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Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thailand?

Erstellt von waanjai, 06.10.2004, 23:35 Uhr · 35 Antworten · 4.264 Aufrufe

  1. #11
    waanjai
    Avatar von waanjai

    Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

    Zitat Zitat von conny",p="176240
    Nimm es mir nicht krumm, aber ich fände es besser zu wissen, was denn jetzt tatsächlich Fakt ist. Und nicht was evtl. oder wahrscheinlich sein könnte
    1. Dies ist auch mein Wunsch, mein Ziel.
    2. Deshalb habe ich - als Unerfahrener in diesen Dingen - das Ergebnis der früheren Diskussion "auf den Punkt gebracht".
    3. Und hoffe nun, dass - wie nun schon bereits durch Johann geschehen - von den Expatriates und von den Männern, deren Frauen in den letzten Jahren Grund erworben haben, zu diesen Punkten klar Stellung bezogen wird.

    Also, das oben Zusammengefaßte gilt bei 1. unter der Bedingung, dass der ausländische Ehegatte auf alle erbrechtlichen und sonstigen Ansprüche auf das Land vorher verzichtet.

    Kein Problem für mich, wofür hat man thailändische Kinder oder Verwandte. :-)

    Erbitte weitere kurze Stellungnahmen zu Post #8

  2.  
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  3. #12
    Abu
    Avatar von Abu

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    251

    Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

    Zitat Zitat von waanjai",p="176235
    1. Eine Thailänderin, die mit einem Deutschen verheiratet ist, und dessen Nachnamen nun als Familiennamen trägt, kann in Thailand unbegrenzt Land erwerben.
    Zitat Zitat von waanjai",p="176255
    Also, das oben Zusammengefaßte gilt bei 1. unter der Bedingung, dass der ausländische Ehegatte auf alle erbrechtlichen und sonstigen Ansprüche auf das Land vorher verzichtet.
    Das entspricht dem, was ich schon wiederholt an verschiedener Stelle gelesen habe.

    Zitat Zitat von waanjai",p="176235
    2. Erst wenn die so verheiratete Frau die deutsche Staatsangehörigkeit annimmt, dann darf sie max. 1 Rai Land erwerben.
    Das scheint mir so nicht ganz korrekt zu sein, aber da muß ich selbst noch mal recherchieren...

    Zitat Zitat von waanjai",p="176235
    Mit anderen Worten, der bei Baanthai noch online befindliche Ratgeber Text wäre inzwischen schlicht falsch, weil nicht mehr aktuell.
    Wieso? Dort heißt es u.a.:
    "Während in der Vergangenheit das für Ausländer bestehende Verbot zum Grunderwerb sich auch auf deren thailändische Ehegatten erstreckte, ist ein Grunderwerb für letztere inzwischen möglich. Voraussetzung ist jedoch, daß beide Eheleute bei Umschreibung des betreffenden Grundstücks eidesstattlich versichern, daß der Kaufpreis, der für den Erwerb des Grundstücks aufgebracht wird, aus dem (eigenen) Vermögen der thailändischen Ehefrau stammt."
    ( http://www.baanthai.com/ratgeber/grunderwerb.asp )
    Das entspricht doch Deinem 1., oder?

    Abu

  4. #13
    waanjai
    Avatar von waanjai

    Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

    @ Abu
    Vielen Dank für den Link zum Text von 2001. Nur der ältere Text, den ich verlinkt habe, ist natürlich in Sachen Grunderwerb veraltet. Und den Text aus 2001 hatte ich glatt übersehen.

    Schön wäre es jetzt noch, wenn die Frage mit den Konsequenzen einer Änderung der Staatsbürgerschaft auch geklärt werden könnte.

    Nochmals vielen Dank an alle. :-)

  5. #14
    Abu
    Avatar von Abu

    Registriert seit
    22.09.2004
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    251

    Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

    Zitat Zitat von Abu",p="176413
    Zitat Zitat von waanjai",p="176235
    2. Erst wenn die so verheiratete Frau die deutsche Staatsangehörigkeit annimmt, dann darf sie max. 1 Rai Land erwerben.
    Das scheint mir so nicht ganz korrekt zu sein, aber da muß ich selbst noch mal recherchieren...
    Ich glaube es ist so:

    - Wenn die Frau die deutsche Staatsangehörigkeit annimmt, hat das erst mal keinerlei rechtliche Folgen hinsichtlich Landbesitz in Thailand.
    - Wenn sie aber die thailändische Staatsangehörigkeit aufgibt (was sie aufgrund der deutschen gesetzlichen Regelungen normalerweise tun muß) wird sie wie jeder andere Ausländer auch behandelt.
    - Ausländer dürfen in Thailand kein Land bzw. unter bestimmten Bedingungen (Investment) max. 1 Rai Land besitzen.

