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Krankenversicherung bei langzeitaufenthalt für Thailand

Erstellt von biertruckkoenig, 03.11.2007, 12:54 Uhr · 7 Antworten · 5.157 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von biertruckkoenig

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    Krankenversicherung bei langzeitaufenthalt für Thailand

    hallo welche krankenversicherung habt ihr wen ihr z.b.
    1 jahr in thailand seid

    angebot von adac da..
    (Langzeit Karankenschutz für Ausland von min 2 Monaten bis max 24 Monate)
    wird aber monatlich teurer umso länger man bleibt..halbes jahr 210,- person 1 jahr 450,- usw...das x2 für mich und frau...
    50,- selbstbeteiligung bei jeden krankeitsfall

    gibt es billigere..oder in deutschland privatversicherung die auch in thailand greift

    bedanke mich für eure hilfe

  2.  
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  3. #2
    Avatar von maphrao

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    Re: Krankenversicherung bei langzeitaufenthalt für Thailand

    Die Preise musst du selbst mal checken, aber auf http://www.auslandstreff.de werden Langzeitversicherungen für Expats angeboten.
    Es gibt auch die Möglichkeit, sich bei einer thailändischen oder internationalen Versicherung (meist englisch oder amerikanisch) zu versichern, Links dürftest du durch die Suche hier im Forum finden.

  4. #3
    Avatar von schauschun

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    Re: Krankenversicherung bei langzeitaufenthalt für Thailand

    Zitat Zitat von biertruckkoenig",p="539611
    angebot von adac da..
    gibt es billigere..oder in deutschland privatversicherung die auch in thailand greift
    hallo biertruckkoenig:
    meine meinung zum adac

    gut aber, dass du dir gedanken zu der kv machst.
    auf keinen fall ohne einen entsprechenden krankenversicherungsschutz reise antreten.
    beachten solltest du neben der auslands-kv auch andere wichtige faktoren, wie z.b.:

    * versicherungsschutz bei urlaub im heimatland
    * weiterversicherung nach der rueckkehr
    * pflegeversicherung

    einen sehr serioesen unabhaengigen versicherungsmakler (u.a. mit guter telefo beratung:Tel.: +49 (0) 2247 9194 -0)

    ist das buero dr. walter.
    reiseversicherung.com

    kann ich aus eigener erfahrung beruhigt weiterempfehlen.

    so, habe gerade noch das komplette impressum gefunden, mit kostenloser telefonnummer:
    Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen?
    Bitte informieren Sie uns
    E-Mail: info(at)reiseversicherung.com
    Kostenlose Servicerufnummer: 0800 - 678 3333

    Dr. Walter GmbH
    Eisenerzstr. 34
    53819 Neunkirchen-Seelscheid

  5. #4
    Avatar von thedi

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    Re: Krankenversicherung bei langzeitaufenthalt für Thailand

    Es ist vielleicht unhöflich, aber ich wage es trotzdem Schauschun zu widersprechen:

    Ohne Krankenversicherung in Thailand zu leben kann durchaus Sinn machen.

    Die Spitäler sind hier viel günstiger. Genauer gesagt: man kann sehr günstig eine gute Pflege finden. Es gibt natürlich auch sehr teure Privatspitäler in den grossen Zentren. Und es gibt öffentliche Spitäter, in denen ich persönlich nicht liegen möchte. Aber dazwischen gibt es in Thailand viele gute Spitäler zu sehr günstigen Preisen.

    Ein Beispiel: Das Sri Nakarind Spital in Khon Kaen ist im Gelände der Universität. Die Chefärzte sind sehr kompetent und haben auch die nötige praktische Erfahrung. Um sicher von einem Chefarzt behandelt zu werden, geht man zuerst in dessen Privatklinik und schafft so die Beziehung. Als vor 13 Jahren unsere Tochter geboren wurde, kostete das mit allen Vor- und Nachuntersuchungen, inkl. Kaiserschnitt Operation, weniger als 500.- CHF (300 Euro).

    Zweites Beispiel: Das Rong-Payabaan Soon in Khon Kaen ist ein öffentliches, überfülltes Spital. Die Ärzte sind aber sehr gut und tüchtig. Mit etwas ´kleinerem´ wie meine Frau vor ein paar Jahren mit Gallensteinen, kann man sich dort sehr günstig behandeln lassen. Nicht nur Thais, auch Farangs. In einem Privatzimmer ist es durchaus OK. Wiederum: zuerst Kontakt mit einem kompetenten Arzt aufnehmen. Die Gallensteine kosteten ein paar hundert Baht. Ein Farang hätte vielleicht 5000 Baht bezahlt.

    Drittens: im Privatspital Racha Prük ist die Behandlung gut und immer noch um Grössenordnungen billiger als in Europa.

