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Einladungsschreiben

Erstellt von Godefroi, 19.02.2006, 10:21 Uhr · 21 Antworten · 9.328 Aufrufe

  1. #1
    Godefroi
    Avatar von Godefroi

    Einladungsschreiben

    Ich möchte meine thailändische Freundin für drei Monate einladen. Wir wollen mal ein bisschen mehr Zeit zusammen verbringen, aber danach wird sie zuverlässig wieder heimkehren.

    Ich habe schon die Verpflichtungserklärung ausgestellt und beglaubigen lassen und muss aber auch noch ein Einladungsschreiben ausstellen.

    Dazu meine Frage - wie sollte ich die Art der Beziehung und die Gründe der Einladung angeben? Ist es üblich, zu sagen ´Sie ist eine Freundin´ und basta, oder sollte ich genau ausführen ´Sie ist meine Freundin und wir wollen mal ein bisschen mehr Zeit zusammen verbringen aber sie wird trotzdem nach Thailand zurückkehren weil unsere Lebensumstände es im Moment sowieso so erforderlich machen´?

    Was ist hier üblich? Ich will nichts verheimlichen, will aber auch nicht mehr ins Detail gehen als vielleicht erwünscht ist.

    Und hat so ein Antrag überhaupt noch Chancen auf Erfolg? Es ist für mich das erste Mal und die allgemeine Stimmung scheint eher pessimistisch...?

    Vielen Dank für jeden Rat!

    Achim

  2.  
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  3. #2
    karo5100
    Avatar von karo5100

    Re: Einladungsschreiben

    Ich würde sagen, wenn die Verpflichtungserklärung da ist
    spielt ein Einladungsschreiben keine Rolle.
    Soweit ich das hier rausgelesen habe, ist es eh am Besten,
    wenn man als Einladender mit auf die Botschaft geht
    und dabei hat uns niemand nach einem Einladungsschreiben
    gefragt.

  4. #3
    Avatar von Samuifreund

    Registriert seit
    05.09.2003
    Beiträge
    924

    Re: Einladungsschreiben

    Das mit den Chancen ist so eine Sache ... ich mach' mir ja im Moment weiss Gott auch 'nen Kopf darüber.

    Denke mal es kommt halt hauptsächlich darauf an wie Ihr die Rückkehrwilligkeit nachweisst. Es gibt ja da auf der Homepage der Botschaft so ein paar schöne Beispiele wie Kinder im eigenen Haushalt, Grundbesitz oder ein Bankkonto mit regelmässigen Zahlungseingängen oder einen Arbeitsvertrag und ein Schreiben aus dem hervorgeht das Sie anschliessend wieder dort arbeiten kann. Wenn das alles nicht zutrifft dann mach's wie ich und fang' am besten mal an zu beten

    Ach ja und ich denke die Länge der beantragten Aufenthaltszeit dürfte auch eine Rolle spielen. Man will ja möglichst viel Zeit miteinander haben aber ich denke mal 2 Wochen werden sicher eher genemigt als 3 Monate...

  5. #4
    karo5100
    Avatar von karo5100

    Re: Einladungsschreiben

    Zitat Zitat von Samuifreund",p="316833
    Man will ja möglichst viel Zeit miteinander haben aber ich denke mal 2 Wochen werden sicher eher genemigt als 3 Monate...
    Genau, 2 Wochen sind nie ein Thema, nur bei mir wars dann so,
    daß ihr Arbeitgeber noch einen Rückzieher gemacht hat
    und aus 2 Wochen wurden 6 Tage....

  6. #5
    Godefroi
    Avatar von Godefroi

    Re: Einladungsschreiben

    Also ein Schreiben vom Arbeitgeber haben wir. Leider zahlt der das Gehalt monatlich bar aus, und nicht auf das Konto (sie hat eines, sogar mit ATM-Karte). Aber er bestätigt (schriftlich), dass sie für ihn arbeitet, dass er ihr 3 Monate Urlaub gibt für die Reise zu mir, und dass sie danach wieder zu denselben Bedingungen für ihn arbeiten kann wie vorher.

  7. #6
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Einladungsschreiben

    Zitat Zitat von Achim",p="316845
    Also ein Schreiben vom Arbeitgeber haben wir. Leider zahlt der das Gehalt monatlich bar aus, und nicht auf das Konto (sie hat eines, sogar mit ATM-Karte). Aber er bestätigt (schriftlich), dass sie für ihn arbeitet, dass er ihr 3 Monate Urlaub gibt für die Reise zu mir, und dass sie danach wieder zu denselben Bedingungen für ihn arbeiten kann wie vorher.
    Klingt das objektiv gesehen realistisch? Die Logik ist, dass wenn der Arbeitgeber 3 Monate auf eine Angestellte verzichten kann, dann kann er dies vermutlich auch fuer 6 Monate, 1 Jahr oder auch ganz und gar. Die Situation ist schon anders, wenn er Sozialabgaben fuer die Angestellte abfuehrt, sie also eine Sozialversicherungskarte (bat bragann sangkomm) hat.

