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Frau hat im Urlaub Visum verloren

Erstellt von wick, 18.08.2015, 20:58 Uhr · 127 Antworten · 11.439 Aufrufe

  1. #81
    Avatar von michael59

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    Die sind veraltet. 3 Jahre/B1/gesicherter Lebensunterhalt dann ca.6 Monate Bearbeitungszeit und die Urkunde wird feierlich uebergeben

  2.  
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  3. #82
    Avatar von Hans.K

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    Zitat Zitat von Ironman Beitrag anzeigen
    Wisst ihr jetzt langsam was ihr wollt oder wie es funktioniert? Das ist ja schlimmer als sich mit einem Linux Jünger zu unterhalten :P

    Also nochmal, so wie ich es verstanden habe:

    Einreise nach Thailand

    1) Deutschland - Ausreise mit dem deutschen Pass.
    2) Thailand - Einreise mit dem Thai Pass.

    Ausreise aus Thailand

    1) Thailand - Einchecken mit Thai Pass, bei Bedarf deutschen Pass vorlegen.
    2) Bei der Immigration nur den Thai Pass vorlegen.
    3) Bei der Wiedereinreise nach Deutschland den deutschen Pass vorlegen.

    In der Immigration Karte nur die Nummer des Thai Passes verwenden.

    Ist das nun richtig so? Warum ist es so schwer für euch, jemanden diese Informationen exakt so zu liefern? Da wird lieber 10 Mal drumrumgeschwurbelt und mindestens 5 unterschiedliche Meinungen/Lösungen zu einer eigentlich einfachen Prozedur gegeben.
    Oder die Gattin reist zum Urlaub in die Heimat einfach mit ihrem deutschen Pass ein und auch wieder aus. Denn für 4 Wochen reicht auch diese Variante. Das Ganze kann mittlerweile ja sogar auf 8 Wochen verlängert werden.

  4. #83
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von michael59 Beitrag anzeigen
    Die sind veraltet. 3 Jahre/B1/gesicherter Lebensunterhalt dann ca.6 Monate Bearbeitungszeit und die Urkunde wird feierlich uebergeben
    Ich glaube bei meiner Frau waren es sogar nur drei Monate. Bei Thailänderinnen geht das relativ schnell, wenn sie in geordneten Verhältnissen leben.

  5. #84
    Avatar von sanukk

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    Seit 2012 besteht für thailändische Staatsbürger, die die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen möchten, die Möglichkeit der Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft unter der Hinnahme von Mehrstaatigkeit. Informationen hierfür sind bei den zuständigen deutschen Behörden für Staatsbürgerschaftsangelegenheit zu erfragen.

    Quelle:
    Royal Thai Consulate-General

  6. #85
    Avatar von sanukk

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    Staatsangehörigkeit
    Staatsangehörigkeitdfragen
    Staatangehörigkeit des deutschen Ehepartners

    Eine Heirat eines/einer Deutschen mit einem/einer Thailänder(in) führt nicht zum Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit. Das wäre nach noch schöner und wird von den Thais umgekehrt genau so gesehen.

    Staatsangehörigkeit des thailändischen Ehepartners

    Wer eine(n) Deutsche(n) heiratet, erhält allein durch die Eheschließung nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. Die Voraussetzungen für eine spätere Einbürgerung auf Antrag sind für diese Personen jedoch erleichtert. Es dauert dann trotzdem noch rd. 5 Jahre bis zur Antragstellung im Regelfall.

    Es ist insoweit erforderlich,

    - unbeschränkt geschäftsfähig zu sein,
    - die deutsche Sprache zu sprechen (Test bei einer anerkannten Prüfstelle)
    - in die Gesellschaft integriert sein
    - Treu zur Verfassung stehen und diese anerkennen
    - am Orte seiner Niederlassung eine Wohnung Oder ein Unterkommen zu besitzen und
    - in der Lage zu sein, dort sich und seine Angehörigen zu ernähren (Unterhalsfähigkeit).

