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Finanzamt / Steuerjahresausgleich / Was nach Umzug von Frau nach DE absetzbar

Erstellt von IceCold, 17.01.2014, 07:50 Uhr · 24 Antworten · 3.457 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von phi mee

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    Zitat Zitat von markobkk Beitrag anzeigen
    Und ich dachte immer die Heirat mit einer Thaufrau waere an sich schon eine aussergewoehnliche Belastung

    Im Prinzip schon, könnte im ersten Jahr auch noch problemlos durchgehen. Wenn sie aber im zweiten Jahr in der Lage ist deutsch zu lesen und bei Ihrer Unterschrift zur gemeinsamen Steuererklärung bemerkt, dass ihr Name unter aussergewöhnliche Belastungen auftaucht....

    Sag mal so: War schön dich gekannt zu haben. RIP

  2.  
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  3. #12
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von phi mee Beitrag anzeigen
    Sag mal so: War schön dich gekannt zu haben. RIP
    Diese Kosten sind übrigens auch absetzbar

  4. #13
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von franki Beitrag anzeigen
    Als Werbungskosten wirst du es kaum absetzen koennen, diese muessen mit deinem Beruf zusammen haengen. Hoechstens als aussergewoehnliche Belastung, die wird aber erst wirksam, wenn die Summe mehr als (glaube ich) 6% des Bruttoeinkommens ausmacht.
    Wo soll denn bitte die Belastung sein, gar die außergewöhnliche, wenn einer heiratet? Das macht man ja in der Regel freiwillig.

    Von daher, nein, kann er nicht absetzen.

    Wo darf ich die Rechnung hinschicken?

  5. #14
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von phi mee Beitrag anzeigen
    Sag mal so: War schön dich gekannt zu haben. RIP
    Wird in der ersten Instanz nicht immer das Fortpflanzungsorgan abgeschnitten?

  6. #15
    Avatar von MadMac

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    Glueckwunsch zur Hochzeit

  7. #16
    Avatar von strike

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    Auch von mir: alles Gute euch zwei!

  8. #17
    Avatar von sanukk

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Wo soll denn bitte die Belastung sein, gar die außergewöhnliche, wenn einer heiratet?
    Von daher, nein, kann er nicht absetzen.
    Wo darf ich die Rechnung hinschicken?
    Anruf beim Steuerberater:
    "Was kostet eine Beratung bei Ihnen?"
    Antwort: "3 Fragen = 1000,00 €"
    "Ist das nicht ein bisschen teuer?"
    Antwort: "Nein, und nun Ihre letzte Frage!"


    Zitat Zitat von phi mee Beitrag anzeigen
    Im Prinzip schon, könnte im ersten Jahr auch noch problemlos durchgehen.
    Glaube ich nicht.

    Glauben heisst nicht "wissen".

    Zitat Zitat von franki Beitrag anzeigen
    Als Werbungskosten wirst du es kaum absetzen koennen, diese muessen mit deinem Beruf zusammen haengen. Hoechstens als aussergewoehnliche Belastung, die wird aber erst wirksam, wenn die Summe mehr als (glaube ich) 6% des Bruttoeinkommens ausmacht.
    Blödsinn! Ehefrau kann zwar eine Belastung sein, aber........ steuerrechtlich nicht relevant.

    Die eigene Ehefrau unter "Werbungskosten" absetzen (....zu wollen, ist schon abenteuerlich!!!) kann er allenfalls dann, wenn sie einem - einschlägigen - "Gewerbe" nachgeht. Aber auch nur, wenn "sie" IHRE Einkünfte ordnungsgemäß versteuert. Dann könnten Kondome, G.eleit-Cremes, Spielzeuge, Arbeitskleidung, Fahrten zur Arbeit, PC? bei Internet-Anbahnung, Reinigung, Bettwäsche, Handtücher, Miete ggf. "abgesetzt" werden, die Frau als ganzes jedoch nicht (mit allen Kosten für Beschaffung/ Einfuhr, Kleidung, Essen, Miete)......

    Eventuell kann "er" aber zusätzlich noch über "Sonderausgaben" für "ihre" Versicherungen (Kranken-/ Unfall-/ Lebens-/ Haftpflicht-/ Rechtsschutzversicherung absetzen. Bei Zusammenveranlagung.

    Eine "aussergewöhnliche Belastung" kann eine neue Ehefrau für den Betroffenen zwar durchaus darstellen, steuerlich wirkt sich das jedoch nicht aus.

    Falls die Mutter/der Vater im Heimatland arm und krank ist, könnte wieder ein Schuh draus werden. Allerdings müssen alle "Zahlungen" nachgewiesen werden. Bargeld-Übergaben oder Sinsod zählen im Steuerrecht nicht zu den "aussergewöhnlichen" Belastungen......


