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Neuer Botschafter / Visavergabe

Erstellt von TG923, 23.12.2011, 17:28 Uhr · 50 Antworten · 5.021 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
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    8.731
    [QUOTE=jerry1959;942786]
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Welche Aufgabe hatte dann deiner Meinung nach Frau Hartung? Die war gemeint, da volker Frau Hartung so gelobt hat.

    ja war die denn jemals in der Visastelle?
    Was soll deine Bemerkung? ging doch um den Service in der Visastelle und meine Anmerkung war, dass es fraglich ist, dann Personen von anderen Abteilungen als Beleg zu nehmen, dass sich etwas gebessert hat. Da sind wir offensichtlich einer Meinung, dass dies wenig Sinn macht.


    [quote]

    naja, da Du ja bereits alles weist, oder zumindest so tust, sollte das ja eigendlich nicht nötig sein, oder Du solltest Dir diese Frage selber beantworten können. Die Legalisation (der Stempel auf der Urkunde) macht diese ausländische Urkunde rechtsfähig für den deutschen Rechtsraum. Soll heissen, man kann sie für alles, nicht nur für die Behördengänge, nutzen. Hättest Du auch selbst drauf kommen können. Einfacher wäre das Apostilleverfahren, aber soweit ist Thailand noch lange nicht. Erst einmal müssen sie auf den Level der richtigen Legalisationsverfahren kommen, denn sie sind ja erst beim
    Legalisationsersatzverfahren. Habe aber gehört, dass sie daran arbeiten.
    [/qoote]

    die Frage ist halt, wieso dies bei der Urkunde in dieser Form sein muss! Auch in BKK bekommt man ja Abschriften der Geb. Urkunde, die aber nicht reichen. Wenn Deutschland bei einer Apostille ebenfalls nicht akzeptiert, dass nur ein Abschrift gestempelt wird, dann würde das gleiche Problem bei einer Apostille gelten. Es gibt nichts gegen eine Überprüfung der Urkunde, nur das wie und die Verfahrensweise, die weiter geht als zu Zeiten des Anstreichers. Denn da wurde nur eine deutsches Personenstandsdokument auf Dauer verändert. Das war aber mit der Neuausstellung eines Passes reversibel. In D wollte von mir noch nie jemand die erste Orginalurkunde. Aber dass ein Legalisationsersatzverfahren notwendig ist, entspringt doch ebenfalls der Anstreichertradition. In Dänemark ist dies nicht von Nöten. Diese haben in die gleichen Dokumente durchaus vertrauen.



    das ist nun wirklich Quatsch franky, denn selbst Du solltest wissen, dass Service Resourcen verschlingt, die nirgendwo vorhanden sind. Also geht man danach, wer das ganze verursacht und sagt ihm: alles oder garnicht. Das hat auch den Vorteil, dass der vollständig gestellte Antrag, meist, schneller entschieden werden kann.
    Erstens können dies andere Botschaften durchaus noch. Bisher konnte man dies in Thailand auch. Welche Ressourcen wurden abgezogen? Dies vor dem Hintergrund einer Verwaltungsvereinfachung durch elektronische Verfahrensabläufe. Sag mir mal die Rechtsgrundlage bei der ein Antragsteller nur einen vollständigen Antrag abgeben darf. Welche Verwaltungsvereinfachung geht damit einher? Jemand kommt und bringt die Antragsunterlagen, sichtet diese und stellt fest, alles ok, ausser Dokument X z.B. A1 Nachweis ist alles vorhanden. In eine Aktenmappe und Zettel mit dem Vermerk geprüft. A1 fehlt. Dann muss beim Nachweis, der von Goethe übermittelt wird im Prinzip nicht mal mehr vorgesprochen werden. Wer auf Kontrolle wert legt, der kann sagen, dass dann ja zumindest das A1 per Post nachgereicht werden müsste. Auch dazu wäre kein neuer persönlicher Termin nötig.

    Jetzt willst du mir sagen, dass zweimal kommen weniger Ressourcen verschlingt? Evt. ist dann eine neue Person am Schalter oder was auch natürlich wäre, die gleiche Schalterangstellte erinnert sich nicht mehr vollständig daran führt zu einer Arbeitserleichterung?

    Wie werden die Stellen bei der Botschaft ermittelt?

    Ich weiss es nicht, aber angenommen, man würde ein Verfahren haben, ein Schengenvisum bekommt 1 Punkt ein multiple entry 2 Punkte, ein nationales Visum 5 Punkte etc. Dann könnte der Personalschlüssel z.B. 0 - x Punkte 1 Visaentscheider 2 lokale Schalterangestellte bedeuten.

    Dies sind beim Staat übliche Methoden den Stellenbedarf zu ermitteln. Sicherlich kann er hier auch anders sein.

    Jetzt nehmen wir nur mal deinen Fall. Man schickt jemand weg, was ein abgewiesener Fall ist und lässt ihn noch einmal kommen. Somit hat man aus einem Vorgang intern zwei Vorgänge gemacht. Die Folgen für den Personalbedarf kann sich jeder ausrechnen.

    Wäre dies so, so sollte sich der Bundesrechnungshof mal genauer damit beschäftigen.

    Dass das Schalterpersonal z.B. nur x Fälle am Tag bearbeitet ist ja bekannt. dies wäre dann eine wundersame formale Arbeitsmehrung, da ab x+1 Punkte eben einen zusätzlichen Visaentscheider oder eine zusätzliche Schalterkraft in dem Stellenschlüssel auftaucht. Darauf bauen dann wieder die Funktionsstellen auf, oder?

    Eine Arbeitsmehrung, die gleichzeitig den Service verschlechtert.

  2.  
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