    Siehe hier (leider in Englisch und ich habe keine Zeit für die Übersetzung):

    http://phuketgazette.com/issuesanswe...ils.asp?id=704
    http://phuketgazette.com/issuesanswe...ils.asp?id=187

    Abu

  6. #15
    Schulkind
    Avatar von Schulkind

    Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

    Dieser Text stammt aus: 07.12.98 Quelle

    Mehrfach habe ich inzwischen Hinweise gefunden, dass dies längst nicht mehr stimmen würde.

    Deshalb stellt sich die - im Prinzip leicht zu beantwortende - Frage, welche thailändischen Ehefrauen, die ihre Ehen in Thailand registriert hatten, in den letzten 5 1/2 Jahren dort problemlos Land erworben haben. ?

    Gibt es auch Gegenbeispiele?[/quote]


    Hallo, tut mir leid, manchmal geht der Zitatengeber bei mir nicht. Ist vieleicht ein Problem mit Mozilla / Firefox 0.9


    Ja, Land erworben / Altbestand, schon vor der Heirat im Besitz der Ehefrau im Isaan - Nang Rong / Prov. Buri-Ram Gem. Sadaoo.
    Im Zuge der Namensumschreibung, geschehen im Aug.2004 wurde das schon vorher bestehende Landeigentum umgeschrieben in den neuen Ehenamen der Frau, der nun offiziel im Tabian Ban und auch schon in der neuen ID-CARD steht. Das Nutzrecht hat aber bis jetzt nur die Ehefrau, da Ausländer ( auch Ehemänner ) immer noch nicht Grund und Boden erwerben dürfen. Man hört aber das für Familienmitglieder eine Regelung ins Auge gefasst ist. Unter Familienmitglieder werden Erben der ersten Linie angesehen. ( Ehemann / leibl Kinder der Ehefrau aus der Ehe mit dem Ausländer )

    Wir wurden auf diesen Umstand sogar von der Verwaltung unterrichtet. Danke nach dort. Nur sollte der Farang aber so sicher sein, das seine Ehe auch Bestand hat wie die Erde auf der er steht.

    Noch ein Hinweis, der so Gott will, nicht so bald sein soll: Nach dem Tode ( auch Scheidung ) kann die Ehefrau problemlos wieder in Thailand Fuss fassen, mit allen Rechten und Pflichten. Sie kann auch den alten Mädchennamen wieder annehmen. Sie kann Besitz kaufen und veräussern, sie kann wählen und auch öffentliche Ämter annehmen.

    Als Quelle sind die Bestimmungen der Ausbürgerung u. Wiedereinbürgerung für ehemalige thailändische Staatbürger. Erschienen in Büro der Ausländerbehörde BKK. Auch einzusehen in den Ausführungsbestimmungen der Botschaft TH

    Die Regelung ist aber nur für im Ausland verheiratete Thailänder( inen ) gültig. Aus anderen Gründen ausgebürgerte haben grundsätzlich keinen Anspruch auf Wiedereinbürgerung. Da hilft auch Taksin nicht weiter.

    Gruss Schulkind

  7. #16
    Schulkind
    Avatar von Schulkind

    Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

    Zitat Zitat von Abu",p="176424
    Zitat Zitat von Abu",p="176413
    Zitat Zitat von waanjai",p="176235
    2. Erst wenn die so verheiratete Frau die deutsche Staatsangehörigkeit annimmt, dann darf sie max. 1 Rai Land erwerben.
    Das scheint mir so nicht ganz korrekt zu sein, aber da muß ich selbst noch mal recherchieren...
    Ich glaube es ist so:

    - Wenn die Frau die deutsche Staatsangehörigkeit annimmt, hat das erst mal keinerlei rechtliche Folgen hinsichtlich Landbesitz in Thailand.
    - Wenn sie aber die thailändische Staatsangehörigkeit aufgibt (was sie aufgrund der deutschen gesetzlichen Regelungen normalerweise tun muß) wird sie wie jeder andere Ausländer auch behandelt.