    Es dürfen keine Einbürgerungsgründe entgegen stehen, wie Verstöße gegen Strafgesetzes, das Ausländer- bzw. Zuwanderungsrecht etc.

    Schließlich setzt die Einbürgerung eines Ausländers voraus, dass dieser seine bisherige Staatsbürgerschaft aufgibt. Eine doppelte Staatsangehörigkeit wird zukünftig nicht mehr anerkannt, wenn sie auch, vor allem bei Kindern bi-nationaler Eltern, nicht immer vermieden werden kann.

    Zu warnen ist davor, nach dem Wechsel der Staatsangehörigkeit einen neuen Pass beim alten Staat zu beantragen. Dies führt automatisch zum Verlust der Staatsangehörigkeit. Da die alte aufgegeben wurde, gilt auch diese nicht mehr. Ergebnis: Es droht die Staatenlosigkeit.

    Für die Miteinbürgerung von minderjährigen Kindern des thailändischen Ehegatten gelten ebenfalls vereinfachte Bedingungen.

    Thailänder, die sich länger als acht Jahre legal in Deutschland aufhalten, haben einen eigenen persönlichen Anspruch auf eine erleichterte Einbürgerung. Eine gleichzeitige oder vorherige Eheschließung ist hierbei ohne Belang.

    Für das Einbürgerungsverfahren wird eine Gebühr von ca. 300 € erhoben, für mit eingebürgerte Kinder beträgt sie ca. 50 €.

    Staatsangehörigkeit der Kinder

    Eheliche und damit leibliche Kinder erwerben die deutsche Staatsangehörigkeit durch Geburt im In- oder Ausland, wenn ein Elternteil die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.

    Staatsangehörigkeit bei nichtehelichen Kindern
    Die Frage taucht wohl eher bei thailändischen Kindern auf und ist wie folgt zu beantworten. Voraussetzung der Beantragung der deutschen Staatsangehörigkeit ist die Anerkennung der Vaterschaft, die gerichtlich erzwungen werden kann. Dies muß bis zum 23. Lebensjahr des antragstellenden Kindes geschehen.

    Bitte beachten Sie stets, dass wir hier lediglich allgemeine Fragestellungen ansprechen. Sonderfragen der Vererbbarkeit von Grundbesitz im Fall des Staatsangehörigkeitswechsels, Wehrpflichtsfragen oder Verfügungsfragen erfordern eine Sonderprüfung in jedem Einzelfall.

    Quelle: staatsangehörigkeit in thailand mit der Rechts- und Steuerkanzlei Trempel & Associates

    = Internationales Anwaltsbüro

  7. #86
    Avatar von sanukk

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    Doppelte Staatsbürgerschaft (Mehrstaatigkeit) nach deutschem Recht

    Die nachfolgenden Ausführungen sollen einen Überblick geben, wann nach deutschem Staatsangehörigkeitsrecht eine doppelte Staatsangehörigkeit bestehen kann.

