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Hochzeit-AE auch mal ohne Streß

Erstellt von tuxluchs, 28.06.2012, 10:39 Uhr · 14 Antworten · 2.060 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von tuxluchs

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    Hochzeit-AE auch mal ohne Streß

    Wir haben am 15.06. in Radebeul bei Dresden geheiratet. Nach dem Ärger mit dem Standesamt in Dresden und verfallenen Termin für die Hochzeit in Dresden ( Visa dauerte etwas länger als gedacht ), sind wir nach Radebeul ausgewichen. Dort wurde nicht nur schnell und kompettent gehandelt, sondern auch sehr freundlich agiert, und die Frage nach einem Dolmetscher für die Hochzeit kam nach dem persönlichen Vorsprechen zum Vortermin auch nicht mehr auf. (Dabei hat meine Liebste auch nur A1) Da die Sachbearbeiterin meinte, Sie-meine Frau- würde ausreichend deutsch Sprechen und verstehen.

    Heute waren wir auf dem Ausländeramt um die AE zu beantragen, die dortige Sachbearbeiterin erteilte
    ohne extra Aufforderung unsererseits ein Fiktionsbescheinigungsdokument (20 € extra).
    Auch wies sie auf den Integrationskurs hin, und das entsprechend der von ihr empfundenen sprachlichen Qualität meiner Frau, diese wohl nicht die kompletten 600h braucht, sollte der Träger anderer Meinung sein,
    könnten wir bei ihr die Adresse für eine Beschwerde dagegen bekommen.

    Also es gibt auch nettes Personal in D., und nie vergessen immer mit der Liebsten viel Deutsch sprechen, das hilft weiter.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Auch wies sie auf den Integrationskurs hin, und das entsprechend der von ihr empfundenen sprachlichen Qualität meiner Frau, diese wohl nicht die kompletten 600h braucht, sollte der Träger anderer Meinung sein,
    könnten wir bei ihr die Adresse für eine Beschwerde dagegen bekommen.
    Warum denn freiwillig den günstigen Sprachkurs verkürzen? Lass sie lieber bei A1 anfangen und nutze das voll aus, das schadet hinsichtlich einer Vertiefung keinesfalls. Außerdem ist der eigentlich A1 Kurs hier etwas anders als der bei Goethe, der doch sehr auf die Prüfung hinarbeitet.

  4. #3
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Warum denn freiwillig den günstigen Sprachkurs verkürzen? Lass sie lieber bei A1 anfangen und nutze das voll aus, das schadet hinsichtlich einer Vertiefung keinesfalls. Außerdem ist der eigentlich A1 Kurs hier etwas anders als der bei Goethe, der doch sehr auf die Prüfung hinarbeitet.
    Hmmmm, ich wuerde bei A2 einsteigen und nach Moeglichkeit oder Bedarf den B1 (recht viel Grammatik?) zweimal machen.
    War z.Bsp. auch die Empfehlung unserer Sprachschule wenn A1 bereits vorliegt und nicht alles voellig vergessen ist.

  5. #4
    Avatar von Harry Forster

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    mit welchem Kurs si anfängt, wird im Einstufungstest festgelegt. Die 600 Std. sind eine Obergrenze bis zum Niveau B1 (kann auch B2 sein, weiß es nicht mehr so genau). Darüber hinaus wird nich gefördert. Wenn sie die B1 Prüfung nicht besteht kann sie nochmal 300 Std. bekommen. Meine Empfehlung: die 900 Std voll ausnutzen

  6. #5
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Hmmmm, ich wuerde bei A2 einsteigen und nach Moeglichkeit oder Bedarf den B1 (recht viel Grammatik?) zweimal machen.
    War z.Bsp. auch die Empfehlung unserer Sprachschule wenn A1 bereits vorliegt und nicht alles voellig vergessen ist.
    Du hast Recht, so ist das sinnvoller und so hatten wir das auch gemacht. Ich meinte auch eher, man sollte das nicht als Gelegenheit zu weniger Unterricht sehen, sondern wie Harry sagt die vollen 900 Stunden ausnutzen.

