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Papiere, Botschaft und Verlust der Gültigkeit ! ! !

Erstellt von Alien, 07.06.2012, 03:54 Uhr · 49 Antworten · 5.483 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von franky_23

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    Das Dokumentzeug mit den Beglaubigungen/ Überbeglaubigungen hat zuletzt ein Herr Ihrig gemacht. Denke bei ihm werden es auch 3 Jahre. Vielleicht ist er bereits am Koffer packen.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von markobkk

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    Zitat Zitat von JT29 Beitrag anzeigen
    @franky53
    Die deutsche ist gemeint, du hattest ein großzügiges Standesamt, i.d.R. wollen die auch für ein EFZ legalisierte Papiere aus TH.
    Wir brauchten noch nicht mal beglaubigte Dokumente geschweige denn legalisierte. Die Uebersetzung der Unterlagen auf deutsch hat vollkommen gereicht um innerhalb von 1 Stunde das EFZ auf dem Standesamt zu bekommen.

    Anschliessend das EFZ per Email an die Botschaft geschickt zusammen mit dem Fragebogen und 3 Tage spaeter die Konsularbescheinigung unter Vorlage vom original EFZ abgeholt. Am gleichen Tag auf's Aussenministerium zwecks Ueberbeglaubigung und dann ab auf's thailaendische Standesamt und geheiratet.

    Alles in allem von der Besorgung der thailaendischen Papiere mit zur Heirat hat es 14 Tage gedauert, wobei die meiste Zeit davon die Papiere mit FedEx irgendwo zwischen Deutschland und Thailand unterwegs waren.

  4. #13
    Avatar von markobkk

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Das Dokumentzeug mit den Beglaubigungen/ Überbeglaubigungen hat zuletzt ein Herr Ihrig gemacht. Denke bei ihm werden es auch 3 Jahre. Vielleicht ist er bereits am Koffer packen.
    Der ist noch da und macht das auch noch

  5. #14
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von markobkk Beitrag anzeigen
    Wir brauchten noch nicht mal beglaubigte Dokumente geschweige denn legalisierte. Die Uebersetzung der Unterlagen auf deutsch hat vollkommen gereicht um innerhalb von 1 Stunde das EFZ auf dem Standesamt zu bekommen.
    franky53 ist ja Österreicher. Da kann es durchaus sein, dass es kein Legalisationsersatzverfahren gibt. Für dich als Österreicher. Da wird die ausstellende Behörde von der Botschaft angeschrieben und um Stellungnahme gebeten ob diese Urkunde auch existiert. Dann kommt da so ein Klebetikett mit Stempel drauf.

    Wenn es länger dauert, sagt die Botschaft in vielen Fällen es liegt an den Thai Behörden, die Zeit brauchen um das Ganze zurückzuschicken.

    marko, wenn es bei euch so war, so ist das schön. In D gibt es häufig eine Weisunglage für den Standesbeamten. Du lebst in BKK? Hast also keinen Familiennachzug nach D hinter dir? Denn da könnte auch die ALB auf die Idee kommen, dass das Ganze erstmal geprüft wird.

  6. #15
    Avatar von markobkk

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen

    marko, wenn es bei euch so war, so ist das schön. In D gibt es häufig eine Weisunglage für den Standesbeamten. Du lebst in BKK? Hast also keinen Familiennachzug nach D hinter dir? Denn da könnte auch die ALB auf die Idee kommen, dass das Ganze erstmal geprüft wird.
    Aussage des Standesbeamten wenn wir in Thailand heiraten nichts fuer das EFZ legalisiert werden muss. Originale und Kopien inklusive der Uebersetzungen von einem amtlich anerkannten Uebersetzer waeren ausreichend. Die thailaendische Heiratsurkunde ist (musste) anschliessend aber naetuerlich legalisert wurden und die Hochzeit wurde in Deutschland nachbeurkundet, mit deutscher und internationaler Heiratsurkunde. Da gibt es fuer die ALB nicht mehr viel zu pruefen. Abgesehen davon wuerde ich meine Frau niemals auf Visa Ehegattennachzug nach Deutschland holen sondern immer auf der Basis Mutter eines deutschen Kindes. Geht schneller, ist einfacher und man spart sich erstmal den A1. Ist aber sowieso egal, da wir in Thailand wohnen und es nicht geplant ist dies in naher Zukunft zu aendern.

