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Integrationskurs ja oder nein?

Erstellt von wasabi, 22.11.2012, 11:33 Uhr · 44 Antworten · 5.731 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Grumpy

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    Bei einem Ausländer verheiratet mit einem Deutschen gibt es keine Verpflichtung, höchstens eine Empfehlung zur Teilnahme an einem Integrationskurs. Wie bei meiner Frau so geschehen, da der Kurs vom der Landkreis gesponsort wird und man pro Stunde nur 1 Euro bezahlt. ...... Nach bestehen des Integrationskurses und B1 gab es die Hälfte sogar zurück..... Meine Frau hat sich über das Taschengeld sehr gefreut

  2.  
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  3. #22
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Grumpy Beitrag anzeigen
    Bei einem Ausländer verheiratet mit einem Deutschen gibt es keine Verpflichtung, höchstens eine Empfehlung zur Teilnahme an einem Integrationskurs. Wie bei meiner Frau so geschehen, da der Kurs vom der Landkreis gesponsort wird und man pro Stunde nur 1 Euro bezahlt. ...... Nach bestehen des Integrationskurses und B1 gab es die Hälfte sogar zurück..... Meine Frau hat sich über das Taschengeld sehr gefreut
    Das scheinen die ALBn unterschiedlich zu handhaben. Sicherlich ist deine Argumentation nachvollziehbar wenn die Thai schon A1 hat. Denn dann hat sie ja die für eine Niederlassungserlaubnis notwendige sprachliche Integrationsvoraussetzung schon vollständig als Integrationsvorleistung erbracht.

  4. #23
    Avatar von michael59

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    Lieber Grumpy: 2 Fehler-
    die Verpflichtung kann erteilt werden und wird es auch. Bei Arbeitslosengeldbezug 1 oder 2 kann das auch der entsprechende Betreuer sein mit dem Argument bessere Vermittelbarkeit in den Arbeitsmarkt.

    Nicht der Landkreis bezuschusst den Kurs sonder das BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Startseite.

    Im Kurs meiner Frau waren Frauen die schon 2 bis 6 Jahre hier waren und wegen Kindererziehung bisher nicht teilnehmen konnten und eine Aufforderung hatten ihrer Verpflichtung doch jetzt nachzukommen oder Hinderungsgründe mitzuteilen.

  5. #24
    Avatar von Grumpy

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    Michael, sorry da hast Du Recht, das BAMF bezuschusst und von dort kam auch die Rückerstattung....

    Ich kann ja auch hier nur von meiner Ehefrau reden, die ganz normal im Rahmen der Familienzusammenführung eingereist ist, keine staatlichen Leistungen erhält und
    ich alleine für die Lebenshaltung aufgekommen bin. Nun hat sie ja eine Aushilfstätigkeit und ich bin "entlastet"

    Auch bei einem Bekannten, dem seine Frau den Integrationskurs wegen Schwangerschaft und Kind abgebrochen hatte, bekam nie eine Aufforderung wieder einen entsprechenden Kurs zu besuchen. Auch sie hatte keine Verpflichtung...

    Ich gehe mal davon aus, dass -wie es franky sieht- die ABH´s unterschiedliche Handlungsweisen an den Tag legen.

    Das ist sogar in einem Bundesland von ABH zu ABH unterschiedlich...

  6. #25
    Avatar von Philip

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    Wir haben hier ein sehr gutes Beispiel aus dem Raum Diez/Limburg in Hessen:

    Thailänderin (über 50) seit 2004 in Deutschland, mit einem Deutschen verheiratet, Teilnahme am Integrationskurs wurde durch den Ehemann bis heute erfolgreich untersagt und verhindert. 5 Jahre je ein Jahresvisum, dann Dauervisum.

