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Füherschein in Deutschland, Thailänderin geringe Deutschkenntnisse

Erstellt von manao, 02.06.2014, 13:06 Uhr · 19 Antworten · 4.578 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    Man hat uns notiert , was wir dazu brauchen.
    Das schreibt der ADAC dazu:
    Fahrerlaubnisse (Führerscheine) aus anderen Ländern (hier Thailand)

    Das Folgende gilt für Thailänder(innen) die bereits über eine thailändische Fahrerlaubnis (Führerschein) verfügen.

    Für Führerscheininhaber aus allen anderen Ländern gilt, dass die deutsche Fahrerlaubnis nur aufgrund einer vollständigen theoretischen und praktischen Prüfung erteilt wird. Verzichtet wird jedoch auf eine Fahrschulausbildung nach der deutschen Fahrschüler-Ausbildungsordnung. Der Bewerber entscheidet somit selbst, ob und wann er prüfungsreif ist. Er muss aber bei der Prüfung von einem Fahrlehrer begleitet werden. Mit diesem Verzicht wird dem Umstand Rechnung getragen, dass die Bewerber bereits im Besitz einer ausländischen Fahrerlaubnis sind, die sie zum vorübergehenden (6 Monate) Führen eines Kfz in Deutschland berechtigt.

    Dabei ist regelmäßig eine Übersetzung erforderlich. Hierauf wird in folgenden Staaten verzichtet: Hongkong, Neuseeland, Senegal, Zypern.

    Bei der Vorlage amerikanischer Führerscheine zur Umschreibung in eine deutsche Fahrerlaubnis wird das Erfordernis einer Übersetzung von den einzelnen Führerscheinbehörden unterschiedlich gehandhabt. Einige Behörden verzichten grundsätzlich auf Übersetzungen bei englischsprachigen Führerscheinen. Andere Behörden verlangen in der Regel eine Übersetzung, und wieder andere Behörden gehen von einer Ermessensentscheidung aus. Eine bundeseinheitliche Empfehlung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) gibt es bislang nicht.

    Aufgrund der unterschiedlichen Umschreibungspraxis der Führerscheinbehörden sollte man sich vor der Erstellung einer Übersetzung bei der zuständigen Füherscheinbehörde über einen möglichen Verzicht auf eine Übersetzung informieren.

    Diese vereinfachten Umschreibe- und Prüfungsmöglichkeiten ohne erneute Fahrschulausbildung gelten jedoch nur für einen Zeitraum von maximal 3 Jahren nach Begründung des ordentlichen Wohnsitzes in Deutschland. Nach Verstreichen dieser Frist kann die ausländische Fahrerlaubnis nicht mehr in einen deutschen Führerschein umgeschrieben werden. Es muß eine neue deutsche Fahrerlaubnis nach deutschem Ausbildungsrecht erworben werden.

    Die bereits oben erwähnten Voraussetzungen hinsichtlich des ordentlichen Wohnsitzes und der 185-Tage-Klausel gelten selbstverständlich auch für den Erwerb von Führerscheinen in diesen Ländern.

    Der Antrag auf Erteilung der deutschen Fahrerlaubnis ist stets bei dem für den Wohnsitz des Kraftfahrzeugführers zuständigen Straßenverkehrsamt zu stellen. Die o.g. Frist von 3 Jahren ist bei der Antragstellung einzuhalten. In den ausgestellten deutschen Führerschein wird ein Vermerk aufgenommen, aus dem die Vorlage einer ausländischen Fahrerlaubnis ersichtlich ist. Der ausländische Führerschein wird von der deutschen Behörde an die Ausstellungsbehörde zurückgesandt oder in Verwahrung genommen. Ein Rücktausch ist nur bei Rückgabe der deutschen Fahrerlaubnis möglich. Soweit die Behörde vor der Ausstellung eines deutschen Führerscheins eine Klassifizierung der ausländischen Fahrerlaubnis verlangt, kann diese vom ADAC, d.h. von der nächstgelegenen Hauptgeschäftsstelle, vorgenommen werden.
    Quelle: ADAC


