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Niederlassungserlaubnis 60 Pflichtbeiträge

Erstellt von DisainaM, 27.07.2010, 12:25 Uhr · 26 Antworten · 23.085 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DisainaM

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    Niederlassungserlaubnis 60 Pflichtbeiträge

    in einigen Bundesländern wird die gesetzliche Vorschrift,

    Voraussetzungen der Niederlassungserlaubnis
    Einem Ausländer ist eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn

    1. er seit 5 Jahren die Aufenthaltserlaubnis besitzt,
    2. sein Lebensunterhalt gesichert ist,
    3. er mindestens 60 Monate Pflichtbeiträge oder freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung geleistet hat oder Aufwendungen für einen Anspruch auf vergleichbare Leistungen einer Versicherungs- oder Versorgungseinrichtung oder eines Versicherungsunternehmens nachweist. Berufliche Ausfallzeiten auf Grund von Kinderbetreuung oder häuslicher Pflege werden entsprechend angerechnet.
    4. er in den letzten drei Jahren nicht wegen einer vorsätzlichen Straftat zu einer Jugend- oder Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten oder einer Geldstrafe von mindestens 180 Tagessätzen verurteilt worden ist,
    5. ihm die Beschäftigung erlaubt ist, sofern er Arbeitnehmer ist,
    6. er im Besitz der sonstigen für eine dauernde Ausübung seiner Erwerbstätigkeit erforderlichen Erlaubnisse ist,
    7. er über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt,
    8. er über Grundkenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse im Bundesgebiet verfügt und
    9. er über ausreichenden Wohnraum für sich und seine mit ihm in häuslicher Gemeinschaft lebenden Familienangehörigen verfügt.
    eng ausgelegt,
    was für viele zur Folge hat,
    dass sie die Auflage der 60 Monatsbeiträgen nicht erfüllen können.

    Dies bedeutet,
    sie müssen entweder beim Deutschen Rentenversicherungsbund die 60 Monate freiwillig nachzahlen,
    oder eben Aufwendungen für einen Anspruch auf vergleichbare Leistungen einer Versicherungs- oder Versorgungseinrichtung oder eines Versicherungsunternehmens erwerben.

    Hat jemand Erfahrungswerte, wo zu welchen Konditionen, der Erwerb dieses Anspruches angeboten wird ?
    Oder anders, was kosten 60 Beiträge bei welchen Versicherungsunternehmen,
    oder ist die freiwillige Nachzahlung beim Rentenversicherungsbund günstiger ?

  2.  
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  3. #2
    Avatar von JT29

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    hmm...ob da jemand Erfahrungswerte hat Der § bezieht sich ja nur auf den eigenständigen Ausländer; für die mit einem Deutschen Verheirateten gilt der § 28 (2) AufenthG und damit hat sich die Sache erledigt.

  4. #3
    Avatar von Simone

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    Wurde mir auch so gesagt. 60 Monate werden nicht gefordert wenn der Ehepartner Deutscher ist.

  5. #4
    Avatar von Nokgeo

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    Betrifft zwar nicht die heutige Niederlassungserlaubnis..

    Meine EX sollte beim Antrag zu Ihrer unbefristeten Aufenhaltserlaubnis..(schon einige Jahre her ) , die 60 Monate RV Einzahlung belegen.
    60 Monate kamen bei Ihr nicht zusammen..so das ich ( Deutscher ) den Rest nachwies. ( Berlin / Friedrich Krause Ufer / ALB )

    Stellt sich mir die Frage, wie was nachgewiesen werden kann..wenn ganz jung geheiratet, Thai-Frau Hausfrau ist..Sie nach 3 Jahren die Niederlassungserlaubnis beantragt, er erst seit z.B. 2 Jahren im Job ist.. Geht ja hier um Beiträge von 5 Jahren..

  6. #5
    Avatar von waanjai_2

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    Man erkennt sehr schön, dass auch Deutschland für langfristige Aufenthaltstitel bestimmte Wunschvorstellungen hat. Braucht nicht als "Green Card" konkretisiert zu sein. Reicht völlig aus, wenn man sagt, Ausländer, die bei uns für immer bleiben wollen, sollen in Lohn und Brot stehen. Arbeitslose haben wir schon selbst genug. Die müssen deshalb eine(n) Deutsche(n) finden die/der sie heiratet. Und so passiert es ja auch - massenhaft und jeden Tag. Und die Inländer sehen es genauso.

  7. #6
    Avatar von franky_23

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    Nokgeo,

    60 Monate ist bei einem Nichtdeutschen Ehepaar. Du stellst auf ein Deutsch Ausländisches Ehepaar ab. Selbst in diesem Fall würde die betroffene Person erneut eine AE erhalten.

    Regeln die für ein Ausländisches Ehepaar gelten, solltest nicht auf ein Deutsch Ausländisches Ehepaar übertragen.

  8. #7
    Avatar von Nokgeo

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    Hallo Franky_23,
    hast recht, irgendwie sind mir die Zeiten durcheinander geraten..

