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Grundstück-Übertragung

Erstellt von thailandfan61, 03.09.2016, 07:16 Uhr · 45 Antworten · 1.803 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von khwaam_suk

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
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  3. #12
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von khwaam_suk Beitrag anzeigen
    Bitte überarbeiten........
    Er ist halt Anwalt. Klar, dass da so ein Megababbel kommt

  4. #13
    Avatar von thailandfan61

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    Hallo!
    Die Sache übers Familiengericht zu klären bringt wohl nichts, wie DisainaM auch vermutet.
    Zur Info: Meine Schwiegereltern leben im Amphoe Bung Kan am Mekong. Dort läuft vieles anders,
    auch auf den Ämtern.
    Im November sind wir dort und versuchen nochmal bei Landamts-Leiter eine amtliche Verzichtserklärung
    von den 3 Erben zu bekommen. Gibt es sowas in Thailand überhaupt?
    Eventuell auch an diese einen Geldbertag zu zahlen. Vielleicht auch einen Kaufvertrag abschließen über
    die 3 Anteile. Dann bei Volljährigkeit der anderen Erben das 4. Anteil kaufen.
    Meine größte Sorge ist, das mit der Zeit noch einer der Erben verstirbt. Dann wird die Zahl der Erben immer
    größer und die Begehrlichkeiten auch. Für uns immer teurer.

  5. #14
    Avatar von MadMac

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    Koennt ihr versuchen, wuerde da aber nichts vorher zahlen, eh der Vorgang durch ist.

    Ein erneuter Kauf bringt dabei allerdings garnichts, da auch in diesem Fall eine Ueberschreibung noetig ist und diese bei Minderjaehrigen eben nur nach positivem Entscheid des zustaendigen Familiengerichts (gibt es auch am Maekong) moeglich ist.

    Ich wuerde es an der Stelle wie schon geschrieben eher auf anderem Weg ueber ein Gewohnheitsrecht (nach 10 Jahren) versuchen.

  6. #15
    Avatar von DisainaM

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    jemand stirbt, - seine Erbmasse wird ermittelt,

    keiner der beteiligten Erben wagen es, einen Anspruch auf Erbanteil des betreffenden Grundstücks zu stellen,
    weil alle Beteiligten wissen, - - - das es dem Erblasser nicht mehr gehört.

    Die eingeschaltete Behörde teilen den in Frage stehenden Grundbesitz unter den Beteiligten, entweder anteilig, oder gemäss letzten Willen auf,
    und der Vorgang ist erledigt.

    Jeder fähige Anwalt kann aus diesem Vorgang und einem Rechtsinstitut,
    das genannt wird H.L. = herrschende Lehre = Rechtsgestalltung durch höchstrichterliche Rechtssprechung, welche die bestehenden Gesetze auslegen,
    seine Ansprüche belegen,
    dass 1.) der Erbe zum Zeitpunkt seines Todes nicht mehr Eigentümer des Grundstücks war, obwohl eine Übertragung aus Geldmittel (Steuer für Umschreibungsgebühren) unterlassen wurde.
    Sodass 2.) seine Erben zu keinem Zeitpunkt Eigentümer des Grundstücks wurden, und daher auch keine Ansprüche anmelden konnten.

    Wenn nun ein Leiter eines kleinen Land Department mit solchen Sonderfällen keine Ahnung hat,
    und er sich von einem Anwalt auf die entsprechende Rechtssprechung und Rechtslage hinweisen lassen muss,
    dann ist das eben einer dieser Fälle, wo nix ohne einen fähigen Anwalt läuft,
    weil es eben schon etwas mehr Wissen verlangt, das Grundsatzurteil, welches von dem th. Gericht in solchen Fällen gesprochen wurde,
    herauszusuchen und anzuwenden.

    Das ist eben kein Standardfall, wo MadMacs Vorgehensweise, der in Standardfällen alles ohne Anwalt abwickeln kann,
    in Dingen komplizierter Rechtsfragen Verfahrensrecht bei Grundstücksfragen / Erbrecht / präjudizierende Wirkung aus Erbaufteilung durch Wissen einer Übertragung, die durch mangelnden Formabschluss (Eintragungsakt) nicht nichtig ist, sondern heilbar (kann nachgeholt werden).
    Da kommt also der Profi Anwalt, der das schon in 100 Fällen für die Thai Farmer Bank vor 20 Jahren abgewickelt hat,
    und sagt - hier gilt Urteil Az.: ...x c..339 vom 9.3.2553 und gut ist,
    alle Probleme sind erledigt und man braucht sich keinen Kopf mehr machen.