    Dass die thail. Fahrerlaubnis in DE dann eingezogen wird, hat ein schweizerischer Member per Gericht bei ihm zuhause bereits verhindern können. In 20 Jahren wird das hier vielleicht auch so sein.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von Philip Beitrag anzeigen
    Ich spiele gerade mit dem Gedanken, dass meine Frau (45) erst einmal den Mofa-Führerschein macht.
    Da wirst Du hier unterschiedliche Antworten bekommen. Sicher ist nur die Nachfrage bei Deiner Straßenverkehrsbehörde!

  4. #13
    Avatar von Helli

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    ...zu meinem Post #11 noch ein paar Anmerkungen.
    Ich war heute bei meiner Straßenverkehrsbehörde. Die Angabe des ADAC über die dreijährigen Frist ist überholt und gestrichen. Bei Vorlage eines Thai-FS wird "nur" eine Prüfung in Theorie und Praxis verlangt. Bei bestandener Prüfung wird der Thai-FS eingezogen, aber nicht nach TH zurück geschickt! Er bleibt bei der Straßenverkehrsbehörde in Verwahrung und kann z.B. zum Besuch in Thailand getauscht werden. Erst nach 10 Jahren wird er geschreddert (dann ist er eh abgelaufen).
    Für Pendler: Der Thai-FS kann nach der ersten Einreise (und Anmeldung eines Wohnsitzes) noch genau 180 Tage in DE zum Führen eines Fahrzeugs genutzt werden. Wenn man sich jetzt vor der Ausreise auch wieder beim Einwohnermeldeamt abmeldet (damit entfällt z.B. die Krankenversicherungspflicht während der Abwesenheit - die zahlen in TH ja sowieso nicht) und sich bei der Rückkehr wieder anmeldet, dann fängt das Zählen der 180 Tage wieder von vorne an.
    Da wir halbDE/halbTH leben, brauche ich mir z.Zt. keine Gedanken um einen FS für meine Frau zu machen.

  5. #14
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    Bei Vorlage eines Thai-FS wird "nur" eine Prüfung in Theorie und Praxis verlangt.
    So etwas hat vor kurzem meine Frau erzählt. Sie meinte wenn Sie den Führerschein in Thailand macht, würde Sie hier viel billiger kommen weil sie dann die ganzen Fahrstunden nicht machen müßte.
    Wenn das wirklich so ist, das fahren kann auch ich ihr beibringen. Hoffentlich setzt Sie dabei nicht meinen schicken neuen Audi an die Wand, hab ja auf der Beifahrerseite keine Bremse
    Die Therorie kann man ja auch bis zum erbrechen üben.

    Bei bestandener Prüfung wird der Thai-FS eingezogen
    Das leuchtet mir aber nicht ein. Zu was soll das gut sein ?

  6. #15
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    So etwas hat vor kurzem meine Frau erzählt. Sie meinte wenn Sie den Führerschein in Thailand macht, würde Sie hier viel billiger kommen weil sie dann die ganzen Fahrstunden nicht machen müßte.
    Wenn das wirklich so ist, das fahren kann auch ich ihr beibringen. Hoffentlich setzt Sie dabei nicht meinen schicken neuen Audi an die Wand, hab ja auf der Beifahrerseite keine Bremse
    Die Therorie kann man ja auch bis zum erbrechen üben.


    Das leuchtet mir aber nicht ein. Zu was soll das gut sein ?
    Doc, Willi, mein Freund, deine Dame ist seit längerer Zeit in D-Land gemeldet. Macht keinen Scheiss.

  7. #16
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Doc, Willi, mein Freund, deine Dame ist seit längerer Zeit in D-Land gemeldet. Macht keinen Scheiss.
    Gilt das nicht für Sie Prof ? Ich hab da keine Ahnung. Wäre doch schick ein paar Tausend Euro zu sparen.

