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Mein neuer Feind die deutsche Botschaft in Bkk

Erstellt von donkrawallo, 27.10.2008, 18:32 Uhr · 23 Antworten · 4.681 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Armin

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    Re: Mein neuer Feind die deutsche Botschaft in Bkk

    Zitat Zitat von JT29",p="647633
    .... und noch mehr so Fragen ... sieht mir eher nach einer schlechten Vorbereitung aus...
    Ja, schlechte Vorbereitung ok., aber kann denn ein Thai heute nicht einfach für einen Urlaub ein Visum für D. beantragen und fertig ist´s?
    Reisefreiheit gibt es nicht mehr?
    Krankenversicherung muß ich eh abschließen!
    Aber wenn ich Geld für die Reise vorweisen kann, darf es doch keine Probleme mehr geben. Oder ist D. kein freies Reiseland mehr?

    @donkrawallo,
    Dass du da nicht so einfach einspringen kannst verstehe ich, denn ich hatte auch schon so meine Erlebnisse mit den Angestellten. Ich schaue ihnen immer gerade auch in die Augen und beantworte ihre Fragen, doch möchte ich auf eine klare deutsche Frage genauso deutliche Antwort haben.

    Und dabei kocht mir das Blut manchmal auch etwas über.

    Aber wahrscheinlich sind deine Chancen einfach besser mit einem neuen Versuch in einer andern Botschaft.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von JT29

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    Re: Mein neuer Feind die deutsche Botschaft in Bkk

    "aber kann denn ein Thai heute nicht einfach für einen Urlaub ein Visum für D. beantragen und fertig ist´s?
    Reisefreiheit gibt es nicht mehr?"
    -> Klar, kann er, wenn er die Voraussetzugnen erfüllt - problemlos.

    "Krankenversicherung muß ich eh abschließen!"
    -> Sicher, aber hat dies auch ein Thai?

    "Aber wenn ich Geld für die Reise vorweisen kann, darf es doch keine Probleme mehr geben."
    -> Gibt es auch nicht - nur so oft scheint dieser Fall vielleicht nicht vorzukommen (oder aber er wird gar nicht tehmatisiert, weil Visum erhalten).

    Das Visum ist i.d.R. doch auch kein Problem, wenn man mit Beruf gestanden im Leben steht und somit auch die entsprechenden Mittel hat, so eine Reise zu unternehmen. Ist doch in anderen Ländern genauso. Ich musste früher auch Visaanträge ausfüllen und hier wurde auch nach Geld, Beruf etc. gefragt - ist ja internationaler Usus. Und nur einmal hat mir die CSSR seinerzeit ein Visum verweigert, weil sich halt die deutsch/CSSR-Beziehungen merklich abgekühlt hatten - Pech gehabt. Hat man Glück und es bestehen uni-/bilaterale Abkommen, dann wird bei den Besuchern vorab indiziert, dass sie die Voraussetzungen für eine Rückkehr etc. haben und ein Visumszwang fällt weg.

    Diese sogannte Reisefreiheit ist für viele zwar mittlerweile selbstverständlich, aber früher war das nunmal eben keine Selbstverständlichkeit, sondern hat sich bei uns im Laufe der Zeit so ergeben - erst das Sichtvermerksabkommen aus 1953 ebnete langsam den Weg.

  4. #23
    Avatar von donkrawallo

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    Re: Mein neuer Feind die deutsche Botschaft in Bkk

    servus zusammen

    so habe mich jetzt erstmal etwas beruhigt....
    meine freundin wird morgen die vollmacht über ihre akten abgeben und dann werde ich dort mal anrufen. auf die situation an der botschaft in bkk werde ich auch wie von einigen membern empfohlen aufmersam machen, mal schauen ob's was hilft
    auf jeden fall danke an alle für die vielen tipps :bravo: :bravo: :bravo: :bravo:

  5. #24
    Avatar von manao

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    328

    Re: Mein neuer Feind die deutsche Botschaft in Bkk

    Sehr geehrter .....,

    herzlichen Dank für Ihre an Bundesminister Dr. Steinmeier gerichtete Anfrage
    bezüglich der Visumerteilungspraxis der deutschen Auslandsvertretungen, die
    zuständigkeitshalber zur Beantwortung an das Fachreferat für Einzelfälle des
    Visumrechts im Auswärtigen Amt weitergeleitet wurde.

