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Neue Regelungen für das Umziehen von D nach Thailand

Erstellt von waanjai_2, 29.09.2011, 16:04 Uhr · 12 Antworten · 2.976 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von waanjai_2

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    Neue Regelungen für das Umziehen von D nach Thailand

    Also ich bin geschockt. Da schrieb mir ein guter Freund, es hätte sich beim Thema Umzug von D nach TH einiges geändert, und keiner spricht es hier an.

    "Seit Anfang des Jahres 2011 würden private Ausfuhren wie gewerbliche behandelt. Man braucht also eine Ausfuhrgenehmigung vom deutschen Zoll. Man muss denen bereits im Vorfeld an einem festgelegten Datum 2 Stunden Gelegenheit geben die Sachen zu begutachten."

    Das ist so gut wie das "Aus" für die beliebte Anfuhr derjenigen Teile - bloß keine kompletten Container - die man nach Thailand mitnehmen möchte (bitte streng prüfen, ob es sinnvoll ist) - durch Eigenarbeit und Leih-LKW bis hin zur Küste und dortige Übergabe an ein See-Fracht-Unternehmen. Das typischerweise das gesammelte Stückgut in seine eigenen Sammel-Container verfrachtete und zu den viel billigeren Stückgut-Tarifen nach Bangkok verbrachte.

    Mein bisheriges Seefracht-Unternehmen in Bremen hat sich deshalb entschlossen bei privaten Ausfuhren - also die bekannte Haushaltsrückführung der thail. Frau - eine Spedition einzuschalten, die dann auch alles mit dem deutschen Zoll durchzieht. Klar, kostet mehr Geld für den Kunden in D und das persönliche Hinschaffen bis zum Warehouse der besagten Spedition bringt nun recht wenig Ersparnis.

    "Die Die Ausfuhrgenehmigung kann dann nur nach Inspektion durch den dt. Zoll von
    der Spedition angefordert werden. Außerdem ist zu jedem transportierten Teil eine Wertangabe erforderlich.
    Durch dieses kompliziertere Handling hat sich ***** entschlossen das nicht mehr selbst zu machen. Hr. ***** hat mich an einen Hr. ***** von der Spedition ***** verwiesen.

    Werden wir nun alle auf den Weg der viel kostspieligeren Versendung von Household Goods via internat. Speditionen oder internationale Verleihern von Containern getrieben?
    Dann müßte man dem Interessenverband dieser Anbieter zumindest Hochachtung für einen geschickten Schachzug zollen.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von phi mee

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    Irgendwie sehe ich jetzt nicht das große neue Problem. Selbst ein privates Päckchen nach Thailand muss, sobald ein Wert von m. W. 100 € überschritten wird deklariert werden. Dieses erfolgt durch einen entsprechenden Aufkleber auf dem Päckchen.

    Wenn du deinen Hausstand nach Thailand verschiffen willst, wird der Zettel halt ein bisschen länger. Realistische Zeitwerte der gebrauchten Gegenstände sollten natürlich ergänzt werden. Der Zoll prüft nur die Übereinstimmung. Gute Speditionen machen die Ausfuhrerklärungen online.

    Somit wird dann der Container bei Abfahrt mal eben beim örtlichen Zoll vorbei gefahren und verplombt oder du bestellst den Zoll zu dir, wenn der gefüllte Container vor deiner Haustür steht und dann wird dort geprüft und verplomt.

    Kann mir nicht vorstellen, dass bisher einfach ein Container mit Hausrat befüllt und unverzollt in ein nicht EU Land verschifft werden konnte.

  4. #3
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von phi mee Beitrag anzeigen
    Kann mir nicht vorstellen, dass bisher einfach ein Container mit Hausrat befüllt und unverzollt in ein nicht EU Land verschifft werden konnte.
    Nun wollte ich ja gar keinen thread zum Thema verschiedenes subjektives Vorstellungsvermögen von Auswanderungswilligen starten.
    Aber einen Fakt habe ich ja schon genannt. Wenn nun private Ausfuhren wie gewerbliche behandelt werden, dann bedeutetet das mehr Aufwand für den Versender. Im Falle, dass er Stückgut in Sammelcontainer einstellt und dies als private Ausfuhr angesehen wurde, erfolgte also weder eine zollamtliche Überprüfung noch war es erforderlich. für jeden einzelnen Gegenstand in der packing list (auf Englisch) eine Wertangabe anzugeben.

