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Integrationsvereinbarung Sprachkurs in CH

Erstellt von Roni, 19.03.2010, 14:50 Uhr · 18 Antworten · 2.789 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Walter58

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    Re: Integrationsvereinbarung Sprachkurs in CH

    Zitat Zitat von Panda",p="841026
    Frage: bin seit 2 Jahren verheiratet und meine Frau hat den B Ausweis (jeweils für ein Jahr gültig). Wie sieht das aus wenn wir für ein Jahr nach Thailand gehen und dann wieder zurück wollen? Muss meine Frau dann wieder eine Einreisebewilligung haben? Dies wäre dann ja schlecht möglich da ich dann keine Wohnung und keinen Einkommensnachweis habe.
    Sieht auf den ersten Blick nicht gut aus:
    Erlöschen der Aufenthaltsbewilligung
    Die Aufenthaltsbewilligung erlischt nach Art. 61 AuG mit:
    • der Abmeldung ins Ausland
    • der Erteilung einer Bewilligung in einem anderen Kanton;
    • dem Ablauf der Gültigkeitsdauer;
    • der Ausweisung nach Art. 68 AuG
    • der tatsächlichen Aufgabe des Aufenthalts in der Schweiz. [highlight=yellow:0399156ccc]Der Aufenthalt gilt bei den Kurzaufenthaltsbewilligungen als tatsächlich aufgegeben, wenn sich die betroffene Person länger als drei Monate im Ausland aufhält, bei Personen mit einer Aufenthaltsbewilligung, wenn sie sich länger als sechs Monate im Ausland aufhält[/highlight:0399156ccc] (Art. 61 Abs. 2 AuG).

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Panda

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    Re: Integrationsvereinbarung Sprachkurs in CH

    Danke Walter, das habe ich mir fast gedacht ;-(
    Das Problem ist eben das meine Frau Ihre Tochter nicht in die Schweiz holen kann. Das Migrationsamt verarscht uns da ein wenig, Bangkok sagt wir müssen die Unterlagen in der Schweiz einreichen, wir haben dann alles organisiert und hier heisst es wir müssen es in Bangkok einreichen (das wollten wir ja bereits und haben nun alles nochmals geschickt) Nun heisst es das zwecks Befragung die Tochter persönlich in Bangkok zu erscheinen hat (wir waren ja bereits persönlich dort). Wie genau sieht eine Befragung einer 4 jährigen aus?
    Habe mich inzwischen mit einem Anwalt beraten und er hat gemeint dass die Migrationsbehörde am längeren Hebel ist. Angenommen wir fahren im November nach Bangkok und besorgen alle Unterlagen und reichen diese nochmals persönlich ein, wir fahren wieder in die Schweiz und das Migrationsamt findet wieder etwas das nicht passt.
    D.h die Tochter könnte frühestens in ca. 2 Jahren in die Schweiz einreisen und dies möchte ich Ihr nicht antun, auch meiner Frau nicht und daher überlege ich mir die Tochter zu adoptieren (was auch solange dauert) oder nach Thailand auszuwandern. Deshalb die Frage wegen der wiedereinreise.
    Das Migrationsamt findet ständig etwas Neues und das ganze Prozedere ist sehr nervenaufreibend und unmenschlich. Ich musste auch eine Eidesstaatliche Erklärung abgeben wegen Familiennachzug und nun muss dies meine Frau auch noch machen.
    Meine Frau muss nun Rechenschaft abgeben warum die Tochter nicht von Anfang an eingereist ist, paradoxerweise durfte sie den Antrag erst stellen nachdem sie eine Aufenthaltsbewilligung hatte (daher konnte sie ja auch nicht mit der Tochter einreisen). usw
    Wir werden auch ständig massiv vom Migrationsamt beleidigt, z.B wurde meine Frau gefragt ob sie hier anschaffen will (sie stammt nicht aus Pattaya). Mir wurde unterstellt einen gefälschten Pass zu besitzen (der Server war grad Offline) und danach hat er der Beamte gemeint „sie sind ja eh kein richtiger Schweizer“ weil mein Vater war Deutscher und ich wurde im Alter von 3 Jahren Eingebürgert. Man kann sich vorstellen dass ich dieses Amt wirklich satt habe und mich fühle als wäre ich Osama bin Ladens Bruder. Eine rechtliche Auseinandersetzung kann über 2 Jahre dauern und ist sehr teuer. Denke Auswandern ist die einzige Lösung.

