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Grundstückverlust nach Einbürgerung?

Erstellt von Pustebacke, 24.06.2005, 09:36 Uhr · 32 Antworten · 3.700 Aufrufe

  1. #31
    raithai
    Avatar von raithai

    Re: Grundstückverlust nach Einbürgerung?

    Irgendwie ernüchternd wenn man die Realität liest, nicht?

  2.  
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  3. #32
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Grundstückverlust nach Einbürgerung?

    Wird ein Thaibürger eingebürgert (in Deutschland!), muß er seine thailändische Nationalität abgeben, sprich seine Ausbürgerung betreiben!
    ja, richtig.
    Ich habe jetzt aber insgesamt an die 8 deutsche Einbürgerung
    hautnah mitverfolgt, da ich bei den Formularen/Unterlagen usw. behilflich war.
    Die letzte Einbürgerung war vor 2 Monaten - da ist unsere Nichte eingebürgert worden.

    In allen Fällen, wurde zwar verlangt, dass die Ausbürgerung betrieben wird, in keinem Fall wurde sie aber tatsächlich vollzogen.
    Ich habe darüber mal mit einem RA diskutiert, der sich sehr gut im Thai/Ausländerrecht auskennt. Dieser meinte, dass bei den jetzigen Ausbürgerungsformalitäten, der Bewerber danach gute Chancen hat, die Ausbürgerung wegen Unzumutbarkeit fallenzulassen, da die Kosten enorm hoch sind und auch Thai-Zeugen beizubringen sind, deren Aufenthalt ja der Auszubürgende i.d.R. zu bezahlen hat.

    Meine Nichte ist eingebürgert worden und dann sofort nach Österreich umgezogen - ich denke nicht, dass hier Probleme auftauchen werden, außerdem konnte ich den von dir beschriebenen Passus zwecks Ausreise, in den Einbürgerungsformularen nicht finden.

    Meine Frau und mein Sohn reisen nun seit einigen Jahren mit beiden Pässen, es gab soweit keinerlei Probleme - aber du hast recht, man sollte immer alle beide Pässe mitführen, ohne den Thai oder deutschen Pass funktioniert es übrigens sowieso nicht :-)

    Es ist recht angenehm, wenn man beide Pässe hat, da dann auch Reisen in westliche Länder (USA usw.) ohne Probleme durchzuführen sind.

    Warum man einen deutschen Pass zurückgibt, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen - welche Nachteile hatte sie denn dadurch?

  4. #33
    raithai
    Avatar von raithai

    Re: Grundstückverlust nach Einbürgerung?

    Hallo, also folgendes:
    Natürlich liest man sowas nicht in den Einbürgersformularen, jedoch wird immer und ausnahmslos nur "vorläufig" unter Hinnahme der Doppelstaatlichkeit eingebürgert.

    Welcher Eingebürgerte weiß denn schon, das er damit auf Dauer in Deutschland bleiben/leben muß, will er nicht Gefahr laufen, seine Einbürgerung widerrufen zu bekommen?
    Übrigens sind auch Unbefristete Aufenthaltsgenehmigungen ungültig bei mehr als 6 Monate Thaiurlaub....
    Der Nachweis ist beizubringen! Immer aber die Beantragung auf Entlassung!
    Sonst gibt es die Ausbürgerung! Die auch wieder Geld kostet. Gründe sind dann: Fehlende Mitwirkung!

    Was deine "Bekannte" durch Wegzug nach Österreich erreicht hat oder wie wundersamer Weise solch ein "Fall" dann bei den Deutschen zur Seite gelegt wird, entzieht sich gänzlich meines Verständnisses.
    Eins dürfte klar sein: Die deutschen Behörden lassen da nicht locker!

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