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Hauskauf aus Deutschland

Erstellt von Pee Niko, 04.09.2007, 11:35 Uhr · 34 Antworten · 2.712 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Pee Niko

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    Hauskauf aus Deutschland

    Guten Morgen miteinander,

    Ich habe eine Frage, die der eine oder andere Member vielleicht aus seinem Erfahrungsschatz heraus beantworten kann.

    Meine Frau erhielt gestern die Nachricht, dass ihr Elternhaus, in dem ihre Eltern auch jetzt noch leben, in Kürze zum Verkauf ansteht. Der jetzige Besitzer dieses Hauses ist die ältere Schwester meiner Frau, die das Haus 1994 mit Hilfe ihres damaligen Ehemanns, einem Engländer, bauen ließ.
    Das Grundstück, auf dem dieses Haus steht, gehört dem im Nachbarhaus wohnenden Onkel und wird von diesem zur Nutzung zur Verfügung gestellt.

    Diese Schwester möchte nun mit ihrem neuen Lebensgefährten zusammen ein neues Domizil im Korat bauen und bietet ihr Haus ihren Eltern zum Kauf an.
    Leider verfügen die Eltern nicht über die nötigen finanziellen Mittel, um diesen Kauf zu tätigen und haben meine Frau um Hilfe gebeten.

    Die im Raum stehende Kaufsumme bewegt sich bei THB 50.000 (Fünfzigtausend), eine Summe, die eigentlich sehr überschaubar und dem Kaufobjekt mehr als angemessen ist. Das Haus ist in eingeschossiger thailändischer Bauweise aus Hohlkammerziegeln errichtet und wird gekrönt von einem hübschen Blaudach (In Memorandum an den Ex-Mann ).

    Meine Frau verfügt über ein eigenes Einkommen und ist auch bereit für ihre Eltern in die Bresche zu springen. Jedoch plagen sie, ebenso wie mich, kleinere Zweifel über die ordnungsgemäße Abwicklung und Verwendung der Gelder.

    Um möglichen späteren Disharmonien vorzubeugen, habe ich meiner Frau vorgeschlagen, beim Kauf des Hauses sie als Besitzer eintragen zu lassen und nicht ihre Eltern. Natürlich würde sie ihren Eltern ein lebenslanges Wohnrecht einräumen und dieses, wenn notwendig, auch vertraglich bestätigen.

    Die „Krux“ an diesem Vorschlag ist natürlich die räumliche Distanz zwischen Thailand und Deutschland. Im Hinblick auf die Kaufsumme von THB 50.000 einen Kurztrip nach TH zu finanzieren, um den Kauf abzuwickeln, hieße „mit der Wurst nach dem Schinken zu werfen“.

    Deshalb meine Frage, gibt es eine Möglichkeit, den Kauf von Deutschland aus zu organisieren und meine Frau nach dem Kauf als Besitzerin eintragen zu lassen?

    Vielen Dank für Eure Anregungen.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von tira

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    Re: Hauskauf aus Deutschland

    tach niko,

    eintragungen über besitz auf einem grundstück machen nur sinn, wenn das im channod
    vorgenommen wird. da das ganze innerhalb der familie stattfindet sollte ein konsens
    bezüglich der vorgehensweise gefunden werden.

    nehme an die schwester benötigt das geld für den geplanten neuerwerb.
    die eintragungen können zu einem späteren zeitpunkt erfolgen, würde an diesen
    einen restzahlungsbetrag koppeln und vorab ggf. mit sicherheiten(?)
    einen teil nur anzahlen, ggf. überlässt der onkel euch das channod bis zum eintrag?

    gruss

  4. #3
    Avatar von Pee Niko

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    Re: Hauskauf aus Deutschland

    Zitat Zitat von tira",p="521226
    [...] ggf. mit sicherheiten(?)
    einen teil nur anzahlen, ggf. überlässt der onkel euch das channod bis zum eintrag? [...]
    Hallo tira,

    du sprichst genau das an, was mir eigentlich auf dem Herzen brennt, die "Sicherheiten".
    Meine Frau könnte natürlich einfach den Betrag an ihren Vater überweisen und sagen: "Macht mal". Nur, wie können wir dann sicher sein, dass alles korrekt eingetragen wird?

    Prinzipiell ist es mir schit-egal, wer der Besitzer des Hauses sein wird, da wir keinerlei Ambitionen haben, das Objekt früher oder später einmal selber zu nutzen. Um ehrlich zu sein, ich möchte dort nicht tot über 'm Zaun hängen .