  4. #13
    Avatar von Walter58

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    Re: Integrationsvereinbarung Sprachkurs in CH

    Wenn ich Euch, Panda und Roni, so höre, habe ich den Eindruck, dass Eure Migrationsämter von SVP-Hardlinern geführt werden. Ich schreibe dies deshalb, weil ich weiss, dass der mittlerweile pensionierte Chef "meines" Migrationsamtes SVP-Mitglied ist, aber weder er noch
    seine Mitarbeiter waren uns gegenüber jemals so unanständig wie was Ihr da erlebt. Schweiz quo vadis

  5. #14
    Avatar von Panda

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    Re: Integrationsvereinbarung Sprachkurs in CH

    Ja Walter das sehe ich auch so ! Aber auf der anderer Seite werden kriminelle welche eine Mord begangen haben und Ausgeschaft wurden wieder reingelassen, so wie bei der Serbin in Basel. Und alles Grund sagen diese dann dies sei wegen dem Familiennachzug.
    Wegen dem Deutsch Kurs sieht es umgekehrt aus, es gibt da viele linke Firmen die sich daran bereichern (war ein Artikel in der Weltwoche)
    Was soll ich sagen, am besten wäre es einen guten König wie in LOS zu haben!

  6. #15
    Adi
    Avatar von Adi

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    Re: Integrationsvereinbarung Sprachkurs in CH

    Zitat Zitat von Panda",p="841039
    Das Migrationsamt verarscht uns da ein wenig, Bangkok sagt wir müssen die Unterlagen in der Schweiz einreichen, wir haben dann alles organisiert und hier heisst es wir müssen es in Bangkok einreichen
    Den Antrag für den Nachzug der drei Kinder meiner Frau habe ich (und nicht meine Frau) bei der Einwohnerkontrolle der lokalen Gemeindeverwaltung eingereicht. Entschieden hat das kantonale Migrationsamt. Das ganz hat ca. 3 Monaten gedauert und gab eigentlich nur etwas Schwierigkeiten, da wir zuerst die zwei älteren in die Schweiz bringen wollten und der jüngste erst ein Jahr später, da es sonst für uns doch etwas zu viel geworden wäre. Nach einem persönlichen Gespräch hat das dann auch funktioniert. Die Botschaft hat dabei keine Rolle gespielt, ausser, dass am Schluss dort das Visum abgeholt werden musste...
    Kann es etwa sein, dass von Kanton zu Kanton so grosse Unterschiede bei den Migrationsämtern bestehen und die klaren gesetzlichen Regelungen sehr unterschiedlich umgesetzt werden?

  7. #16
    Avatar von Panda

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    Re: Integrationsvereinbarung Sprachkurs in CH

    Adi, ja denke auch dass es da Kantonale Unterschiede gibt. Ich frage mich wie man zu einem persönlichen Gespräch kommt? Bei uns ist das wie auf der Post, Nummer ziehen und jedes Mal ein anderer Beamter.
    Das mit dem Deutsch Kurs finde ich auch komisch, ich kenne Eltern von Secondos die nach 30 Jahren noch nicht Deutsch sprechen, sollen die nun auch alle in den Deutsch Kurs?
    Ich habe einen Deutschen kennengelernt welcher nach Thailand Auswandern musste weil seine Frau den A1 Kurs in DE nicht bestanden hatte, sie ist 55 Jahre alt und war Chinesisch Lehrerin und kann auch perfekt Englisch. Natürlich kann sie in dem Alter nicht nochmals eine Sprache lernen.
    Auswandern ist eben auch nicht mehr so einfach wegen den Bestimmungen in Thailand, es müssen ja viele wieder zurück die nach der Pensionierung rüber sind weil sie die 400‘000 THB jährlich nicht aufbringen können. Siehe Phanokkao aus diesem Forum.