    Kraft Gesetzes (§ 71 Abs. 2 Aufenthaltsgesetz) sind die Botschaften und
    Generalkonsulate (Auslandsvertretungen) der Bundesrepublik Deutschland
    für die Visumerteilung im Ausland verantwortlich.

    Aufgrund des das deutschen Ausländerrechts und der Regelungen des Schengener
    Durchführungsübereinkommens besteht generell kein Anspruch auf Erteilung
    eines Besuchsvisums (Schengenvisum). Die
    deutsche Auslandsvertretung darf ein Visum nur dann erteilen, wenn der
    Reisezweck durch den Antragsteller eindeutig dargelegt und nachgewiesen ist
    sowie neben der Finanzierung des Besuchsaufenthalts auch die
    Rückkehrbereitschaft des Antragstellers glaubhaft gemacht wurde und keine
    sonstigen ausländerrechtlichen Bedenken der Visumerteilung entgegenstehen.
    Kriterien für die Beurteilung der Rückkehrbereitschaft sind unter anderem
    der Nachweis einer gesicherten
    Existenz und eine familiäre Verwurzelung im Heimatland.
    Dies kann u.a. mit Hilfe von Arbeits-, Urlaubs-, Sozialversicherungs- oder
    Studienbescheinigungen, Kontoauszügen, die regelmäßige Geldbewegungen durch
    eigenes Einkommen aufweisen, Nachweise über Grundbesitz sowie eigene
    Heiratsurkunde und /oder Geburtsurkunde minderjähriger, durch den
    Antragsteller versorgter Kinder

    Die Rückkehrbereitschaft des Antragstellers ist ein eigenständiger Punkt,
    der
    gesondert und unabhängig von der Frage der Einladung durch einen in
    Deutschland lebenden Gastgeber bei Visumanträgen zum Zwecke des Besuchs zu
    prüfen ist. Die bei der Ausländerbehörde durch Sie (als Gastgeber, Freund,
    Verwandter) abgegebene Verpflichtungserklärung ist leider nicht geeignet,
    eine entsprechende Sicherheit für die Rückkehr Ihres Gastes zu bieten. Dies
    entspricht auch der ständigen Rechtsprechung in Visumangelegenheiten.

    Ich kann von hier aus leider keine Stellungnahme dazu abgeben, warum in
    diesem Fall Ihrer thailändischen Freundin das Visum abgelehnt wurde.

    Die Erfahrung zeigt jedoch, dass der Grund für die Ablehnung eines Visums
    häufig nicht in der Person des Einladers liegt, sondern dass der
    Antragsteller selbst seine wirtschaftliche und familiäre Verwurzelung im
    Heimat- bzw. Aufenthaltsland nicht hinreichend hat glaubhaft machen können.

    Ihnen, bzw. der Antragstellerin steht nach einer Visumablehnung folgende
    rechtliche Möglichkeit offen:
    Wenn die Botschaft einen Visumantrag nach Prüfung ablehnt, werden die
    konkreten Gründe, die im Einzelfall zu der negativen Entscheidung geführt
    haben, aufgrund von §77 Abs.2 Aufenthaltsgesetz nicht mitgeteilt.
    Allerdings hat jeder Antragsteller in einem solchen Fall die Möglichkeit,
    bei der deutschen Vertretung schriftlich Einwände, möglichst unter Nennung
    von Gründen, die aus Sicht des Antragstellers für eine Visumerteilung
    sprechen, in einer Gegenvorstellung zu erheben (Remonstration).
    Die Vertretung wird den Visumantrag daraufhin noch einmal sorgfältig prüfen
    und, falls es bei der negativen Entscheidung bleibt, die Ablehnungsgründe in
    einem rechtsmittelfähigen Bescheid erläutern. Gegen diesen Bescheid kann im
    Wege der Klageerhebung beim Verwaltungsgericht Berlin vorgegangen werden.
    Der Remonstrationsbescheid wird eine ausführliche Rechtsbehelfsbelehrung mit
    weiteren Hinweisen zur Klageerhebung enthalten.

    Sie selbst als Gastgeber können diese Remonstration im Namen Ihres Gastes
    einreichen, sofern sie Ihnen eine schriftliche Vollmacht erteilt.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit Hilfe der vorgenannten Erläuterungen die
    Visumerteilungspraxis und ihre gesetzlichen Grundlagen ein wenig
    verständlicher machen. Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich
    jederzeit gern zur Verfügung.


    Mit freundlichen Grüßen
    im Auftrag

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