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Freundin in Thailand schwanger, was muss ich tun????

Erstellt von casino royal, 19.12.2011, 01:43 Uhr · 54 Antworten · 14.733 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von casino royal

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    Freundin in Thailand schwanger, was muss ich tun????

    Erst mal Hallo an alle,

    Ich bin hier schon länger angemeldet und lese eigentlich nur mit. Hatte dieses Forum genutzt als ich damals meine Thai Freundin geheiratet habe um zu wissen was ich für Papiere brauche und wann ich am besten was erledige.

    So, nun mein Problem: Ich bin seit 3 Jahren mit einer Thai Frau verheiratet und sie lebt seit April 2009 in Deutschland. Unsere Ehe ist nicht so gelaufen wie wir beide es uns gewünscht haben. Ich habe zu viel gearbeitet und ihr war langweilig. Dann fing es an das wir getrennte Urlaube gemacht haben und und irgendwie auseinander gelebt haben.
    Im März diesen Jahres habe ich dann jemand anderes in Thailand kennengelernt, habe auch weitere 3 Urlaube mit ihr verbracht und sie ist jetzt in der 9 Woche schwanger.
    Von Zeitpunkt her bin ich der Vater, ich zweifel es auch nicht an. Mein Problem ist jetzt nur das ich überhaupt keine Ahnung habe wie ich weiter vor gehen muss.
    Mit meiner Frau bin ich noch verheiratet, wir werden uns scheiden lassen nachdem wir das Trennungsjahr überstanden haben.
    Aber wie mache ich das jetzt mit dem Kind meiner Freundin? Ich fliege anfang Februar wieder nach Thailand und wollte wenn es geht schon die Vaterschaft anerkennen. Was brauche ich da für Papiere und wo muss ich hin? Ich denke mal das ich nicht auf eine ABH gehen kann da meine noch Ehefrau und ich keine schlafenden Hunde wecken möchten. Sie hat hier feste Arbeit und möchte hier bleiben wenn wir geschieden sind.
    Also ich würde gerne wissen was für Papiere ich brauche und wo ich sie beantragen kann. Es wäre nett wenn man auch sagen könnte ob sie beglaubigt und/oder legalisiert werden müssen. Mein Ziel ist es das sie das Baby in Thailand bekommt und dann nach der Geburt zu mir nach Deutschland kommt. Kann man mir das verwehren weil ich noch verheiratet bin?
    Ich habe hier gelesen das ich meine Freundin dann versichern muss, das werde ich tun. Das Baby ist versichert da es ja mein Kind ist nachdem ich die Vaterschaft anerkannt habe.
    Ach so zu mir, Ich bin 29 Jahre alt und meine Freundin ist 19. Im Mai wird sie 20 und somit brauchen wir dann auch keinerlei einwilligungen von ihrer Mutter.

    Ich hoffe ihr könnt mir einigermassen helfen und verweisst nicht wieder auf die such Funktion. Ich habe jetzt seit2 Wochen immer wieder etwas gelesen bin aber nicht wirklich schlau draus geworden. Viele Papiere kann ich ja noch gar nicht haben weil das Kind ja noch nicht geboren ist, aber ich meine gelesen zu haben das man die Vaterschaft auch so anerkennen lassen kann ohne das das Kind geboren ist....

    lg Casino royal

  2.  
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  3. #2
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von casino royal Beitrag anzeigen
    Ich bin 29 Jahre alt und meine Freundin ist 19.
    Ob so eine Beziehung lange dauern wird...

  4. #3
    Avatar von DisainaM

    Registriert seit
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    26.839
    lies Dir das durch,

    Anerkennung der Vaterschaft





    Die Anerkennung der Vaterschaft richtet sich nach dem deutschen Recht, wenn das Kind in Deutschland lebt oder zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes ein Elternteil Deutscher ist oder dem deutschem Recht unterliegt. Ist die Kindsmutter ledig, kann die Vaterschaft problemlos anerkannt werden.

    Ist die Mutter mit einem anderen Mann verheiratet, kann die Vaterschaft nur anerkannt werden, wenn zum Zeitpunkt der Geburt bereits ein Scheidungsantrag anhängig ist.


    • Erklärung des Vaters


      Der Vater des Kindes muss die Vaterschaft persönlich und in beurkundeter Form anerkennen. Dies ist sowohl vor als auch nach der Geburt möglich.
    • Zustimmung der Mutter


      Die Mutter muss der Vaterschaftsanerkennung in öffentlich beurkundeter Form zustimmen.
    • Zustimmung des Kindes

      Ist das Kinder unter 14 Jahre alt, reicht die alleinige Zustimmung der Mutter, ab dem 14. Lebensjahr muss das Kind auch zustimmen.
    • Zustimmung des Ehemannes

      Der Mann, der nicht der Kindsvater ist, aber zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet ist, muss ebenfalls eine Erklärung abgeben. Ein gerichtliches Verfahren zur Anfechtung der Vaterschaft ist dann nicht mehr erforderlich.