  8. #17
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    Gilt das nicht für Sie Prof ? Ich hab da keine Ahnung. Wäre doch schick ein paar Tausend Euro zu sparen.
    Yep. das wäre es. Meine Olle hat seit einigen Jahren eine Thai-Fleppe. Sie dürfte mit dem Plastik, (ich bin mir nie so richtig sicher) ein halbes Jahr in D-Land fahren, und jetzt bitte genau lesen, wenn sie nicht in Deutschland gemeldet ist.

    Nein, ich bin kein Experte und das, was ich oben schrieb ist eher Hörensagen.

  9. #18
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    Gilt das nicht für Sie Prof ? Ich hab da keine Ahnung. Wäre doch schick ein paar Tausend Euro zu sparen.
    Ah, ok. Da steht es ja.

    Diese vereinfachten Umschreibe- und Prüfungsmöglichkeiten ohne erneute Fahrschulausbildung gelten jedoch nur für einen Zeitraum von maximal 3 Jahren nach Begründung des ordentlichen Wohnsitzes in Deutschland.
    Geht also nicht mehr bei meiner Frau.

  10. #19
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    Geht also nicht mehr bei meiner Frau.
    Hallo Willi,
    hast Du meinen Post #13 nicht komplett gelesen? Genau diese 3-Jahres-Frist ist (nach Auskunft unserer Führerscheinstelle) ersatzlos gestrichen worden! Bei Vorlage eines gültigen TH-FS (gültig 5 Jahre +Zeit bis zum nächsten Geburtstag) fällt die "Fahrausbildung" in DE weg. "Nur" die theoretische und praktische Prüfung ist neu abzulegen. Deine Frau hat also schon richtig zugehört. Das Problem dabei ist, eine Fahrschule zu finden, die auf diese Einnahmen verzichten will!
    Das hat übrigens nichts mit der 180-Tage-Nutzung nach Einreise zu tun. Diese Möglichkeit kannst Du herbeiführen, indem Du Deine Chefin beim nächsten Besuch in TH vorher hier beim Einwohnermeldeamt abmeldest und bei der Wiedereinreise neu anmeldest. Dann beginnen die 180 Tage erneut (Auskunft meiner Führerscheinstelle)!
    Was ich noch nicht abschließend klären konnte ist, ob eine amtliche Übersetzung mitgeführt werden muss. Der ADAC Köln (Kontakt: Frau Henschke-oder so) bietet das an, will aber dafür € 37,50 haben und diese Übersetzung soll nur ein Jahr gültig sein.
    Der Einzug des TH-FS wird hier damit begründet, dass damit zuviel Missbrauch betrieben werden könnte. Die Sachbearbeiterin hier meinte ebenfalls, dass das Nonsens sei, muss sich aber an die Vorgaben halten. Wenn man zwei Kärtchen in der Tasche haben möchte ist es aber auch kein Problem, beim nächsten Aufenthalt in TH durch eine Verlustanzeige an einen "Neuen" zukommen.

  11. #20
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    Hallo Willi,
    hast Du meinen Post #13 nicht komplett gelesen? Genau diese 3-Jahres-Frist ist (nach Auskunft unserer Führerscheinstelle) ersatzlos gestrichen worden! Bei Vorlage eines gültigen TH-FS (gültig 5 Jahre +Zeit bis zum nächsten Geburtstag) fällt die "Fahrausbildung" in DE weg. "Nur" die theoretische und praktische Prüfung ist neu abzulegen. Deine Frau hat also schon richtig zugehört. Das Problem dabei ist, eine Fahrschule zu finden, die auf diese Einnahmen verzichten will!
    Hallo Helli,
    Also hatte ich dein Posting doch richtig verstanden. Bin dann umgeschwenkt weil Yogi meinte das würde nicht gehen.

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