    Nur wenn man 5-Stern-Hotel Ambiente, mit bildhübschen Krankenschwestern (aber sind die auch so kompetent wie hübsch?) haben will, kann man in Khon Kaen das Khon Kaen Ram Spital empfehlen. Bei einem längeren Aufenthalt wäre allerdings eine gute Krankenversicherung zur Beruhigung der Nerven zu empfehlen. Der Kostenvoranschlag für die oben erwähnten Gallensteine war 60´000 Baht.

    Ambulante Behandlungen bei einem Arzt (normaler Arztbesuch in dessen Klinik) bei einer Erkältung oder Grippe kostet kaum je mehr als 200 Baht.

    Der langen Rede kurzer Sinn: In Thailand kann die Krankenpflege so günstig sein, dass man nie zum break even mit den Prämien kommt, aussert man will sich eine Herzoperation oder eine künstliche Niere zutun. Aber will man das denn wirklich in Thailand? Würde man dazu nicht sowieso wieder nach Europa gehen, wo die Ärzte die gleiche Muttersprache haben?

    In Europa wartet aber auch gleich die obligatorische Krankenversicherung. Um die kommt man nicht; mindestens als Schweizer in der Schweiz. Die wird ohne Zusatzversicherungen sein, aber für die Herzaustauschaktion wird sie ohne mit den Wimpern zu zucken aufkommen. Auch wenn Du direkt aus dem Flugzeug ins Spital gehst: Du hats nicht nur Anrecht, Du bist sogar verpflichtet der obligatorischen Krankenversicherung wieder beizutreten.

    Wenn man in Thailand allerdings pleite geht, hört die ärztliche Behandlung hier auf. Ohne Bezahlung keine Behandlung. Daran ändert sich mit einer Krankenversicherung allerdings nichts: werden die Prämien nicht bezahlt, stellt sie natürlich ihrerseits die Zahlungen ein und die ärztliche Behandlung endet hier. Man sollte also so oder so etwas finanzielles Polster haben. Wenn man für dieses ´Polster´ z.B. 20´000 Euro reserviert, hat man einerseits den nötigen Saldo für Visaverlängerungen auf einer Thai Bank und ist damit auch im Krankheitsfall für alles, was man in Thailand je behandeln lassen will, gedeckt.

    Nichts für ungut Schauschun! Ist nur eine andere Meinung.

    Mit freundlichen Grüssen

    Thedi

  6. #5
    Avatar von schauschun

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    Re: Krankenversicherung bei langzeitaufenthalt für Thailand

    Zitat Zitat von thedi",p="540095

    Ohne Krankenversicherung in Thailand zu leben kann durchaus Sinn machen.

    Die Spitäler sind hier viel günstiger. Genauer gesagt: man kann sehr günstig eine gute Pflege finden. .......
    ... mit bildhübschen Krankenschwestern (aber sind die auch so kompetent wie hübsch?) haben will, kann man in Khon Kaen das Khon Kaen Ram Spital empfehlen.
    @Thedi:

    na, jeder soll doch seine eigene meinung haben und aeussern duerfen

    vielleicht habe ich ja nur andere erfahrungen gemacht und andere situationen/leute kennengelernt.

    habe 1997/1998 einen mittelschweren motorradunfall (in LOS) gehabt und war sehr froh, dass meine kv ohne mit der wimper zu zucken die fast 3-monatige behandlung im pattaya international hospital bezahlt hat (weiss zwar nicht ob die krankenschwestern genauso suess und bildhuebsch waren wie in khon kaen, aber aus meiner sicht sehr, sehr niedlich anzuschauen in ihren suessen uniformen und fuer kompetent und hilfsbereich ;-D habe ich die auch eingeschaetzt).

    in meinem village in banglamung/pattaya habe ich in den 4 jahren in denen ich dort wohne bereits drei nachbarn gehabt, die ohne eine gute kv nicht mehr am leben waeren (1x naechtliches zusammenbrechen mit blutspucken "ohne ende", einmal spontan notwendige herz-op und noch 1x ebenfalls schwerer motorrad-unfall).

    alle waren im besitz einer guten kv und die police (mit 24h-besetzter notfallhotline) war griffbereit (kopie sollte man eigentlich immer im portemonaie bei sich haben).

  7. #6
    Avatar von mipooh

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    Re: Krankenversicherung bei langzeitaufenthalt für Thailand

    Ich war bei der DKV für 3 Jahre versichert. Mehr geht bei denen nicht, bzw es ist nur eine einmalige Verlängerung für max 2 Jahre möglich. Danach ist man eben entsprechend älter und hat vielleicht neue Risiken, die dann bei einer Folgeversicherung ausgeschlossen werden.

    Nachteil ist immer der Gesundheitscheck, weil natürlich so viel wie möglich ausgeschlossen wird.