  8. #17
    Avatar von jaki

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    Re: Integrationsvereinbarung Sprachkurs in CH

    Zitat Zitat von Walter58",p="841044
    Schweiz quo vadis
    Ja, ist wirklich ekelhaft, die Behördenmitarbeiter sollten sich in Grund und Boden schämen!

    Ich habe den Eindruck, dass derzeit fast überall in Europa Rassismus und Diskriminierung jeglicher Art (gegen Ausländer, Muslime, Homo5exuelle, kurz: jede Art von Minderheiten) wieder auf dem Vormarsch sind. Wehrt euch dagegen und lasst euch nicht klein kriegen!

  9. #18
    Avatar von Panda

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    Re: Integrationsvereinbarung Sprachkurs in CH

    Haha wie Ihr aus folgendem link entnehmen könnt ist mir nun klar warum es nicht klappt mit den Visas usw. http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/...story/30949365
    Muss aber sagen das ich nun plötzlich sehr nett bedient werde, alle meine fragen sind nun geklärt. Wurde sogar angerufen, was sonst nie der Fall war. Die Mitarbeiter tun mir leid aber ist wird Zeit das sich jemand um diese Problem kümmert.

  10. #19
    Avatar von Roni

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    Hallo, da bin ich wieder mal und das Ganze scheint sich zumindest jetzt und heute etwas zum Guten zu wenden. Nachdem meiner Frau ja eine Frist gesetzt wurde, in der sie sich trotz zwei kleiner Kinder (1 Mt. und 23. Mt.) bis Ende Juni 2010 an einen Mutterkind-Sprachkurs anzumelden gehabt hätte und wir eine Integrationsvereinbarung unterzeichnen mussten (auf dem Formular hiess es, wer nicht unterschreibt verstösst gegen die Integrationsregeln oder so ähnlich...) und schliesslich möchte meine Kleine in zwei Jahren ja den Schweizer-Pass beantragen) und diese Kurse aber nicht am Wohnort, sondern rund eine Stunde Fahrweg mit Bus und Bahn bedeuteten, fand ich das relativ unangebracht. Ich habe dann mehrmals geschrieben, unter anderem habe ich darauf hingewiesen, dass ich sofort dafür bin, dass meine Frau besser Deutsch lernen sollte, aber bitte nicht 30 km weit weg. Schliesslich wohnen wir in einem Bezirkshauptort, der immerhin etwa 13'000 Einwohner der umliegenden Gemeinden vertritt und da wohnen auch in wohl jedem Dorf zu integrierende Ausländerinnen und auch teilweise Thai's mit Kindern. Schliesslich wollte der Kanton ja, dass meine Frau einen MuKi (MutterKind)-Sprachkurs besucht. Da gibt's Lehrpersonal für Mutter und Kind. Nun, nachdem ich letzte Woche nochmals geschrieben habe, wurde mir gestern mitgeteilt, dass der Kanton nun tatsächlich ab ca. Oktober 2010 so einen Kurs in unserem Wohnort anbieten wird und dass die Vorbereitungen dazu bereits getroffen worden seien. Bis dahin könnne meine Frau noch weiterhin den einfachen Sprachkurs wie bisher besuchen. - Na, wer sagt's denn? Manchmal erreicht man(n) etwas mit konstruktiver Kritik. Wenn sie dann ab Okt. oder Nov. zusammen mit den Kindern den neuen Kurs (für meine Frau den Sprachkurs und für die Kinder wohl eine Art "Integrations-Spielgruppe") besuchen kann und alles bei uns im Wohnort stattfindet finde ich das Gut. Einwandfrei sogar. PS: Die Kosten sollen auch die selben bleiben. Dank Subvention von Kanton und Gemeinde.

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