    Wirksamkeit


    Die vor der Geburt abgegebene Anerkennung der Vaterschaft wird erst mit der Geburt des Kindes wirksam. Die Anerkennung des Kindes einer verheirateten Frau wird erst mit Rechtskraft des Scheidungsurteils wirksam. Rechtsfolgen

    • Verwandtschaft

      Durch die Anerkennung treten verwandtschaftliche Beziehungen zwischen Kind und Vater mit unterhaltsrechtlichen und erbrechtlichen Folgen ein.
    • Sorgerecht

      Nachdem die Vaterschaftsanerkennung wirksam geworden ist, können die Eltern beim Jugendamt erklären, dass sie das Sorgerecht gemeinsam ausüben wollen. Tun sie dies nicht, bleibt die Mutter die gesetzliche Vertreterin des Kindes.
    • Staatsangehörigkeit


      Ist der Vater Deutscher, hat ein nach dem 30. Juni 1993 geborenes Kind von Geburt an die deutsche Staatsbürgerschaft.

      Ein nach dem 31. Dezember 1999 geborenes Kind einer ausländischen Mutter erwirbt die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn der ausländische Vater seit acht Jahren in Deutschland lebt und eine Aufenthaltsberechtigung oder seit drei Jahren eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis besitzt.
    • Name des Kindes

      Ist die Mutter Deutsche, behält das Kind den Familiennamen, den es mit seiner Geburt erworben hat. Die allein sorgeberechtigte Mutter kann dem Kind jedoch mit Zustimmung des Vaters seinen Namen erteilen.

    Die Anerkennung der Vaterschaft kann beim städtischen Fachbereich für Kinder, Jugendliche und Familien oder beim Standesamt vorgenommen werden.


    Weitere Informationen:
    Standesamt

    Vollzählige Unterlagen erforderlich





    Alle genannten Urkunden und eventuell erforderliche Übersetzungen sind im Original mitzubringen. Stets erforderliche Unterlagen:

    • Reisepass oder Personalausweis
    • Geburtsurkunde des Vaters
    • Zustimmung der Mutter zur Anerkennung der Vaterschaft

    Eventuell weiter erforderliche Urkunden:

    • Übersetzung von einem in Deutschland öffentlich beeidigten oder anerkannten Übersetzer, wenn der Vater eine ausländische Geburtsurkunde hat
    • Geburtsurkunde des Kindes, wenn die Vaterschaft nach der Geburt anerkannt wird

    Wenn Vater oder Mutter Ausländer sind, können noch weitere Unterlagen erforderlich sein.


    weiter gehts hier
    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&...21113A&cad=rja

  5. #4
    Avatar von Ban Bagau

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    Post

    Beim Namen (Nachname) und der gemeinsamen Sorgerechtserklärung des Kindes sind verbindliche Fristen zu beachten. Diese sind beim Standesamt bzw. Jugendamt zu erfragen.
    Dies enthält bei der Namensgebung besondere Bedeutung, sofern die Mutter zur Geburt des Kindes noch in Scheidung lebt und noch den gemeinsamen Familiennamen des Exehemann trägt. Dann ist erst der Familienname in den Mädchename der Mutter abzuändern sowie der des Kindes auf den Mädchename der Mutter. Erst danach kann der Nachname des annerkannten Vaters angenommen werden. Was jedes mal mit einer Neuausstellung der Geburtsurkunde des Kindes einhergeht. Da dies Verwaltungstechnisch ein wenig aufwendig ist und die Frist nicht sehr größzügig angesichts der sonstigen Verpflichungen in ein einer Familie mit einem Neugeborenen bemessen ist, empfehle ich dies bei bedarf recht rasch über die Bühne zu bringen. Nach Ablauf der Frist kann dies nur noch über den Gerichtlichen Weg oder Heirat (aber auch mit Verwaltungsaufwand) erreicht werden.

  6. #5
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    Ob so eine Beziehung lange dauern wird...
    sind deine Frau und Kinder schon in Deutschland?

  7. #6
    Avatar von tira

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    Cool

    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    Ob so eine Beziehung lange dauern wird...
    moin,

    ...... dier kommende verpflichtung schon etwas länger.....

    btw. was hätten wir hier ein jammern hätteste die zwei deiner noch gattin gar wie anfangs beabsichtigt adoptiert

  8. #7
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von casino royal Beitrag anzeigen
    Ich habe zu viel gearbeitet und ihr war langweilig. Dann fing es an das wir getrennte Urlaube gemacht haben und und irgendwie auseinander gelebt haben.
    Im März diesen Jahres habe ich dann jemand anderes in Thailand kennengelernt, habe auch weitere 3 Urlaube mit ihr verbracht und sie ist jetzt in der 9 Woche schwanger.
    das nennt man zuviel gearbeitet?