    So ist es schon einmal bei mir gelaufen und ich habe darüber auch hier im Forum berichtet. Was ich mir heute und damals alles vorstellen konnte, laß ich 'mal außen vor, will ja auch nicht Dinge hier nennen, die ebenfalls ganz wunderbar in der Lage wären, das private Exportieren von gebrauchten Haushaltsgegenständen noch mehr zu erschweren.

  5. #4
    Avatar von lucky2103

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    Ich verweise hier, wie immer, auf @tramaico: "Ausser Geld und Verstand muss man nichts nach TH mitnehmen".

  6. #5
    Avatar von Chak

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    Ich wollte es gerade bemerken, Lucky.

  7. #6
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Ich verweise hier, wie immer, auf @tramaico: "Ausser Geld und Verstand muss man nichts nach TH mitnehmen".
    Man muß ein gar trauriges Leben verbracht haben, wenn es aus all dieser Zeit keinen Gegenstand gibt, an dem man besonders hängt, dessen Wert deshalb so unermeßlich hoch ist, weil der Wert halt ein sentimental value ist.

  8. #7
    Avatar von lucky2103

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    Ich glaube zu verstehen, was Du meinst.
    Als Buddhist hänge ich aber an gar nichts....dieses nicht loslassen können ist eher christlich.
    Es würde mich belasten, alten Ballast mitzuschleifen - Das Abwerfen von Ballast ist mitnichten Teil eines trauriges Leben, wie Du es vermutest.

    Ich bin 1997 nach TH gegangen, nur mit dem, was ich im Flieger mitnehmen konnte - den ich wollte ja einen neuen Lebensabschnitt anfangen...da war es notwendig, vorher alte Zöpfe abzuschneiden.

  9. #8
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Als Buddhist hänge ich aber an gar nichts....dieses nicht loslassen können ist eher christlich.
    Es würde mich belasten, alten Ballast mitzuschleifen......
    Das mag es sicherlich geben. Wenn gleichzeitig auch noch religiöse Überzeugungen eine Rolle spielen.
    Andere sind anders. Können noch nicht einmal ihren geliebten Teddybär aus der Kleinkinderzeit ablegen. Oder andere Jugenderinnerungen, oder das erste selbst verdiente Geld - in Münzen. Gibt so Vieles woran Menschen hängen und meinetwegen auch hängen mögen. Denn vielleicht erleben sie die Trennung so emotional schmerzhaft wie das Abnabeln von der Mutter. Das will doch hier wohl keiner. Wo man das Ausmaß an Verkindschtheit so häufig festellen muß.

  10. #9
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Denn vielleicht erleben sie die Trennung so emotional schmerzhaft wie das Abnabeln von der Mutter.
    Da kann man aber von einer Auswanderung nur dringenst abraten. Sehr wahrscheinlich, dass sie frueher oder spaeter als zeternde Auslaender enden, weil bei Muttern eben alles besser war. Es hilft dann auch nicht, wenn man Mamas Urne im Koefferchen hat.

  11. #10
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Ich glaube zu verstehen, was Du meinst.
    Als Buddhist hänge ich aber an gar nichts....dieses nicht loslassen können ist eher christlich.
    Es würde mich belasten, alten Ballast mitzuschleifen - Das Abwerfen von Ballast ist mitnichten Teil eines trauriges Leben, wie Du es vermutest.

    Ich bin 1997 nach TH gegangen, nur mit dem, was ich im Flieger mitnehmen konnte - den ich wollte ja einen neuen Lebensabschnitt anfangen...da war es notwendig, vorher alte Zöpfe abzuschneiden.
    Wirklich christlich ist - GOTT und die Menschen zu lieben und nicht irgendwelche Dinge (wie Geld oder Macht ...) .

    In meiner Buddhistischen-Lehrzeit hat mir Ajahn Tun einmal gesagt - Anhaftung ueberwindet man nur durch Weisheit.

    Selbst wenn jemand etwas zuruecklaesst und glaubt sich dadurch trennen zu koennen, kann durchaus noch anhaften, wenn er keine entsprechende Weisheit entwickelt hat.

    Unbestaendigkeit zeichnet unser Leben aus - so ist es eben. Dieser Gedanke kann sehr hilfreich sein, wenn man sich zu sehr an etwas klammert. Als Christ kann ich heute besser damit umgehen als zu meiner buddhistischen Zeit.

    Nun wohne ich schon einige Zeit hier in Bangkok und muss sagen viel von den Dingen die wir mitgenommen haben sind verschenkt. Die Leutchen haben sich riesig gefreut und wir auch .

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