    Wenn ich dich richtig verstanden habe, wird das Besitztum des Hauses ins Channod eingetragen.
    Bis jetzt bin ich immer davon ausgegangen, dass das 2 verschiedene Paar Schuhe sind, nämlich der Besitz des Grundstückes und das Baurecht, nachgewiesen durch das Channod, sowie der eigentliche Eigentumsnachweis des Hauses, beurkundet durch weiß-der-Teufel.

    Gibt es nur ein Dokument?

  5. #4
    Avatar von DisainaM

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    Re: Hauskauf aus Deutschland

    der normale Weg für so eine Angelegenheit wäre,
    einem befreundeten thailändischen Anwalt eine Handlungs und Vertretungsvollmacht zukommen zu lassen, damit er im Namen der Frau Rechtshandlungen vornehmen kann.

    Wenn der Anwalt seine Vollmachten nach Deutschland faxt,
    geht Deine Frau zum th. Konsulat, und läßt sich bei Unterzeichnung der Vollmachten ihre Echtheit der Unterschrift bestätigen.
    Die Orginale werden dann Express nach Thailand geschickt.

    Wenn man den Anwalt persönlich kennt, dürfte der Job mit einem Freundschaftspreis von 3.000 Baht in Ordnung gehen.

  6. #5
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Hauskauf aus Deutschland

    Zitat Zitat von Pee Niko",p="521193
    ...Das Grundstück, auf dem dieses Haus steht, gehört dem im Nachbarhaus wohnenden Onkel und wird von diesem zur Nutzung zur Verfügung gestellt...
    In welcher (juristischen) Form geschieht das?
    Ist ein Nutzungsrecht für das (auf einem "fremden" Grundstück stehenden) Haus im Chanod eingetragen. Wenn, für welchen zeitraum?

  7. #6
    Avatar von Pee Niko

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    Re: Hauskauf aus Deutschland

    Du fragst ja Klamotten, Monta. Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht, wie sich die juristischen Verhältnisse zwischen Onkel, Grundstücke und Schwiegeltern zusammen setzen.

    Mein Kenntnisstand ist, dass dem Onkel das ganze Areal, worauf sich sein Haus, das der Schwiegereltern sowie das eines meiner Schwäger befinden, komplett gehört und er nix dagegegen hat. Zumindest fließen keinerlei Mietzahlungen oder Pachtabgaben, lediglich die Tante (seine Frau) erscheint einmal pro Woche, um darauf hinzuweisen, wem die Mitbewohner alles verdanken und die entsprechenden Huldigungen entgegen zu nehmen.

    Der Grundstücksbesitz soll übrigens in früheren Jahren um Einiges beträchtlicher gewesen sein, aber die Oma hatte wohl keine glückliche Hand bei den Karten.

    Wie mir mein Mädel gerade erzählte, geht es ihr um das "Hausbuch" mit seinen Eintragungen.
    Dort soll der Besitzer des Hauses entsprechend korrigiert werden, wie auch immer.


    @Dis
    dein Vorschlag mit dem bevollmächtigten Anwalt klingt nicht schlecht, ich werde mal Erkundigungen einziehen, ob dort jemand bekannt ist.

    Tantchen verfügt über gute Kontakte zur Stadtverwaltung von Pranburi, vielleicht kann dort jemand helfen.

  8. #7
    Avatar von PuFoilom

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    Re: Hauskauf aus Deutschland

    Bin zwar nicht ganz sicher, aber gehört nicht automatisch dem Landbesitzer alles was darauf steht oder wächst, ausser es ist( das Land), mit einem entsprechenden Eintrag im Chanot bei der Landgemeinde, auf eine festgelegte Zeit (mindestens 3 Jahren)verpachtet?

  9. #8
    Avatar von Pee Niko

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    Re: Hauskauf aus Deutschland

    Wenn dem so sein sollte, könnte es die Sache etwas verkomplizieren...

  10. #9
    Avatar von andydendy

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    2.746

    Re: Hauskauf aus Deutschland

    Bin etwas verwundert Das Haus gehört der
    Schwester deiner Frau und in dem Haus leben ihre
    Eltern, folglich gehört das Haus der Tochter.

    Aber bei 50000 Baht kannste ja nicht viel verkehrt
    machen, wenn das keine Zwischenfinanzierung ist,
    weil für 50000 Baht kann man kein neues Haus bauen
    auch wenn das Thailife ist.

  11. #10
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Hauskauf aus Deutschland

    Zitat Zitat von andydendy",p="521344
    ...Das Haus gehört der
    Schwester deiner Frau...
    Ist ja nicht so ganz sicher.
    Das Grundstück, auf dem das Haus steht, gehört dem Onkel. Die Frage ist, ob da Nutzungsrechte eingeräumt wurden und ob die wenn, im Chanod eingetragen sind.

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