    In TH hatte ich dann später BUPA, ist nicht so teuer, aber dafür absolut begrenzt in allen Leistungssparten. In den höheren Bereichen ist sie dann ähnlich teuer wie eine vernünftige Versicherung (höhere Deckungssummen). Wenn wirklich mal was ernsthaftes ist, kannst Du das vergessen und kleinere Sachen kann man bequem selber zahlen.

    Relativ sinnvoll erschien mir diese Expat-Versicherung für ca 100€ pro Monat aus D. Das ist ein Gruppentarif der über eine deutsche private KV läuft. Da kann aber auch sein, dass Du einen Check brauchst und wenn Du erhebliche Risiken hast, nehmen sie Dich eben nicht. Immerhin war sie die preisgünstigste Versicherung mit hohem Deckungsumfang. Hab einen Link gefunden http://www.auslandstreff.de/vergleich_asi_er.html

    Die europäischen Versicherungen sind zwar teurer, haben aber ganz erheblich höhere Deckungssummen, so dass es im Falle eines Falles auch wirklich ausreicht. Wenn man vorhat evtl lange zu bleiben sollte man da ausreichend abgesichert sein.

    Dazu sollte man auch seine deutsche GKV (sofern man eine hat) lediglich ruhen lassen, was dann auch Geld kostet. Dafür kann man die bei einer Rückkehr aber sofort aufleben lassen und ist wieder nach hiesigen Standards versichert (also im Prinzip unbegrenzte Deckung).

  8. #7
    Avatar von TimBorchers

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    Re: Krankenversicherung bei langzeitaufenthalt für Thailand

    Hallo,

    ab Juli 2008 werde ich in Pattaya leben, der Altersteilzeit sei Dank. Allerdings habe ich vor, jedes Jahr etwa einen Monat in Deutschland zu verbringen. Über das Problem der Krankenversicherung bin ich auch am grübeln. Ich bin über 60, da sind die Beiträgen schon happig. Außerdem ist eine meiner Herzklappen nicht 100% dicht, da wird dann alles was mit dem Herzen zu tun hat schnell von der Versicherung als Vorerkrankung ausgeschlossen. Hätte ich reichlich Geld gespart, würde ich 20.000 Euro auf ein Sonderkonto legen, für den Herzinfakt oder einen Motorradunfall. Die ambulanten Sachen würde ich bar bezahlen und für größere Probleme heimfliegen. Da ich die 20.000 Euro nicht habe, werde ich entweder die ADAC Reiseversicherung abschließen, die gibt es auch als Langzeit-Reiseversicherung, Beitrag bei einen Dauerauslandsaufenthalt von 11 Monaten 410 Euro (monatlich gut 37 Euro) - oder ich nehme die Langzeit-Reiseversicherung der Barmenia. Kosten für 11 Monate 962,80 Euro (monatlich 87,50 Euro). Die Barmenia hat bei der Stiftung Warentest (Jahresverträge für Einzelpersonen) mit "sehr gut" abgeschitten. Sie zahlt für Behandlungen nur dann nicht, wenn schon vor Reisantritt klar war, dass sie während des Urlaubes erfolgen mussten.
    Auf die Art un Weise müsste ich bei überraschenden teuren Operationen auf der sicheren Seite sein und in einen Top-Krankenhaus versorgt werden.

    Wenn Ihr was (besser) wisst, bin ich für Informationen dankbar

    Gruß TimBorchers

  9. #8
    Avatar von biertruckkoenig

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    Re: Krankenversicherung bei langzeitaufenthalt für Thailand

    hallo,
    ich habe nun bei dkv abgeschlossen -auslandsversicherung 3-36 monate (vollversicherung auch zahnarzt) geht bis 36 monate und 35,- euro / monat ohne selbstbeteiligung
    monatliche zahlung (bedingung deutsche meldeadresse und deutsches konto) geht auch für thai ehefrau wen sie auch wohnsitz in deutschland hat (also meldeadresse z b bei eltern..geschwister...)allerdings für frau 75,- monatlich
    weiterer vorteil..z.b. fals man mal von thailand für paar wochen nach deutschland fliegt hat man bis zu 3 monate auch versicherungsschutz in deutschland

    bei adac hatte ich angefragt aber.. 50,- selbstbeteiligung je krankheitsfall und wird von monat zu monat teurer um so länger man im auslnd bleibt und max 24 monate abschliesbar (bezahlung in einer summe für den zeitraum den man abschliest)
    desweiteren vorerkrankungen ausgeschlossen..schliest man z.b. für 6 monate ab und verlängert dan werden erkrankungen von den ersten 6 monaten ausgeschlossen
    herzinfakt z b im lezten monat der ersten 6 monate..dan gute nacht...

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