    Habt ihr euch schon getrennt? Denn sie bekommt ein eigenständiges Aufenthaltsrecht erst nach 3 Jahren! Deshalb sollte die Trennung aus Sicht der Frau erst nach dem April 2012 erfolgen. Sonst geht deine bisherige Frau wieder zurück nach Thailand.

    Du kannst ja jederzeit ein uneheliches Kind haben.

    Mach eine Vaterschaftsanerkennung beim Jugendamt, frag was die für Unterlagen und in welcher Form benötigen. Die künftige Mutter soll das Gleiche bei der Botschaft machen. Alles andere ist um den heißen Brei herumgeredet.

    Nach der Geburt beantragt ihr einen dt. Pass für den Nachwuchs.

    Dann stellt die Mutter einen Antrag auf ein nationales Visum nach § 28 Abs.1 Satz 1 Nr. 3 (Familiennachzug zum dt. Kind) Hier ist kein Sprachnachweis und kein gesicherter Lebensunterhalt nachzuweisen. Kommt nach D und beantragt die Aufenthaltserlaubnis.

    Wenn du willst, kannst dann auch weiterhin mit deiner Frau verheiratet bleiben, da die Mutter wegen des dt. Kindes ein Aufenthaltsrecht basierend auf dem dt. Kind als Stammberechtigten hat.

    Mit der Versicherung klär dies mal mit der AOK. Dein Kind sollte sofort bei dir versichert sein. Wie dies mit deiner Freundin ist, kann ich nicht sagen.

  9. #8
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Dann stellt die Mutter einen Antrag auf ein nationales Visum nach § 28 Abs.1 Satz 1 Nr. 3 (Familiennachzug zum dt. Kind) Hier ist kein Sprachnachweis und kein gesicherter Lebensunterhalt nachzuweisen. Kommt nach D und beantragt die Aufenthaltserlaubnis.

    Wenn du willst, kannst dann auch weiterhin mit deiner Frau verheiratet bleiben, da die Mutter wegen des dt. Kindes ein Aufenthaltsrecht basierend auf dem dt. Kind als Stammberechtigten hat.
    Schönen Dank auch.

  10. #9
    Avatar von tira

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    Cool

    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Schönen Dank auch.
    moin,

    ..... dein dank gilt selbstredend dem werdenden vater für sein bemühen um eine künftige generation von d, gelle

  11. #10
    Avatar von casino royal

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    Erstmal dankeschön an alle die mir geantwortet haben. Ich weiss das es Moralisch vielleicht nicht das Beste ist, aber ich möchte mich auch nicht vor der Vaterschaft drücken. Ich habe das Glück das ich mich noch sehr gut mit meiner Frau verstehe und wir auch noch in einer Wohnung wohnen. Das bedeutet das wir alles noch zusammen erledigen können und wir eine "Einvernehmliche" Scheidung machen werden.
    Ich möchte nur nicht das sie aus Deutschland weg muss. Sie möchte auch hier bleiben. Sie ist immerhin voll Integriert. Spricht gutes Deutsch und hat auch einen guten Job. ( Nicht im Thai Restaurant)






    Ob so eine Beziehung lange dauern wird...
    Nun ja meine Frau ist nur ein Jahr jünger als ich und dort hat es auch nicht funktioniert. Denke nicht das es vom alter her entscheidend ist ob eine Beziehung funktioniert oder eben nicht.

    das nennt man zuviel gearbeitet?

    Habt ihr euch schon getrennt? Denn sie bekommt ein eigenständiges Aufenthaltsrecht erst nach 3 Jahren! Deshalb sollte die Trennung aus Sicht der Frau erst nach dem April 2012 erfolgen. Sonst geht deine bisherige Frau wieder zurück nach Thailand.
    Dieses Jahr hatte ich ein wenig Zeit, was ich von den Jahren davor leider nicht behaupten konnte. Ja es war viel dieses Jahr, aber meine Ehe war eh schon dabei zu scheitern. Deswegen sind wir such getrennt in den Urlaub gefahren. Meine Frau hat mir praktisch schon zum neuen Jahr mitgeteilt das sie sich warscheinlich geirrt hat mit mir zusammen zu leben.

    Das mit dem Aufenthaltsrecht da bin ich mir nicht so sicher. Ich habe mich ein wenig mit einem befreundeten Anwalt unterhalten und er meinte das sie nur 2 Jahre durchgehend in Deutschland sein müsste um weiter ein Visum zu bekommen. Desweiteren hat sie einen relativ guten Job und ist auch voll angemeldet uns zahlt Steuern, sollte dies nicht genügen um in Deutschland zu bleiben? Der Anwalt meinte das wir das Trennungsjahr auf Mai 2011 legen sollen damit wir dann im Mai 2012 geschieden werden können. Ich weiss nicht was nun richtig ist, 2 oder 3 Jahre????

    Also alles in allem muss ich zum Jugendamt oder Standesamt und mir dort alles weitere erfragen....

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