    Datum 22.08.2014
    Die beabsichtigte Änderung des deutschen Staatsangehörigkeitsrechts bezüglich des so genannten Optionsverfahrens wird durch eine breite öffentliche Diskussion über die doppelte Staatsbürgerschaft begleitet. Viele Personen, die in der Vergangenheit die deutsche Staatsangehörigkeit infolge Annahme einer ausländischen Staatsangehörigkeit verloren haben oder bei einer Einbürgerung in den deutschen Staatsverband ihre bisherige Staatsangehörigkeit aufgeben mussten, beantragen nunmehr die Zuerkennung einer solchen doppelten Staatsangehörigkeit. Die nachfolgenden Ausführungen sollen einen Überblick geben, wann nach deutschem Staatsangehörigkeitsrecht eine doppelte Staatsangehörigkeit bestehen kann.
    Erwerb und der Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit werden in der Bundesrepublik Deutschland durch das Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) geregelt.
    Das deutsche Staatsangehörigkeitsrecht kennt verschiedene Möglichkeiten, die deutsche Staatsangehörigkeit zu erwerben (§ 4 StAG). Der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit durch Geburt sowie durch Einbürgerung sind zwei der gesetzlich normierten möglichen Erwerbsgründe.
    Der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit durch Geburt setzt voraus, dass mindestens ein Elternteil im Zeitpunkt der Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. Besitzt bei einer Geburt im Inland kein Elternteil die deutsche Staatsangehörigkeit, wird die deutsche Staatsangehörigkeit neben der ausländischen im Rahmen des Optionsverfahrens zunächst nur „auf Zeit“ erworben.
    Nach der Grundkonzeption dieses Gesetzes ist die doppelte Staatsangehörigkeit, die das Gesetz als Mehrstaatigkeit bezeichnet, daher möglich, aber nicht als Regelfall vorgesehen. Ein genereller Anspruch auf doppelte Staatsbürgerschaft (Mehrstaatigkeit) besteht nicht.
    Grundsätzlich gilt, dass bei Annahme einer ausländischen Staatsangehörigkeit die deutsche verloren geht (§§ 17 Abs. 1 Nr. 2, 25 Abs. 1 S. 1 StAG). Entsprechend muss ein Ausländer, der die deutsche Staatsangehörigkeit annimmt, regelmäßig die bisherige Staatsangehörigkeit aufgeben (§ 10 Abs. 1 Nr. 4). Eine Ausnahme besteht, wenn ein Deutscher die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union oder der Schweiz annimmt (§ 25 Abs. 1 Satz 2 StAG) oder wenn bei der Einbürgerung eines Ausländers Gründe für eine Hinnahme von Mehrstaatigkeit gemäß § 12 StAG vorliegen.

    Darüber hinaus kann die Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit bei Annahme der ausländischen Staatsangehörigkeit im Einzelfall vor dem Erwerb auf Antrag genehmigt werden (§ 25 Abs. 2 StAG).
    Aufgrund des eingangs erwähnten Optionsverfahrens können in Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern neben der Staatsangehörigkeit der Eltern auch mit Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Zwischen dem 18. und dem 23. Lebensjahr muss der Betroffene erklären, ob er die deutsche oder die ausländische Staatsangehörigkeit behalten möchte. Grundsätzlich geht dann eine der beiden Staatsangehörigkeiten verloren (§ 29 StAG).
    Ein Gesetzentwurf, der diesbezüglich Änderungen vornimmt, befindet sich derzeit noch im Gesetzgebungsverfahren (siehe dazu auch unsere Veröffentlichung vom 07.07.2014).
    Zukünftig soll dieser Personenkreis weitestgehend die deutsche Staatsangehörigkeit nicht mehr im Rahmen einer Optionspflicht verlieren. Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass bestimmte Aufenthaltszeiten im Inland oder der Nachweis eines inländischen Schulabschlusses oder einer Berufsausbildung keine Optionspflicht mehr begründen. In diesen Fällen soll Mehrstaatigkeit (eine ausländische neben der deutschen Staatsangehörigkeit) auf Dauer möglich werden.
    Auch hier gelten die bereits eingangs erwähnten Verlustgründe nach §§ 17 Abs. 1 Nr. 2, 25 Abs. 1 S. 1 StAG. Die Annahme einer ausländischen Staatsangehörigkeit (außer derjenigen eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union oder der Schweiz) führt ohne vorherige Genehmigung der Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit auch in diesen Fällen zum Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit.
    Diejenigen, die die deutsche Staatsangehörigkeit in der Vergangenheit verloren haben, also auch Personen, die sich im Rahmen der Optionspflicht für eine ausländische Staatsangehörigkeit entschieden haben oder ohne Entscheidung die deutsche Staatsangehörigkeit kraft Gesetz verloren haben, haben als ehemalige Deutsche grundsätzlich die Möglichkeit, eine Wiedereinbürgerung zu beantragen. Bei einem gewöhnlichen Aufenthalt im Inland richtet sich der Antrag nach § 8 StAG und ist bei der zuständigen kommunalen Staatsangehörigkeitsbehörde einzureichen. Befindet sich der gewöhnliche Aufenthalt im Ausland ist das Bundesverwaltungsamt zuständig und prüft den Antrag nach § 13 StAG. Die Hinnahme von Mehrstaatigkeit beurteilt sich in allen Fällen im Rahmen der geltenden Vorschriften anhand des jeweiligen Einzelfalls.
    Zum Thema





