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Imobilienkauf in Deutschland nicht möglich!

Erstellt von Otto-Nongkhai, 12.05.2015, 07:27 Uhr · 53 Antworten · 4.725 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Otto-Nongkhai

    Registriert seit
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    Imobilienkauf in Deutschland nicht möglich!

    Mein Fall,bin ja noch mit einer Thailänderin verheiratet,lebe aber schon 10 Jahre von ihr getrennt.
    Bei Heirat hatten wir den Güterstand der Zugewinngemeinschaft,weil ich damals zu dumm war Gütertrennung zu beantragen.
    Heute,wo ich in Deutschland eine Imobilie kaufen will verneinte der Notar,da müsste erst meine noch Ehefrau zustimmen!!!!

    Jetzt bin ich erst einmal baff,ist das richtig?

    Wenn ich an Thailand denke,dort darf eine Thai Ehefrau doch auch alles in eigener Regie machen,ohne den Ehemann zu fragen,solange sie eigenes Geld hat.Auch steht uns Farangs dort kein Eigentum an Grund und Boden zu.
    Komme mich richtig entmündigt vor,wenn ich in Deutschland von meinem Geld noch nicht mal machen kann was ich will.

    Habe den Eindruck,der Notar hat auch nicht viel Ahnung im Thai BgB.
    Wir haben damals in Thailand geheiratet und ich hatte dort meinen Wohnsitz.

    Gruss

    Otto

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von Otto-Nongkhai Beitrag anzeigen
    Habe den Eindruck,der Notar hat auch nicht viel Ahnung im Thai BgB.
    Muß er auch nicht haben.
    Es ist doch egal woher die Ehefrau kommt, wenn das in D so sein sollte mit der Zustimmung.

    Man fragt sich tatsächlich, wo das anfängt, bei teuren autos ganz sicher noch nicht.

  4. #3
    Avatar von Dieter1

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    Das kenne ich nur bei einem Verkauf einer Immobilie, falls kein Ehevertrag existiert.

    In dem Fall soll nach Paragraph 1365 BGB sichergestellt werden, dass der eine Ehepartner nicht ohne Kenntnis des anderen wesentliche Teile des Vermoegens veraeussert.

    Bei einem Immobilienkauf macht das so gesehen keinen grossen Sinn, wenn damit keine Kreditaufnahme verbunden ist und bei einer Kreditaufnahme muesste die Gattin ja eh mitunterzeichnen.

    Erkundige Dich bei ein paar anderen Notaren, wie diese das ganze handhaben.

  5. #4
    Avatar von Berti Bert

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    Verfügungen über wesentliche Vermögensteile sind in deinem Güterstand nur mit Zustimmung des Ehegatten möglich. Ib deinem Fall wäre bei der Belastung mit einer Grundschuld die Mitwirkung erforderlich.

  6. #5
    Avatar von Dieter1

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    Es geht ja nicht um eine Grundschuld sondern nur um einen Erwerb und damit lediglich um die Umwandlung von Barvermoegen in Immobilienvermoegen.

    Ich kenne keinen Paragraphen der hierfuer zwingend die Unterschrift des Ehegatten erfordert.

  7. #6
    Avatar von noritom

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    Die Eingehung von Zahlungsverbindlichkeiten (z.B. beim Kauf) wird vom Anwendungsbereich des § 1365 BGB nicht erfasst, selbst wenn hierdurch das gesamte Vermögen des Ehegatten aufgezehrt werden kann (BGH FamRZ 1983, 455; BGH NJW 2000, 1947; a.A. Bosch FamRZ 1983, 456), es sei denn, es läge insoweit eine Umgehungsabsicht vor (RGZ 54, 284; OLG Karlsruhe FamRZ 1961, 317).

    Zitat aus rechtspflegerforum.de

  8. #7
    Avatar von JT29

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    § 1365 BGB - Stichwort Vermögensauseinandersetzung.

    (Noritom war schneller )

  9. #8
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Bei einem Immobilienkauf macht das so gesehen keinen grossen Sinn, wenn damit keine Kreditaufnahme verbunden ist und bei einer Kreditaufnahme muesste die Gattin ja eh mitunterzeichnen.
    Sofern keine Gütertrennung vereinbart wurde.

  10. #9
    Avatar von Dieter1

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    Micha, es geht ja genau darum, dass kein Vertrag existiert.

  11. #10
    Avatar von BumBui

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    365
    Ich habe hier in München vor vier Jahren eine Wohnung gekauft und bin mit einer Thailänderin verheiratet.
    Sie musste beim Notar nichts unterschreiben. Der Kaufvertrag läuft auf meinen Namen.
    Wir haben keine Gütertrennung.

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