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Integrationskurs ja oder nein?

Erstellt von wasabi, 22.11.2012, 11:33 Uhr · 44 Antworten · 5.717 Aufrufe

  1. #1
    wasabi
    Avatar von wasabi

    Integrationskurs ja oder nein?

    Hallo Zusammen,

    wir stehen bald vor der Frage ob sie den Integrationskurs besuchen sollte oder lieber Ihr B1 Zertifikat vorlegt um das abzuwenden. Bisher ging sie auf eine gute (und teure) Schule wo der Personenkreis eher ausgesucht war. Beim Integrationskurs denke ich ist das gesellschaftliche Niveau niedriger und könnte sich eher nachteilig auswirken. Ich befürchte einen hohen etwas unmotivierten Anteil aus gewissen südöstlichen Regionen die ihre Zeit dort nur absitzen. Mit ihrem B1 dürfte sie viel weiter sein als die Meisten die den Kurs besuchen.
    Mittlerweile hat Sie ein Sprachniveau erreicht auf dem es mir besser erscheint sie redet möglichst viel Deutsch mit native speakern und nicht mit Anfängern in einem Integrationskurs.
    Natürlich werden auch andere Inhalte vermittelt, z.B. aus unserem glorreichen deutschen Rechtssystem.

    Haltet Ihr die Teilnahme für sinnvoll wenn Sie schon B1 hat?

    Vielen Dank für Eure Kommentare!

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Chak

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    Wenn sie B1 schon hat, was soll sie da noch lernen?

    Das Rechtssystem, das ich im übrigen auch für glorreich halte, und auch unser Gesellschaftssystem muss sie sich dann ja ohnehin noch für die Einbürgerung aneignen.

  4. #3
    Avatar von phi mee

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    Die letzte Entscheidung liegt natürlich beim zuständigen Auländeramt. Sofern diese ihre Sprachkenntnisse für ausreichend halten, können sie sie von der Verpflichtung zum Integrationskurs entbinden. Lässt sich normalerweise durch entsprechende Belege der besuchten Sprachschulen und einem kurzen Gespräch auf Deutsch zwischen Sachbearbeiterin und deiner Frau Regeln.

    Grundsätzlich hast du Recht was die Qualität der Teilnehmer von Integrationskursen betrifft.

  5. #4
    Avatar von Leopard

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    Wenn sie ein annerkanntes B1 hat, macht der Besuch des Sprachanteils dieses Kurses aus meiner Sicht keinen Sinn.

    Den reinen Integrationsanteil (nur hier wird Rechtssystem, Demokratie, etc. vermittelt) mit diesem Multiple Choice Test am Ende sollte sie aber trotzdem machen. Das dauert ja nur 2 Wochen wenn ich mich richtig erinnere.
    Der Teil ist neben dem B1 Zeugnis wichtig für die Erteilung eines längeren AT`s. (Falls sie den nicht auch schon hat)

  6. #5
    Avatar von franky_23

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    Sie soll sich lieber zum Arbeitsamt begeben und dort versuchen einen beruflich orientierten Sprachkurs zu bekommen. Da gibt es Optionen wo auch die EU was beisteuert. Ohne, dass sie sich arbeitssuchend meldet geht da vermutlich nichts.

    Immer diese Vorurteile über die Integrationskursteilnehmer. Ich habe auch schon Personen getroffen, da war ich doch überrascht wie gut die Deutsch mit A2 konnten.

    Einfach mit der ALB reden, ob z.b. nur eine Berechtigung oder eine Verpflichtung ausgestellt wird. Im ersten Fall einfach abhaken. Wenn sie ihr B1 Zeugnis vorlegt, dann sollte dies auch klappen.

    Die Berechtigung für die Staatsbürgerkunde bekommt sie aber trotzdem. Wenn sich die ALB querstellt, dann einfach direkt beim BAMF beantragen.

