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Rente meiner Thaifrau

Erstellt von Rimkhong, 23.02.2012, 22:41 Uhr · 64 Antworten · 6.309 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Rimkhong

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    Rente meiner Thaifrau

    Hallo liebe Thailandfreunde,


    eben kam ein Bericht über das deutsche Rentensystem im Fernsehen. Schöner Mist!


    Aber nun frag ich mich was meine Frau bekommt? Und vor allem, was bekommt sie wenn ich mal nicht mehr bin (ist 10 Jahre jünger als ich)?


    Ich bin selbständig ohne jegliches Vermögen oder Sachgüter. Wir haben ein gemeinsames deutsches Kind.
    Meine Frau arbeitet nicht, und hat auch nicht vor es über der Steuerfreigrenze zu tun.
    Wir sind seit über 12 Jahren verheiratet, sie hat aber immer nur eine begrenzte Aufenthaltserlaubnis, nächstes Mal wollen wir die unbefristete beantragen.
    Meine Rentenversicherung ist gering und möglicherweise werde ich im Alter Grundsicherung benötigen. Diese reicht dann aber sicherlich nicht für zwei Leute.



    1. Bekommt meine Frau auch Grundsicherung wenn sie keine Deutsche ist (Sie will in Deutschland bleiben)?

    2. Und was passiert wenn ich vor Ihr sterben sollte? (z.B. morgen Autounfall oder eben im Alter)

    Mit der Suche fand ich übrigens keine Antworten auf meine Fragen.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von siamthai1

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    moin rimkhong

    das klingt nicht gut ! wenn du aber noch die finanzielle möglichkeit hast etwas auf die seite zulegen und du noch nicht zu alt bist das zu tun,dann mach das.
    zwischen 50 und 100 euro sollte es schon sein aber nicht mehr. nicht mehr deshalb,weil, solltest du einmal in eine finanzielle notlage geraten darft du nicht dieses
    gesparte geld anrühren. diesen betrag sollte man auch immer in angespannten zeiten weiterführen können. kleinvieh macht auch mist !
    wenn du das 20 jahre oder mehr durchhältst ist deine frau wenigstens ein kleines bischen abgesichert. nur wie du das machst um das optimale rauszuholen musst du selber
    rausfinden. möglichkeiten gibts genug.

  4. #3
    Avatar von Hans.K

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    Deiner Frau und deinem Kind steht auf jeden Fall die große Witwenrente von 55% zu. Da du wie du selbst schon sagtest, aber nur eine geringe Rente zu erwarten hast wird das dementsprechend wenig sein. Sie wird daher ebenfalls eine Aufstockung ihres, beziehungsweise deines Renteneinkommens durch den Staat erhalten. Auf Dauer wird dieser Umstand keine befriedigende Lösung sein (keine Heimatbesuche usw. mehr drin) und von daher sollte sie sich auf jeden Fall um eine berufliche Tätigkeit bemühen. Je älter sie wird, umso schwerer wird es, ins Berufsleben einzusteigen. Eventuell könntest du ja eine Risikolebensversicherung abschließen.

  5. #4
    Avatar von Henk

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    Bei Selbstständigkeit wird ja leider oft die Altersvorsorge vergessen...Ein AN zahlt knapp 20% seines Bruttogehaltes (bis zur Bemessungsgrenze) an die RV; ein Selbstständiger sollte mindestens das gleich für das Alter zurücklegen. Freiwillig versichert bei der gesetzlichen RV ist ja möglich, aber nicht unbedingt lukrativ...lieber auf dem freien Markt umschauen. Natürlich sollte die Selbstständigkeit auch so viel abwerfen, dass man die Beiträge zahlen kann....
    Zur Absicherung des Todesrisiko ist eine Risiko-LV (insbesondere für dein KInd)in meinen Augen Pflicht...ist ja auch nicht teuer (wenn man gesund ist)...

