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Mal eben zurück nach Thailand ?

Erstellt von Garnele, 05.09.2011, 09:27 Uhr · 10 Antworten · 2.761 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Garnele

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    Mal eben zurück nach Thailand ?

    Eine Thaifrau mit festem Wohnsitz und unbeschrängter Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland will mal für einige Monate zurück in Ihre Heimat um ein Haus zu bauen.

    Aber wehe, sie kommt nach etwas über 6 Monate zurück nach Deutschland.
    Dann ist Ihre Aufenthaltsgenehmigung erloschen!

  2.  
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  3. #2
    Avatar von JT29

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    Drum lässt man sich in den Fällen bei seiner AB ein entsprechendes Papier ausstellen - problemlos.

  4. #3
    Avatar von Pinky

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    Das ist richtig! Wenn man Deutschland verlässt, erlischt genau nach 6 Monaten die unbefristete Aufenthaltsbescheinigung. Gesetz!

    Ich kenne eine Dame, die ein Jahr in Thailand war. Die ist ab der Schweiz geflogen. Keine Probleme.

  5. #4
    Avatar von franky_23

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    Aber doch nicht, wenn sie mit einem Deutschen Mann verheiratet ist.

    einfach mal in §51 Abs, 2 - 4 nachlesen.
    da steht folgendes


    (2) Die Niederlassungserlaubnis eines Ausländers, der sich mindestens 15 Jahre rechtmäßig im Bundesgebiet aufgehalten hat sowie die Niederlassungserlaubnis seines mit ihm in ehelicher Lebensgemeinschaft lebenden Ehegatten erlöschen nicht nach Absatz 1 Nr. 6 und 7, wenn deren Lebensunterhalt gesichert ist und kein Ausweisungsgrund nach § 54 Nr. 5 bis 7 oder § 55 Abs. 2 Nr. 8 bis 11 vorliegt. Die Niederlassungserlaubnis eines mit einem Deutschen in ehelicher Lebensgemeinschaft lebenden Ausländers erlischt nicht nach Absatz 1 Nr. 6 und 7, wenn kein Ausweisungsgrund nach § 54 Nr. 5 bis 7 oder § 55 Abs. 2 Nr. 8 bis 11 vorliegt. Zum Nachweis des Fortbestandes der Niederlassungserlaubnis stellt die Ausländerbehörde am Ort des letzten gewöhnlichen Aufenthalts auf Antrag eine Bescheinigung aus.
    (3) Der Aufenthaltstitel erlischt nicht nach Absatz 1 Nr. 7, wenn die Frist lediglich wegen Erfüllung der gesetzlichen Wehrpflicht im Heimatstaat überschritten wird und der Ausländer innerhalb von drei Monaten nach der Entlassung aus dem Wehrdienst wieder einreist.
    (4) Nach Absatz 1 Nr. 7 wird in der Regel eine längere Frist bestimmt, wenn der Ausländer aus einem seiner Natur nach vorübergehenden Grunde ausreisen will und eine Niederlassungserlaubnis besitzt oder wenn der Aufenthalt außerhalb des Bundesgebiets Interessen der Bundesrepublik Deutschland dient. Abweichend von Absatz 1 Nummer 6 und 7 erlischt der Aufenthaltstitel eines Ausländers nicht, wenn er die Voraussetzungen des § 37 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 erfüllt, rechtswidrig mit Gewalt oder Drohung mit einem empfindlichen Übel zur Eingehung der Ehe genötigt und von der Rückkehr nach Deutschland abgehalten wurde und innerhalb von drei Monaten nach Wegfall der Zwangslage, spätestens jedoch innerhalb von zehn Jahren seit der Ausreise, wieder einreist.

  6. #5
    Avatar von jerry1959

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Aber doch nicht, wenn sie mit einem Deutschen Mann verheiratet ist.