  7. #16
    Avatar von franky_23

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    Es gibt auch Standesbeamte mit anderen Ansichten, denn mit dem EFZ kannst nicht nur in Thailand heiraten.

    mit 28.1.3 ist es aber nur schwer möglich eine eigenständige AE zu bekommen. Da brauchst schon jemanden der dann §31 Abs. 1 für 28.1.3 analog auslegt.

  8. #17
    Avatar von markobkk

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen

    mit 28.1.3 ist es aber nur schwer möglich eine eigenständige AE zu bekommen. Da brauchst schon jemanden der dann §31 Abs. 1 für 28.1.3 analog auslegt.
    Kein Ahnung was das fuer ein Gesetz ist, aber ich vermute es geht um das Visa zum Nachzug zum deutschen Kind. Laut Aussage der deutschen Botschaft kann meine Frau jederzeit, auch ohne mich, auf die Botschaft gehen und es Visum beantragen damit Sie mit dem Kind in Deutschland leben kann. Das Visum ist zu erteilen. Diese Aussage wurde bei der Vaterschaftsanerkennung gemacht, da waren wir noch nicht verheiratet. Das Thema kam aber letztens in gemuetlicher Runde abends mit einem Mitarbeiter der Botschaft nochmals auf und selbst jetzt nach der Heirat hat meine Frau das Recht mit dem Kind in Deutschland zu leben. Da kann auch keine Auslaenderbehoerde das Visa verweigern. Das geht sogar so weit das sie sofort Hartz4 beantragen koennte. In meinen Augen ist ein Visa zum Nachzug zum Kind wesentlich einfacher als Ehegattennachzug. Kein Einkommensnachweis notwendig, kein Wohnraumnachweis notwendig, kein A1 notwendig.

    Wie gesagt betrifft uns nicht im Moment, aber das sind die Aussagen welche mehrmals von Seiten der Botschaft gemacht wurden. Sollte mir aber in Zukunft etwas passieren, wird meine Frau mit dem Kind nach Deutschland gehen, schon allein um unserem Kind spaeter ein ordentliche Berufsausbildung zukommen zu lassen.

    Eben ins Aufenthaltsgesetz geschaut meine Vermutung war somit richtig. Du beziehst Dich allerdings auf ein Eigenstaendiges Aufenthaltsrecht eines Ehegatten und ich rede von

    § 28 Familiennachzug zu Deutschen

    (1) Die Aufenthaltserlaubnis ist dem ausländischen

    1. Ehegatten eines Deutschen,
    2. minderjährigen ledigen Kind eines Deutschen,
    3. Elternteil eines minderjährigen ledigen Deutschen zur Ausübung der Personensorge

    zu erteilen, wenn der Deutsche seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet hat.

    Wenn von Anfang an der Aufenthaltsgrund Personensorge fuer das Kind ist, ist es vollkommen wurscht was mit mir als Ehemann ist und ob oder wie lange wir wo zusammen leben oder gelebt haben.

  9. #18
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Welche Form der Belaubigung hast gemacht? Die übliche Form ist, dass eine normales Dokument mit einer Legalisationsersatzbescheinigung versehen wird und dann für den dt. Rechtsbereich i.d.R. übersetzt wird. Für was eine Überbeglaubigung des EFZ vermutlich in Form einer Apostille? Wieso die Thl. Botschaft?
    habe ich hier schon mal geschrieben ,in der Zwischenzeit weiß(glaube)ich auch dass es teilweise zuviel des Guten war.

    ich hatte zum Zeitpunkt meiner geplanten Hochzeit so gut wie keine Forenerfahrung und habe die Liste,die mir mein Standesbeamter in Amstetten gegeben hat ,abgearbeitet.

  10. #19
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von markobkk Beitrag anzeigen
    Laut Aussage der deutschen Botschaft kann meine Frau jederzeit, auch ohne mich, auf die Botschaft gehen und es Visum beantragen damit Sie mit dem Kind in Deutschland leben kann.
    Dies geht dann aber nur, wenn die den Nachweis erbringt, das sie das alleinige Sorgerecht hat oder andernfalls bedarf es Deiner Zustimmung.

