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KV. Vers. bei Abmeldung ( Auslandsaufenthalt

Erstellt von Nokgeo, 23.10.2007, 17:26 Uhr · 20 Antworten · 5.174 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Nokgeo

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    KV. Vers. bei Abmeldung ( Auslandsaufenthalt

    Damit das in dem anderen Thread nicht untergeht..
    mal separat.


    Zitat DisainaM # 4:

    http://www.nittaya.de/viewtopic.php?...rt_t=0&start=0

    " durch neuerliche Gesetzesänderungen gibt es in den Fällen,

    wo man sich nicht in Deutschland abmelden will,

    folgendes strukturelle Problem,

    - die Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung-.

    Danach muss man solange Mitgliedsbeiträge zahlen,
    bis man sich in Deutschland abmeldet.
    __________Zitatende___________

    Dazu mal was ohne Gewähr natürlich..
    Exacte, verbindliche Angaben, sollte es bei der eigenen jeweiligen KV Versicherung geben..


    Seit dem 1.4.07 gibt es diese Gesetzesänderung, das JEDER sich KV mässig in der BRD zu versichern hat.


    Vor ein paar Tagen, hab ich fürs Mialein deshalb mal bei ihrer KV, der AOK nachgefragt.

    War davon ausgegangen, das bei Abmeldung durch ihre Firma, wegen längerem Auslandsaufenthalt, KV Beiträge SPÄTER bei ner Neuanmeldung seitens ArbeitG. Beiträge dann vom KV Pflichtigen nachzuzahlen wären..

    Laut Sachbearbeiter AOK ist dem nicht so..

    Fallbeispiel:

    Mia fliegt für mehrere Monate nach TH. Firma / AGeber macht eine Abmeldung bei der KV, Rentenversicherung, usw.

    Es ist besteht bei ner Abmeldung kein Versicherungsschutz mehr.
    Die Mitgliedschaft erlöscht durch die Abmeldung nicht automatisch..!
    Die KV schickt sowas wie ne " Doppelkarte. "

    Ein Teil für den neuen Arbeitgeber ODER das Arbeitsamt.
    Den anderen Teil für die, in dem Fall AOK KV, falls neues Arbeitsverhältnis ansteht bzw. bei Arbeitslosenleistungen seitens Amt.


    Zurück zum Fallbeispiel...

    Bin bei meiner Fragerei, bei der AOK, einen Schritt weiter gegangen.

    Was ist z.B. wenn das Mialein zurück aus TH. kommt, keinen VS hat, eine neue Arbeit aber erst in ungewisser Zeit ansteht?

    Dafür gibts den ANTRAG auf Pflichtversicherung
    nach § 5 Abs. 1 NR.13 SGB V und § 20 Abs. 1 Satz 2 Nr.12 SGB XI

    In Mias Fall wären das ca. 146 Euro monatlich, die sie selbst zu löhnen hätte, so sie sich nicht arbeitslos meldet.

    Meine Nachfrage, ob sie sich in der BRD abzumelden hat, für den Zeitraum des Auslandsaufenthalts, wurde verneint.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von DisainaM

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    Re: KV. Vers. bei Abmeldung ( Auslandsaufenthalt

    naja, das Problem ist,

    wenn Mia z.B. für knapp 6 Monate nach Thailand muß,
    beim Arbeitgeber abgemeldet wird,
    sich aber beim Arbeitsamt nicht anmelden kann,
    wegen ihrem Thailandaufenthalt,
    so bucht die AOK die gesamten 6 Monate das Geld von ihrem Konto monatlich ab.

    [/quote]

  4. #3
    Avatar von kcwknarf

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    Re: KV. Vers. bei Abmeldung ( Auslandsaufenthalt

    Die Versicherungspflicht beginnt aber nicht für jeden am 1.4.07.

    Es wird folgendermassen unterschieden:

    Seit 1. April 2007
    Pflicht zur Versicherung für nicht krankenversicherte Personen, die der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zuzuordnen sind.

    Ab 1. Juli 2007
    Beitrittsrecht in den modifizierten Standardtarif für nicht krankenversicherte Personen, die der privaten Krankenversicherung (PKV) zuzuordnen sind.

    Ab 1. Januar 2009
    Pflicht zur Versicherung für nicht krankenversicherte Personen, die der privaten Krankenversicherung (PKV) zuzuordnen sind.

    Auf folgender Seite ist alles genau beschrieben:
    http://www.die-gesundheitsreform.de

    Die wichtigsten Fragen dazu für Expats:

    Wann bin ich der PKV zugeordnet?

    Sie können sich bei einem privaten Versicherungsunternehmen Ihrer Wahl im modifizierten Standardtarif (ab 1. Juli 2007) oder im neuen Basistarif (ab 1. Januar 2009) versichern,
    - oder wenn Sie aus dem Ausland zurückkehren wollen und vormals in der privaten Krankenversicherung versichert beziehungsweise vorher in Deutschland gar nicht versichert waren und im Ausland eine selbständige oder freiberufliche Tätigkeit ausgeübt haben.

