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Familienname nicht akzeptiert von CH Botschaft in BKK für He

Erstellt von Adi, 27.05.2005, 12:32 Uhr · 29 Antworten · 2.983 Aufrufe

  1. #21
    Markus
    Avatar von Markus

    Re: Familienname nicht akzeptiert von CH Botschaft in BKK fü

    das mit jeder seinen namen behalten steht auch zur diskusion, aber ich möchte das eigentlich nur wenn man vielleicht die option hat das dann in z.B. 10 Jahren zu ändern auf einen namen.

    Aber gut zu wissen das das wenigstens geht, sie ihren und ich meinen. wäre dann ja auch eine lösung, würde allerdings dann ja auch dem angeblichen thaigesetz wiedersprechen das sie den namen des mannes bekommt. Die Frage ist nur welche nachteile das dann wieder bringt. wenn man zwei verschiedene namen hat, dann glauben die ja einem in Thailand wieder nicht das man verheiratet ist *g*

  2.  
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  3. #22
    Avatar von tira

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    Re: Familienname nicht akzeptiert von CH Botschaft in BKK fü

    Zitat Zitat von Markus",p="263951
    ...Uns macht es nämlich doch ein wenig zu schaffen uns jezt mit unserem Namen festzulegen. eigentlich hatte wir nämlich vor das sie einen Doppelnamen bekommt, ...
    tach markus,

    meine frau hatte nach heirat in d einen doppelnamen, haben das aus den von dir u.a. genannten gründen
    wieder abgeändert. solch eine namensänderung ist in d laut gesetz im nachhinein nur 1x möglich! :P

    gruss

  4. #23
    Markus
    Avatar von Markus

    Re: Familienname nicht akzeptiert von CH Botschaft in BKK fü

    auch gut zu wissen, ein punkt mehr das man sich darüber richtig gedanken machen sollte bevor es zu spät ist.

    hattest du denn viele probleme mit dem doppelnamen in D und dem einzelnen deinigen in THA??

    Oder war das dann eher der wille einen gemeinsammen namen zu benutzen.

    Wäre schön zu wissen welche Probleme denn so genau angefallen sind, das was ich oben schrieb ist ja noch sehr übergreifend.

  5. #24
    Avatar von khon jöhraman

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    Re: Familienname nicht akzeptiert von CH Botschaft in BKK fü

    Zitat Zitat von Markus",p="263951
    .......

    Nach einigen Recherchen in seinen Onlinegesetzesbüchern, teilte er uns mit das es lt. aktuellem Recht die Frau automatisch in Thailand nach Heirat den Familiennamen des Mannes übernimmt.

    eben Freute ich mich das ich eure Links gefunden habe, was mich wundert ist, wenn das bereits im Juni 03 entschieden wurde(lt. euren Links) warum weiss dann anscheinend die Deutsche Regierung bis zum April 05 noch nichts davon, den genau diesen Stand hatte wohl der Verweis den uns der Standesbeamte mitgeteilt hatte.

    ......

    wäre schön wenn mir da noch einer input geben könnte sonst geh ich bald noch kaput :-(
    Um solche Sache kümmert sich die Regierung nur auf Botschaftsebene. Die Botschaft gibt solche höchstrichterlichen Entscheidungen (aber auch Änderungen von Gesetzen und Verwaltungsvorschriften der betreffenden Ländern) in Form von Rundschreiben bis (in Bayern) auf Regierungsebene (hat nichts mit Bundesregierung oder Länderregierung zu tun) weiter. Von dort geht es dann weiter zu den Standesämtern der kreisfreien Gemeinden und den Aufsichtsbehörden der kreisangehörigen Gemeinden. Gute Standesämter haben an Hand dieser Rundschreiben das Namensrecht eines jeden Staates auf dem neuesten Stand. Außerdem sollte jedes Standesamt, das etwas auf sich hält, über den Bergmann-Ferid (= Gesetzessammlung hinsichtlich des Personenstandrechts und des IPR aller Staaten) verfügen. In Aschaffenburg waren wir in dieser Hinsicht sehr gut sortiert. Da ich seit ca. 9 Jahren im Ruhestand bin und seit dieser Zeit nicht mehr die Funktion als Standesbeamter ausübe, bin ich nicht mehr auf dem neuesten Stand. Habe allerdings erfahren, dass die thailändische Frau jetzt ihren Geburtsnamen in der Ehe behalten kann.

    Ich weise aber dringend darauf hin, die Namensführungsvorschriften der betroffenen Staaten (Beispiel: deutsch/thai oder schweiz/thai) einzuhalten. Das heißt also nur die Möglichkeiten auszuschöpfen, die beide Staaten zulassen, einzuhalten.

