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Integrationskurs ja oder nein?

Erstellt von wasabi, 22.11.2012, 11:33 Uhr · 44 Antworten · 5.730 Aufrufe

  1. #11
    wasabi
    Avatar von wasabi

    A1 ... B2

    Zitat Zitat von michael59 Beitrag anzeigen
    Der B2 Nachweis reicht völlig aus um eine Verpflichtung zum Intergrationskurs aufheben zu lassen- denn Hauptziel der IK ist die Sprachausbildung. Den Politikteil kann man auch seperat besuchen und sich das auch fördern lassen.
    Der Besuch des 300 Stundenkurses zur beruflichen Sparchbildung - gefördert durch Arbeitsagentur - ist eine gute Idee. Vorher aber mit dem Anbieter sprechen weil es da Unterschiede gibt. Das AA födert nur die 300 Stunden wenn B1 noch nicht geschafft wurde.
    Nur mal so:

    B2 := A1.1, A1.2, A2.1, A2.2, B1.1, B1.2, B2.1, B2.2, B2.3 = ca. 9 Module = ca. 9 Monate intensives Lernen.

    Fördert das AA auch wenn keine ALG Ansprüche bestehen? Generell stehe ich den Förderungen durch die AA negativ gegenüber. Oft kassieren die Träger nur gerne, die Lehrer werden schlecht bezahlt, der Unterricht ist eher basic und die eigentliche Arbeit für den Test muss man im Selbststudium nachholen.

    Aber trotzdem ist der Tip gut, da werde ich noch etwas recherchieren.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von michael59

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    Also entweder hat sie den B 2 oder was soll der Käse mit den 9 Monaten??

    Das mit dem Anbieter habe ich schon geschrieben.

    Die Arbeitsagentur fördert wenn die Vermittlungschancen sich erhöhen- gemeldet als arbeitssuchend muss man aber sein- sonst eine Entscheidung die subjektiv getroffen wird und auch von den für Bildungsmassnahmen vorhandenen Budget abhängig ist.

    Ist mal an die deutsche Staatsbürgerschaft gedacht politischen Teil der Integrationskurses besuchen und dann den Test gleich dranhängen. Die 50% sollte man dann schaffen.

  4. #13
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von michael59 Beitrag anzeigen
    Also entweder hat sie den B 2 oder was soll der Käse mit den 9 Monaten??
    in post # 1 steht das: ...sollte oder lieber Ihr B1 Zertifikat vorlegt....

  5. #14
    wasabi
    Avatar von wasabi
    Zitat Zitat von michael59 Beitrag anzeigen
    Also entweder hat sie den B 2 oder was soll der Käse mit den 9 Monaten??

    Das mit dem Anbieter habe ich schon geschrieben.

    Die Arbeitsagentur fördert wenn die Vermittlungschancen sich erhöhen- gemeldet als arbeitssuchend muss man aber sein- sonst eine Entscheidung die subjektiv getroffen wird und auch von den für Bildungsmassnahmen vorhandenen Budget abhängig ist.

    Ist mal an die deutsche Staatsbürgerschaft gedacht politischen Teil der Integrationskurses besuchen und dann den Test gleich dranhängen. Die 50% sollte man dann schaffen.
    Sie hat B1 - das steht im 1. Posting. Die Auflistung sollte zeigen dass von B1 zu B3 mind. 3M intensives Lernen nötig ist. B2 hat 3 Module. Die Arbeitgeber schauen darauf wo das Zertifikat gemacht wurde.

  6. #15
    Avatar von michael59

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    Na klar- wer der Austeller des Zertifikates ist - da schaut ein AG drauf - ob für den Job geeignet und - in den Fällen der erstmaligen Beschäftigung in D oft gesehen- das Ergebnis einer Probebeschäftigung sind nur zweitrangig.

    Schön das du auf den B3 hinweist- vorher hat er in der Problemstellung des Starters keine Rolle gepielt.

  7. #16
    Avatar von phi mee

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Entweder man bekommt eine Berechtigung oder eine Verpflichtung!
    Jein! Bei meiner Frau war es genau in der Übergangsphase. Sie konnte nicht verpflichtet und eine Berechtigung wurde zunächst lächerlicherweise abgelehnt (3 Tage zu früh geheiratet :eyeroll: Ich musste sogar um die Berechtigung kämpfen. Leider fand dann der bei der VHS angemeldete Kurs nicht statt mangels Teilnehmer. Meine Frau hat dann alternative Sprachkurse stattdessen besucht.

    Bei der Beantragung der Niederlassungserlaubnis wurde die Nichtteilnahme an einem Integrationskurs bemängelt Mein Hinweis das sie ja nicht verpflichtet war sondern nur eine Berechtigung hatte wurde widersprochen. Mit der Erteilung der Berechtigung wäre sie auch verpflichtet gewesen daran teilzunehmen. War beim AA Essen. Kann natürlich in anderen AA's anders ausgelegt werden. Darum mein Rat an den Threadstarter das mit dem zuständigen AA abzuklären.