    Welche Regelungen gelten für Auslandsrückkehrer?
    Für Menschen, die aus dem Ausland nach Deutschland zurückkehren, gelten folgende Regelungen:

    War der Auslandsrückkehrer vormals in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert, dann hat er oder sie seit dem 1. April 2007 das Recht, sich wieder in der ehemaligen Kasse (oder deren Rechtsnachfolgerin) zu versichern.

    War der Auslandsrückkehrer vormals in der privaten Krankenversicherung versichert, dann hat er oder sie das Recht auf private Versicherung im modifizierten Standardtarif (ab dem 1. Juli 2007) oder im Basistarif (ab dem 1. Januar 2009).

    War der Auslandsrückkehrer vormals weder gesetzlich noch privat versichert, hängt die jeweilige Zuordnung vom Einzelfall ab: Personen, die zum Beispiel als Arbeitnehmer im Ausland tätig waren, können sich in der GKV versichern; eher selbstständige oder freiberufliche Tätigkeiten berechtigen zu einer Versicherung in der PKV.

    Auch für diese Personen gilt: Um die Solidargemeinschaft zu schützen, dürfen sie nicht erst dann zur Versicherung kommen, wenn sie krank sind.

    Wird ein Bußgeld fällig, wenn sich Menschen ohne Versicherungsschutz nicht versichern?

    Nein, es wird kein Bußgeld fällig. Hat sich jedoch eine unversicherte Person nach dem Eintritt der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (1. April 2007) nicht versichert und braucht später eine Behandlung, schuldet sie der betreffenden Krankenkasse oder Versicherung die zwischenzeitlich nicht bezahlten Beiträge. Der Leistungsanspruch reduziert sich, solange man der Kasse Geld schuldet.

    In der privaten Krankenversicherung besteht Versicherungsschutz erst dann, wenn ein Versicherungsvertrag abgeschlossen wurde. Bei verspätetem Beitritt sind Prämienzuschläge zu entrichten. Darüber hinaus steigen die Beiträge bei einem höheren Eintrittsalter.


    Ich verstehe das also so:
    ist man in Deutschland abgemeldet, muss man nach Rückkehr in eine Versicherung rein, die einen aufnehmen muss. Dann beginnt auch erst die monatliche Zahlung.
    Ausnahme: man ist krank. Womit die Behauptung, dass JEDER krankenversichert ist, falsch ist.

    behält man seinen Wohnsitz in Deutschland, lebt aber in Thailand, müste man eigentlich monatlich Beträge zahlen.
    Sofern man aber niemals mehr zurückkommt, braucht man das nicht. Man nimmt ja keine Ansprüche mehr entgeben, muss sich aber als "soziales Dreckschwein" bezeichnen lassen.

    Kehrt man aber dann doch mal wieder zurück und muss dann irgendwann man behandelt werden, muss man der neuen Versicherung alle Beiträge zahlen, die seit dem Stichtag (also z.B. 1.4.07) angefallen sind.
    Fallbeispiel: Rückkehr am 1.4.27. Bei einer mtl. Zahlung von 200 Euro wären das also 48.000 Euro auf einem Schlag.
    Nun würde ich auf die Idee kommen, in dem Fall den Arzt privat zu bezahlen. Doch da schlägt folgende Regelung gnadenlos zu:

    Was geschieht mit Personen, die sich erst dann versichern, wenn sie krank werden und medizinische Hilfe benötigen?

    Wer sich zu spät, zum Beispiel erst wenn er krank ist, versichert, muss nicht bezahlte Beiträge nachzahlen. Und solange nennenswerte Beitragsschulden bestehen, wird nur im Notfall versorgt. In der PKV besteht kein Versicherungsschutz für Zeiträume, in denen kein Versicherungsvertrag abgeschlossen wurde. Bei verspätetem Beitritt ist darüber hinaus ein Prämienzuschlag zu entrichten.

    D.h. also, dass Ärzte dann nur noch Notfälle behandeln. Und was ist ein Notfall? Es empfiehlt sich dann also ein Sprung über die Grenze, z.B. Polen, um sich dort behandeln zu lassen. Oder lieber gleich in Thailand bleiben.

    Dann stellt sich noch die Frage, ob Deutschland eine thailändische Krankenversicherung anerkennt, die man ja in der Zwischenzeit ggf. gehabt hat. Ich fürchte mal nicht.

    Für mich ein absolutes Katastrophengesetz. Richtig reiche Leute, die damit wohl aufgefordert werden sollen, ihren sozialen Dienst durch KK-Beträge zu leisten, lassen sich für Operationen sowieso in die Majo-Klinik in die Staaten ausfliegen. Für Halb-Expats die reinste Schikane.

