiert wurde,
    und bei einer Thai unvorangemeldet vor der Tür stand.

    Klar, nur in klaren Fällen, wenn die Jugendamtsmitarbeiterin der Meinung ist, unterernährung festzustellen,
    (also in Fällen, wo Gefahr im verzug ist)
    muss sie sofort handeln, ansonsten läuft der Standart behördenweg,

    aber dennoch sollte man die Maschinerie nicht unterschätzen.

    Meist liegen ja aus der nachbarschaft bewegungsprotokolle vor,
    wann denn der mann mit dem kleinen asiatischen Kind, was angestellt hat,
    da hat man zumindestens schonmal ansatzpunkte um nachzuhacken.
    Die "Maschinerie" gibt es schon lange nicht mehr. In Zeiten leerer Kassen und Einsparungen an Material und Mitabeitern/Kapazitäten wird schon lange auf "Verschleiß" gearbeitet. Immer mehr Personen/Fälle müssen von immer weniger Mitarbeitern betreut werden. Das heißt, meist wird/kann man erst tätig werden, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Das "kann/können" resultiert aber auch auf der zunehmenden liberaleren Regelung in der Gesetzeslage. In Anlehnung an die Entwicklungssoziologie der Gesellschaft.
    Nicht das man untätig ist/wäre/würde, sondern wo früher noch mal ein Mitarbeiter auf die Schnelle vorbeigeschaut hat, wird heute erst mal nur eine Akte mit eventuellem Vermerk angelegt. Wenn es aus Anonymen, oder von Mitarbeitern von Betreungseinrichtungen Hinweise/Anzeigen auf ein Vergehen zum Nachteil des Kindes gibt. Erst wenn diese wirklich nach gesetzlicher Lage gravierend sind, werden die Sorgeberechtigten zu einem klärenden Gespräch einbestellt. (Oftmals beruhen solche Hinweise aber rein auf emotionalen Recht-/Unrechtempfinden. Sodaß das Amt gar keine rechtliche Handhabe hat, den Fall in dieser Phase weiter zu verfolgen.) Daraus ergibt sich der weitere Handlungsbedarf oder auch nicht. Vorher gibt es keine sogenannte "Überraschungsbesuche".
    Definiere mal Unterernährung. 2,5 Millionen Kinder in Deutschland gehen täglich hungrig in die Schule. Schon wieder eine Anpassung der Soziologische Entwicklung und herabsetzung der Toleranzschwelle. Müßte der Staat sich doch zugestehen an anderer(falscher) Stelle zu sparen. Sollange keine gravierenden Gesundheitlichen Schäden nach sich zieht, wird es auch tolleriert. (staatlicherseits)

    Der Threadstarter kann ohne weiteres ein Kind hier versorgen. Die Zukunftsausichten beinflussen sich durch vielerlei Variablen. Je nach Bundesland/Stadt ist die Verfügbarkeit von Kinderbetreungsplätzen unterschiedlich. Sowie je nach Jobangebot und Ausbildung des TS. Danach entscheidet sich ob die Betreung in öffentliche Hand gelegt werden kann oder mit finanziellem Einsatz in private. Grundsätzlich steht einem Übersiedeln mit einem Kind nichts entgegen. Auch auf der Grundlage des übergangsweisen Bezug von Grundsicherungsleistungen.
    Müßte ein wenig schmunzeln.
    In der Tat, weiß ich gerade in jüngster Vergangenheit von einigen Fällen, wo Mitarbeiter des Jugendamtes ab und zu bei einigen "Thaifrauen" mit Kind, kontrollweise unangemeldet vor der Tür standen. (Nachdem aber im Amt schon Vorgespräche geführt wurden) Grundsätzlich ging es dabei in der Regel um Verletzung der Obhutpflicht. Das heißt sie haben das Kind/die Kinder meist Abends oder über Nacht aus welchen Gründen/Verpflichtungen auch immer, allein gelassen.

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