    Abu

    Bis jetzt ist es wie oben beschrieben. Aber da will ich die Frage aufwerfen, aus welchem Grund soll die Ehefrau ihre Staatsbürgerschaft aufgeben. Wenn sie zu Hause Grund und Boden ihr eigen nennt wäre eine Aufgabe der thail. Staatsbürgerschaft nicht sinnvoll. Da können bis zum jetzigen Zeitpunkt bei Aufgabe der selbigen Probleme kommen. Ausweg bis jetzt nur verlässliche Verwandtschaft. Ist Vorausgesetzt, das sie hier hier De. / Ö / CH. bleibt.

    Der zweite Punkt ist, sie kann bei Rückkehr nach TH. jederzeit die Staatsbürgerschaft wieder zurück erhalten. Habe das schon vorher beschrieben. Sie kehrt dann mit allen Rechten u. Pflichten in ihre angestammt Heimat zurück. In der Regel mit offenen Armen, da sie immer Geld hat und der Gemeinschaft nicht auf der Tasche liegt. Ehemals ausgewanderte sind die besseren Geschäftsleute.

    Der einzige Vorteil einer neuen Staatsbürgerschaft ist, wenn die Frau hier in De. wohnt und dann nach dem Tode des Ehemannes nach Th. zurück geht, hat sie Anspruch auf alle Rentenansprüche für die Kinder und für sie anteilig. ein Geschäft kann sie in De. auch als Thai. haben. Nur nicht wählen oder ein öffentliches Amt geht nicht.

    Was ist wenn sie doch die deutsche Staatsbürgerschaft annimmt ? Die deutschen Behörden leiten diesen Vorgang nicht nach Th. oder zur Botschaft weiter - Was die nicht wissen macht sie nicht heiss. Sie kann ja mit dem zweiten Pass immer nach dort und auch Geschäfte machen. Ich würde mich aber dringend mit einer kompetenden Person damit auseinander setzen.

    Bei grossem Grundwert gibt es auch Ausnahmen die eine Doppelstaatsbürgerschaft in De. zulassen. Ermessensfrage !!!

    Noch eine Frage : welche Ehefrau hat schon einmal eine Befragung anlässlich ihres Ausscheiden aus der thailä. Staatsbürgerschaft mitgemacht und welcher Ehemann hat dann die Kosten dort abgerechnet.

    In dem Antrag werden die Kosten nicht einmal CIRCA genannt und das ganze Prozedere soll bis zur Entlassung 2 - 3 Jahre dauern. Das ist ja oft länger wie eine Ehe bestandt hat.

    Also viele Fragen die es zu klären gilt.

    bis bald --- das Schulkind

  8. #17
    Chak2
    Avatar von Chak2

    Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

    Zitat Zitat von expatpeter",p="176146
    Zitat Zitat von Chak2",p="176128
    Ja, meine Frau. Ihr wurde gesagt, sie könne kein Land erwerben. Offensichtlich kannte man da auf dem Land die neue Rechtslage noch nicht, das ist jetzt so etwa 4 Jahre her.
    So weit ich mich erinnere, kann sie Land erwerben, das der liebe Farang-Ehegatte dann nach ihrem Tod aber innerhalb eines Jahres verkaufen muss.
    Peter, Waanjai hat aber nicht gefragt, was theoretisch gesetzlich richtig ist - das weiß ich auch, dass es so ist, wie du sagtest -, sondern wie es tatsächlich gehandhabt wird.
    Es kann sein, dass es daran liegt, dass das Gesetz damals gerade erst geändert worden war, aber auch ein oder zwei Jahre später war es nicht möglich das Land von ihrem Bruder, auf dessen Name es dann eingetragen worden war, auf sie, sondern nur auf ihren Sohn zu übertragen.
    Erst wollten sie dafür sogar noch Schenkungsteuer haben, aber schließlich blieb es dann nur bei der Umschreibungsgebühr, was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass der Farangehemann/Stiefvater die ganze Zeit draußen vor dem Ampür außer Sichtweite geblieben war.

    Wäre ich dabei gewesen, hätte ich selbstverständlich auf die Rechtslage hingewiesen resp. hinweisen lassen, aber das erste Mal war ich in Deutschland und das zweite Mal meinte meine Frau es sei besser ich wäre nicht dabei.

    Dass sie Mia Farang ist kann man ja leider sofort an dem Personalausweis anhand des Nachnamens erkennen.