    Wir kamen seinerzeit aus der Nummer raus, da ich das Schreiben der VHS vorlegen konnte in dem die Absage des Integrationskurses bekannt gegeben wurde und entsprechende Alternativkurse angeboten wurden. Desweiteren konnte ich Teilnahmebescheinigungen des Alternativkurses und weiterer Anschlusskurse vorlegen. Es gab noch einen kurzen Smalltalk auf Deutsch mit meiner Frau und dann wurde das Thema abgenickt.

  8. #17
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von phi mee Beitrag anzeigen
    Jein! Bei meiner Frau war es genau in der Übergangsphase. Sie konnte nicht verpflichtet und eine Berechtigung wurde zunächst lächerlicherweise abgelehnt (3 Tage zu früh geheiratet :eyeroll: Ich musste sogar um die Berechtigung kämpfen. Leider fand dann der bei der VHS angemeldete Kurs nicht statt mangels Teilnehmer. Meine Frau hat dann alternative Sprachkurse stattdessen besucht.
    Wenn deine Frau erklärt sie möchte einen Integrationskurs und fragt beim BAMF nach, dann bekommt sie den. Am Ende muss sie nur sagen, sie möchte sich einbürgern lassen.


    Bei der Beantragung der Niederlassungserlaubnis wurde die Nichtteilnahme an einem Integrationskurs bemängelt Mein Hinweis das sie ja nicht verpflichtet war sondern nur eine Berechtigung hatte wurde widersprochen. Mit der Erteilung der Berechtigung wäre sie auch verpflichtet gewesen daran teilzunehmen. War beim AA Essen. Kann natürlich in anderen AA's anders ausgelegt werden. Darum mein Rat an den Threadstarter das mit dem zuständigen AA abzuklären.
    Man müsste genauer nachlesen, wie und in welcher Form dies festgestellt wurde. Normalerweise ist diese Äusserung in dieser Absolutheit nicht nachvollziehbar.

    Es gab noch einen kurzen Smalltalk auf Deutsch mit meiner Frau und dann wurde das Thema abgenickt.
    A1 als Integrationsvorleistung gibt es ja nun schon relativ lange. Bei §28 Abs.2 AufenthG wird nur A1 verlangt. Von Integrationskurs ist da nirgendwo was zu erkennen.

  9. #18
    Avatar von Philip

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    Ich schließe mich der Mehrheit an: Wer B1 hat kann auf den Integrationskurs getrost verzichten.

    Unabhängig davon fiel mir auch in diesem Thread auf, das das Wort "Verpflichtung" wieder oft genannt wurde.

    Zu einer Verpflichtung gehören Konsequenzen!

    Kann mir mal jemand sagen, welche Konsequenzen eine Thailänderin (mit einem Deutschen verheiratet, möchte nie Deutsche werden) zu erwarten hat, wenn sie nach der Einreise nicht an einen Integrationskurs teilnimmt?

  10. #19
    Avatar von Grumpy

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    534
    Zitat Zitat von Philip Beitrag anzeigen
    Ich schließe mich der Mehrheit an: Wer B1 hat kann auf den Integrationskurs getrost verzichten.

    Unabhängig davon fiel mir auch in diesem Thread auf, das das Wort "Verpflichtung" wieder oft genannt wurde.

    Zu einer Verpflichtung gehören Konsequenzen!

    Kann mir mal jemand sagen, welche Konsequenzen eine Thailänderin (mit einem Deutschen verheiratet, möchte nie Deutsche werden) zu erwarten hat, wenn sie nach der Einreise nicht an einen Integrationskurs teilnimmt?
    .....keine, absolut keine Konsequenzen!

    Für die NE reicht ja schon die 3 jährige gelebte Ehe in Deutschland und die Kenntnis einfacher deutscher Sprachkenntnisse
    (Level A1 Goethe-Institut) aus.

    Falls Sie in den 3 Jahren doch ihr deutsch vergessen haben sollte gibt es halt immer wieder eine Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis......

  11. #20
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Philip Beitrag anzeigen
    Zu einer Verpflichtung gehören Konsequenzen!

    Kann mir mal jemand sagen, welche Konsequenzen eine Thailänderin (mit einem Deutschen verheiratet, möchte nie Deutsche werden) zu erwarten hat, wenn sie nach der Einreise nicht an einen Integrationskurs teilnimmt?
    Sie kann zu einer kostenpflichtigen Vorsprache eingeladen werden (15.-- Euro), Die AE kann bis zur Erteilung einer NE immer nur für 1 Jahr verlängert werden. ( §8 Abs. 3 AufenthG)

    Nichtteilnahme kann durchaus eine OWi sein. Bußgeld ist denkbar.

    Die Frage ist, ob es hier bei B1 überhaupt greift. Denn damit hat die Betroffene ja nachgewiesen, dass sie sich auf eine andere Art integriert hat.

    das steht z.B. in § 8 Abs. 3 AufenthG.

    ..Besteht ein Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis nur nach diesem Gesetz, kann die Verlängerung abgelehnt werden, es sei denn, der Ausländer erbringt den Nachweis, dass seine Integration in das gesellschaftliche und soziale Leben anderweitig erfolgt ist.

    ...

    Zumindest wenn eine Thai keine gewichtigen Gründe vorbringen kann ist derzeit nicht ersichtlich aus welchem anderen Gesetzeswerk sie ein Aufenthaltsrecht ableiten könnte.

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