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Rückerstattung der Quellensteuer

Erstellt von Sirimel, 04.12.2013, 09:47 Uhr · 14 Antworten · 2.488 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Sirimel

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    Rückerstattung der Quellensteuer

    Guten Tag

    Leider finde ich diesbezüglich im Internet keine Verlässlichen Angaben was mich Inspirierte
    es hier zu versuchen.
    Zu meiner Person:
    Ich bin Schweizer mit einer Thai verheiratet und mit einem gemeinsamen Kind.
    Wir wohnen in der Schweiz, planen aber die Auswanderung für 2020.
    Ich weiss es ist vielleicht etwas früh aber ich kläre gerne alles im Voraus ab auch wenn es noch
    6 Jahre dauert


    Wer erst Auswandert und dann die PK oder und Säule 3a auszahlen lässt, der zahlt ja dort wo das PK oder Säule 3a Geld liegt die Quellensteuer.
    Sprich die Quellensteuer wird von der Vorsorgestiftung gleich abgezogen.
    Da die Schweiz ein Doppelbesteuerungsabkommen mit Thailand pflegt stellt sich für mich folgende frage:
    Nun habe ich gelesen, dass ab 2012 für die Rückerstattung der Quellensteuer nur noch ein solches Formular berücksichtigt wird "Claim to refund of the withholding tax on settlements in cash by pension funds with registered office in Switzerland"

    Zu diesem Ausgefüllten Formular kommt man wahrscheinlich nur, wenn man das PK und oder Säule 3a Geld in Thailand auf der Steuerbehörde deklariert.

    Nun Definitiv zu meiner Frage:
    -Hat das von Euch schon jemand gemacht mit diesem Formular?
    -Hat es geklappt mit der Rückerstattung der Quellensteuer?
    -Und was ganz wichtig ist, wurden dadurch Steuern in Thailand fällig und wenn ja wie stehen diese im Verhältnis zur Rückerstatteten Quellensteuer?

    Würde mich über Antworten freuen.

    Gruss
    Mel.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Ruedi

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    Pensionskasse/Quellensteuer
    Die habens vor 3 Jahren bei 2 meiner Bekannten gegen kleine Gebühr erfolgreich durchgezogen .
    Aber , in 6 Jahren kann sich noch vieles verändern .

  4. #3
    Avatar von monkfish

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    Nun, ich bin kein Schweizer, ich lebte aber einige Zeit dort. Und so habe ich, vor über einem Jahr, die Quellensteuer der 2. Säule relativ einfach zurück bekommen. Richtig ist- erst einmal wird die Quellensteuer automatisch abgezogen bzw. einbehalten. Der gesamte Geldtransfer lief über ein "Freizügigkeitskonto". Ich vermute, das ist auch der übliche Weg.
    Was jetzt kommt ist sehr persönlich bzw. es gibt keine Garantie, dass das immer so läuft. Ich habe dem zuständigen Finanzamt in der Schweiz erklärt (ich bekam eben ein Formular zugeschickt), dass die Thais nicht gern abstempeln, was sie nicht kennen, das alles wäre nicht so einfach....und so weiter. Gar nicht mal in böser Absicht, es war eher so ein Verdacht. Die Reaktion war erstaunlich freundlich und hilfsbereit. Schliesslich brauchte es nur noch eine Wohnsitzbescheinigung der Immi und ein Konto zur Überweisung. Die Abmeldebestätigung der Schweizer Gemeinde lag allerdings schon länger vor, ansonsten wäre das Geld der 2. Säule eh "eingefroren" gewesen. Als diese Dinge in der Schweiz vorlagen, ging alles innerhalb weniger Tage über die Bühne, anstandslos.
    Wenn ich dann zu einem Thai-Finanzamt gegangen wäre, um einen "Quellensteuer-Geldeingang" zu vermelden, hätte es mich genervt und die Beschäftigten dort ganz sicher auch.
    In Deutschland ist das Finanzamt ein gefrässiger Drache, in der Schweiz ein Flaschengeist und in Thailand ein Papiertiger. Das kann im Einzelfall sicher auch mal anders sein, aber eine Quellensteuer-Rückzahlung aus Europa.....tsssss

  5. #4
    Avatar von Sirimel

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    Guten Tag

    Danke für die Antworten.
    In der Tat kann sich in 6 Jahren noch viel ändern.
    Es schein eher von Zufall geprägt zu sein als von Garantiert.
    Ich lasse es somit auf sich beruhen und bring das Thema wieder wenn es Aktuell wird.

  6. #5
    Avatar von Jupiter

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    Ich muss das Thema wieder aufbringen, da ich in der Situation bin, dass ich die Quellensteuer von einigen Freizügigkeitsleistungen rückerstatten lassen möchte. Warum das so ist, hat Sirimel oben schon erwähnt.

    Hat in den letzten 3 Jahren einer von Euch Erfahrungen gemacht, was die Behörden in der CH für Papierkram sehen wollen? Mir liegen inzwischen auch unterschiedliche Infos vor. Ein Kollege von mir musste in Thailand das Formular RO22 besorgen und abstempeln lassen. Ein andere hat hingegen, wie von von monkfish beschrieben, den Wohnsitznachweis (von der CH Botschaft) eingereicht.

    Musste einer von Euch in vergangener Zeit dieses RO22 Formular besorgen und falls ja, welche Hürden waren da zu nehmen?