    einfach mal in §51 Abs, 2 - 4 nachlesen.
    da steht folgendes


    (2) Die Niederlassungserlaubnis eines Ausländers, der sich mindestens 15 Jahre rechtmäßig im Bundesgebiet aufgehalten hat sowie die Niederlassungserlaubnis seines mit ihm in ehelicher Lebensgemeinschaft lebenden Ehegatten erlöschen nicht nach Absatz 1 Nr. 6 und 7, wenn deren Lebensunterhalt gesichert ist und kein Ausweisungsgrund nach § 54 Nr. 5 bis 7 oder § 55 Abs. 2 Nr. 8 bis 11 vorliegt. Die Niederlassungserlaubnis eines mit einem Deutschen in ehelicher Lebensgemeinschaft lebenden Ausländers erlischt nicht nach Absatz 1 Nr. 6 und 7, wenn kein Ausweisungsgrund nach § 54 Nr. 5 bis 7 oder § 55 Abs. 2 Nr. 8 bis 11 vorliegt. Zum Nachweis des Fortbestandes der Niederlassungserlaubnis stellt die Ausländerbehörde am Ort des letzten gewöhnlichen Aufenthalts auf Antrag eine Bescheinigung aus.
    (3) Der Aufenthaltstitel erlischt nicht nach Absatz 1 Nr. 7, wenn die Frist lediglich wegen Erfüllung der gesetzlichen Wehrpflicht im Heimatstaat überschritten wird und der Ausländer innerhalb von drei Monaten nach der Entlassung aus dem Wehrdienst wieder einreist.
    (4) Nach Absatz 1 Nr. 7 wird in der Regel eine längere Frist bestimmt, wenn der Ausländer aus einem seiner Natur nach vorübergehenden Grunde ausreisen will und eine Niederlassungserlaubnis besitzt oder wenn der Aufenthalt außerhalb des Bundesgebiets Interessen der Bundesrepublik Deutschland dient. Abweichend von Absatz 1 Nummer 6 und 7 erlischt der Aufenthaltstitel eines Ausländers nicht, wenn er die Voraussetzungen des § 37 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 erfüllt, rechtswidrig mit Gewalt oder Drohung mit einem empfindlichen Übel zur Eingehung der Ehe genötigt und von der Rückkehr nach Deutschland abgehalten wurde und innerhalb von drei Monaten nach Wegfall der Zwangslage, spätestens jedoch innerhalb von zehn Jahren seit der Ausreise, wieder einreist.
    vollkommen richtig Franky. In den Fällen also nicht zur Botschaft, sondern direkt, auch schriftlich, an die ABH wenden, sich die Bescheinigung schicken lassen und zurück nach Deutschland. Kein Problem.

  7. #6
    Avatar von siamthai1

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    sowas nennt sich recht auf wiederkehr ! hat meine frau schon lange ! gültigkeit der bescheinigung 5 jahre sowie thaipass ! bekommt aber nicht jeder .
    mindestens 15 jahre verheiratet und solidabeiträge bezahlt. ( wegen rentenanspruch )

  8. #7
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von siamthai1 Beitrag anzeigen
    .... bekommt aber nicht jeder . ...
    Hmmm, siamthai1, das hier liest sich aber fuer mich anders (wie oben von franky_23 schon zitiert):

    Die Niederlassungserlaubnis eines mit einem Deutschen in ehelicher Lebensgemeinschaft lebenden Ausländers erlischt nicht nach Absatz 1 Nr. 6 und 7, wenn kein Ausweisungsgrund nach § 54 Nr. 5 bis 7 oder § 55 Abs. 2 Nr. 8 bis 11 vorliegt. Zum Nachweis des Fortbestandes der Niederlassungserlaubnis stellt die Ausländerbehörde am Ort des letzten gewöhnlichen Aufenthalts auf Antrag eine Bescheinigung aus.

    Danach waere ich davon ausgegangen, dass dies fuer jeden mit einem Deutschen in ehelicher Lebensgemeinschaft lebenden Auslaender gilt - voellig egal, ob er 15 Jahre mit dem Deutschen verheiratet ist und jemals Solidaritaetsbeitraege bezahlt hat.

    Was sagen unsere mit juristischen Texten vertraute Leser?

  9. #8
    Avatar von franky_23

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    nach 15 Jahren bekommt dies Hinz und Kunz wenn solange in D gelebt. Somit hat siamthai1 Recht, denn Garnele hat nicht von einer Thai gesprochen, die mit einem Deutschen verheiratet ist. Auch ist das was Siamthai1 erklärt nicht unbedingt Recht auf Wiederkehr.
    Recht auf Wiederkehr ist normalerweise dann, wenn der Aufenthaltstitel vergeigt ist und man ihn erneut beantragen muss.

    Aber auch vor 15 Jahren in D kann man aus einem wichtigen Grund eine verlängerte Abwesenheit beantragen. Im schlimmsten Fall halt mal für ein paar Tage nach D zu Besuch kommen.

  10. #9
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    ... denn Garnele hat nicht von einer Thai gesprochen, die mit einem Deutschen verheiratet ist.
    Stimmt, das war aber auch gar nicht mein Ansatz.
    Ich ging davon aus, dass siamthai1 mit einer Thai verheiratet und er Deutscher ist.

  11. #10
    Avatar von Garnele

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    Danke für einige interessante Antworten.

    Ich habe mich mit dieser Frage auch an die Ausländerbehörde gewendet.
    Es ist möglich das die Thaifrau persönlich vorspricht und einen Antrag auf einen verlängerten Heimaturlaub stellen kann.

    Voraussetzung:

    Sie mindestens 15 Jahre in Deutschland gemeldet ist.
    Sie einen festen Wohnsitz nachweist.
    In Deutschland Krankenversichert ist.
    Ehe oder Rentenbescheinigung vorlegen kann.

    Dann bekommt Sie ein Schreiben, welches Sie bei der Einreise zusammen mit dem Reisepass vorlegen kann. (Kosten ca. 10€)
    Also keine Probleme bei der Einreise nach einem Jahr!

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