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Krankenversicherung für meine werte thailändische Freundin (und mein Kind)

Erstellt von Rolex, 05.03.2012, 05:39 Uhr · 66 Antworten · 15.653 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Rolex

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    Zitat Zitat von Kurt Beitrag anzeigen
    Meine Schwiegermutter, wir morgen in Khon Kan am Herz operiert.
    Sie ist 1936 geboren und hat mit einer Herzklappe, grosse Probleme.
    Bin mal gespannt, wie die Sache ausgeht, mit meiner Frau kann ich darüber im Moment nicht sprechen, sie ist hyper nervös, kann man ja auch verstehen.
    Gruss
    Kurt
    Kurt, hoffe Deiner Schwiegermutter geht es bald wieder gut!
    Bis Deine Frau wieder ansprechbar ist, könntest Du Dich hiermit auseinandersetzten, soweit Du möchtest.



    Zitat Zitat von Hermann2 Beitrag anzeigen
    Etwas neben dem Thema, aber vielleicht doch für Einige interessant!
    Ich habe vor, jährlich 6 Wintermonate in Thailand zu verbringen! Beim Lesen hier sind mir die niedrigen Beiträge für div. Krankenversicherungen aufgefallen!
    Gibt es hier Möglichkeiten, den grotesk steigenden Beiträgen der priv. KV in Deutschland bei ähnlichen Leistungen (oder etwas niedriger) zu umgehen?
    Bin 65, derzeit zahle ich etwa 500€ bei jährlichen mind. 10% Steigerung! Das Problem ist in D. schon lange in der Diskussion!
    Hallo Hermann2, in diesem Thread findest Du Antworten auf Deine Fragestellung.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von joachimroehl

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    @Hermann2, Du zahlst die sechs Monate Deutschland brav Deine PKV und mit Abflug setzt Du sie auf kleine Anwartschaft. Der Zahlbeitrag rutscht dann je nach Tarif und Gesellschaft auf bis zu 5% des letzten Beitrages runter. Die Versicherer maueren hier gern, weil sie auch während der Abwesenheit volle Summen kassieren möchten und vielfach wird dann mit vorhandenem weltweiten Schutz argumentiert, was prinzipiell nicht falsch ist. Aber den bekommt man für Aufenthalte bis zu einem Jahr ausland auch preiswerter zu 30€ monatlich bzw. vor 1947 geboren zu siebenundfünfzig. Fazit: aus einem PKV-Jahresbeitrag von 6000€ können mit sechs Monaten Vollbeitrag a 500€ plus sechs Monaten Anwartschaft meist um die 70€ (inklusive weiter zu zahlender PVN) und einer weltweiten Auslandsreiseversicherung a 57€ dann insgesamt 3762€ werden. Der durchschnittliche Zahlbeitrag sinkt durch das Zweiwelten-Modell auf angenehme 313€ monatlich für alle Privatversicherungen weltweit und übers Jahr .. da darfs dann auch ein Flugschein 1. Klasse sein.

  4. #43
    KKC
    Avatar von KKC

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    Das gilt wohl nur für die PKV.
    Habe das Thema Anwartschaft bei der GKV (SBK) angesprochen, da war nix zu holen.
    Oder war ich nur nicht hartnäckig genug?

  5. #44
    Avatar von joachimroehl

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    Hartnäckig mußt Du schon sein, denn auch die wollen nur Dein Bestes .. das Problem bei den gesetzlichen Kassen ist, daß die es nicht wie die Privaten in Allgemeinen Versicherungsbedingen geregelt haben, sondern jede Kasse frei nach Gusto in ihrer Satzung unterschiedlich festlegen kann. Die Alternative heißt dann notfalls und nach spätestens 18 Monaten Wechsel zur Techniker Krankenkasse, die auch hierzu gewohnt umfangreich informiert -> Anwartschaft (TK). Bei vielen Kassen läuft das ähnlich unproblematisch, manche fordern, daß der Auslandsaufenthalt mindestens drei Monate dauert, wieder andere wollen hören, daß man im Ausland einer selbständigen Tätigkeit ("Tauchschule auf Phuket") nachgehe und ganz Hartleibige wollen auch schon mal den Flugschein sehen.

    Vorsicht falls die Kasse erzählt, daß man könne ja einfach kündigen und sich die 45€ sparen. Ist prinzipiell nicht falsch, hat aber den großen Haken, daß wichtige Zählzeiten für die preiswerte Krankenversicherung im Rentenalter (KVdR) fehlen und man bei Renteneintritt als freiwilliges Mitglied teuer eingestuft werden kann. Trifft aber vorrangig selbständig Tätige, die zwischendurch einige Jahre privat versichert waren.

  6. #45
    KKC
    Avatar von KKC

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    Danke für die Info.
    Hilft mir weiter.

  7. #46
    Avatar von Hermann2

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    @Rolex und joachimroehl

    Vielen Dank für eure prompten Antworten!

  8. #47
    Avatar von Rolex

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    @Rolex, die Postbeamtenkasse wird das Kind erst versichern, wenn die Anmeldung in der BRD erfolgt ist.
    Fragen? joachimroehl@web.de

    Zitat Zitat von Mexx Beitrag anzeigen
    Ich habe mein Kind in die Private mit aufgenommen. Dies war ab Geburt möglich.
    Die Krankenkasse kann das nur ablehnen wenn man kürzer wie 2 oder 3 Monate bei ihr versichert ist, oder das Kind nicht gesund zur Welt kommt.

    Zitat Zitat von Rolex Beitrag anzeigen
    Tatsächlich brodelt das Thema noch etwas vor sich hin, obwohl u.a. markobkk und joachimroehl schon wertvolle Hinweise geliefert haben.
    Verzögerunggrund ist auch mein Versuch, das Neugeborene (voraussichtlich Mitte August) in meine private KV aufzunehmen
    - z.Z. warte ich die schriftlich Antwort der KV ab...