    Ein Amtsstellenleiter von einem Land Department lässt sich das auch nur von einem Anwalt sagen, und von keinem dahergelaufenden Unstudierten.
    Wenn er sich unschlüssig ist, kann er den Vorgang zur Überprüfung nach BKK an eine Fachabteilung einreichen und gut ist.

    Diese Situation, das ein Amtsstellenleiter in einem kleinen Kreis im Hinterland, so einen Vorgang in seiner (kurzen ?) Amtszeit noch nicht hatte,
    einfach verlangt,
    es müssen die Formvorschriften für einen Standartverkauf nachgestellt werden,
    passiert doch nur, weil er selber diese höchstrichterliche Rechtssprechung in solchen Einzelfällen nicht kennt,
    denn dann müsst er Juristerei studiert haben, mit Fachgebiet Th. Landrecht, samt H.L.

    da kann eben nur ein Anwalt helfen,
    kein anderer hat die Autorität, einen Schriftsatz einzureichen, den er dann nach Bkk zu Überprüfung weiterleiten kann,
    und bei grünem Licht dann stattgeben muss.

  7. #16
    Avatar von thailandfan61

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    Ja, ein guter Anwalt muss her, der die Argumentation von DisainaM aufs Papier bringt.
    Der Verkauf des Grundstücks ist schon ca. 30 Jahre her(leider damals nicht eingetragen). Daher war auch nie eines der
    Kinder vom Verstorbenen Verkäufer Erbe dieses Grundstücks geworden.
    Nun sieht dies der Landamts-Leiter aber als einen Erbfall. Doch ein kleiner Mann ohne Status erreicht dort nichts ohne
    Rechtsbeistand. Jedenfalls ist das Original nor sor sam(Eigentumspapier) seit Verkauf in der Hand von meinem Schwiegervater.
    Im November gehen wir die Sache an und hoffen das die Umschreibung doch noch ohne größeren Aufwandt gemacht wird.
    Wir sagen allen herzlichen Dank für die guten Vorschläge und berichten auch dann wie es weiter geht.

  8. #17
    Avatar von thailandfan61

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    Hallo! wir sind wieder zurück in Deutschland. Ich wollte euch heute berichten wie es mit dem Problem Grundstücks-Übertragung gelaufen
    ist. NICHTS GING!!!
    Wir haben alles probiert. Mit einem guten Anwalt, der erst sagte 20.000Bth und die Sache würde umgeschrieben.
    Wir haben natürlich nichts im Voraus bezahlt. Er ist dann nach ein paar Tagen mit den 3 Nachkommen des Landverkäufers und
    meiner Frau zum Landamt. Alle haben schriftlich bestätigt, daß ihr verstorbener Vater dieses Grundstück an meinen Schwiegervater
    vor langer Zeit verkauft hat. Doch die minderjährigen Kinder des verstorbenen 4. Nachkommen müssen nach Aussage des Landamtleiters
    auch unterschreiben. Dies ginge dann aber übers Familiengericht, es müsste ein Vormund eingestzt werden und so weiter.
    Also machen sie doch einen Erbfall daraus. Meine Frau hat dann die ganze Sache für undurchführbar erklärt. Natürlich auf telefonische
    Rücksprache mit mir und ist dann mit allen Beteiligten gegangen. Frust pur!
    Es ist aber dennoch so, wer das Original nor sor3 in Händen hält, auch mit anderem Namen, kann nach jetzigem Recht weiter auf
    diesem Grundstück leben und auch bauen. Eigentlich ein Unding! Das geschieht weil es in Thailand keine oder kaum Notare gibt,
    die einen Grundstücksverkauf dokumentieren.
    Ich hoffe nur, daß mein Schwiegervater, der mit Unverstand gesegnet ist, dieses Original nicht verliert. Dann kann es sein, daß
    andere ihre Ansprüche geltent machen und die Familie ganz schnell ausziehen muß. Dies nur, weil er damals zu bequem war, zu
    Lebzeiten des Verkäufers das Grundstück umschreiben zu lassen.
    Ich weiß nicht, ob ich mich noch als Thailandfan fühlen kann. Vorläufig möchte ich nicht mehr hin. Weil zu teuer und zu stressig.
    Ich bedanke mich aber nochmals für die guten Beitragsvorschläge von MadMac und DisainaM.