    Natuerlich weiss die Botschaft auch, dass man fuer einen kleinen Obulus jegliches Dokument (auch eine Bezeugung einer Anstellung in einem Videoladen, Internet Cafe, Strandmassageunternehmen etc.) in Thailand erstellt bekommen kann. Nicht, dass jemand arbeitet, sondern die Bindung durch ein geregeltes Arbeitsverhaeltnis ist wesentlich fuer den Verwurzelungsnachweis. Somit haben dann eben auch Freiberufler und Freischaffende recht schlechte Karten.

    Auf die Frage was in das Einladungsschreiben bzw. zur Begruendung des unbedingten Rueckkehrwillens gehoert: Stichhaltigkeit, die darlegt, dass ein Verstoss gegen das Aufenthaltsgesetz sehr sehr unwahrscheinlich ist. Jemand, der fuer 100 Baht die Stunde am Strand massiert oder in einer Videothek fuer 200 Baht am Tag, der fuehlt sich hierdurch sicherlich nicht dadurch absolut veranlasst, in dieses Leben unbedingt zurueckkehren zu muessen.

    Hier muessen immer die Gedankenansaetze sein, naemlich in Bezug auf Logik und Stichhaltigkeit und nichts anderes. Also immer erst einmal eruieren was man an der Hand hat und darauf die bestmoegliche Argumentation aufbauen.

    Viel Glueck,
    Richard

  8. #7
    Avatar von dutlek

    Registriert seit
    27.04.2005
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    1.806

    Re: Einladungsschreiben

    Zitat Zitat von karo5100",p="316831
    ...wenn die [highlight=yellow:08a6d805ee]Verpflichtungserklaerung[/highlight:08a6d805ee] da ist spielt ein [highlight=yellow:08a6d805ee]Einladungsschreiben[/highlight:08a6d805ee] keine Rolle.
    Hallo Robert und Achim

    Was ist denn der Unterschied zwischen einer Verpflichtungserklaerung und einem Einladungsschreiben. :???: Anfaenglich (vor einigen Jahren) musste man eine "Einladung" ausfuellen. Heute heisst das "Verpflichtungserklärung". Das ist aber ein und derselbe Antrag. Ich habe schon viele Personen eingeladen, habe aber immer nur einen Antrag gebraucht, eben diese Einladung, die heute Verpflichtungserklaerung heisst...

    Gruss.....Rolf

  9. #8
    Godefroi
    Avatar von Godefroi

    Re: Einladungsschreiben

    @Robert - ist die reine Wahrheit.

    Sie arbeitet seit 4 Jahren in demselben Friseur-/Kosmetiksalon (steht auch in dem Schreiben). Ihre Chefin stellt extra für die 3 Monate eine Aushilfe ein. Ausserdem haben wir Namen und Telefonnummer des Ladens angegeben, so dass die Botschaft anrufen kann (machen die das? Wäre gut für uns).

    Ihr Verdienst liegt mit Trinkgeldern so bei 7000 oder 8000 Baht im Monat - die sie allerdings auf die Hand bekommt. Ob Sozialversicherung gezahlt wird, weiss ich nicht, ich werde ihr das nachher gleich mal sagen und sie bitten, falls möglich eine entsprechende Unterlage mit auf die Botschaft zu nehmen.

    Ansonsten haben wir nicht viel in der Hand - sie hat zwar Eltern und Geschwister, aber ich habe gelesen, dass das nicht als Rückkehrgrund angesehen wird. Ist das wahr, oder sollte ich das vielleicht doch angeben?

    Vielen Dank für deine Tips!

    @Rolf - die Verpflichtungserklärung ist ein Fomular, das ich ausfüllen musste. Das Einladungsschreiben ist ein formloser Brief, den ich auch noch schreiben sollte und in dem ich erklären sollte, warum ich sie einlade und wie ich zu ihr stehe usw.

  10. #9
    Avatar von Samuifreund

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    924

    Re: Einladungsschreiben

    Zitat Zitat von Achim",p="316872
    @
    Ansonsten haben wir nicht viel in der Hand - sie hat zwar Eltern und Geschwister, aber ich habe gelesen, dass das nicht als Rückkehrgrund angesehen wird. Ist das wahr, oder sollte ich das vielleicht doch angeben?

    Würde Dir ja gerne mehr Mut machen aber Eltern und Geschwister hat in Thailand doch eigentlich so gut wie jeder. Was zählt sind eigene Kinder die noch dazu im selben Haushalt leben sollten.
    Schau einfach mal hier und dann ganz nach unten scrollen. Das beantwortet Deine Frage.

  11. #10
    Avatar von dutlek

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    1.806

    Re: Einladungsschreiben

    @Achim
    ...Einladungsschreiben ist ein formloser Brief...
    O.K. schon verstanden. Auch letzes Jahr, als ich eine Verwandte eingeladen hatte, habe ich das nicht gebraucht. Entweder ist das "nur" von Auslaenderamt zu Auslaenderamt verschieden, was ich aber nicht glaube/glauben kann. Eher wohl, das das eine neue aktuelle Regelung ist.

    Viel Glueck, das es bei Dir klappen moege.
    Gruss.....Rolf

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