    Wünsche den Frischvermählten eine glückliche, unbeschwerte Ehe ohne Geld - oder jegliche Steuerprobleme.......


    PS: Heute mal ohne Rechnung.........Weil Vollmond und Freitag ist

  9. #18
    Avatar von Socrates010160

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    Ich hätte noch eine Alternative an zu bieten:

    wenn der TS selbstständig ist und seine Frau sozialversicherungspflichtig anstellt, könnte er versuchen einen Großteil der genannten Kosten als Betriebsausgaben an zu setzen... Da viele Unternehmen ihren Arbeitnehmern den Umzug zur Nähe des Arbeitsplatzes bezahlen, müsste sogar das Flugticket als Teil des Umzuges akzeptiert werden. A1 sowieso.. Auch die Visakosten etc.

    Dabei ist es unerheblich, ob es sich um seine Frau handelt. Denn er müsste nur glaubhaft versichern, dass er das auch bei einem anderen Mitarbeiter getan hätte.

    Ich hoffe Chak hetzt mir jetzt nicht seine Kontrollinstanzen auf den Hals...wegen unlizensierter Beratung oder so.

  10. #19
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von sanukk Beitrag anzeigen
    Falls die Mutter/der Vater im Heimatland arm und krank ist, könnte wieder ein Schuh draus werden. Allerdings müssen alle "Zahlungen" nachgewiesen werden. Bargeld-Übergaben... zählen im Steuerrecht nicht zu den "aussergewöhnlichen" Belastungen......
    bis ins Jahr 2011 wurde uns die Bar - Unterstützung der Schwiegereltern problemlos anerkannt. Einzig, die Papiere vom Amphur über die Bedürftigkeit mussten jedes Jahr vorliegen.

    Die in der Steuererklärung 2012 beigefügten Unterlagen waren die gleichen wie 2011 und davor... nun wurden die Zahlungen jedoch nicht mehr anerkannt, mit der Begründung, weil sie bar erfolgten. Es wurden Kontoauszüge der thailändischen Bank angefordert und derzeit liegt die Entscheidung über die Akzeptanz noch nicht vor. Für 2013 erwarte ich das gleiche Problem.

    Auf Anraten unseres Steuerberaters haben wir nun ein Konto auf den Namen des Schwiegervaters eröffnet. Dorthin wird jedes Jahr der Unterhaltsbetrag Anfang des Jahres für das Gesamtjahr überwiesen. Zusammen mit der Bedürftigkeitserklärung des Amphur sollte es nun zu keinen Problemen mehr kommen.

    Um dem möglichen Vorhalt zu entgehen, es könnte sich dabei um unsere Urlaubsfinanzierung handeln, habe ich mich entschieden, den gleichen Betrag auf mein privates Konto nach Thailand zu überweisen...

  11. #20
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    bis ins Jahr 2011 wurde uns die Bar - Unterstützung der Schwiegereltern problemlos anerkannt. Einzig, die Papiere vom Amphoe über die Bedürftigkeit mussten jedes Jahr vorliegen....
    Es wurden Kontoauszüge der thailändischen Bank angefordert und derzeit liegt die Entscheidung über die Akzeptanz noch nicht vor. Für 2013 erwarte ich das gleiche Problem.
    Die beantragte Bescheinigung vom Amphoe über die Bedürftigkeit meiner Schwiegermutter wurde im vorigen Jahr vom zuständigen Sachbearbeiter mit ähnlichen Argumenten verweigert. Er wollte jedoch gern 1.000 Baht Schmiergeld bekommen, was meine Frau verweigerte. In der Einkommensteuererklärung hatte ich diesen Sachverhalt erläutert. Meine Frau und ich hatten folgende schriftliche Erklärung abgegeben:

    "Hiermit erklären wir an Eides statt, dass die thailändische Mutter xxxx, geb. am xxx, wohnhaft in xxxx hilfsbedürftig ist und von uns im Jahr 2012 als Hilfe zum Lebensunterhalt einen Betrag von insgesamt xxx Euro erhalten hat."
    Das wurde anerkannt.
    Die Zahlungen wurden seit vielen Jahren und werden weiterhin monatlich auf das eigene Postbank Sparkonto meiner Frau überwiesen. Die Schwester meiner Frau hat die SparCard dafür und hebt das Geld am ATM in Thailand ab und zahlt es der alten Mutter aus. (Zehn Abhebungen am ATM sind pro Jahr gebührenfrei - bis auf die 150 Baht von der Bangkok Bank.)

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