  7. #6
    Avatar von Jupiter

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    Also es geht auch ohne die TH Steuerbehörden und deren Einwilligung. Ich hatte die letzten 2 Wochen schriftlichen Kontakt mit 2 unterschiedlichen CH Steuerämtern. Beide haben erwähnt, dass es ihnen bereits bekannt sei, dass die TH Behörden je längers je mehr Probleme beim rausrücken des entsp. Formulares machen und daher eine CH Abmeldebescheinigung und der Immatrikulationsnachweis der CH Botschaft in TH ausreichen, obwohl es in meinem Falle um eine Betrag im 5 stelligen Bereich geht.

    Das eine Steueramt hat mir ebenfalls mitgeteilt, dass die Problematik beim EDA in Bern an oberste Stelle pendent sei. Ob das was nützt um gegen die sturen Behördenköpfe hier TH anzutreten, sei dahingestellt.

    Meine Formulierung gegenüber den CH Behörden war ziemlich flach und lautete wie folgt: Da solche amtlichen Bestätigungen auf «ausländischen Formularen», oft bedingt durch zu schlechte Englischkenntnisse, bei den lokalen thailändischen Behörden ziemlich schwierig, wenn überhaupt, zu erhalten sind (teilweise auch nur mittels Bestechungsgeld)....

  8. #7
    Avatar von funnygirlx

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    es muss eine sogenannte "ansaessigkeitsbescheinigung " des thailaendischen finanzamt ausgefuellt werden, die ggf zur freistellung fuehrt.
    jeodch wird diese bescheinigung,selbst wenn man sie haben sollte, nicht unbedingt von jedem finanzamt in europa anerkannt. Desweiteren um diese Bescheinigung hier zu bekommen ,was ohne Probleme "fuer den ordentlich " in Thailand versteuernden Menschen ist ,muss man hier auch eine Steuererklaerung abgeben. Alsonicht nur die positiven rossinen picken, Bescheinigung haben wollen,aber hiernichts versteuern
    Ich hatte das Porblem vor ca 8 jahren mit einem Konto. normalerweise werden die 'ansaessigkeitsbescheinigungen " immer aktezptiert soweit sie aus soliden industirelaendern stammen, bei bescheinigungen aus Thailand oder Afrika ( oder sonstigen staaten die nicht vertrauenswuerdig sind), verweigert oft das finanzamt wegen berechtigter zweifel die annahme , dagegen kann man natuerlich klagen ,oder aber bei wem geht das , kann man sich das Geld in thailand wieder holen,aber dafuer muesste man auch hier "versteuern" alles.
    aber wer tut das schon.

    Mir wurde im Vorfeld schon mitgeteilt, durch dei Bank das Thai bescheinigungen nicht anerkannt werden, da die Bank bereits 2 faelle hatte mit thai bescheinigungen , zumindest Finanzamt Salzburg im konkreten fall,lehnte es ab. Ich zahle immer noch 30% obwohl ich es nicht muesste ..aber ichmoechte mich sicher nicht in thailand steuerlich offen legen ,um ein paar euro zu sparen,die ich nachher doppelt zahle,wenn was ist

    ( das ganze beogen auf DE und AT finanzaemter) ,aber sollte wohl aenlich in der schweiz sein

  9. #8
    Avatar von Beuschel

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    @Jupiter
    Hallo Jupiter, ich habe beim ersten Anlauf in Korat auch kein Glück gehabt und keinen Stempel erhalten.
    Welche Steuerämter waren es in deinem Fall ? Ich muss meine Unterlagen im Kanton Schwyz einreichen.

    Gruess Beuschel

  10. #9
    Avatar von Jupiter

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    Zitat Zitat von Beuschel Beitrag anzeigen
    @Jupiter
    Hallo Jupiter, ich habe beim ersten Anlauf in Korat auch kein Glück gehabt und keinen Stempel erhalten.
    Welche Steuerämter waren es in deinem Fall ? Ich muss meine Unterlagen im Kanton Schwyz einreichen.

    Gruess Beuschel
    Um es zu konkretisieren: Bei mir ging es um zwei Mal BVG (nicht Staatlich) und drei Mal Säule 3a (wenn Dir das ein Begriff ist). Involviert waren das Steueramt Zug und Basel-Stadt. Beide sind sich der Problematik mit den TH Steuerbehörden bewusst und sind daher kulant.

    Ein Kollege von mir aus Pak Chong holte sich die QS der BVG (ex Clariant) ohne Thai-Behörden, mittels Wohnsitznachweis in TH, ebenfalls zurück.

    Ein anderer Kollege aus Roi-Et musste ebenfalls die QS der BVG zurückfordern. Der fuhr (auf anraten eines CH Rechtsanwaltes in TH) extra nach Udon Thani zum Steueramt, um diesen RO22 Wisch zu "kaufen". Das Steueramt Bern verlangte dies explizit, da es sich in diesem Falle um eine staatliche BVG handelte.

    Am besten gar nicht die TH Steuerbehörde involvieren. Einfach die Steuerbehörde Schwyz per E-Mail anfragen, ob ein TH Wohnsitznachweis (Immatrikulationsnachweis der CH Botschaft) und eine CH Abmeldebestätigung ausreicht und in Kurzform auf die Sturheit und "Korruptionsgefahr" der Thai-Behörden hinweisen (wie oben beschrieben).

  11. #10
    Avatar von Beuschel

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    Werds auch mal mit der E mail Auskunft versuchen bevor ich weitere Behördengänge auf mich nehme.
    Bei mir geht auch 2 x um BVG (nicht stattlich) und 1 x um 3a.

    Resultat folgt

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