    Ansonsten kommt es zur sog. hinkenden Namensführung. Diese kann sehr viele Nachteile mit sich bringen.

    Gruß aus Pattaya
    K.J.

  6. #25
    Avatar von tira

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    Re: Familienname nicht akzeptiert von CH Botschaft in BKK fü

    ja markus,

    das ging eigentlich damals schon los mit der änderung des passes meiner frau durch die botschaft,
    lt. damaligen kenntnisstand, auch wenn die änderung mittels stempel, neuer name handschriftlich eingetragen,
    erfolgt wäre, wurden probleme bei der neuausstellung eines passes mittels id card schon im voraus prognostiziert.
    desweiteren stand ein landkauf an und das dann auf dem land verklickern doppelname etc pp :O

    gruss

  7. #26
    Adi
    Avatar von Adi

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    Re: Familienname nicht akzeptiert von CH Botschaft in BKK fü

    Ich beziehe mich halt mal wieder auf das schweizerische Recht...

    Mittlerweile sind wir auch ein bisschen weiter gekommen. Die standesamtliche Heirat steht vor der Tür. wir haben uns für den Doppelnamen entschieden und dies wurde auch von unserem Standesamt problemlos annerkannt, obwohl die Botschaft dies ja beim Beantragen vom Heiratsvisum verweigert hatte.
    Laut Auskunft vom Thailändischen Konsulat werden wir in der Schweiz so den Doppelnamen tragen. Bei der Registrierung in Thailand wird aber nur der Familienname vom Ehemann eingetragen werden, so dass sämtliche Behördengänge in Thailand (ID, neuer Pass, ev. Landkauf...) unter dem einfachen Namen laufen sollte.

  8. #27
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Familienname nicht akzeptiert von CH Botschaft in BKK fü

    1. Bei der Visumsbeantragung ist ausschliesslich der im Pass eingetragene Name wesentlich und zwar in 100%ige korrekter Schreibweise. Hier muss im Antragsformular Uebereinstimmung sein. Ob die Absicht besteht einmal nach erfolgter Ehe einen Doppelnamen zu tragen ist bei der Visabeantragung unwesentlich. Auch ist das Formular mit der im Pass gezeigten Unterschrift zu unterzeichnen. Ist diese in Thai, dann muss die Unterschrift auch in Thai erfolgend bzw. ist sie in westlicher Schreibweise, dann eben auch diese auf dem Antagsformular. Das "Hochzeitsvisum" wird nicht auf Basis der Beitrittserklaerung (= Vollmacht zur Anmeldung der Eheschliessung durch den Verlobten bzw. einen Vertreter, die auch eine Willenserklaerung zur zukuenftigen Namenfuehrung beinhaltet) sondern des Passes beantragt.

    Grundsaetzlich ist bei allen Dokumenten darauf zu achten, dass 100%ige Uebereinstimmung besteht. Eine Eheschliessung kann im Prinzip daran scheitern, wenn z. B. der Uebersetzer einen Schreibfehler gemacht hat und/oder im thailaendischen Originaldokument bereits ein Schreibfehler enthalten ist. Ein amtlich beeidigter Dolmetscher ist angehalten Uebersetzungen nach einem standardisierten System durchzufuehren und muesste somit auch einen Schreibfehler in der Uebersetzung wiedergeben. Loesung ist dann eigentlich nur, ein weiteres amtliches thailaendisches Dokument (z. B. Aenderung zur Schreibweise des Namen)s vorzulegen.

    2. In Bezug auf Eheschliessung ist die Gesetzgebung des Landes wesentlich, in dem die Heirat erfolgt. Geschieht dieses in Deutschland kommt somit deutsches Recht bzw. in Thailand thailaendisches Recht zum tragen. Thailand sah in der Vergangenheit vor, dass bei Eheschliessung die Ehefrau den Namen des Ehemannes uebernehmen MUSSTE. Nachdem dies als verfassungwidrig erkannt wurde, gab es eine Gesetzenaenderung. Die Ehefrau kann jetzt waehlen, ob Sie ihren derzeitigen Namen beibehalten oder den Namen des Ehemannes annehmen will. Meines Wissens nach sieht Thailand generell nicht die Fuehrung von Doppelnamen vor. Wer also einen Doppelnamen haben will, muss somit in einem Land mit entsprechender Gesetzgebung heiraten.

    Zur Ausstellung eines thailaendischen Passes sind zwei Dokumente wesentlich. 1. ID-Karte (bzw. bei Kindern unter 15 Jahren Geburtsurkunde) 2. Hausregister
    Die hier eingetragenen Daten werden bei der Passerstellung uebernommen. Wurde geheiratet, dann mussen somit erst einmal ID-Karte und Hausregister angepasst werden und erst dann spiegelt kann sich der neue Status (auch Frau anstatt Fraeulein) im Pass wiederspiegeln.

