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gerichtliches Sorgerecht

Erstellt von Bukeo, 03.12.2007, 13:54 Uhr · 1 Antwort · 1.204 Aufrufe

  1. #1
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    gerichtliches Sorgerecht

    hat jemand Erfahrung darüber, wie ein Antrag auf ein gerichtliches Sorgerrecht in TH abläuft.

    Ein Freund von mir heiratet im nächsten Monat und will die 5j. Tochter seiner zukünftigen Frau mitnehmen.
    Die Botschaft hat auf Anfrage mitgeteilt, dass für das Kind ein gerichtlicher Sorgerechtsbeschluss für das alleinige Sorgerecht nötig ist.

    Wie lange dauert so etwas?
    Beim Gericht wurde ihr empfohlen, einen Anwalt einzuschalten, hat das schon mal jemand durchgezogen?

  2.  
    Anzeige
  3. #2
    max
    Avatar von max

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    326

    Re: gerichtliches Sorgerecht

    Zitat Zitat von Bukeo",p="547119
    hat jemand Erfahrung darüber, wie ein Antrag auf ein gerichtliches Sorgerrecht in TH abläuft.

    Ein Freund von mir heiratet im nächsten Monat und will die 5j. Tochter seiner zukünftigen Frau mitnehmen.
    Die Botschaft hat auf Anfrage mitgeteilt, dass für das Kind ein gerichtlicher Sorgerechtsbeschluss für das alleinige Sorgerecht nötig ist.

    Wie lange dauert so etwas?
    Beim Gericht wurde ihr empfohlen, einen Anwalt einzuschalten, hat das schon mal jemand durchgezogen?
    Das dauert seine Zeit, denn erst muß der Wohnort des Vaters festgestellt werden, dann seine Einwilligung erreicht werden. Die nötigen Papiere zusammen suchen und vor Gericht einen Termin bekommen. Allein schon ein Termin bei Gericht zu bekommen ist schwierig.

    Das ist aber etwas neues wenn ein Gericht das feststellen muß.
    Bei uns war das ein einfacher Vorgang vor dem Ampoe. Eine behördliche Anzeige hat den gleichen Stellenwert wie eine Feststellung vor Gericht, nur da dauert es länger und kostet.

    Zuerst war:
    1. feststellen dass das Kind im Heimatort der leibl. Mutter wohnt, anhand des Tabian Ban.

    2. Zeugen sammeln zur Bezeugung dass der leibl. Vater sich nicht um das Kind kümmert und auch nicht im Gemeindebezirk des Ampoe wohnt.

    3. Mit den Zeugen und dem Bürgermeister der Ortschaft zum Ampoe und dort die Zeugenaussagen machen dass das Kind hier wohnt und nicht vom leibl. Vater unterstützt wird. Sowie die leibl. Mutter auch tatsächlich die Mutter ist und hier gemeldet.

    4. Befragung der leibl. Mutter wie das Verhältnis zum leibl. Vater ist und ob er Ansprüche an das Kind gestellt hat. Ob sie bereit ist für das Kind zu sorgen. Dazu muß man sagen, es war keine Ehe im rechtlichem Sinn.

    5. Beschlußfassung des Vorstehers und des Standesbeamten, dass die Mutter das alleinige Sorgerecht bekommt, mit der nötigen Urkunde. Garudastempel, Unterschrift fertig.

    Damit war der Fall erledigt und wir haben dann die Urkunde ins deutsche übersetzen lassen und beides dann mit den restlichen Papieren zur Familienzusammenführung eingereicht. Arbeit zwei Tage. Da war von Anwalt und so weiter keine Rede. Wenn ich wüste wie es geht, würde ich Dir gerne mal so ein Papier reinstellen, habe nur einen Scanner.

    Gruß Max

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