    Quelle: Bundesverwaltungsamt - Aktuelles - Doppelte Staatsbürgerschaft (Mehrstaatigkeit) nach deutschem Recht

    NICHT irgendein Forum

  8. #87
    Avatar von michael59

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Ich glaube bei meiner Frau waren es sogar nur drei Monate. Bei Thailänderinnen geht das relativ schnell, wenn sie in geordneten Verhältnissen leben.
    na na ... du willst doch nicht sagen wir leben nicht in geordneten Verhältnissen ???

    Bei uns ist ca. alle 6 Monate die Einbuergerungsveranstaltung.
    Da nur eine Sachbearbeiterin tätig ist und die Antragszahl zugenommen hat kann es heute auch länger dauern.

  9. #88
    Avatar von michael59

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    sanuk

    wie Chak schon schrieb: Hier schreiben auch Leute mit Erfahrung!!!!!

    dein Zitat von irgendeiner RAKanzelei ist auch keine verlässliche Quelle und es geht auch nicht um Deutsche die eine andere Staatsbürgerschaft wollen. Bei den RA geht es nicht um Ehepartner eines deutschen Staatsbürgers.

    38 Monate nach erster AE den Antrag gestellt - 5 Monate später die Einladung des LRA.
    bei Chak - der wohl in geordneten Verhältnissen lebt als ich - 3 Monate.

  10. #89
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    Also , das ist doch mehr als einfach !
    In Deutschland - deutschen Paß
    In Thailand - thailändischer Paß
    Aber beim Einchecken in Bangkok muß man den deutschen Paß vorlegen ,
    als Nachweis , daß man in Deutschland einreisen darf .
    Wo ist das kompliziert ?

    Sombath
    da ist nix kompliziert,ausser das anscheind die
    Doppelstaatsbürgerschaft nicht mehr zulässig ist.

  11. #90
    Avatar von Hans.K

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    Zitat Zitat von Franky53 Beitrag anzeigen
    da ist nix kompliziert,ausser das anscheind die Doppelstaatsbürgerschaft nicht mehr zulässig ist.
    Von thailändischer Seite aus, war Sie noch nie zulässig. Von der deutschen Seite wurde Sie bis 2012, lediglich geduldet und dann offiziell anerkannt, da die Menschen aus Thailand ansonsten alle Rechte auf Erbe, Grundbesitz usw. aufs Spiel setzten.



    Siehe ein alter Beitrag von mir: 28.08.2012 Nun bewilligt auch NRW offiziell die doppelte Staatsbürgerschaft für Thailänder

    Nach Bayern, Rheinland Pfalz usw. lässt jetzt auch NRW offiziell die doppelte Staatsbürgerschaft bei Thailändern zu. Bisher reagierte jeder Kreis/Stadt beziehungsweise dessen Ausländeramt anders und die Doppelte wurde wenn überhaupt, lediglich geduldet!

    Das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat nunmehr am 28.08.2012 mitgeteilt, dass es derzeit nicht absehbar ist, ob und wann eine reguläre Bearbeitung von Entlassungsanträgen durch die thailändischen Behörden erfolgen wird. Thailändische Einbürgerungsbewerber werden daher bis auf weiteres ab sofort unter Hinnahme von Mehrstaatlichkeit nach § 12 abs. 1 Satz 2 Nr. 2 eingebürgert.:yc

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