    Wir haben derzeit personell überforderte Ausländerbehörden. Diese richten ihre gesamte Aufmerksamkeit auf eine andere Gruppe von Ausländern, aber nicht unbedingt auf harmlose ausländische Ehefrauen von Deutschen Männern.
    Dem BAMF geht es nicht anders. So werden derzeit in NRW Flüchtlinge (ohne/oder gefälschtem Visum) aus dem Irak, Iran, Syrien und Afghanistan nach ihrer Festnahme ohne Anhörung durch das BAMF ins Auffanglager nach Dortmund geschickt.

    Nun einige Anmerkungen zu den vorherigen Beiträgen:

    kostenpflichtiges Vorsprechen zu 15,- Euro: Und wenn sie nicht erscheint? Was dann?

    Nichtteilnahme / OWI / Bußgeld: Wer soll denn zahlen? Die Thailänderin, die gern einen Kurs besuchen möchte, oder der Ehemann, der dieses verhindert?

    Ohne es genau zu wissen würde ich behaupten, das diese Vorgehensweisen noch nie eine Thailänderin betroffen haben.
    Also hat dieses auch in diesem Thread nichts zu suchen!

    ALG-Bezug: Die übliche Thailänderin hat nach ihrer Einreise keinen Anspruch auf ALG 1 und auf ALG 2 sehr sehr selten.
    Unabhängig davon hat die Agentur für Arbeit noch nie Sprachkurse für "Neuankömmlinge" gezahlt, die keine akamedische Qualifikation aus ihrem Land haben. Eine Verpflichtung ist mir auch nicht bekannt, da sich für weniger Qualifizierte durch einen Sprachkurs die Vermittelbarkeit in den Arbeitsmarkt kaum verbessert.

  7. #26
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Philip Beitrag anzeigen
    Wir haben hier ein sehr gutes Beispiel aus dem Raum Diez/Limburg in Hessen:

    Thailänderin (über 50) seit 2004 in Deutschland, mit einem Deutschen verheiratet, Teilnahme am Integrationskurs wurde durch den Ehemann bis heute erfolgreich untersagt und verhindert. 5 Jahre je ein Jahresvisum, dann Dauervisum.
    du meinst 5 Jahre AE, dann NE? Visum sicherlich nicht!


    Diese richten ihre gesamte Aufmerksamkeit auf eine andere Gruppe von Ausländern, aber nicht unbedingt auf harmlose ausländische Ehefrauen von Deutschen Männern.
    wenn du das sagst und es deiner Meinung nach nicht auch Trennungen nach 3 Jahren + ein paar Monaten gibt, dann glaube es. Glaube auch, dass bei Weigerung nicht die Gefahr von Zwangsmaßnahmen bestehen.

    Dem BAMF geht es nicht anders. So werden derzeit in NRW Flüchtlinge (ohne/oder gefälschtem Visum) aus dem Irak, Iran, Syrien und Afghanistan nach ihrer Festnahme ohne Anhörung durch das BAMF ins Auffanglager nach Dortmund geschickt.
    Wo ist dein Problem. Die haben doch eh eine Residenzpflicht und es ist nicht so unnormal, dass die zunächst in ein Auffanglager kommen.



    kostenpflichtiges Vorsprechen zu 15,- Euro: Und wenn sie nicht erscheint? Was dann?
    Irgendwann muss der AT schon verlängert werden.


    Nichtteilnahme / OWI / Bußgeld: Wer soll denn zahlen? Die Thailänderin, die gern einen Kurs besuchen möchte, oder der Ehemann, der dieses verhindert?
    Wir sich zeigen, ob bei verheirateten nicht eine Bedarfsgemeinschaft vorhanden ist. Bußgelder müssen selbst von HarzIV ler abgestottert werden.

    Unabhängig davon hat die Agentur für Arbeit noch nie Sprachkurse für "Neuankömmlinge" gezahlt, die keine akamedische Qualifikation aus ihrem Land haben. Eine Verpflichtung ist mir auch nicht bekannt, da sich für weniger Qualifizierte durch einen Sprachkurs die Vermittelbarkeit in den Arbeitsmarkt kaum verbessert.
    Wenn jemand Grundsicherung beantragt, so gibt es die Rechtsoption und wird auch durchgeführt. Vielleicht nicht wo du herkommst.