  6. #5
    Avatar von sombath

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    Hallo Rimkhong ,
    das ist eine schwierige Situation , die aber hier im Forum von einigen Members schön geredet wird .
    Leider werden die Selbstständigen immer mehr , die selbst schon vor dem Ruhestand , Aufstockung erhalten .
    Ich habe den Bericht auch gesehen und habe festgestellt , daß gerade nicht die Selbstständigen die am
    schlechtesten gestellten sind , sonder die Arb. u. Angest. mit geringem Einkommen .
    Die haben das Beispiel " Beamte , Selbstst. u. Angest. " gebracht .
    Der Angest. hatte 850 Eur. Rente zu erwarten .
    Der Beamte hatte eine Nettopension von 2500 Eur.
    Der Selbstst. hatte nur eine Lebensver. über 50 000 Eur.
    Im Bericht ging es darum , daß der Selbstst. nach Verbrauch der 50 000 Eur. er eine Grundsicherung
    von ca. 800 Eur. zu erwarten hat .
    Also der Angest. , obwohl sein Leben lang Beiträge eingezahlt , am Ende nicht mehr hat als der Selbstst.
    Ich habe in der Verwandschaft einen ähnlichen Fall .
    Er hat auch immer gespart und Geld angelegt , aber er hat auch immer wieder investiert und dann Teile
    seiner Altersvers. in die Firma gesteckt .
    Ich schätze , daß heute die Mehrzahl der Selbstst. Probleme haben ihre Firmen im Alter zu verkaufen .
    Sind keine Kinder da, die übernehmen , sieht es meist sehr schlecht aus .
    Ich möchte nicht in deiner Situation sein .
    Ich sehe nur eine Lösung , mach die Frau fitt ( Sprache ) und suche eine Arbeitsstelle für sie .
    Alles Gute !

    Sombath

    Zitat Zitat von Rimkhong Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Thailandfreunde,


    eben kam ein Bericht über das deutsche Rentensystem im Fernsehen. Schöner Mist!


    Aber nun frag ich mich was meine Frau bekommt? Und vor allem, was bekommt sie wenn ich mal nicht mehr bin (ist 10 Jahre jünger als ich)?


    Ich bin selbständig ohne jegliches Vermögen oder Sachgüter. Wir haben ein gemeinsames deutsches Kind.
    Meine Frau arbeitet nicht, und hat auch nicht vor es über der Steuerfreigrenze zu tun.
    Wir sind seit über 12 Jahren verheiratet, sie hat aber immer nur eine begrenzte Aufenthaltserlaubnis, nächstes Mal wollen wir die unbefristete beantragen.
    Meine Rentenversicherung ist gering und möglicherweise werde ich im Alter Grundsicherung benötigen. Diese reicht dann aber sicherlich nicht für zwei Leute.


    1. Bekommt meine Frau auch Grundsicherung wenn sie keine Deutsche ist (Sie will in Deutschland bleiben)?
    2. Und was passiert wenn ich vor Ihr sterben sollte? (z.B. morgen Autounfall oder eben im Alter)
    Mit der Suche fand ich übrigens keine Antworten auf meine Fragen.

  7. #6
    Avatar von Hans.K

    Registriert seit
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    2.321
    Ich sehe nur eine Lösung , mach die Frau fitt ( Sprache ) und suche eine Arbeitsstelle für sie .
    Alles Gute ! Sombath[/QUOTE]


    Sombaths Vorschlag sollten sich aber nicht nur Selbstständige zu Herzen nehmen, sondern auch eine Menge anderer Leute. Solange die Gattin noch einigermaßen fit ist, schadet es nicht wenn sie beruflich tätig ist, um im Falle eines Falles (also ohne ihren Gatten der ihr bisher immer zur Seite stand) nicht ins kalte Wasser zu fallen.

  8. #7
    Avatar von atze

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    Im o.g. Bericht wurde alles bunt gewürfelt und Äpfel mit Birnen verglichen.
    Beamter mit 2.500 brutto, muss mindestens vorher 3.500 gehabt haben. Also A 13 aufwärts.
    Mit den im TV gebrachten Beispiel des Arbeiter / Angestellten, hätte also ein Beamter einfacher Dienst verglichen werden müssen. Der zahlt dann noch Krankenkasse und hat keine Betriebsrente. Und schon kann er seinem gezeigten Angestelltenkumpel die Hand reichen.

  9. #8
    Avatar von Chak

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    atze, die Mehrzahl der Angestellten heute (die Unterscheidung Arbeiter gibt es schon lange nicht mehr) hat aber keine Betriebsrente.

  10. #9
    Avatar von atze

    Registriert seit
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    1.092
    In Berlin im ÖD erst seit 01.11.2010.
    Und es bleibt dabei, Äpfel wurden mit Birnen verglichen.

  11. #10
    Avatar von tira

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    Cool

    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    atze, die Mehrzahl der Angestellten heute (die Unterscheidung Arbeiter gibt es schon lange nicht mehr) hat aber keine Betriebsrente.
    moin,

    ....... künftig net, alle ag sind verpflichtet dem an eine betriebsrente anzubieten, wohl wissend, dass die normale rente eine deckungslücke inne hat

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