  7. #6
    Avatar von sombath

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    Also , bei meiner Frau war der I-kurs in den B1 eingegliedert u. auch gemeinsam geprüft .
    Vielleicht ist das in der teuren Sprachschule nicht so .
    Sombath



    Zitat Zitat von wasabi Beitrag anzeigen
    Hallo Zusammen,

    wir stehen bald vor der Frage ob sie den Integrationskurs besuchen sollte oder lieber Ihr B1 Zertifikat vorlegt um das abzuwenden. Bisher ging sie auf eine gute (und teure) Schule wo der Personenkreis eher ausgesucht war. Beim Integrationskurs denke ich ist das gesellschaftliche Niveau niedriger und könnte sich eher nachteilig auswirken. Ich befürchte einen hohen etwas unmotivierten Anteil aus gewissen südöstlichen Regionen die ihre Zeit dort nur absitzen. Mit ihrem B1 dürfte sie viel weiter sein als die Meisten die den Kurs besuchen.
    Mittlerweile hat Sie ein Sprachniveau erreicht auf dem es mir besser erscheint sie redet möglichst viel Deutsch mit native speakern und nicht mit Anfängern in einem Integrationskurs.
    Natürlich werden auch andere Inhalte vermittelt, z.B. aus unserem glorreichen deutschen Rechtssystem.

    Haltet Ihr die Teilnahme für sinnvoll wenn Sie schon B1 hat?

    Vielen Dank für Eure Kommentare!

  8. #7
    Avatar von phi mee

    Registriert seit
    03.11.2004
    Beiträge
    7.486
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Immer diese Vorurteile über die Integrationskursteilnehmer.
    Das sind keine Vorurteile, das sind Tatsachen. Zu den Integrationskursen wird man verplichtet vom AA. Die Unlust an der Teilnahme ist einem Großteil der Teilnehmer leider deutlich anzumerken, was leider zu erheblichen beeinträchtigungen der lernwilligen Teilnehmer führt.

  9. #8
    Avatar von Hans.K

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    Hallo wasabi, ich bin zwar nicht mehr auf dem Laufenden, was die heutigen Anforderungen betrifft, aber bin mir sicher, dass Sie mit ihrem B1 Zertifikat genug in der Tasche hat um nicht mehr an den hiesigen Kursen teilnehmen zu müssen. Zwar schadet Lernen nie was, aber unter diesen Umständen würde ich auch auf solche Standard- Kurse wo mehr abgesessen wird als alles andere, verzichten (sorry für die anders Denkenden) Es gibt aber genug Schulen, die von Leuten besucht werden, die hier ein Studium anstreben und solche Schulen bringen dann wirklich etwas, da dort ausschließlich Publikum verkehrt, was wirklich weiterkommen und studieren möchte.


    Wichtig finde ich, das sie alle erdenklichen Abschlüsse und Zeugnisse (wenn solche vorhanden) mitbringt und diese ins Deutsche übersetzen zu lassen. Das bringt nicht unbedingt direkt etwas, kann sich aber später mal positiv im Arbeitsleben auswirken! Steuerlich sowieso, wenn die Begründung mit einer Stellensuche zusammenhängt.


    Ansonsten zuerst mal einleben lassen und dann einen Job auf 400€ Basis suchen um überhaupt mal in die deutsche Arbeitswelt zu schnuppern. Wichtig ist, dass Sie sich zu Anfang nicht zu viel verspricht und bereit ist, von vorne an neu zu lernen.


    Gruß Hans

  10. #9
    Avatar von michael59

    Registriert seit
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    1.959
    Der B2 Nachweis reicht völlig aus um eine Verpflichtung zum Intergrationskurs aufheben zu lassen- denn Hauptziel der IK ist die Sprachausbildung. Den Politikteil kann man auch seperat besuchen und sich das auch fördern lassen.
    Der Besuch des 300 Stundenkurses zur beruflichen Sparchbildung - gefördert durch Arbeitsagentur - ist eine gute Idee. Vorher aber mit dem Anbieter sprechen weil es da Unterschiede gibt. Das AA födert nur die 300 Stunden wenn B1 noch nicht geschafft wurde.

  11. #10
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von phi mee Beitrag anzeigen
    Das sind keine Vorurteile, das sind Tatsachen. Zu den Integrationskursen wird man verplichtet vom AA.
    Entweder man bekommt eine Berechtigung oder eine Verpflichtung!

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