    Wie gesagt ist der Ort der Eheschliessung wesentlich und dies bezieht sich auch auf Ehevertraege. Ein in Deutschland verfasste Ehevertrag kann zwar auch bei einer Eheschliessung in Thailand mit beruecksichtigt werden, doch ist dann zum Beispiel eine Klausel wie "der Vertrag wird nur nach deutschem Recht geschlossen" nicht anwendbar (muss gestrichen werden), da das thailaendische Gesetz vorsieht, dass in Deutschland befindliches Vermoege nach deutschem Recht und in Thailand befindliches Vermoegen nach thailaendischen Recht behandelt wird.

    Nein, in der Regel sind die Botschaftsangestellten nicht inkompetent sondern tuen nur das, was Beamte in der Regel tuen, naemlich punktgenau den Vorschriften folgen, die es fuer den Antragsteller natuerlich zu kennen gilt. Gute Vorbereitung und Kenntnis ist alles und entscheidet letztendlich ob ein buerokratisches Verfahren zum "Kirchgang" oder "Spiessrutenlauf" wird.

    Gruss,
    Richard

  9. #28
    Adi
    Avatar von Adi

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    232

    Re: Familienname nicht akzeptiert von CH Botschaft in BKK fü

    @tramaico
    Danke für Deine umfassende Ausführungen. Diese werden sicher dem einen oder anderen in Zukunft weiterhelfen.

    Eine kleine Anmerkung habe ich doch noch...

    zu 1.) Es geht um das Formular 0.34A-2000, das für die Eheschliessung resp. Hochzeitsvisum in der Schweiz benötigt wird. Dies ist mit Sicherheit nicht das selbe wie für Deutschland...

    Grundsätzlich denke ich ja nicht negativ über die Botschaftsangestellten. Aber in diesem Fall (ist ja nur ein kleines Detail) wurde mir von Behördenseite (Zivilstandesamt & Fremdenpolizei) bestätigt, dass es eine solche Vorschrift nicht gibt. Also doch Inkompetenz

    Aufgrund den verschiedensten Bemerkungen im Nittaya-Forum haben wir uns auf einen "Spiessrutenlauf" eingestellt und wurden praktisch nur positiv von den Schweizer Behörden überrascht. Es gieng alles viel schneller und unkoplizierter als erwartet.

    Unser Trauungstermin wurde für in knapp vier Wochen bestätigt

    Gruss
    Adrian

  10. #29
    Tom_Bern
    Avatar von Tom_Bern

    Re: Familienname nicht akzeptiert von CH Botschaft in BKK fü

    Hoi Adi

    Auch an dieser Stelle nochmals herzliche Gratulation dazu, dass nun alles perfekt läuft! Es freut mich echt, dass Du mit den Behörden gute Erfahrungen gemacht hast. Ich denke, dass in Bern wirklich gute Leute am Werk sind. Auch wenn man sich zweifelsfrei manchmal auch etwas ärgert, sind die Leute (speziell bei der Fremdenpolizei) doch sehr zuvorkommend, hilfsbereit und vorallem nett! :bravo:

    Zitat Zitat von Adi
    wir haben uns für den Doppelnamen entschieden und dies wurde auch von unserem Standesamt problemlos annerkannt, obwohl die Botschaft dies ja beim Beantragen vom Heiratsvisum verweigert hatte.
    Das finde ich ja lustig! Meine Frau hat nämlich explizit meinen Namen angenommen und trotzdem erhalten wir nun sämtliche amtlichen Unterlagen mit Doppelnamen zugestellt...

    Liegen Gruss der RBS-Linie entlang in Deine Richtung

    Tom

  11. #30
    Markus
    Avatar von Markus

    Re: Familienname nicht akzeptiert von CH Botschaft in BKK fü

    So habe mal mit den Damen und Herren der Botschaft in Berlin gequaselt.

    Einzigste möglichkeit in D einen Doppelnamen zu führen, der trotzdem eine Übereinstimmung mit den Thailändischen Papieren hat wäre:
    In Deutschland:
    vorher:
    Vorname->Nachname
    nachher:
    Vorname->Ihr Nachname->mein Nachname(also normalter doppelname)

    in LOS:
    vorher:
    Vorname->Nachname
    nachher:
    Vorname->zweiter Vorname(ihr ursprünglicher Nachname)->Nachname(meiner)

    so haben mir das die von der Botschaft erklärt, ich hoffe das klappt auch alles so.

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