  9. #18
    Schulkind
    Avatar von Schulkind

    Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

    [quote="Chak2",p="176478"]
    Zitat Zitat von expatpeter",p="176146
    Zitat Zitat von Chak2",p="176128
    Ja, meine Frau. Ihr wurde gesagt, sie könne kein Land erwerben. Offensichtlich kannte man da auf dem Land die neue Rechtslage noch nicht, das ist jetzt so etwa 4 Jahre her.
    Dass sie Mia Farang ist kann man ja leider sofort an dem Personalausweis anhand des Nachnamens erkennen.
    Ein Zitat aus der Rechtsanwaltkanzlei Stancke mit Kommentar zur Gesetzeslage und Auslegung des Gesetzes.
    Homepage der Anwaltskanzlei, unten.

    Zitat Anfang ----

    Während in der Vergangenheit das für Ausländer bestehende Verbot zum Grunderwerb sich auch auf deren thailändische Ehegatten erstreckte, ist ein Grunderwerb für letztere inzwischen möglich. Voraussetzung ist jedoch, daß beide Eheleute bei Umschreibung des betreffenden Grundstücks eidesstattlich versichern, daß der Kaufpreis, der für den Erwerb des Grundstücks aufgebracht wird, aus dem (eigenen) Vermögen der thailändischen Ehefrau stammt. Der Grund hierfür liegt im thailändischen Güterrecht, nach dem es ein Gemeinschaftseigentum der Eheleute (sin somros) und ein Privateigentum (sin suandua) gibt. Das Grundstück gehört aufgrund der vorgenannten Erklärung zum Privateigentum (sin suandua). Die Konsequenz ist, dass das möglicherweise in Wirklichkeit mit dem Geld des ausländischen Ehemannes erworbene Grundstück in der freien Verfügungsgewalt der Ehefrau bleibt und von dieser jederzeit verkauft oder belastet werden kann.

    Bei einer Ehescheidung nach thailändischem Recht wird das Gemeinschaftseigentum geteilt. Das sin suandua hingegen bleibt bei der Teilung unberücksichtigt und steht weiterhin im Alleineigentum der Ehefrau. Aus den genannten Gründen ist von dieser Möglichkeit sinnvollerweise nur in zwei Fällen Gebrauch zu machen:

    1. Wenn das Geld tatsächlich aus dem Vermögen der Ehefrau stammt.
    2. Wenn der Ehemann das betreffende Grundstück seiner Frau schenken will und keinerlei eigenes Vermögensinteresse daran hat.

    Diese Möglichkeit hat nichts mit dem in der Vergangenheit vielfach praktizierten ´Verfahren´ zu tun, bei dem die thailändische Ehefrau eine Eigentumsumschreibung auf ihren Namen dadurch erreichte, dass sie unter Verschweigen des Ehestatus ihre ´alte´, auf den Mädchennamen lautende ID-Card beim Grundbuchamt vorlegte. Derartiges war und ist illegal und wird - gerade nach dem neuen Gesetz - strafrechtlich verfolgt und zwar sowohl gegen die Ehefrau als auch gegen den Ehemann (Anstiftung)!

    Zitat Ende ---- es folgt die Homepage ---

    http://www.snafu.de/~rasta/Thailand.htm

    Antwort Schulkind an "Chak2" .

    Da noch einige Abschnitte da sind, schau doch mal auf die Homepage. Anklicken " Grunderwerb ".

    Es ist also möglich das auch Ausländer Grund erwerben ( Companie )können, oder im zusammen wirken von Mann und Frau, wenn rechtmässig verheiratet. Den letzten Satz im Zitat sollte man aber dringend beachten.
    Irgend ein Weg geht dann schon, überhaupt wenn grosser Grundwert vorhanden ist. Auf Punkt 2.) der Ausführungen würde ich besonders achten.

    Gruss Schulkind

  10. #19
    Abu
    Avatar von Abu

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    251

    Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

    Zitat Zitat von Schulkind",p="176453
    Aber da will ich die Frage aufwerfen, aus welchem Grund soll die Ehefrau ihre Staatsbürgerschaft aufgeben. Wenn sie zu Hause Grund und Boden ihr eigen nennt wäre eine Aufgabe der thail. Staatsbürgerschaft nicht sinnvoll. Da können bis zum jetzigen Zeitpunkt bei Aufgabe der selbigen Probleme kommen. Ausweg bis jetzt nur verlässliche Verwandtschaft. Ist Vorausgesetzt, das sie hier hier De. / Ö / CH. bleibt.
    Der einzige Vorteil einer neuen Staatsbürgerschaft ist, wenn die Frau hier in De. wohnt und dann nach dem Tode des Ehemannes nach Th. zurück geht, hat sie Anspruch auf alle Rentenansprüche für die Kinder und für sie anteilig. ein Geschäft kann sie in De. auch als Thai. haben. Nur nicht wählen oder ein öffentliches Amt geht nicht.
    Auch ich denke, daß eine Aufgabe der thailändischen Staatsbürgerschaft gut überlegt sein will. Generell scheint mir beim Thema Einbürgerung für viele das Thema Reisefreiheit ein relativ wichtiger Punkt zu sein.
    Das mit der Rente ist ein interessanter Aspekt. Hast Du dazu konkrete Infos?

