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Illegaler Erwerb von geklauten Pässen in Bangkok

Erstellt von socky7, 24.06.2014, 11:34 Uhr · 1 Antwort · 850 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von socky7

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    Illegaler Erwerb von geklauten Pässen in Bangkok

    "Es gilt als die typische Arbeitsteilung der Branche: In Phuket werden die Pässe gestohlen, in Bangkok werden sie verkauft."

    "Mein Ausflug in Thailands Welt der Passdiebe beginnt in Bangkoks Backpacker-Viertel rund um die Khao-San-Road. Was es hier zu kaufen gibt, ist meistens billig und nicht legal – nachgemachte Ray-Ban-Sonnenbrillen, raubkopierte DVDs, gefälschte ......-Pillen.Bekommt man an diesem Ort auch eine neue Identität? Thailand gilt als einer der weltgrößten Umschlagplätze für gestohlene Reisepässe. Ich will herausfinden: Wie einfach ist es, an ein solches Dokument heranzukommen?
    An der Khao-San-Road stelle ich mich vor eine Werbetafel, die gefälschte Ausweise und Dokumente anpreist. Das Schild steht in einer schummrigen Einkaufspassage und scheint auf den ersten Blick niemandem zu gehören. Nach einer halben Minute tritt eine Frau im Blümchenkleid an mich heran. "Was suchst du?", fragt sie mich auf Englisch. Ich antworte: "German ID." Das reicht ihr: "Follow me!"

    http://www.welt.de/reise/article1277...2700-Euro.html

  2.  
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  3. #2
    Avatar von DisainaM

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    Der Inhalt ist wieder sehr Medienträchtig aufgemacht,

    es geht nicht darum, ob man einen gefälschten Pass bekommt, sondern es geht um die Qualität.

    Heutzutage gibt es in vielen Entwicklungsländern mit hohem Touristenaufkommen eine Sub-Szene,
    wo ein Backpacker seinen Pass verkaufen kann,
    mit der Option, das er den Pass erst in 4 Wochen als gestohlen meldet, es sei denn,
    er wird vorher von Behörden kontaktiert.

    Wer will schon mit einem Pass, der als gestohlen gemeldet ist, eine Reise antreten, wo er kontrolliert wird.

    Natürlich haben Mopetverleier, die sich die Pässe aushändigen lassen,
    und die Miete von 1 Monat kassiert haben, die Möglichkeit,
    sie mailen die Passfotos zu einer Tauschbörse nach BKK,
    wo dann für einen Kaufkandidaten, anhand seiner biometrischen Daten, ein passender Pass herausgesucht wird,
    der dann von dem jeweiligen Mopetverleier im orginal kommt.
    Bei einer vernünftigen Arbeit, bekommt der Kandidat die Punkte, die er biometrisch nachbessern muss,
    indem er das richtige Brillengestell, oder den benötigten Vollbart bekommt,
    damit die Divergenzen nicht augenscheinlich sind.

    Der beste gefälschte Pass ist derjenige, wo eben nix verändert wird, weil die Daten kompaktibel sind.

    Jede Veränderung an einem Pass ist ein Sicherheitsrisiko.

    Wer heutzutage aus der Rechtsradikalen Szene kommend, in der Toscana lebt,
    und im Rahmen des Zeugenschutzprogrammes einen neuen deutschen Pass bekommen hat,
    wo zwar dieselben biometrischen Daten seiner Geburtsidentität vermerkt sind, aber neuer Name / alles NEU,
    der wird sich denken, dass ev. bei einer USA Reise, der NSA noch die Daten aus seiner Geburtsidentität im System hat,
    und das deshalb sein Pass ganz genau untersucht wird, doch anders, als in der TV Unterhaltung, sind doppelte Treffer bei den biometrischen Daten keine Seltenheit.

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