  7. #6
    Avatar von tuxluchs

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    Mal ne blöde nach Nachfrage, wo steht eigentlich eine Verpflichtung eines Dolmetsch für die Hochzeit drin, scheint ja die Regel zu sein, oder geht das nach Bauchgefühl.

  8. #7
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Mal ne blöde nach Nachfrage, wo steht eigentlich eine Verpflichtung eines Dolmetsch für die Hochzeit drin, scheint ja die Regel zu sein, oder geht das nach Bauchgefühl.
    musst du beim Standesbeamten nachfragen. Normalerweise ist die Regelung so, dass ein Dolmetscher nur dann benötigt wird, wenn der Partner nicht die nötigen Sprachkenntnisse hat. Der Standesbeamte entscheidet, ob er z.B. einen vereidigten Dolmetscher will oder nicht. Wenn der Standesbeamte meint dass auch andere die Texte richtig übersetzen kann, so kann er auch dies akzeptieren. Wenn der Standesbeamte meint, dass A1 reicht um das Prozedere mitzubekommen kann er auch auf einen Dolmetscher verzichten. Bei A1 würde ich es anstelle des Standesbeamten nicht machen.

  9. #8
    Avatar von CNXPA

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Wir haben am 15.06. in Radebeul bei Dresden geheiratet......


    Heute waren wir auf dem Ausländeramt.............
    Auch wies sie auf den Integrationskurs hin, und das entsprechend der von ihr empfundenen sprachlichen Qualität meiner Frau, diese wohl nicht die kompletten 600h braucht, sollte der Träger anderer Meinung sein,
    Erst einmal,......... Herlichen Glückwunsch zur Hochzeit!!

    Zum Integrationskurs:
    Bei uns war es ähnlich. Meine Fraue hatte auch nur A1 und die Dame von der AB meinte, dass sie keinerlei Kurse weiterhin benötigen würde. Wir haben uns dann aber dennoch die Vergünstigen geben lassen und meine Frau hat den Kurs belegt, bis sie eine Arbeit gefunden hat.

  10. #9
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    ... Bei A1 würde ich es anstelle des Standesbeamten nicht machen.
    Hmmmm, zumindestens bei den Trauungen die ich miterlebt habe, war der Inhalt eine salbungsvolle Ansprache ohne jeden rechtlichen oder existenziellen Hinweis, den es zu uebersetzen gelohnt haette.
    Gibt es ueberhaupt an irgendeiner Stelle einer solchen Rede etwas erwaehnenswertes, dass bei Nichtverstehen auf das Wohl und Wehe des nicht-deutschen Ehepartners in der Zukunft Einfluss nimmt?

    Muessen bei den Trauungen in z.Bsp. Thailand eigentlich auch Uebersetzer fuer den Auslaender dabei sein?
    Gibt es in deren Zeremonien rechtlich wichtige Informationen, deren Nichtverstaendnis spaeter schwere rechtliche Nachteile mit sich bringen koennen?

  11. #10
    Avatar von JT29

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    Du denkst da zu kurz. Zum einen ist es doch selbstverständlich, dass auch die neue Gattin etwas von dem "Bla Bla" verstehen sollte, zum anderen laufen die wichtigen Dinge vorher im stillen Kämmerlein -> bei der Anmeldung zur Eheschließung. Hier wird ja einiges geregelt. Nun ist es aber so, dass viele ja die Ehe mit der Beitrittserklärung anmelden und ob die Dame da so alles verstanden hat, was da so ausgefüllt und unterschrieben wurde . Aus diesem Grund gehen viele Standesämter her und nehmen sich in dem Fall die Heiratswütigen vor der Zeremonie nochmals kurz zur Brust und gehen die wichtigsten Dinge nochmals durch.

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