    Mein Bsp. / Frage, bezog sich vor der Gesetzesänderung,..denke die war ~ 2004, danach --> Niederlassungserlaubnis.

    alt:
    " Stellt sich mir die Frage, wie was nachgewiesen werden kann..wenn ganz jung geheiratet, Thai-Frau Hausfrau ist..Sie nach 3 Jahren die Niederlassungserlaubnis beantragt, er erst seit z.B. 2 Jahren im Job ist.. Geht ja hier um Beiträge von 5 Jahren.."

    neu:
    " Stellt sich mir die Frage, wie was nachgewiesen werden konnte..wenn ganz jung geheiratet, Thai-Frau Hausfrau ist..Sie nach 3 Jahren oder waren das 5 Jahre..?? den unbefristeten Aufenthaltstitel beantragen wollte, er erst seit z.B. 2 Jahren im Job war.. Geht ja hier um Beiträge von 5 Jahren..( 60 Monate RV- Einzahlung )

    Nach meinem Verständnis,hat sich somit das Ausl. - Gesetz zum Positiven für Antragsteller, die mit einer / einem Deutschen verheiratet sind, geändert.

  9. #8
    Avatar von DisainaM

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    im vorliegenden Fall bekommt die Frau eine Witwenrente von ihrem verstorbenen deutschen Ehemann über 50 Euro im Monat.

    Jetzt, Jahre nach dem Tod des Mannes, steht fest, dass nur für den Fall, dass der Mann für sie Pflichtbeiträge gezahlt hätte, würden diese zur Anrechnung kommen.

    Bei der Deutschen Rentenversicherung kostet ein Pflichtbeitrag ca. 79 Euro im Monat, 5 Jahre Pflichtbeiträge, also 60 Monate, würden rechnerisch ca. 5.000 Euro kosten,
    doch geht das bei der Rentenvers. nicht,
    nur bis zum 31.3. eines Jahres, kann man für das vorherige Jahr die Pflichtbeiträge nachzahlen.
    Für die Nachzahlung von 5 Jahren kommt damit nur ein Versicherungsunternehmen in Frage.

    Hat da jemand Erfahrungswerte ?

  10. #9
    Avatar von Nokgeo

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    im vorliegenden Fall bekommt die Frau eine Witwenrente von ihrem verstorbenen deutschen Ehemann über 50 Euro im Monat.

    Jetzt, Jahre nach dem Tod des Mannes, steht fest, dass nur für den Fall, dass der Mann für sie Pflichtbeiträge gezahlt hätte, würden diese zur Anrechnung kommen.

    Bei der Deutschen Rentenversicherung kostet ein Pflichtbeitrag ca. 79 Euro im Monat, 5 Jahre Pflichtbeiträge, also 60 Monate, würden rechnerisch ca. 5.000 Euro kosten,

    Hat da jemand Erfahrungswerte ?
    Thread hier heisst: Niederlassungserlaubnis 60 Pflichtbeiträge.

    Zwischenztl.festgestellt..das es bei der Niederlassungserlaubnis keiner 60 monatlicher Pflichtbeiträge mehr bedarf..

    Die ganze Thematic versteh ich nun garnicht mehr..( Niederlassungserlaubnis - Witwenrente )

    " Jetzt, Jahre nach dem Tod des Mannes, steht fest, dass nur für den Fall, dass der Mann für sie Pflichtbeiträge gezahlt hätte, würden diese zur Anrechnung kommen.

    Es gibt ja den sogenannten RENTENVERSICHERUNGSVERLAUF. Kenn ich so..das der z.B. seitens Deutscher Rentenversicherung, 1 X pro Jahr verschickt wird, mit z.B. der Bitte, um Überprüfung eventueller Fehlzeiten.
    ( Für Arbeitnehmer und Arbeitslose )

    Nun gehts bei dir um eine Witwenrente..von actuell 50 Euro monatlich. Wenn ich das richtig verstehe, wären in das Rentenkto. der Witwe Pflichtbeiträge eingezahlt worden..gäbe es ne höhere Witwenrente ???

    Dazu muss Mensch doch erstmal sozialversicherungspflichtig arbeiten..gearbeitet haben..damit so ein Kto. überhaupt erstellt wird ?

    Sind das nicht 2 paar Schuhe ? Witwenrente- eigenes RV-Kto. ?

  11. #10
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Nokgeo Beitrag anzeigen
    Thread hier heisst: Niederlassungserlaubnis 60 Pflichtbeiträge.

    Zwischenztl.festgestellt..das es bei der Niederlassungserlaubnis keiner 60 monatlicher Pflichtbeiträge mehr bedarf..
    nein die Witwenrente hat nichts mit der Auflage des Ausländeramtes zu tun,
    5 Jahre Pflichtbeiträge nachzuweisen.
    (Witwenrente - diese Info galt nur dem Hintergrund / schon alt)


    Woraus entnimmst Du, dass es bei der Niederlassungserlaubnis keiner 60 Monate 5 Jahre Beiträge mehr bedarf ???

    Niederlassungserlaubnis

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