    Zum Glück bezahlt mein Thai-Versicherung auch Behandlungen in Deutschland, wenn ich im Urlaub bin. Bin ich halt ein soziales Dreckschwein.

  5. #4
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: KV. Vers. bei Abmeldung ( Auslandsaufenthalt

    Das gilt aber doch zunaechst alles fuer Ledige.

    Ich bin in der gesetzlichen Versicherung. Meine Frau ist da automatisch kostenlos mitversichert solange sie hoechstens bis zur Hoehstgrenze einer geringfuegigen Beschaeftigung verdient.

    Und zwar war das bei ihr ab dem Tag der Einreise nach Deutschland. Wenn sie jetzt fuer laenger ins Ausland ginge waere sie bei der Rueckkehr weiter bei mir mitversichert.

    Wenn sie jetzt eine gewisse Zeit mehr verdient und dann wieder nichts ist sie automatisch wieder in meiner Versicherung.

    Voraussetzung ist eben, dass man selbst in der Gesetzlichen versichert ist.

    Sioux

  6. #5
    olisch
    Avatar von olisch

    Re: KV. Vers. bei Abmeldung ( Auslandsaufenthalt

    Zitat Zitat von Sioux",p="536890
    Wenn sie jetzt fuer laenger ins Ausland ginge waere sie bei der Rueckkehr weiter bei mir mitversichert.
    Bei gewissen Konstellationen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Aufenthaltsland ist sie sogar für die Zeit des Auslandsaufenthaltes bei Dir weiterhin familienversichert (z.B. Türkei). Google dafür 'mal nach dem Stichwort "zwischenstaatliche Abkommen" und "Krankenversicherung". Ich bin mir aber nicht sicher, ob es so ein Abkommen auch mit Thailand gibt.

    Gruß

  7. #6
    olisch
    Avatar von olisch

    Re: KV. Vers. bei Abmeldung ( Auslandsaufenthalt

    Zitat Zitat von olisch",p="536898
    Bei gewissen Konstellationen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Aufenthaltsland ist sie sogar für die Zeit des Auslandsaufenthaltes bei Dir weiterhin familienversichert (z.B. Türkei). Google dafür 'mal nach dem Stichwort "zwischenstaatliche Abkommen" und "Krankenversicherung". Ich bin mir aber nicht sicher, ob es so ein Abkommen auch mit Thailand gibt.
    Beim nochmaligen Nachdenken bin ich mir nicht mehr so sicher. Es mag sein, dass das "nur" für ausländische Versicherte in Deutschland mit Angehörigen im Ausland gilt

    'Tschuldigung für die Verwirrung ...

    Gruß

  8. #7
    Avatar von mipooh

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    Re: KV. Vers. bei Abmeldung ( Auslandsaufenthalt

    Mit TH besteht ein solches Abkommen nicht.

  9. #8
    Avatar von Nokgeo

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    Re: KV. Vers. bei Abmeldung ( Auslandsaufenthalt

    Zitat DisainaM #2:

    " naja, das Problem ist,

    wenn Mia z.B. für knapp 6 Monate nach Thailand muß,
    beim Arbeitgeber abgemeldet wird,
    sich aber beim Arbeitsamt nicht anmelden kann,
    wegen ihrem Thailandaufenthalt,

    so bucht die AOK die gesamten 6 Monate das Geld von ihrem Konto monatlich ab. "
    ___
    ___

    Frage mich, warum ich den Thread überhaupt eröffnet hab..

    Nebenbei..hab noch NIE davon gehört, das eine Krankenkasse,
    Beiträge von einem Arbeitnehmer seinem Privat - Kto. direct monatlich abbucht.

    Dachte immer, die sozialpflichtigen Beiträge werden vom Arbeitgeber ( AN / AG Anteil ) ABGEFÜHRT..

  10. #9
    Avatar von DisainaM

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    26.869

    Re: KV. Vers. bei Abmeldung ( Auslandsaufenthalt

    wenn Du von Deiner Firma gekündigt bist,
    und z.B. keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld hast,
    und auch keinen H4 Anspruch, weil Du für H4 noch zu reich bist,
    flattert Dir von der AOK ein Schreiben ins Haus,
    dass Du Dich freiwillig versichern kannst.

    Nun, nach der Reform und der Neuumstellung wird es heissen,
    dass Du automatisch freiwillig versichert bist,
    falls Du nicht eine Arbeits oder H4 Bescheinigung beibringen kannst.

  11. #10
    Godefroi
    Avatar von Godefroi

    Re: KV. Vers. bei Abmeldung ( Auslandsaufenthalt

    Was die Versicherungspflicht in der PKV oder gesetzlichen angeht, hängt das nicht auch vom Einkommen ab?

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