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Gericht lässt Mann nicht zu seiner sterbenden Frau nach Thailand

Erstellt von Bajok Tower, 06.03.2011, 21:15 Uhr · 20 Antworten · 4.074 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von DisainaM

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    seit wann muessen Inhaftierte oder Freigaenger ihre Paesse abgeben ???

    Die Behoerden setzen in seinem Fall nur geltendes Recht um.

    Haette er seine Antraege und Gruende anders gestellt,
    haette er einen Antrag auf Haftaufschub gestellt,
    haette er uU bessere Chancen gehabt,
    als bei einem Antrag auf Hafterlass oder Hafturlaub.

    Im August kann er entlassen werden, vorzeitig, Freigänger ist er schon.
    Derart vage Vorraussagen mag ein Journalist treffen koennen, denn er muesste die Entscheidung,
    ob es um die 2/3 Erlass Regelung zur Bewaehrung geht, kennen, und auch die dann ergehenden Auflagen,

    doch durch den Artikel und den ungeschickten Antrag produziert er eine typische Fluchtgefahr wegen mangelnder Bindung zu Deutschland und enger Auslandsbeziehung.

    Taeter Opfer Ausgleich kann zB. beim Strafvollstreckungskammerausschuss eine Rolle spielen,
    oder ob noch weitere Verfahren anhaengig sind.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Samuirai Beitrag anzeigen
    Einem harmlosen Betrüger und seiner Familie diesen "letzten Wunsch" zu verwehren ist schlicht unmenschlich.
    Ich finde nicht, dass der so harmlos erscheint:
    Dazu zählt Steinbach auf: Handeltreiben mit und Einfuhr von Betäubungsmitteln, Kokain in nicht geringen Mengen, „mehr als ein Kilogramm“ in organisierter Struktur und insgesamt „90 Betrugstaten zum Nachteil von potentiellen Kreditnehmern, von denen sich der Verurteilte vorab zwei Prozent der versprochenen Darlehenssumme, Beträge zwischen 4000 und 25.000 Mark auf ein Auslandskonto überweisen ließ.“ Zudem habe der Verurteilte erst nach bundesweiter Fahndung – unter anderem waren seine Taten auch Thema bei der Fernsehsendung Aktenzeichen XY – in Untersuchungshaft genommen werden können. Nach der Entlassung aus dem Untersuchungsgefängnis habe er sich nach Thailand abgesetzt. Erst 2007 sei es gelungen, ihn aufgrund einer internationalen Fahndung in Thailand wieder festzunehmen, sagt der Jurist Steinbach.

  4. #13
    Avatar von andydendy

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    und seine arme thaifrau hat von allen nix gewust somit ganz klar nein.

  5. #14
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Da das Kind ja anrecht auf deutsche Erziehung hat.
    Ja, aber muss man das dem Kind unbedingt antun?

  6. #15
    Avatar von phimax

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    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    Ja, aber muss man das dem Kind unbedingt antun?
    Nein.
    Vielleicht nimmt der thail. Vater ja das Kind auf...

  7. #16
    Avatar von Ban Bagau

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    Post

    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    Ja, aber muss man das dem Kind unbedingt antun?
    Vielleicht nicht. meine Aussage bezog sich eigentlich auch nur darauf, daß die Mutter nicht mehr in Deutschland verweilte. Also das sie keinen Aufenthaltstitel bekäme, daran hat es wohl nicht gelegen. Ein Aufenthalt in Deutschland hätte die Krankheit wahrscheinlich nicht verhindert, über Früherkennung und andere Therapiemöglichkeiten will ich gar nicht philosophieren, aber hätte nicht diese abstruse Situation und Zwangslage für ihn entstehen lassen.
    Was seine eignung als Kindsvater zur Erziehung des Kindes anbetrifft, ist zu wenig Hintergrundwissen vorhanden. Damit würde sich ohnehin das Jugendamt, eventuell ein Vormundschaftsgericht befassen und den Hintergrund beleuchten aus welchen Antrieb er die Gesetzeswiedrigkeiten begangen hat. Das Kind würde nach dem Tod der Mutter sowiso nach Deutschland wieder zurück geführt, wenn sie nicht vorher gerichtlich schon einen Vormund bestellt hat. Der aber die Last der Versorgung und Ausbildung auf sich nehmen muß.
    So wie ich den Bericht lese und er bezeichnet sie als "meine Tochter".
    Das günstigste für den Steuerzahler, klingt hart aber ist so und wird meistens auch so entschieden, da Heimplätze rahr und teuer sind und noch ein leiblicher Verwanter, der sich aus eigenem Antrieb um das Kind kümmern will, wird es in seine Obhut übergeben. Geht auch manchmal schief, deshalb bedarf es besondere Begleitung durchs Jugendamt.

  8. #17
    Avatar von Hitori

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Ich finde nicht, dass der so harmlos erscheint:

    Dazu zählt Steinbach auf: Handeltreiben mit und Einfuhr von Betäubungsmitteln, Kokain in nicht geringen Mengen, „mehr als ein Kilogramm“ in organisierter Struktur und insgesamt „90 Betrugstaten zum Nachteil von potentiellen Kreditnehmern, von denen sich der Verurteilte vorab zwei Prozent der versprochenen Darlehenssumme, Beträge zwischen 4000 und 25.000 Mark auf ein Auslandskonto überweisen ließ.“ Zudem habe der Verurteilte erst nach bundesweiter Fahndung – unter anderem waren seine Taten auch Thema bei der Fernsehsendung Aktenzeichen XY – in Untersuchungshaft genommen werden können. Nach der Entlassung aus dem Untersuchungsgefängnis habe er sich nach Thailand abgesetzt. Erst 2007 sei es gelungen, ihn aufgrund einer internationalen Fahndung in Thailand wieder festzunehmen, sagt der Jurist Steinbach.
    Es ist immer schwierig auf Grund eines Zeitungsartikels zu urteilen. Aber laut dieser Fakten war er schon zwei Mal auf Flucht und davon einmal nach LOS. Es dürften also berechtigte Bedenken an der Zuverlässigkeit dieses Mannes bestehen.

  9. #18
    Avatar von Samuirai

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    Zitat von Samuirai
    Einem harmlosen Betrüger und seiner Familie diesen "letzten Wunsch" zu verwehren ist schlicht unmenschlich.

    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Ich finde nicht, dass der so harmlos erscheint: Dazu zählt Steinbach auf: Handeltreiben mit und Einfuhr von Betäubungsmitteln, Kokain in nicht geringen Mengen, „mehr als ein Kilogramm“ in organisierter Struktur und ......
    Ich muß mich entschuldigen. Mit dem Hintergrund sieht meine Einstellung zu dem Herrn etwas anders aus. Er scheint doch etwas mehr krimminelle Energie in sich zu tragen als erträglich ist ... da kann mann schon nicht mehr von nem "Gutter" reden ...

  10. #19
    Avatar von franky_23

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    Wer im organisierten Geschäft kein kleiner Fisch war, der hatte auch in der Vergangenheit im Knast hinreichende finanzielle Mittel um der Frau hinreichend Hilfe zukommen zu lassen.

    Nun die letzten Monate seiner Strafzeit in Thailand zu verbringen lassen ist jenseits von Gut und Böse. Wenn es noch seine Frau ist, hätte er ja die Option, dass sie ein FZV zusammen mit dem Kind beantragt und die Frau dürfte dann adequat versorgt werden.

  11. #20
    Avatar von alder

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    Wenn er in Thailand verhaftet wurde, dann sitzt er todsicher in der nächsten Maschine zurück. Die böse schwarze Liste vergisst nie.

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