  9. #18
    Avatar von benni

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    ist doch klar, alle lebenden Familienangehörigen, die theoretisch das Land geerbt hätten können, müssen bestätigen, daß es verkauft wurde und sie somit verzichten.
    Wenn die aber sagen würden, daß sie das Grundstück selber nutzen wollen, kannst du nicht mehr darauf leben, bzw es wird zum harten Gerichtsfall. Aber zum Glück sind die ok. Kannst warten, bis die Kinder großjährig sind.

    Denke in DACH ist solch' eine Prozedur um einiges umständlicher und um etliches teurer.

  10. #19
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Zitat Zitat von thailandfan61 Beitrag anzeigen
    Alle haben schriftlich bestätigt, daß ihr verstorbener Vater dieses Grundstück an meinen Schwiegervater vor langer Zeit verkauft hat.
    Es ist aber dennoch so, wer das Original nor sor3 in Händen hält, auch mit anderem Namen, kann nach jetzigem Recht weiter auf
    diesem Grundstück leben und auch bauen. Eigentlich ein Unding! Das geschieht weil es in Thailand keine oder kaum Notare gibt,
    die einen Grundstücksverkauf dokumentieren.
    Nicht ganz. Ihr seid in eine gerne genutzte Falle getappt. Es gibt in Thailand ein Gewohnheitsrecht, dass nach 10 Jahren greift. Es spielt dann keine Rolle mehr, wer im Landtitel steht, es sei denn auf der Rueckseite sind irgendwelche Vereinbahrungen notiert.

    Ihr koennt den Spiess aber auch umdrehen. Wenn ihr mit den willigen und volljaehrigen Bewohnern einen Kaufvertrag ueber die auf dem Grundstueck befindlichen Gebaeude macht und euren Wohnsitz dahin verlegt, habt ihr nach 10 Jahren alle Ansprueche.
    Besprich das mal mit dem Anwalt.

  11. #20
    Avatar von Hans.K

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    Zitat Zitat von thailandfan61 Beitrag anzeigen
    Ich hoffe nur, daß mein Schwiegervater, der mit Unverstand gesegnet ist, dieses Original nicht verliert. Dann kann es sein, daß andere ihre Ansprüche geltent machen und die Familie ganz schnell ausziehen muß. Dies nur, weil er damals zu bequem war, zu Lebzeiten des Verkäufers das Grundstück umschreiben zu lassen. Ich weiß nicht, ob ich mich noch als Thailandfan fühlen kann. Vorläufig möchte ich nicht mehr hin. Weil zu teuer und zu stressig. Ich bedanke mich aber nochmals für die guten Beitragsvorschläge von MadMac und DisainaM.
    Zu bequem, ist vielleicht etwas zu übertrieben. Ich denke eher, dass es damals vieleicht damals auch am nötigen Kleingeld für die vollständige Umschrift gelegen hat. Danach ist dem Ganzen wahrscheinlich kein Augenmerk mehr frei nach dem Motto: „Alles ist gut, alles wird gut“, gewidmet worden. Das ist Thailand, beziehungsweise das einfache Landleben der älteren Generation. Eine Generation die mit der zu schnelldrehenden Zeit, der heutigen Generationen nicht mehr klarkommt.
    Klar, ich kann deinen Frust verstehen, aber diese Menschen leben nun mal in einer völlig anderen Welt und nehmen erst gar nicht deine, oder eure finanziellen Verluste und Sorgen wahr. Dort dreht sich das Rädchen einfach weiter, denn man lebt wie immer im besagten Haus. Alles ist gut.
    Ob nun dir diese Situation zu teuer oder zu stressig ist, spielt auch keine große Rolle, denn du hast jemanden aus diesem Kulturkreis geheiratet und sitzt somit mit im Boot, ob es dir nun gefällt, oder nicht. Du wirst dich unweigerlich mit der Situation arrangieren müssen, wenn du weiterhin mit deiner Frau zusammen bleiben möchtest.
    Die Situation dürfte dir einigermaßen die Augen geöffnet haben, lerne daraus und achte in Zukunft auf Dinge und Investitionen die deinen/euren Geldbeutel in Mitleidenschaft ziehen.
    Ach ja, im Übrigen kann man auch die Unterstützung bedürftiger Personen wie z.B. die Eltern steuerlich absetzen. Hier gibt es das notwendige Formular dazu: https://www.thailaendisch.de/pdf/unt...erklaerung.pdf Halt die Ohren steif!

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