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Recht bekommen in Thailand nur mit entsprechenden Geldmittel?

Erstellt von JT29, 05.01.2013, 15:21 Uhr · 3 Antworten · 987 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von JT29

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    Recht bekommen in Thailand nur mit entsprechenden Geldmittel?

    Mal so aus dem richtigen Leben:

    Die Schwester meiner Frau ist seit ein paar Wochen Witwe, natürlich nicht offiziell verheiratet gewesen. Aus der "Ehe" ist ein 15jähriger Sohn hervorgegangen. Zu allem Pech stürzte sie letzte Woche und hat einen gebrochenen Mittelfußknochen . Sie wird also ein paar Wochen ausfallen und nicht arbeiten können; die Ersparnisse gehen dem Ende entgegen.

    Nun ist die väterliche Familie scharf auf das knapp 2 Rai große Grundstück.

    Auf dem Amphoe sagte man ihr, dass sie in ihrem Falle einen Anwalt/Gericht einschalten solle. Dieser empfahl nun folgendes:

    1. Das Grundstück wird auf den Sohn überschrieben.
    2. Die Mutter erhält das alleinige Sorgerecht und damit
    3. die Erlaubnis, das Grundstück in seinem Namen bis zum 20. Geburtstag zu verwalten.

    Die Kosten halten sich in moderaten Grenzen. Ich frage mich dabei nur, gibt es in Thailand keine staatlichen Hilfen in solchen Fällen für mittellose Bürger, oder ist man dort (immer noch) auf dem Standpunkt, kein Geld - kein Recht?

  2.  
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  3. #2
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von JT29 Beitrag anzeigen
    Nun ist die väterliche Familie scharf auf das knapp 2 Rai große Grundstück.
    auf wen ist das Grundstück den eingetragen. Auf den Verstorbenen?

    Dann wäre die Mutter des Verstorbenen als erste erbberechtigt, dann der Sohn, wenn die Mutter verzichtet.
    Bruder usw. haben eigentlich keine Rechte....
    Man muss hier halt nur aufpassen, das beim Landoffice nichts unter der Hand läuft. Ist dann schwierig, wieder rauszuklagen.

    1. Das Grundstück wird auf den Sohn überschrieben.
    geht aber eigentlich nur, wenn es die Mutter des Verstorbenen nicht mehr gibt, oder sie zugunsten des Enkels verzichtet, oder die
    Mutter des 15j. eine Verfügung zugunsten des Sohnes geschrieben hat. Reicht dann auch aus.

  4. #3
    Avatar von JT29

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    Dann wäre die Mutter des Verstorbenen als erste erbberechtigt, dann der Sohn, wenn die Mutter verzichtet.
    Bruder usw. haben eigentlich keine Rechte....
    Man muss hier halt nur aufpassen, das beim Landoffice nichts unter der Hand läuft. Ist dann schwierig, wieder rauszuklagen.
    Danke. Es gibt keine Mutter des Verstorbenen mehr, daher der 15jährige Sohn.

  5. #4
    Avatar von waanjai_2

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    Der Weg der Übertragung des 2 Rai Grundstücks an den Sohn, mit ihr als allein sorgeberechtigt, klingt ganz intelligent. Ist der Sohn dann volljährig = unbeschränkt geschäftsfähig, kann er seiner Mutter ein lebenslanges Nießbrauchrecht am Grundstück geben. Evtl. sollte der Sohn das Grundstück so hoch belasten - und anderweitig gewinnbringend anlegen - dass keine Bank mehr Interesse am Grundstück hat.

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