    Was ist wenn sie doch die deutsche Staatsbürgerschaft annimmt ? Die deutschen Behörden leiten diesen Vorgang nicht nach Th. oder zur Botschaft weiter - Was die nicht wissen macht sie nicht heiss. Sie kann ja mit dem zweiten Pass immer nach dort und auch Geschäfte machen. Ich würde mich aber dringend mit einer kompetenden Person damit auseinander setzen.
    Thailänder werden unter sog. "vorübergehender Hinnahme doppelter Staatsbügerschaft" eingebürgert, müssen aber später nachweisen, daß Sie die thailändische Staatsangehörigkeit aufgegeben haben.
    Zwar ist es für mit Ausländern verheiratete Thais praktisch möglich, die thailändische Staatsangehörigkeit wieder anzunehmen (das hattest Du ja auch beschrieben) aber führt nach deutschen Recht automatisch zum Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit. Ob das jemand merkt, ist die andere Frage...

    Bei grossem Grundwert gibt es auch Ausnahmen die eine Doppelstaatsbürgerschaft in De. zulassen. Ermessensfrage !!!
    § 87 Abs. 1 AuslG:
    "Von der Voraussetzung des § 85 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 wird abgesehen, wenn der Ausländer seine bisherige Staatsangehörigkeit nicht oder nur unter besonders schwierigen Bedingungen aufgeben kann. Das ist anzunehmen, wenn ... 5. dem Ausländer bei Aufgabe der ausländischen Staatsangehörigkeit erhebliche Nachteile insbesondere wirtschaftlicher oder vermögensrechtlicher Art entstehen würden, die über den Verlust der staatsbürgerlichen Rechte hinausgehen, ..."

    Nr. 87.1.2.5.2 AuslG-VwV:
    "Erheblich sind nur objektive Nachteile, die deutlich über das normale Maß hinausreichen. Wirtschaftliche oder vermögensrechtliche Nachteile sind i.d.R. erheblich, wenn sie ein durchschnittliches Bruttojahreseinkommen des Einbürgerungsbewerbers übersteigen und mindestens 20 000 Deutsche Mark betragen."

    Zitat Zitat von Schulkind",p="176652
    Ein Zitat aus der Rechtsanwaltkanzlei Stancke mit Kommentar zur Gesetzeslage und Auslegung des Gesetzes.
    Homepage der Anwaltskanzlei, unten.
    Hierauf hatte ich bereits verwiesen:

    Zitat Zitat von Abu",p="176413
    Zitat Zitat von waanjai",p="176235
    Mit anderen Worten, der bei Baanthai noch online befindliche Ratgeber Text wäre inzwischen schlicht falsch, weil nicht mehr aktuell.
    Wieso? Dort heißt es u.a.:
    "Während in der Vergangenheit das für Ausländer bestehende Verbot zum Grunderwerb sich auch auf deren thailändische Ehegatten erstreckte, ist ein Grunderwerb für letztere inzwischen möglich. Voraussetzung ist jedoch, daß beide Eheleute bei Umschreibung des betreffenden Grundstücks eidesstattlich versichern, daß der Kaufpreis, der für den Erwerb des Grundstücks aufgebracht wird, aus dem (eigenen) Vermögen der thailändischen Ehefrau stammt."
    ( http://www.baanthai.com/ratgeber/grunderwerb.asp )
    Das entspricht doch Deinem 1., oder?
    Abu

  11. #20
    Schulkind
    Avatar von Schulkind

    Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

    [quote="Abu",p="177386"]
    Zitat Zitat von Schulkind",p="176453
    Aber da will ich die Frage aufwerfen, aus welchem Grund soll die Ehefrau ihre Staatsbürgerschaft aufgeben.
    anbei ein Link der die ganze Diskusion und wenn und aber in die Ecke stellt. Dort ist genau beschrieben wer,was wo.
    Hans war so freundlich und hat mir das zugeschickt.

    http://www.beepworld.de/memberdateie...andkauf_th.pdf


    Heisen Dank und alles Gute. R.G.

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