    Die schriftliche Antwort meiner KV ist eingegangen:



    "Benötigt wird u.a. ein Nachweis der Kindergeldstelle" = sinngemäß Kindergeld = Neugeborenes muss in Deutschland sein.

    Dies bedeutet, eine Aufnahme in meine private Krankenversicherung, zum Zeitpunkt der Geburt im Ausland, ist nicht möglich

    Obwohl sich bereits "joachimroehl" dementsprechend äußerte, hatte mich der Beitrag von "Mexx" etwas hoffen lassen.



    Mein Dank gilt dem, der die gegensätzlich erscheinenden Informationen von "joachimroehl" und "Mexx" für mich verständlich verknüpft
    - damit ich nicht weiter schweißtriefend im Hamsterrad laufen muss...

  9. #48
    Avatar von Mexx

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    Ich kann nur von meinem Fall berichten: Kind Ende Spetember in BKK geboren und bei mir in PKV (Conti) mitversichert.
    Conti wollte den Untersuchungsbericht des Krankhauses haben, denn ich noch übersetzen lassen musste.
    Das wars.

    Ich bin allerdings zur gleichen Zeit von der Allianz zur Conti gewechselt, und habe erst als ich die Bestätigung hatte, dass mein Kind versichert wird selber gewechselt. - Evtl war das der Ausschlag?

  10. #49
    Avatar von Rolex

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    Mexx, danke für Dein erneutes Feedback.


    Mittlerweile konnte ich den Dingen fast bis auf den Grund gehen, mit folgendem grundsätzlichen Ergebnis für PK-Versicherungen:

    Besteht am Tag der Geburt für mindestens einen Elternteil eine Krankenversicherung, ist der Versicherer verpflichtet, dessen neugeborenes Kind ab Vollendung der Geburt ohne Risikozuschläge und Wartezeiten zu versichern, wenn die Anmeldung zur Versicherung spätestens zwei Monate nach dem Tag der Geburt rückwirkend erfolgt.

    Jedoch ist meine KV (PBeaKK) keine typische PKV und daher nicht Mitglied im PKV-Verband,
    die Versicherungsberechtigung für Kinder ist in der PBeaKK wie folgt geregelt:
    Kinder, die im Familienzuschlag nach dem Bundesbesoldungsgesetz berücksichtigungsfähig sind, können auf Antrag mitversichert werden.

    Weil es nun aber Familienzuschlag (gemäß § 40 Abs. 1 Nr. 4 BBesG) nur bei einem Aufenthalt im europäischen Ausland gibt,
    scheint es so als könnte ich mich auf den Kopf stellen und trotzdem bekomme ich das Neugeborene nicht versichert...


    Um die Kuh vom Eis zu kriegen werde ich jetzt zügig eine alternative Lösung umsetzen -
    besonders "markobkk" bzw. "joachimroehl" hatten hierzu bereits einiges dargestellt.

  11. #50
    Avatar von Rolex

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    @Rolex, die Postbeamtenkasse wird das Kind erst versichern, wenn die Anmeldung in der BRD erfolgt ist. Somit hast Du die Wahl zwischen hoher Leistungsunsicherheit bei kleinem Preis der BUPA und einigen thailändischen Kollegen. Zudem mußt Du beachten, daß selbst ein umworbener Millionenplan zwei weitere Risiken besitzt, welche europäische Versicherer nicht kennen: es gibt eine Zusatzliste über prozentuale Erstattungen von der gewählten Versicherungssumme und weiterhin sind die Erstattungsleistungen aufgesplittet nach Behandlung, Intensivstation, OP-Kosten usw. Leider erfahren die meisten Versicherten erst im Leistungsfall davon, es sei denn sie studieren das Kleingedruckte aufmerksam, was der Versicherer nach! Beitragszahlung zusendet .. April wird in späteren Jahren wie auch AWC unbezahlbar, die sogenannte Schweizer Versicherung ist die englische Health Care International mit oft übersehener stationärer Selbstbeteiligung von 2000€ im Basisplan. Es ist viel leichter ein Auto zu kaufen, das ja nur einige Jahre halten soll. Die Krankenversicherung hat noch dazu den Widerhaken, daß man nach schweren Erkrankungen fast nicht mehr wechseln kann. Die Postbeamtenkasse würde ich auf Anwartschaft legen für weniger 45€ und somit immer ein Hintertürchen offen halten - als Versicherer für Dich empfiehlt sich die Würzburger (BDAE) und bei kleinen Kosten erstattet der Crystalplan wie beschrieben. Wenn´s dick kommt, müssen Frau und Kind ins Flugzeug gen Deutschland und in die Familienversicherung hinein. Der immer noch günstigste Weg ist eh die Anmeldung drüben und dann die Wahl einer deutsche Reiseversicherung zu 24€ monatlich wie die der Central, der Würzburger für etwas mehr für ein Jahr, der DKV zu 88€ auf zwei Jahre oder der Hanse-Merkur für 59€ gleich auf fünf.

    Fragen? joachimroehl@web.de



    Versuche gerade Nägel mit Köpfen zu machen und prüfe die Central (farangfreundliche 0,80€ täglich).

    Leider findet sich dort im Kleingedruckten folgende Einschränkung:

    "Versicherungsschutz besteht in allen Ländern, in denen die versicherte Person keinen ständigen Wohnsitz unterhält,
    und zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses auch nicht ihren überwiegenden Aufenthalt hat"

    Central.jpg

    Müssen diejenigen Pendler unter uns, welche sich bereits vor Vertragsabschluss überwiegend in Thailand aufgehalten haben,
    ein böses Erwachen fürchten...

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