  8. #27
    Avatar von michael59

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    Zitat Zitat von Philip Beitrag anzeigen
    ALG-Bezug: Die übliche Thailänderin hat nach ihrer Einreise keinen Anspruch auf ALG 1 und auf ALG 2 sehr sehr selten.
    Unabhängig davon hat die Agentur für Arbeit noch nie Sprachkurse für "Neuankömmlinge" gezahlt, die keine akamedische Qualifikation aus ihrem Land haben. Eine Verpflichtung ist mir auch nicht bekannt, da sich für weniger Qualifizierte durch einen Sprachkurs die Vermittelbarkeit in den Arbeitsmarkt kaum verbessert.
    Nun bei ALG 2 Bezug ist der 300stunden Sprachkurs bei unserer Arge die Standartmassnahme der ersten Wahl- auch bei deutschen Staatsbürgern mit entsprechenden herkunftsbedingten Defiziten- so ein Kunde der dort Gruppenleiter ist.
    Nach Einreise meiner Frau bei Arbeitsagentur angemeldet als arbeitssuchend und bei der Anmeldung schon das Angebot des Sprachkurses erhalten. Du solltets nicht so verabsolutieren.

  9. #28
    Avatar von alder

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    Lol Integrationskurs.

    Vor 1,5 Jahren verpflichtet, haben wir immer noch nichts in dieser Richtung unternommen. Werden wir auch nicht.
    Ich habe von Natur aus eine Aversion gegen staatlich verordnete Leistungen zu meinem Wohl - und dazu gehört auch das meiner Frau.

    Sie spricht mittlerweile so gut deutsch, dass sie spielend ohne mich zurecht käme. Das werden wir demnächst bei der AB nachweisen.

    Sollte dann die Frau Üzgür (oder so ähnlich) von der Ab, wieder einen auf schlau machen und anzweifeln, dass meine Frau deren Scheiss- Formulare gar nicht ausfüllen kann, werde ich die mal fragen ob ihre bucklige Verwandtschaft dazu in der Lage ist, oder auch dafür Hilfe von einschlägigen Organisationen in Anspruch genommen hat.

    Ich hab auch kein Problem damit bis zum Ende meiner Tage jedes Jahr dorthin zu fahren um eine Verlängerung zu holen.

    Auf gar keinen Fall jedoch wird meine Frau ihren Job hinschmeissen, um sich dafür mit irgendwelchen unmotivierten Kameltreibern anzuhören wie sich dewr Bundestag zusammen setzt.

  10. #29
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Grumpy Beitrag anzeigen
    *
    Kann ich nur unterstreichen ;)

    Moeglicherweise interessant fuer den Einen oder Anderen: die Teilnahmeberechtigung - die selbst ein Gueltigkeitsdatum von 2 Jahre hat(te) - wirkt nach Erstanmeldung ueber diese Zeit hinaus, bis zur voelligen Inanspruchnahme der zugestandenen Stunden.

  11. #30
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Philip Beitrag anzeigen
    ALG-Bezug: Die übliche Thailänderin hat nach ihrer Einreise keinen Anspruch auf ALG 1 und auf ALG 2 sehr sehr selten.
    Unabhängig davon hat die Agentur für Arbeit noch nie Sprachkurse für "Neuankömmlinge" gezahlt, die keine akamedische Qualifikation aus ihrem Land haben.
    Im Gegenteil, meiner Ehefrau wurde ein Sprachkurs von der Arbeitsagentur verweigert mit der Begründung, aufgrund ihrer akademischen Vorbildung bestünde kein erhöhter Integrationsbedarf und sie würde auch so etwas auf dem Arbeitsmarkt finden.

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