    Geburtsurkunde, alleiniger Sorgerechtsnachweis und Hausregister muessen aber zwischenzeitlich bereits bei der Visumbeantragung legalisiert und von einem entsprechend qualifizierten Uebersetzer in die deutsche Sprache uebersetzt sein. Auch darf natuerlich ueber die deutsche Nationalitaet des Kindes keinerlei Zweifel bestehen. Die Vaterschaftsanerkennung vom deutschen Kindesvater ware auch noch beizubringen, denn hieraus erwaechst ja erst das Recht zur deutschen Vaterschaft. Auch wird eine Wohnadresse in Deutschland benoetigt, da der deutsche Staatsbuerger, das Kind zu dem nachgezogen wird, nie ueber einen deutschen Wohnsitz verfuegte bzw. in Deutschland wohnhaft ist.

    Eine interessante Konstellation, denn im Regelfall wird ja davon ausgegangen, dass einem deutschen Kind nicht das Zusammensein mit dem in Deutschland lebenden Vater verweigert werden kann, was aber in Eurem Fall nicht gegeben ist. Natuerlich hat das Kind als deutscher Staatsbuerger ein Recht auf ein Leben in Deutschland, wobei dann aber der Sorgebrechtigte entscheidet, weil das Kind ja selbst noch nicht geschaeftsfaehig ist. In erster Linie muss sichergestellt werden, dass das Wohlergehen des Kindes gewaehrleistet ist. Dieses geht ueber moegliche Interessen der Kindeseltern. Besteht die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind bei einem Umzug nach Deutschland im Kinderheim enden wuerde, dann koennte durchaus ein Visum verweigert werden, speziell wenn das Kind noch nie in Deutschland gelebt hat und der Umzug fuer es ein Umzug in eine voellig neue und unbekannte Kultur waere. Alles Aspekte, die da in die Sache hineinspielen koennten, denn natuerlich tragen die deutschen Behoerden in erster Linie die Verantwortung fuer das Wohlergehen des deutschen auslaendischen Staatsbuergers. Die Interessen der auslaendischen Mutter koennen dagegen durchaus vernachlaessigt werden, wenn sie nicht im Einklang mit denen des Kindes sind.

    Kommt also voll und ganz auf die Situation an. Zieht die Familie im Einklang nach Deutschland um, dann gibt es sicherlich bei einer Beantragung eines Visums auf Basis Familiennachzug zum deutschen Kind keinerlei Probleme. Die Familie unterliegt natuerlich dem Schutz des deutschen Staates, wenn die Absicherung der Familie in Thailand nicht gewaehrleistet ist, weil es hier eben nur bedingt fuer einen Auslaender moeglich ist erwerbstaetig zu sein und es keine soziale Absicherung gibt. Auf dieser Basis koennte dann auch die Kindesmutter argumentieren, wenn es z. B. durch eine Vernachlaessigung durch den deutschen Kindesvater kommt oder dieser ablebt. Das Wohlergehen des minderjaehrigen deutschen Staatsbuergers kann in Thailand nicht mehr gewaehrleistet werden.

    Sagen wir es so. Es kommt voll und ganz auf die Umstaende an und die verschiedensten Aspekt waeren abzuwaegen, wobei das Wohlergehen des Kindes an erster Stelle stehen muss.

  11. #20
    Avatar von markobkk

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    Richard, vollkommen korrekt. Zum damaligen Zeitpunkt, als die Botschaft die Aussage gemacht hat, waren wir noch nicht verheiratet. Es gab lediglich die Vaterschaftsanerkennung und den deutschen Pass vom Kind. Zu dieser Zeit war meine Frau, damals Freundin, allein sorgeberechtigt.

    Aber auch jetzt, nach Heirat, kann das Visa auf Personensorge ausgestellt werden, da die Mutter ein Recht hat beim Kind zu leben. Kind spricht fliessend deutsch, thai und englisch und war zumindest mal fuer 14 Tage in Deutschland gemeldet. Wohnraum waere vorerst bei Verwandten vorhanden und finanziell ist meine Frau auch abgesichert. Wie gesagt, ich mach mir da keine Gedanken, sehe aber auch keinerlei Probleme wenn wir uns entscheiden wuerden nach Deutschland zu ziehen, egal auf welcher Visagrundlage.

    Irgendwie kommen wir aber vom Thema ab :-)

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